DE36400C - Elektrische Bogenlichtlampe - Google Patents

Elektrische Bogenlichtlampe

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DE36400C
DE36400C DENDAT36400D DE36400DC DE36400C DE 36400 C DE36400 C DE 36400C DE NDAT36400 D DENDAT36400 D DE NDAT36400D DE 36400D C DE36400D C DE 36400DC DE 36400 C DE36400 C DE 36400C
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Germany
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electric arc
arc lamp
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Expired - Lifetime
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DENDAT36400D
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English (en)
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F. WENZEL und O. UMBREIT in Gohlis-Leipzig
Publication of DE36400C publication Critical patent/DE36400C/de
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0084Controlling of arc lamps with stirrups or levers

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  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Elektrische Bogenlichtlampe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1886 ab.
Bei den bisherigen Constructionen elektrischer Bogenlichtlampen ist die Vorrichtung zum Reguliren des V öl ta'sehen Bogens meist sehr complicirt und doch nicht im Stande, das lästige, für die Äugen sehr schädliche Schwanken des Lichtbogens zu verhindern. Die verschiedenen Versuche, mit Hülfe des Magnetismus der Solenoidkerne direct auf die Kohlenhalterstangen einzuwirken, waren ebenfalls ohne wesentlichen Erfolg und ein Zucken der Lampe wurde hierdurch nicht vermieden. Vorliegende Construction einer elektrischen Bogenlichtlampe soll diesen Uebelstand vollständig beseitigen, indem hierbei das Reguliren des Lichtbogens bei der geringsten Stromveränderung bewirkt wird und für das Auge die Schwankungen des Lichtbogens nicht merklich sind.
Die Lampe hat zwei Solenoide A A1, von denen die Umwindungen des ersteren aus starkem Draht bestehen, während Solenoid Ä1 mit Umwindungen aus feinerem Draht versehen ist. Im Solenoid A bewegt sich der Kern α frei, da derselbe genügend Spiel hat. Er wird durch eine regulirbare Feder b stets hochgezogen und legt sich im Ruhezustand gegen die regulirbare Schraube c. Am Kern a befindet sich ein Winkellappen d aus Eisen, der sich leicht an die eiserne Frictionsscheibe e der Welle / legt. Die Frictionsscheibe e trägt an einer Fortsetzung e1 Zähne oder Riffeln, die in die Zähne oder Riffeln der oberen .Kohlenhalterstange g greifen und diese beim Drehen von e heben oder senken. Auf der Welle / befindet sich noch ein Rad h mit schrägen Zähnen. Das Solenoid ^1 hat einen Kern al, welcher ebenso wie α durch eine regulirbare Feder b1 hochgezogen wird und sich gegen eine Stellschraube c1 anlegt. Kern a1 trägt einen Haken oder eine Klinke i, welche gleichzeitig mit Führung zur Verhinderung einer Drehung des Kernes a1 versehen ist. Diese Klinke i greift, wenn der Kern a1 in das Solenoid A1 hineingezogen wird, in die Zähne des Rades h und dreht somit die Welle/ und Rad ee1. -
Die Regulirung des Lichtbogens geschieht nun in folgender Weise:
Der Strom tritt bei Klemme k ein, geht durch den isolirten Halter / durch Solenoid A nach dem Boden m der Lampe, von hier durch die Contactfedern n, den oberen Kohlenhalter g zu der oberen Kohle, springt auf die untere Kohle über und geht durch Querstück ο und Halter ρ zur Minusklemme q, wo er die Lampe verläfst. Ein Zweigstrom geht vom Halter / durch die schwächeren Umwindungen des Solenoids A1 nach dem Halter p.
Die, Kohlen stehen, wenn die Lampe nicht eingeschaltet ist, auf einander. Wird der Strom zugeführt, so geht der gröfste Theil desselben durch die Umwindungen des Solenoids A, wodurch der Kern α magnetisch und in die Spule gezogen wird.
Jetzt wird aber auch der Lappen d des Kernes α durch Magnetismus fest an der Frictionsscheibe e gehalten und diese dreht sich bei der Abwärtsbewegung des Kernes in der Weise, dafs vermittelst der Riffelung von e1 die obere Kohlenhalterstange g mit der oberen Kohle gehoben wird, wodurch sich der
Volta'sche Lichtbogen bildet. Wird beim Abbrennen der Kohlen der Lichtbogen zu lang bezw. der Widerstand zu grofs, so wird der Strom im Solenoid A schwächer, derjenige in A1 aber stärker. Infolge dessen wird der Kern α1 in die Spule A1 hineingezogen, die Klinke i greift in die Zähne des Rades h und dreht dasselbe in der Weise, dafs sich die obere Kohlenhalterstange g mit der Kohle abwärts bewegt, bis der normale Lichtbogen wieder hergestellt wird und der Strom stärker durch die Umwindungen von A geht, um den inzwischen entmagnetisirten Kern α und Lappen d wieder magnetisch zu machen. Das Spiel wiederholt sich in kleinen Zwischenräumen, so dafs das Schwanken des Lichtbogens kaum merklich wird.
Zum Reguliren der Bewegungen der Kerne aal sind die Federn bbl in der Weise eingerichtet, dafs man sie durch Auf- oder Abschrauben ihrer Befestigungsstellen beliebig spannen kann.

Claims (1)

  1. P atent-An sprtjch:
    An elektrischen Bogenlichtlampen die Vorrichtung zum Reguliren des Lichtbogens in der Weise, dafs durch Magnetisirung des Kernes a und des Lappens, d letzterer sich fest an eine Frictionsscheibe e eL anlegt und dieselbe beim Einziehen des Kernes α in das Solenoid A dreht, wodurch die obere Kohle gehoben wird, in Verbindung mit einem zweiten Solenoid A1, dessen Kern α1 mit einer Klinke i versehen ist, welche beim Abbrennen der Kohlen (Wachsen des Widerstandes zwischen den Kohlenspitzen) ein Rad h in der Weise bewegt, dafs sich die obere Kohle bis zur Bildung des normalen Lichtbogens abwärts bewegt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36400D Elektrische Bogenlichtlampe Expired - Lifetime DE36400C (de)

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