DE363655C - Vorrichtung zum Einspannen von Kunstwaben - Google Patents
Vorrichtung zum Einspannen von KunstwabenInfo
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- DE363655C DE363655C DEB98036D DEB0098036D DE363655C DE 363655 C DE363655 C DE 363655C DE B98036 D DEB98036 D DE B98036D DE B0098036 D DEB0098036 D DE B0098036D DE 363655 C DE363655 C DE 363655C
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- Germany
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- frame
- levers
- pressure plates
- honeycomb
- attached
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K47/00—Beehives
- A01K47/04—Artificial honeycombs
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Automatic Assembly (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einspannen von Kunstwaben mittels
Preßplatten in die Rähmchen beim Einlöten, bei welcher an dem Rahmen ein Gestell befestigt
wird. Es ist erwünscht, die Kunstwabe genau in der Mittelebene der Rähmchen zu befestigen. Diese Befestigung war bisher
mit Schwierigkeiten verknüpft insofern, als die bisher bekannten Vorrichtungen eine bestimmte
Wabenstärke voraussetzten, und im übrigen derart umfangreich und teuer waren, daß sie für die Mehrzahl der Imker nicht
in Frage kamen. Der Erfindung gemäß werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß die
ig von beiden Seiten auf die Kunstwabe einwirkenden Druckplatten zwangläufig miteinander
gekuppelt sind, so daß sie genau gleichmäßig gegen di6 Rahmenmittelebene
bewegt werden. Die zwangläufige Kupplung dieser beiden Druckplatten hat zur Folge,
daß in jeder Stellung die Entfernung der einen Platte von der Rahmenmitte genau so
groß ist wie die der anderen, so daß unabhängig \'on der Wabendicke die Wabe immer
auf Rahmenmitte eingestellt wird. Zu diesem Zweck können die Druckplatten beispielsweise
an einem Gelenkparallelogramm befestigt sein, dessen Gelenkstangen in ihrer Mitte an dem an dem Rahmen anzubringenden
Gestell angelenkt sind. Die Befestigung des Gestelles an der Rahmenleiste erfolgt
vorteilhaft gleichfalls durch symmetrisch angeordnete, zwangläufig gegen die Mittelebene
des Gestelles bewegbare Klemmglieder. Die Klemmglieder können zu diesem Zweck beispielsweise
in gleichen Abständen von dem Drehpunkt zweiarmiger Hebel angeordnet
und als geriffelte Stifte ausgebildet sein. Die Hebel können mit gekrümmten Ansätzen versehen
werden, die bei der Handhabung der Vorrichtung als Füße dienen können. In
diesem Fall besteht das Gestell somit nur aus den zweiarmigen Hebeln und einer Platte,
an welcher diese Hebel befestigt sind. Der geringe Umfang eines solchen Gestelles hat
den Vorteil, daß der Rahmen nach Anbringung desselben frei bewegt werden kann, genau so, als wenn das Gestell nicht an ihm
angebracht wäre. Diese freie Beweglichkeit gestattet ein beliebiges Schrägstellen und
Schwenken des Rahmens und erleichtert so das Anlöten wesentlich.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine vorteilhafte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. r eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Abb. 2 den Querschnitt gemäß Linie 3-4 in Abb. 1,
Abb. 3 einen Längsschnitt gemäß Linie 1-2 in Abb. 1;
Abb. 4 zeigt schematisch einen Schnitt durch die Hauptteile der Vorrichtung bei
ihrer Anwendung zur Befestigung der Seitenkanten der Kunstwabe.
An einer Platte α sind zweiarmige Hebel b 6g
angelenkt, die an ihren Enden nach abwärts gekrümmt sind, wie aus Abb. 1 und 2 ersichtlich,
so daß diese Hebel als Füße für die Vorrichtung dienen können. Im gleichen Abstande von dem Gelenkbolzen, mit welchem
die Hebel b an der Platte α angelenkt sind, sind Schrauben c angeordnet. Die
Hebel b können mittels der Flügelmutter d gegen die Platte α angedrückt und dadurch
festgestellt werden.
Die Befestigung der Platte α an der Tragleiste
h des Rähmchens erfolgt dadurch, daß, nachdem bei senkrechter Einstellung der
Hebel b in bezug auf die Platte α (siehe schwachgestrichelte Lage) die Tragleiste h
auf ■ die Platte α aufgelegt worden ist, die ίο Hebel b um ihren Drehbolzen geschwenkt
werden, bis die Schrauben c an den Seitenrändern der Tragleiste h zur Anlage kommen.
Die scharfen Gewindegänge halten, vorausgesetzt, daß die Flügelmutter d festgezogen
ist, sodann die Tragleiste h fest, so daß ohne
Zurückschwenken der Hebel b ein Herausziehen der Rahmenleiste h nicht erfolgen
kann. Die Platte α wird durch diese Vorrichtung genau symmetrisch zur Tragleiste h
gehalten.
