DE3638511C2 - - Google Patents

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DE3638511C2
DE3638511C2 DE19863638511 DE3638511A DE3638511C2 DE 3638511 C2 DE3638511 C2 DE 3638511C2 DE 19863638511 DE19863638511 DE 19863638511 DE 3638511 A DE3638511 A DE 3638511A DE 3638511 C2 DE3638511 C2 DE 3638511C2
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/08Label feeding
    • B65C9/18Label feeding from strips, e.g. from rolls
    • B65C9/1865Label feeding from strips, e.g. from rolls the labels adhering on a backing strip
    • B65C9/1876Label feeding from strips, e.g. from rolls the labels adhering on a backing strip and being transferred by suction means
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    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/26Devices for applying labels
    • B65C9/36Wipers; Pressers

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Etikettieren ei­ ner Folge durchlaufender Waren durch schrittweises Zuführen und Anheften von einzeln gleichmäßig hintereinander auf ei­ nem Etikettenband lösbar haftenden Etiketten mit einem Etikettenspender, der an einer Umlenkkante einzeln vom Eti­ kettenband abgezogene Etiketten mit der Klebseite nach unten freitragend vorschiebt, mit einem Warenförderer zum Vorbei­ fördern der zu etikettierenden Waren an dem Etiketten­ spender, mit einem Etikettenförderer, der mehrere nebenein­ ander angeorndete, umlaufende, endlose Etikettenförderbänder aufweist, deren unteren Trumms die fördernden Trumms sind, mit Luftleitmitteln, die oberhalb der unteren Trumms an­ geordnet sind, mit einem Gebläse, an dessen Saugseite die Luftleitmittel anschließbar sind, wobei das förderaufwärtige Ende der fördernden Trumms der Etikettenförderbänder der Um­ lenkkante des Etikettenspenders dicht gegenüber angeordnet ist, und zwar bezogen auf die Förderrichtung in Verlängerung der Bahn der vom Etikettenspender geförderten Etiketten, und mit einem Steuergerät zum synchronisierten Betrieb des Eti­ kettenspenders und eines Andrückorgans im Takte der vorbeige­ förderten Waren.
Solche Vorrichtungen dienen dazu, gruppenweise zu mehreren nebeneinander angeförderte Waren mit Hilfe eines einzigen Etikettenspenders zu etikettieren.
Bei einer aus der DE 27 08 353 C2 bekannten Vorrichtung die­ ser Art ist als Luftleitmittel eine gelochte Platte vorgesehen, deren Löcher mit den Zwischenräumen zwischen den Etikettenförderbändern fluchten und es gestattet, in Verbin­ dung mit dem Saugzug des Gebläses die vom Etikettenspender angelieferten Etiketten an der Unterseite des Etikettenför­ derers vorübergehend zu halten, um sie in die endgültige Etikettenpositionen zu bringen. Zum Abgeben der Etiketten an die Waren wird die gelochte Platte statt mit Saugluft mit Druckluft beaufschlagt, so daß die Etiketten an die Waren geblasen werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Etiketten auf ihrem Wege an die Ware präzise zu führen, um sie sicher zu positionieren. Diese Aufgabe wird gelöst durch die im Kenn­ zeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Zur Abgabe der Etiketten von dem Etikettenförderer an die Waren werden diese durch Absenken des Lamellenrechens von dem Etikettenförderer nach unten abgehoben und auf die Ware gebracht und auf diese gedrückt. Auf dem Wege dahin können sie von der zwischen den Lamellen strömenden Saugluft gehal­ ten werden. Die Etiketten werden also auf ihrem ganzen Wege vom Etikettenspender bis zur Ware zunächst vom Etikettenför­ derer und dann von den Unterkanten des Lamellenrechens gehalten.
Aus der DE 26 47 556 B2 ist eine mehrbahnige Etikettiervor­ richtung bekannt, die einen Förderriemen für Etiketten aufweist, bei dem eine mechanisch betätigbare Leiste als Ablöse- und Andrückwerkzeug vorgesehen ist. Damit läßt sich aber die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe in Verbin­ dung mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art nicht lösen.
