DE3641009C2 - Vorrichtung zur Abdeckung einer einen Baum nahe seiner Wurzeln umgebenden Baumscheibe - Google Patents

Vorrichtung zur Abdeckung einer einen Baum nahe seiner Wurzeln umgebenden Baumscheibe

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abdeckung einer einen Baum nahe seiner Wurzeln umgebenden Baumscheibe mit mindestens einem druckbelastbaren Bereich, bei der mindestens zwei einander angepaßte und in horizontalen Richtungen einander benachbarte Rahmensegmente vorgesehen sind, die einen den Baum aufnehmenden Freiraum umschließen und die jeweils eine im wesentlichen horizontal verlaufende, den druckbelastbaren Bereich aufnehmende Aufnahme aufzuweisen, und die mit Fußteilen versehen sind, die in Richtungen auf das sie stützende Erdreich verlaufen.
Derartige Vorrichtungen im Bereich befestigter Flächen dienen dazu, den Wurzelbereich (das Erdreich), das einen Baum umgibt, abzudecken, vor Verdichtung zu schützen und betretbar zu machen. Die Vorrichtung muß ferner durchlässig sein, damit Regenwasser und Luft in den Boden eindringen können. Hierzu werden üblicherweise eiserne Roste unterschiedlicher Ausprägung, gelochte Betonscheiben oder eine Pflasterung mit durchlässigen Fugen verwendet.
Aus der DE 85 33 307 U1 ist eine Vorrichtung bekannt, die aus zwei deckungsgleichen, aus etwa 150 mm hohem Flacheisenband kreisrund gebogenen, d. h. halbkreisförmigen Ringhälften besteht. Die Enden sind über Stege miteinander verbunden, wobei die Stege in ihren Mitten konzentrisch bzw. parallel zu den Ringhälften verlaufende kreisrunde Durchbiegungen haben. Durch diesen sich dadurch ergebenden offenen Kreis ragt der zu schützende Baum. Die durch die Ringhälften und Stege gebildeten sichelförmigen Freiräume sind mit etwa 150 mm hohen Rohrstücken, die mit den Ringhälften und den Stegen sowie untereinander, z. B. durch Verschweißen verbunden sind, ausgefüllt. Die Ringhälften liegen über dem Wurzelwerk und können auf im Boden eingebrachten Stützen aufliegen, um die horizontale Lage, z. B. zu einer Pflasterung eines Fuß- oder Radweges einzuhalten.
Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß sie lediglich den auf die Abdeckung aufgebrachten Druck oberhalb des Wurzelbereiches des Baumes flächig verteilt, den Druck jedoch nicht in den Bereich seitlich unterhalb des Wurzelwerkes ableitet. So kommt es bei längerer Nutzungsdauer der Vorrichtung doch dazu, daß sich die mit Erde gefüllten Rohrstücke mit verdichteter Erde bzw. Schmutz zusetzen und für den Wassertransport undurchlässig werden. Ferner besteht die Gefahr, daß die gesamte Vorrichtung bei länger dauernder Feuchtigung und höherer Druckbelastung sich absenkt und dadurch zusätzlich das Erdreich um das Wurzelwerk verdichtet und damit die angestrebte Wirkungsweise aufgehoben wird, d. h. der Baum verkümmert und abstirbt. Dies wird auch dadurch gefördert, daß die aus Bandeisen und Rohrstücken bestehenden Ringhälften ein erhebliches Eigengewicht besitzen, das auf der Erdoberfläche lastet. Weiter ist die Herstellung und der Transport zum Einsatzort sehr aufwendig. Schließlich sind die Elemente nicht universell zum Einsatz bei großen und kleinen Räumen geeignet, sondern müssen jeweils individuell angepaßt werden.
Auch für den Fall, daß die Vorrichtung ganz oder teilweise entfernt werden muß, ist mit erheblichem Aufwand zu rechnen. Ferner wird durch die besondere Gestaltung der Segmente keine weitergehende Oberflächengestaltung, z. B. durch Auflage von Kleinpflaster, ermöglicht. Die Rahmensegmente mit den in sie eingesetzten Rohrstücken bzw. trapezförmigen Metallstreifen schließen die Baumscheibe nach oben ab. Es bestehen im übrigen erhebliche Zweifel, ob bei der gewählten Gestaltung die zwingend erforderliche Verkehrssicherheit gewährleistet ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die sowohl die Bodenverdichtung im Wurzelbereich eines Baumes wirksam verhindert und die auch unterschiedliche Oberflächengestaltungen, insbesondere Pflasterungen, zuläßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Aufnahme aus zwei über zwei Verbindungsleisten miteinander verbundenen Stützleisten besteht und die Fußteile aus Fußstreben mit einer Fußplatte gebildet sind, wobei die Fußstreben eines Rahmensegmentes auf den dem Erdreich zugewandten Unterseiten der Aufnahmen angeordnet sind und an ihren der Aufnahme abgewandten Enden über die Fußplatte miteinander verbunden sind.
Mit dieser Vorrichtung ist es möglich, den Wurzelbereich des damit versehenen Baumes dauerhaft gegen Druckbelastung und Verdichtung des Erdreiches zu schützen. Der Raum kann sich frei nach allen Seiten entfalten, insbesondere wird das Wurzelwerk durch keine störenden Bauteile behindert. Schließlich kann die Oberflächengestaltung oberhalb der Baumwurzeln völlig frei gewählt werden und auch nach langer Zeit und erheblichen Belastungen senkt sich die Vorrichtung nicht, sondern bleibt zuverlässig langfristig belastbar erhalten. Auch für den Fall, daß eine Pflasterung oberhalb der Vorrichtung erneuert werden sollte, kann diese einfach abgenommen und erneuert werden bzw. durch eine andere Gestaltung ersetzt werden, ohne daß die gesamte Konstruktion entfernt werden müßte.
