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Dlaschine zum Vorstechen von Absätzen mittels Ahlen. Für diese Anmeldung
ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igi t die Priorität auf Grund der Anmeldung
in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 22. August igiG beansprucht. Die vorliegende
Erfindung betrifft Maschinen zum Vorstechen von Absätzen mit Vorstechahlen und bezweckt,
Maschinen dieser Gattung so auszubilden, daß sie ohne Vornahme langwieriger Einstellung
oder ohne Auswechslung gewisser Maschinenteile zum Vorstechen von Absätzen verschiedener
Höhe oder Dicke verwendet werden können.
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Gemäß der Erfindung ist die Maschine so ausgebildet, daß der wirksame
Hub der Ahlen entsprechend der Höhe des vorzustechenden Absatzes selbsttätig bestimmt
wird.
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Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
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Abb. i ist ein senkrechter Schnitt der Maschine.
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Abb. 2 ist eine Seitenansicht der Maschine. Abb. 3 ist eine Vorderansicht
der Maschine. Abb. 4, 5 und 6 sind Einzelansichten.
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Das Maschinengestell 2 trägt einen Kopf -., der eine zylindrische
Bohrung 3 aufweist. Der vorzustechende Absatz findet in einer durch Schrauben 5
an dem Kopf 2 befestigten Form .4 Aufnahme. Die Schrauben 5 ragen durch längliche
Schlitze der Form 4 hindurch und lassen Einstellungen der letzteren in der Längsrichtung
des Absatzes zu.
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Eine Druckplatte 6 besitzt eine schwallhenschwanzartige Verbindung
mit einem Gleitblock 7 und ist bei 8 und 9 an dem letzteren festgeklemmt. Der Gleitblock
7 paßt in eine Öffnung eines Druckarmes io hinein und wird durch einen mittels Schrauben
12 an dem Arm io befestigten Deckel ii in dieser Öffnung gehalten. Eine mittels
eines Handrades 14 drehbare Schraube 13 ist in den Gleitblock 7 hineingeschraubt
und mit einem Flansch versehen, der sich zwischen an der oberen Seite des Druckarmes
io befestigten Platten 15, 16 befindet. In eine Öffnung des Gleitblockes 7 ist ein
Stift 17 eingefügt, dessen beiderseits abgeflachter Mittelteil in diese Öffnung
hineinpaßt. Der Stift 17 ragt durch Löcher der vorderen Enden zweier Hebel 18 hindurch,
die zu beiden Seiten, des Gleitblockes 7 angeordnet sind und um einen in den Arm
io eingesetzten Zapfen i9 schwingen. An den rückwärtigen Enden der Hebel 18 sind
Löcher vorgesehen, die Lager eines Stiftes einer auf das obere Ende der Stange 21
aufgeschraubten Mütter ao bilden. Die Mutter 2o ist zu einer mittels einer Schraube
22 an7iehbaren Schelle ausgebildet. Das untere, mit Schraubengewinde versehene Ende
der Stange 21 ist in eine Mutter 23 hineingeschraubt, die sich zwischen zwei Winkelhebeln
24 drehen kann. Die schwingen tun einen in das Maschinengestell i eingesetzten Zapfen
25 und sind mit einem Lenkstück 26 verbunden. Die Ganghöhen der Gewinde der Enden
der Stange 2i sind verschieden, so daß durch Drehung der Stange 2i die Entfernung
zwischen den Muttern 2o, 23 verändert wird.
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Das Vorstechen der Absätze wird durch Ahlen 3o bewerkstelligt, die
an einer an dem Ahlenblock 31 befestigten Platte32 angeordnet sind. Die Ahlen
30 werden in Löchern eines Stempels 33 geführt, dessen Kanten 34 auf seitlichen
Fortsätzen des Kopfes 2 aufliegen und bei 35 und 36 an dem letzteren befestigt sind.
An der unteren Seite des Ahlenblockes 31 ist ein T-förmiger Schlitz angebracht,
der einen entsprechend gestalteten Fortsatz des oberen Endes eines in der Bohrung
3 bewegbaren Kolbens 37 aufnimmt.
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In das untere gegabelte Ende des Kolbens 37 ist ein Zapfen 38 eingesetzt,
um den das obere Ende einer Stange 39 schwingt. In das untere, ebenfalls gegabelte
Ende der Stange 39 ist ein Zapfen 40 eingesetzt, der einen Block 41 trägt. Der Block
41 bewegt sich in einem kurvenförmigen Schlitz eines Armes 42, der um einen in das
Maschinengestell eingesetzten Zapfen 43 geschwungen werden kann. Der Arm 42 ist
bei 96 mit dem Bügel 45 eines Exzenters 44 verbunden. Die beschriebene Anordnung
ist derart, daß durch Veränderung der Lage des Blockes 41 in der Längsrichtung des
Schlitzes des Armes 42 der Hub der Ahlen dementsprechend verändert wird.