Die Vorrichtung ist vorzugsweise anwendbar zum Aufkleben mehrerer Etiketten gleichzeitig während eines Hubes des Lamellenrechens. Sie ist aber auch anwendbar zum Etikettie­ ren jeweils einer einzigen Etikette bei einem Hub des Lamellenrechens. In diesem Fall wirkt sich die Möglichkeit vorteilhaft aus, durch den Lamellenrechen eine Etikette ver­ setzt zur Lage der Umlenkkante auf die Ware aufzubringen und die Ausgestaltung des unter Saugzug stehenden Lamellenre­ chens als Andrückorgan ist auch vorteilhaft zur Etikettie­ rung von Waren, deren zu etikettierende Oberfläche sehr nachgiebig ist.
Der Saugzug in den Lamellenschlitzen soll nur dazu dienen, die verhältnismäßig leichten Etiketten, die noch dazu einen hohen Luftwiderstand bieten, vorübergehend an dem Etiketten­ förderband und an dem Lamellenrechen zu halten. Dazu ist kein sehr großer Saugzug erforderlich und deshalb kann man bei der Abdichtung auch große Toleranzen in Kauf nehmen. Ei­ ne dementsprechende Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein weitgehend luftdicht geschlossenes Gehäuse vorgesehen ist, innerhalb dessen der in angehobener Endstellung befindliche Lamellenrechen weitgehend unterge­ bracht ist, und daß der nach unten weisende Boden des Gehäu­ ses für jede Lamelle des Lamellenrechens einen Austritts­ schlitz aufweist, durch den die betreffende Lamelle mit Spiel paßt.
Die Etiketten müssen in Abhängigkeit der angelieferten Waren bereitgestellt und aufgeklebt werden. Das sicherzustellen unter Anpassung an unterschiedliche Warenanlieferungen, ist Gegenstand einer Weiterbildung, die im Anspruch 6 gekenn­ zeichnet ist.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung nä­ her erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Etikettieren von der Seite gesehen, und zwar bei hochgehobenem Lamellenrechen und fertig beschicktem Eti­ kettenförderer,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 bei abgesenk­ tem Lamellenrechen,
Fig. 3 den Lamellenrechen mit dem Etikettenförde­ rer entsprechend dem Pfeil III aus Fig. 1 von unten gesehen, und
Fig. 4 den Teilschnitt IV aus Fig. 3.
Gemäß Fig. 1 ist mit 1 ein Bobinenlager bezeichnet, auf dem eine Etikettenbandbobine 2 drehbar gelager ist. Das von dieser Etikettenbandbobine 2 abgezogene Etikettenband 3 be­ steht aus einem Trägerband 4 und darauf haftenden, selbst­ klebenden Etiketten 5, die gleichgroß sind und mit gleichem Abstand zueinander hintereinander aufgereiht sind.
Das Etikettenband 3 läuft an einem Fühler 6, zum Beispiel einer Fotozelle, und einem Drucker 7 vorbei und wird über Umlenkrollen 10, 11 an eine Metallzunge 8 mit einer sich quer über die Breite des Etikettenbandes erstreckenden Umlenkkante 9 geführt. An dieser Stelle wird das durch die Umlenkrollen 10, 11 stramm gehaltene Etikettenband scharf abgeknickt, so daß die einzelnen Etiketten 5 dem nicht folgen und vielmehr freitragend abgelöst, mit ihrer Klebseite nach unten gemäß Pfeil 46 nach vorn vorgeschoben werden. Das nun von den Eti­ ketten 5 befreite Trägerband 4 gelangt an einer An­ triebswalze 12 vorbei an einen Wickelkern 13 und wird dort aufgewickelt.
Die bis jetzt beschriebenen Teile bilden den allgemein mit 14 bezeichneten Etikettenspender.
Mit 16 ist ein Gehäuse bezeichnet, innerhalb dessen ein aus mehreren, planparallel, aufrecht nebeneinander stehenden La­ mellen 17 bis 20 bestehender Lamellenrechen 21 angeordnet ist. Die Unterkanten 22 der Lamellen 17-20 liegen in einer gemein­ samen horizontalen Preßfläche 23. Der Boden 24 des Gehäuses 16 weist Längsschlitze 25, 26, 27, 28 auf, und zwar für jede Lamelle einen Längsschlitz, zum Beispiel für die Lamelle 17 den Längsschlitz 25. Die Lamellen passen mit Spiel in den zugehörigen Längsschlitz.
