DE363796C - Maschine zum Vorstechen von Absaetzen mittels Ahlen - Google Patents

Maschine zum Vorstechen von Absaetzen mittels Ahlen

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DE363796C
DE363796C DEU7087D DEU0007087D DE363796C DE 363796 C DE363796 C DE 363796C DE U7087 D DEU7087 D DE U7087D DE U0007087 D DEU0007087 D DE U0007087D DE 363796 C DE363796 C DE 363796C
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DE
Germany
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awls
machine
arm
pin
piercing
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Expired
Application number
DEU7087D
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English (en)
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United Shoe Machinery Corp
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United Shoe Machinery Corp
Publication date
Priority to DEU7087D priority Critical patent/DE363796C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE363796C publication Critical patent/DE363796C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A43—FOOTWEAR
    • A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D79/00—Combined heel-pressing and nailing machines

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Dlaschine zum Vorstechen von Absätzen mittels Ahlen. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igi t die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 22. August igiG beansprucht. Die vorliegende Erfindung betrifft Maschinen zum Vorstechen von Absätzen mit Vorstechahlen und bezweckt, Maschinen dieser Gattung so auszubilden, daß sie ohne Vornahme langwieriger Einstellung oder ohne Auswechslung gewisser Maschinenteile zum Vorstechen von Absätzen verschiedener Höhe oder Dicke verwendet werden können.
  • Gemäß der Erfindung ist die Maschine so ausgebildet, daß der wirksame Hub der Ahlen entsprechend der Höhe des vorzustechenden Absatzes selbsttätig bestimmt wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt der Maschine.
  • Abb. 2 ist eine Seitenansicht der Maschine. Abb. 3 ist eine Vorderansicht der Maschine. Abb. 4, 5 und 6 sind Einzelansichten.
  • Das Maschinengestell 2 trägt einen Kopf -., der eine zylindrische Bohrung 3 aufweist. Der vorzustechende Absatz findet in einer durch Schrauben 5 an dem Kopf 2 befestigten Form .4 Aufnahme. Die Schrauben 5 ragen durch längliche Schlitze der Form 4 hindurch und lassen Einstellungen der letzteren in der Längsrichtung des Absatzes zu.
  • Eine Druckplatte 6 besitzt eine schwallhenschwanzartige Verbindung mit einem Gleitblock 7 und ist bei 8 und 9 an dem letzteren festgeklemmt. Der Gleitblock 7 paßt in eine Öffnung eines Druckarmes io hinein und wird durch einen mittels Schrauben 12 an dem Arm io befestigten Deckel ii in dieser Öffnung gehalten. Eine mittels eines Handrades 14 drehbare Schraube 13 ist in den Gleitblock 7 hineingeschraubt und mit einem Flansch versehen, der sich zwischen an der oberen Seite des Druckarmes io befestigten Platten 15, 16 befindet. In eine Öffnung des Gleitblockes 7 ist ein Stift 17 eingefügt, dessen beiderseits abgeflachter Mittelteil in diese Öffnung hineinpaßt. Der Stift 17 ragt durch Löcher der vorderen Enden zweier Hebel 18 hindurch, die zu beiden Seiten, des Gleitblockes 7 angeordnet sind und um einen in den Arm io eingesetzten Zapfen i9 schwingen. An den rückwärtigen Enden der Hebel 18 sind Löcher vorgesehen, die Lager eines Stiftes einer auf das obere Ende der Stange 21 aufgeschraubten Mütter ao bilden. Die Mutter 2o ist zu einer mittels einer Schraube 22 an7iehbaren Schelle ausgebildet. Das untere, mit Schraubengewinde versehene Ende der Stange 21 ist in eine Mutter 23 hineingeschraubt, die sich zwischen zwei Winkelhebeln 24 drehen kann. Die schwingen tun einen in das Maschinengestell i eingesetzten Zapfen 25 und sind mit einem Lenkstück 26 verbunden. Die Ganghöhen der Gewinde der Enden der Stange 2i sind verschieden, so daß durch Drehung der Stange 2i die Entfernung zwischen den Muttern 2o, 23 verändert wird.
  • Das Vorstechen der Absätze wird durch Ahlen 3o bewerkstelligt, die an einer an dem Ahlenblock 31 befestigten Platte32 angeordnet sind. Die Ahlen 30 werden in Löchern eines Stempels 33 geführt, dessen Kanten 34 auf seitlichen Fortsätzen des Kopfes 2 aufliegen und bei 35 und 36 an dem letzteren befestigt sind. An der unteren Seite des Ahlenblockes 31 ist ein T-förmiger Schlitz angebracht, der einen entsprechend gestalteten Fortsatz des oberen Endes eines in der Bohrung 3 bewegbaren Kolbens 37 aufnimmt.
  • In das untere gegabelte Ende des Kolbens 37 ist ein Zapfen 38 eingesetzt, um den das obere Ende einer Stange 39 schwingt. In das untere, ebenfalls gegabelte Ende der Stange 39 ist ein Zapfen 40 eingesetzt, der einen Block 41 trägt. Der Block 41 bewegt sich in einem kurvenförmigen Schlitz eines Armes 42, der um einen in das Maschinengestell eingesetzten Zapfen 43 geschwungen werden kann. Der Arm 42 ist bei 96 mit dem Bügel 45 eines Exzenters 44 verbunden. Die beschriebene Anordnung ist derart, daß durch Veränderung der Lage des Blockes 41 in der Längsrichtung des Schlitzes des Armes 42 der Hub der Ahlen dementsprechend verändert wird.