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Der den Block 41 tragende Zapfen 40 wird durch das Lenkstück 26 bewegt,
wobei der
Block 41 eingestellt wird, und gleichzeitig findet auch
eine Einstellung des die Druckplatte 6 tragenden Gleitblockes 7 statt. Hierdurch
wird der Hub der Ahlen entsprechend der jeweiligen Höhe der vorzustechenden Absätze
selbsttätig verändert. Bei der Bearbeitung niedriger Absätze wird die Druckplatte
6 gesenkt und der Block 41 dem Zapfen 43 genähert. Das Vorstechen der Absätze findet
ohne Rücksicht auf die Absatzhöhe stets in gleicher Entfernung von dem Fersensitz
der Absätze statt. Durch Drehung der Stange 21 kann die tatsächliche Tiefe der von
den Ahlen vorgestochenen Löcher in der beabsichtigten `eise bestimmt werden.
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An Stiften 51 des Druckarmes io sind Rollen 5o angebracht, die in
einem Kurvenschlitz 52 eines Führungsstückes 53 des Kopfes 2 gleiten. Der Schlitz
52 ist derart gestaltet, daß der Druckarm io in seiner Tieflage (Abb. 2) senkrecht
verbleibt und beim Einnehmen seiner Hochlage (Abb. i) zurückgeschwungen ist und
bequemes Abnehmen und Einführen der Absätze zuläßt.
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In ein Loch des Bodens der Form 4. ist ein Stöpsel 54 eingefügt, der
während des Zurückschwingens des Druckarmes io durch einen Winkelhebel
55 angehoben wird. Der um einen in dem Kopf 2 eingesetzten Zapfen 56 schwingbare
Winkelhebel 55 wird durch ein Lenkstück 57 und einen Stift 58 des Druckarmes
io bewegt. Der sich innerhalb der Form anhebende Stöpsel 54 hebt den vorgestochenen
Absatz von dem Boden der Form ab, so daß der letztere bequem aus der Form herausgenommen
werden kann.
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Der Druckarm io wird durch Stangen 6o bewegt, die mit bei 62 längsweise
geschlitzten Lenkstücken 61 verbunden sind. Die ebenen Flächen der Schlitze 62 gleiten
auf Führungen der Lagerstücke 64. Die unteren Enden der Lenkstücke 61 sind mit einer
Stange 65 verbunden, die durch Lenkstücke 66 mit einem Trethebel 67 verzapft
ist. Durch Herabdrücken des Trethebels 67 wird der Druckarm io eingeschwenkt und
auf den Absatz gesenkt. Damit die sich anhebenden Ahlen den Druckarm nicht von dem
Absatz abheben, sind an den Lenkstücken 61 Rollen 68 vorgesehen, die mit einer aus
einem Stück mit dem Exzenter 44 bestehenden Kurvenscheibe 69 zusammenwirken.
Beim Freigeben des Trethebels 67 wird der letztere durch eine bei 95 befestigte
Feder 71 angehoben, und die Rollen 69 treten in Aussparungen 7o der Kurvenscheibe
69 ein. Die Kurvenscheiben 69 sind so ausgebildet, daß der Absatz während des Vorstechvorganges
einem größeren Druck ausgesetzt ist, als der durch alleiniges Herabdrücken des Trethebels.
Beim Herabdrücken des Trethebels 67 gleiten die Rollen 68 auf den Teil 72 der Kurvenscheiben
69, wobei sie etwas herabgepreßt werden.
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Die Kurvenscheibe 69 und der Exzenter 44 sitzen auf einer bei 64 in
dem Maschinengestell gelagerten Welle 75. Die als Schwungrad dienende Antriebsriemenscheibe
76 kann durch eine nach einmaliger Umdrehung selbsttätig zum Stillstand kommende
Kupplung mit der Welle 75 auf Drehung verbunden werden. Das Einrücken der Kupplung
erfolgt durch Bewegung eines Anschlagarmes 77, welcher durch eine Feder 78 aus der
Bewegungsbahn eines Anschlages 79 herausbewegt wird, und zwar muß dies stattfinden,
ehe der Absatz durch die Kurvenscheibe 69 einem Druck ausgesetzt ist. Ein
Lenkstück 8o verbindet den Trethebel 67 mit einem Arm 81 einer Sch,vvingwelle 82.
An der Schwingwelle 82 ist ein zweiter Arm 83 vorgesehen, der mit einem Lenkstück
84 verbunden ist. Eine einerseits an einem Stift 88 des Maschinengestelles angehängte
und andererseits mit dem Lenkstück 84 verbundene Feder 87 hält das letztere gegen
eine auf der Welle 75 sitzende Bremstrommel 93. Ein nachgiebig gegen die
Bremstrommel 93 gehaltener Bremsarm 85 trägt einen an der Trommel anliegenden Bremsschuh,
welcher die Maschine an einen vorher bestimmten Punkt zum Stillstand bringt. Der
Anschlagarm 77 trägt auch eine um einen Zapfen 89 schwingende Klinke go, deren Bewegung
im Sinne des Uhrzeigers durch einen Stift gi begrenzt wird. Die Klinke go trifft
mit einer Schulter 92 des Lenkstückes 84 zusammen und schwingt den Arm 77 beim Herabdrücken
des Trethebels nach vorwärts. Durch Anheben der Klinke go kann unbeabsichtigtes
Anlassen der Maschine verhindert werden.