Im Gehäuse 16 ist ein Hubzylinder 29, der pneumatisch oder hydraulisch betrieben sein kann, montiert. Am Arbeitskolben 36 dieses Hubzylinders, der aktiv nach oben und nach unten bewegt wird, ist der Lamellenrechen 21 befestigt. In seiner in Fig. 4 ausgezogen gezeichneten, angehobenen Stellung be­ findet sich der Lamellenrechen 21 weitgehend innerhalb des Ge­ häuses 16 und ragt mit seinen freien unteren Enden der La­ mellen 17-20 nur wenig aus dem Boden 24 heraus.
Am Gehäuse 16 ist unterhalb des Bodens 24 ein Etikettenför­ derer 30 gelagert. Dieser Etikettenförderer 30 besteht aus meh­ reren nebeneinander angeordneten, umlaufenden, endlosen Eti­ kettenförderbändern 31 bis 35. Die drei mittleren Etiketten­ förderbänder 32, 33, 34 erstrecken sich auf der Höhe zwi­ schen den Lamellen und die beiden äußeren Etikettenförder­ bänder 31 und 35 erstrecken sich dicht außerhalb der äußeren Lamellen 17 und 20. Mit 49 ist ein Antrieb für den Etiket­ tenförderer 30 bezeichnet, der seitlich am Gehäuse 16 mon­ tiert ist.
Die unteren Trumms, zum Beispiel der Trum 37, der Etiket­ tenförderbänder 31-35 erstrecken sich in einer Horizontalebene, die bei hochgezogenem Lamellenrechen 21 etwas unterhalb der Preßfläche 23 liegt. (Vergleiche Fig. 4, ausgezogene Linien.)
Das förderaufwärtige Ende 15 der fördernden Trumms 37 der Etikettenförderbänder 31 bis 35 ist mit dem zugehörigen Ende des Lamellenrechens der Umlenkkante 9 des Etiketten­ spenders 14 dicht gegenüber angeordnet, und zwar bezogen auf die Förderrichtung gemäß Pfeil 46 in Verlängerung der Bahn der vom Etikettenspender 14 geförderten Etiketten 5. Der Etiket­ tenförderer 30 und der Lamellenrechen 21 erstrecken sich über die ganze Breite 47 der Warenbahn des Warenförderers 50.
Der Lamellenrechen 21 kann nach unten ausgefahren werden und gerät dann in die in Fig. 4 gestrichelt eingezeichnete Stellung. Dabei finden die Lamellen 17-20 zwischen den Etiketten­ förderbändern 31-35 Platz.
In die Seitenwand 41 des Gehäuses 16 sind zwei Gebläse 43, 44 eingesetzt mit ihrer Sogseite zum Inneren des Gehäuses 16. Diese beiden Gebläse erzeugen im Inneren des Gehäuses 16 einen Unterdruck, der einen Saugzug an der Preßfläche 23 des La­ mellenrechens 21 erzeugt, und zwar auch in der abgesenkten, in Fig. 4 gestrichelt gezeichneten Stellung des Lamellenrechens 21.
Unterhalb der Preßfläche 23 des Lamellenrechens 21 erstreckt sich der Warenförderer 50, der ein endlos umlaufendes För­ derband 51 aufweist, dessen oberer, fördernder Trumm 52 sen­ krecht zur Zeichenebene der Fig. 1 horizontal in Richtung des Pfeils 45 aus Fig. 3 fördert. Die Förderrichtung des Warenförderers 50 ist also senkrecht zur Förderrichtung des Etikettenförderers 30.
Auf dem Warenförderer 50 werden Waren zeilenweise transportiert. Eine Warenzeile besteht aus vier Waren 53, 54, 55, 56, die nebeneinander gefördert werden. Viele solche Zeilen von Waren folgen in gleichem Abstand hintereinander. Alle diese Waren sollen etikettiert werden. Der Warenförde­ rer 50 fördert die Waren im Zeilentakt, das heißt mit einem Schritt befindet sich eine Warenzeile unter dem Etiketten­ förderer 30 und nach dem nächsten Schritt die nächste Warenzeile. Der Warenförderer 50 kann der Ausgangsförderer einer Verpackungsmaschine sein. Mit 57 ist ein Antriebsorgan des Warenförderers 50 bezeichnet, von dem dieser Förderschritt-Takt abgefühlt werden kann. Statt dessen kann auch in der Bahn der geförderten Waren 53-56 und an anderer Stelle ein Fühler angeordnet sein.