  • Der den Block 41 tragende Zapfen 40 wird durch das Lenkstück 26 bewegt, wobei der Block 41 eingestellt wird, und gleichzeitig findet auch eine Einstellung des die Druckplatte 6 tragenden Gleitblockes 7 statt. Hierdurch wird der Hub der Ahlen entsprechend der jeweiligen Höhe der vorzustechenden Absätze selbsttätig verändert. Bei der Bearbeitung niedriger Absätze wird die Druckplatte 6 gesenkt und der Block 41 dem Zapfen 43 genähert. Das Vorstechen der Absätze findet ohne Rücksicht auf die Absatzhöhe stets in gleicher Entfernung von dem Fersensitz der Absätze statt. Durch Drehung der Stange 21 kann die tatsächliche Tiefe der von den Ahlen vorgestochenen Löcher in der beabsichtigten `eise bestimmt werden.
  • An Stiften 51 des Druckarmes io sind Rollen 5o angebracht, die in einem Kurvenschlitz 52 eines Führungsstückes 53 des Kopfes 2 gleiten. Der Schlitz 52 ist derart gestaltet, daß der Druckarm io in seiner Tieflage (Abb. 2) senkrecht verbleibt und beim Einnehmen seiner Hochlage (Abb. i) zurückgeschwungen ist und bequemes Abnehmen und Einführen der Absätze zuläßt.
  • In ein Loch des Bodens der Form 4. ist ein Stöpsel 54 eingefügt, der während des Zurückschwingens des Druckarmes io durch einen Winkelhebel 55 angehoben wird. Der um einen in dem Kopf 2 eingesetzten Zapfen 56 schwingbare Winkelhebel 55 wird durch ein Lenkstück 57 und einen Stift 58 des Druckarmes io bewegt. Der sich innerhalb der Form anhebende Stöpsel 54 hebt den vorgestochenen Absatz von dem Boden der Form ab, so daß der letztere bequem aus der Form herausgenommen werden kann.
  • Der Druckarm io wird durch Stangen 6o bewegt, die mit bei 62 längsweise geschlitzten Lenkstücken 61 verbunden sind. Die ebenen Flächen der Schlitze 62 gleiten auf Führungen der Lagerstücke 64. Die unteren Enden der Lenkstücke 61 sind mit einer Stange 65 verbunden, die durch Lenkstücke 66 mit einem Trethebel 67 verzapft ist. Durch Herabdrücken des Trethebels 67 wird der Druckarm io eingeschwenkt und auf den Absatz gesenkt. Damit die sich anhebenden Ahlen den Druckarm nicht von dem Absatz abheben, sind an den Lenkstücken 61 Rollen 68 vorgesehen, die mit einer aus einem Stück mit dem Exzenter 44 bestehenden Kurvenscheibe 69 zusammenwirken. Beim Freigeben des Trethebels 67 wird der letztere durch eine bei 95 befestigte Feder 71 angehoben, und die Rollen 69 treten in Aussparungen 7o der Kurvenscheibe 69 ein. Die Kurvenscheiben 69 sind so ausgebildet, daß der Absatz während des Vorstechvorganges einem größeren Druck ausgesetzt ist, als der durch alleiniges Herabdrücken des Trethebels. Beim Herabdrücken des Trethebels 67 gleiten die Rollen 68 auf den Teil 72 der Kurvenscheiben 69, wobei sie etwas herabgepreßt werden.
  • Die Kurvenscheibe 69 und der Exzenter 44 sitzen auf einer bei 64 in dem Maschinengestell gelagerten Welle 75. Die als Schwungrad dienende Antriebsriemenscheibe 76 kann durch eine nach einmaliger Umdrehung selbsttätig zum Stillstand kommende Kupplung mit der Welle 75 auf Drehung verbunden werden. Das Einrücken der Kupplung erfolgt durch Bewegung eines Anschlagarmes 77, welcher durch eine Feder 78 aus der Bewegungsbahn eines Anschlages 79 herausbewegt wird, und zwar muß dies stattfinden, ehe der Absatz durch die Kurvenscheibe 69 einem Druck ausgesetzt ist. Ein Lenkstück 8o verbindet den Trethebel 67 mit einem Arm 81 einer Sch,vvingwelle 82. An der Schwingwelle 82 ist ein zweiter Arm 83 vorgesehen, der mit einem Lenkstück 84 verbunden ist. Eine einerseits an einem Stift 88 des Maschinengestelles angehängte und andererseits mit dem Lenkstück 84 verbundene Feder 87 hält das letztere gegen eine auf der Welle 75 sitzende Bremstrommel 93. Ein nachgiebig gegen die Bremstrommel 93 gehaltener Bremsarm 85 trägt einen an der Trommel anliegenden Bremsschuh, welcher die Maschine an einen vorher bestimmten Punkt zum Stillstand bringt. Der Anschlagarm 77 trägt auch eine um einen Zapfen 89 schwingende Klinke go, deren Bewegung im Sinne des Uhrzeigers durch einen Stift gi begrenzt wird. Die Klinke go trifft mit einer Schulter 92 des Lenkstückes 84 zusammen und schwingt den Arm 77 beim Herabdrücken des Trethebels nach vorwärts. Durch Anheben der Klinke go kann unbeabsichtigtes Anlassen der Maschine verhindert werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCI3: Maschine zum Vorstechen von Absätzen mittels Ahlen, dadurch gekennzeichnet, daß der Absatz zwischen zwei gegeneinander verstellbaren Flächen (6, 33) an dein Fersensitz und der Lauffläche gefaßt und durch relative Einstellung dieser Flächen eine Vorrichtung (40, 41) zur Änderung des Hubes der Ahlen (30) verstellt wird, derart, daß der wirksame Hub der Ahlen entsprechend der Höhe des vorzustechenden Absatzes bestimmt wird.
DEU7087D Maschine zum Vorstechen von Absaetzen mittels Ahlen Expired DE363796C (de)

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DE363796C true DE363796C (de) 1922-11-13

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