An der Platte α sind Hebel e, e1 gelenkig
gelagert. Die Enden dieser Hebel sind an eine Verbindungsleiste f angelenkt, so daß
durch diese Verbindungsleiste oder Brücke f die Hebel gleichzeitig bewegt werden. Weiterhin
sind an die Hebel e senkrechte Träger g für die Druckplatten i angelenkt Durch Bewegung
der vorderen Brücke/ nach rechts werden die Druckplatten gegeneinander durch Bewegung nach links voneinander bewegt,
und zwar vollkommen gleichmäßig und parallel zur Mittelebene des Rahmens.
Auf dem Gelenkbolzen der mittleren Gelenkstange e1 ist eine Flügelmutter angeordnet,
mittels welcher das Gelenkparallelogramm in seiner Lage festgestellt werden kann.
Die Benutzung der Vorrichtung erfolgt in folgender Weise:
Nach dem mittels der Hebel b die Vorrichtung an der Tragleiste h des Rähmchens be- :
festigt ist, wobei das Gelenkparallelogramm sich in der in Abb. 3 schwachgestrichelt gezeichneten
Lage befindet, wird die künstliche Wabe zwischen die Druckplatten i eingelegt,
sodann werden durch Bewegung der vorderen Brücke f nach rechts die Druckplatten i zur
Anlage an der künstlichen Wabe gebracht. Dabei steht die ganze Vorrichtung auf den
nach unten gebogenen Armen der Hebel b. ' Durch die eigene Schwere liegt die Unterkante
der Wabe gleichmäßig an der Tragleiste h des Rahmens an. In dieser Lage wird
nun die Kunstwabe, und zwar genau in der Mittelebene des Rahmens, durch die an die
künstliche Wabe herangeführten Druckplatten i gehalten. Die Flügelmutter ei wird zur
Sicherung dieser Lage festgezogen.
Die Druckplatten i sind derart angeordnet, daß ein Zwischenraum zwischen ihrer Unterkante
und der Tragleiste h des Rahmens verbleibt.
Nunmehr wird die eine Ecke des Rahmens gehoben und mit dem Wachskännchen Wachs
in die angehobene Ecke des Rahmens gegossen. Das Wachs fließt an der Unterkante
der Wabe und verlötet diesfe mit der Rahmenleiste. Die rechte Ecke der Druckplatte i ist
etwas ausgespart, um beim Aufgießen einer ' etwas zu großen Wachsmenge das Festlöten
j der Druckplatte i an der Rahmenleiste zu verf hindern.
' Nachdem die künstliche Wabe an der einen ■ Seite angelötet ist, wird der Rahmen geschwenkt,
sodann erfolgt das Anlöten der künstlichen Wabe auf der Tragleiste h auf der
: anderen Seite, und zwar ohne daß die Stelj
lung der Vorrichtung geändert werden müßte. Die gesamte Arbeit läßt sich in wenigen
Augenblicken mit unbedingter Genauigkeit durchführen. Die Genauigkeit leidet nicht
darunter, wenn etwa die Tragleiste h ungleich geschnitten ist.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Einspannen von Kunstwaben mittels Preßplatten in die
Rähmchen beim Einlöten, bei welcher ein Gestell an dem Rahmen befestigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die von.
beiden Seiten auf die Kunstwabe einwirkenden Preßplatten (i) zwangläufig miteinander gegen die Rahmenmittelebene
bewegbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung
der Druckplatten (i) ein Gelenkparallelogramm (e, f) dient, dessen Gelenkstangen
mitten an dem an dem Rahmen (Ji) anzubringenden Gestell (α) angelenkt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung
des Gestelles (a) an der Rahmenleiste (Ji) durch symmetrisch angeordnete, zwangläufig
gleichmäßig gegen die Mittelebene des Gestelles (a) bewegbare Klemmglieder
(c) erfolgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Platte
(a) des Gestelles zweiarmige Hebel (b)
angeordnet sind, die in gleichen Abständen vom Drehpunkt geriffelte Stifte (c) tragen, wobei die Hebel (b) mit ge-.
krümmten Ansätzen versehen sein können, die bei def Handhabung der Vorrichtung als Füße dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB98036D DE363655C (de) | 1921-02-01 | 1921-02-01 | Vorrichtung zum Einspannen von Kunstwaben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB98036D DE363655C (de) | 1921-02-01 | 1921-02-01 | Vorrichtung zum Einspannen von Kunstwaben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE363655C true DE363655C (de) | 1922-11-11 |
Family
ID=6989316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB98036D Expired DE363655C (de) | 1921-02-01 | 1921-02-01 | Vorrichtung zum Einspannen von Kunstwaben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE363655C (de) |
-
1921
- 1921-02-01 DE DEB98036D patent/DE363655C/de not_active Expired
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