Mit 64 ist ein Steuergerät bezeichnet. Das Steuergerät 64 wird von dem in der Bahn der Etiketten des Etittenspenders 14 angeordneten Fühler 6 im Takt der Etiketten angesteuert. Das Steuergerät 64 wird von dem Warenförderer 50 im Förderschritt- Takt des Warenförderers 50 angesteuert. Das Steuergerät 64 steuert den Antrieb 12 des Etikettenbandes 3, und zwar schaltet es den Antrieb 12 über eine Kupplung bei jedem Vorwärtsschritt an und ab. Das Steuergerät 64 steuert den Antrieb 49 des Etikettenförderers 30, und zwar vorzugsweise so, daß die Fördergeschwindigkeit von Etikettenförderer 30 und Etiketten­ band 3 übereinstimmt, und daß der Etikettenförderer 30 stillge­ setzt wird, wenn die Etiketten 5 weit genug in die richtige Position über den Waren 53-56 vorgeschoben sind. Das Steuergerät 64 steuert den Hubzylinder 29 an.
Am Steuergerät 64 sind mehrere Stellknöpfe 65 bis 68 vorgesehen. Einer der Stellknöpfe dient dazu, die Förderge­ schwindigkeit des Etikettenförderers 30 auf die Förderge­ schwindigkeit des Etikettenspenders 14 einzustellen. Ein weiterer Stellknopf dient dazu, die Anzahl der in einer Hub­ periode des Hubzylinders 29 an den Etikettenförderer 30 gelangen­ den Etiketten 60-63 einzustellen. In einem Beispiel ist diese An­ zahl zwischen einem Etikett und sechs Etiketten wählbar. Ein weiterer Stellknopf dient dazu, den Abstand der Etiket­ ten 60-63 auf dem Etikettenförderer 30 einzustellen und durch entspre­ chende Beeinflussung des Spendetaktes des Etikettenspenders 14. Ein weiterer Stellknopf dient dazu, die Endposition der für den nächsten Hubtakt bereitgestellten Etiketten 60-63 am Etiket­ tenförderer 30 durch entsprechend zeitgerechte Abschaltung des Antriebs 49 einzustellen.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Der Lamellenrechen 21 befindet sich in seiner hochgezogenen Stellung. Der Etikettenspender 14 gibt taktweise mit einer am Steuergerät 64 eingestellten Taktfolge nacheinander die am Steuergerät eingestellte Anzahl von Etiketten 60 bis 63 an den Etikettenförderer 30 ab. Dort haften die Etiketten 60-63 mit ihrer Klebseite nach unten durch den Saugzug der Gebläse 43, 44 und gelangen in eine Position, wie in Fig. 1 gezeichnet, über den zu etikettierenden Waren 53-56. Ist das geschehen, dann wird, gesteuert durch das Steuergerät 64, der Etikettenförderer 30 stillgesetzt und der Lamellenrechen 21 fährt bei stillstehendem Warenförderer 50 nach unten auf die Waren zu, nimmt die Etiketten dabei mit und heftet sie auf die Waren. Auf dem Wege nach unten werden die Etiketten 60-63 durch den Saugzug an der Preßfläche 23 des Lamellenrechens 21 gehalten.
Der Lamellenrechen 21 fährt nun wieder nach oben in seine zurückgezogene Stellung. Die nächste Zeile von Waren 53-56 gelangt in Position unter dem Etikettenförderer 30, die nächsten vier Etiketten 60-63 werden von dem Etikettenspender 14 an den vom Steuergerät 64 wieder eingeschalteten Etikettenförderer 30 abgege­ ben und der Etikettiervorgang wiederholt sich.

Claims (4)

1. Vorrichtung zum Etikettieren einer Folge durchlaufender Waren durch schrittweises Zuführen und Anheften von einzeln gleichmäßig hintereinander auf einem Etikettenband lösbar haftenden Etiketten
mit einem Etikettenspender, der an einer Umlenkkante ein­ zeln vom Etikettenband abgezogene Etiketten mit der Klebsei­ te nach unten freitragend vorschiebt,
mit einem Warenförderer zum Vorbeifördern der zu etiket­ tierenden Waren an dem Etikettenspender,
mit einem Etikettenförderer, der mehrere nebeneinander angeordnete, umlaufende, endlose Etikettenförderbänder aufweist, deren unteren Trumms die fördernden Trumms sind,
mit Luftleitmitteln, die oberhalb der unteren Trumms an­ geordnet sind,
mit einem Gebläse, an dessen Saugseite die Luftleitmittel anschließbar sind,
wobei das förderaufwärtige Ende der fördernden Trumms der Etikettenförderbänder der Umlenkkante des Etikettenspenders dicht gegenüber angeordnet ist, und zwar bezogen auf die Förderrichtung in Verlängerung der Bahn der vom Etiketten­ spender geförderten Etiketten, und
mit einem Steuergerät zum synchronisierten Betrieb des Etikettenspenders und eines Andrückorgans im Takte der vor­ beigeförderten Waren, dadurch gekennzeichnet,
daß als Andrückorgan und Luftleitmittel ein aus parallel aufrecht neben­ einanderstehenden Lamellen (17-20) bestehender Lamellen­ rechen (21) vorgesehen ist,
daß die Unterkanten (22) der Lamellen (17-20) in einer gemein­ samen horizontalen Preßfläche (23) liegen,
daß von den Etikettenförderbändern (31-35) je eines in einem der Lamellenschlitze angeordnet ist,
daß ein Andrückantrieb vorgesehen ist, mit dem der Lamellenrechen (21) Vertikal auf- und abbewegbar ist, und
daß die unteren Trumms der Etikettenförderbänder (31-35) sich bei angehobener Endstellung des Lamellenrechens (21) etwas unterhalb der Lamellenunterkanten (22) parallel zu diesen erstrecken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, durch gekennzeichnet,
daß ein weitgehend luftdicht geschlossenes Gehäuse (16) vorgesehen ist, innerhalb dessen der in angehobener Endstel­ lung befindliche Lamellenrechen (21) weitgehend unterge­ bracht ist, und
daß der nach unten weisende Boden (24) des Gehäuses (18) für jede Lamelle (17-20) des Lamellenrechens (21) einen Aus­ trittsschlitz (25-28) aufweist, durch den die betreffen­ de Lamelle mit Spiel paßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Andrückantrieb aus einem am Gehäuse (16) angebrachten Hubzylinder (29) besteht, dessen Kolben (36) vertikal beweglich ist und an dem der Lamellenrechen (21) befestigt ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet,
daß das Steuergerät (64) von einem in der Bahn der Etiketten des Etikettenspenders (14) angeordneten Fühler (6) im Takt der Etiketten angesteuert wird,
daß der Warenförderer (50) schrittweise entsprechend den hintereinander geförderten Waren (53-56) angetrieben ist,
daß das Steuergerät (64) vom Warenförderer (50) mit diesem Förderschritt-Takt angesteuert wird,
daß das Steuergerät (64) den Antrieb (12) des Etikettenban­ des (3) ansteuert,
daß das Steuergerät (64) den Antrieb (49) des Etikettenför­ derers (30) ansteuert,
daß das Steuergerät (64) den Hubzylinder (29) ansteuert,
daß am Steuergerät (64) die Fördergeschwindigkeit des Etiket­ tenförderers (30) auf die Fördergeschwindigkeit des Eti­ kettenspenders (14) einstellbar ist,
daß am Steuergerät (64) die Anzahl der in einer Hubperiode des Hubzylinders (29) an den Etikettenförderer (30) gelan­ genden Etiketten (60-63) einstellbar ist,
daß am Steuergerät (64) der Abstand der Etiketten (60-63) auf dem Eti­ kettenförderer (30) einstellbar ist durch Einstellen der Spende-Takte des Etikettenspenders (14), und
daß am Steuergerät (64) die Endposition der für den nächsten Hubtakt bereitgestellten Etiketten (60-63) am Etikettenförderer (30) einstellbar ist.
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