Beispielsweise kann der druckbelastete Bereich aus einem normalen Kleinpflaster bestehen. Ferner kann dort ein Gitter oder ein Gitterrost aufgebracht werden. Der Wurzelbereich des Baumes wird dauerhaft gegen Verdichtung geschützt und hierdurch wird es möglich, daß der Baum sich optimal entwickelt. Auch wenn die Vorrichtung beispielsweise durch ein einparkendes Fahrzeug belastet wird, werden die auftretenden Belastungen zuverlässig außerhalb und unterhalb des Wurzelbereiches in das den Baum umgebende Erdreich abgeleitet.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine Mehrzahl von gleichartigen Rahmensegmenten vorgesehen, deren Aufnahmen im wesentlichen trapezförmig ausgebildet sind. Hierdurch wird eine einfache Montage der Vorrichtung ermöglicht und auch das Einsetzen des zu pflanzenden Baumes wird erleichtert. Ferner kann die Vorrichtung auch nachträglich bei bereits bestehenden und fest verwurzelten Bäumen eingesetzt werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 Einen Schnitt durch eine Baumgrube mit einer eingesetzten Vorrichtung mit oberem Pflasterabschluß;
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Baumgrube mit einer eingesetzten Vorrichtung mit einem oberen Abschluß durch einen Gußeisenbaumrost;
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung, deren druckbelastbare Bereiche jeweils gemäß den Ausführungsformen gemäß Fig. 1 und 2 gestaltet sind;
Fig. 4 einen Schnitt durch eine Baumgrube mit einer kombiniert gemäß Fig. 1 und 2 eingesetzten Vorrichtung;
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung gemäß Fig. 4.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Mehrzahl von miteinander verbundenen Rahmensegmenten (1), die rund um einen Baum (2) nahe seiner Wurzeln (3) Aufnahmen (4) aufweisen, die einen druckbelastbaren Bereich (5) aufnehmen und die dort auftretenden Druckbelastungen in das die Wurzeln (3) umgebende Erdreich (6) ableiten.
Die Rahmensegmente (1) umschließen einen den Baum (2) aufnehmenden Freiraum (7). Die Aufnahmen (4) sind jeweils mit Fußteilen (8) versehen, die in Richtung auf das sie stützende Erdreich (6) verlaufen.
Es ist jeweils eine Mehrzahl von im wesentlichen gleichartigen Rahmensegmenten (1) vorgesehen, deren Aufnahmen (4) im wesentlichen trapezförmig ausgebildet sind. Die Aufnahmen (4) weisen in ihren dem Freiraum (7) zugekehrten Bereichen (9) kürzere Stützleisten (10) und ihren dem Freiraum (7) abgewandten Bereichen (11) längere Stützleisten (12) auf. Die Stützleisten (10, 12) sind jeweils über Verbindungsleisten (13, 14) an ihren einander benachbarten Enden (14, 15, 16, 17) miteinander verbunden. Die Stützleisten (10, 12) und die Verbindungsleisten (13, 14) verlaufen im wesentlichen in einer Ebene. Die Stützleisten (10, 12) und die Verbindungsleisten (13, 14) bestehen aus Winkelprofilen (19, 20), deren jeweils einer Schenkel (21) im wesentlichen horizontal und deren jeweils anderer Schenkel (22) im wesentlichen vertikal in Richtungen verläuft, die dem Erdreich abgewandt sind und deren Joche (22) der von ihnen umschlossenen Aufnahme (4) abgewandt sind.
Jedes Rahmensegment (1) ist mit Fußstreben (23, 24) versehen, die jeweils auf dem Erdreich (6) zugewandten Unterseiten (25) der horizontal verlaufenden Schenkel (21) der Winkelprofile (19, 20) angeordnet sind.
Die Fußstreben (23, 24) sind an Eckverbindungen (26, 27) vorgesehen, die jeweils eine Stützleiste (10, 12) und eine Verbindungsleiste (13, 14) miteinander ausbilden. Jeweils zwei einander zugekehrte Fußstreben (23, 24) zweier benachbarter Rahmensegmente (1) verlaufen einander im wesentlichen parallel. Die Fußstreben (23, 24) eines Rahmensegmentes (1) sind an ihren der Aufnahme (4) abgewandten Enden (28, 29) über eine Fußplatte (30) miteinander verbunden. Die Fußplatte (30) verläuft der Aufnahme (4) des jeweiligen Rahmensegmentes (1) im wesentlichen planparallel.
Jeweils vier Fußstreben (23, 24) und eine Fußplatte (30) eines Rahmensegmentes (1) bilden einen Fußteil (8) aus. Die jeweils dem Baum (2) zugewandten Fußstreben (23) verlaufen unterhalb der Aufnahmen (4) in Richtungen, die dem Baum (2) abgewandt sind. Demgegenüber verlaufen jeweils dem Baum (2) abgewandten Fußstreben (24) in Richtungen, die dem Baum (2) bzw. seinen Wurzeln (3) zugekehrt sind.
Jeweils zwei dem Baum (2) abgewandten Fußstreben (24) bilden gemeinsam mit einer ihnen zugekehrten Kante (31) der Fußplatte (30) und einer zwischen ihnen verlaufenden, dem Baum (2) abgewandten Stützleiste (12) ein Widerlager aus, in das ein Stützgitter (32) eingelegt ist. Die Fußstreben (24) bestehen aus Winkelprofilen, deren jeweils einer Schenkel (33) in einer Ebene mit der ihm zugekehrten Stützleisten (12) verläuft.
Jede Aufnahme (4) ist mit einem Trageelement (34) versehen, das im wesentlichen in horizontalen Richtungen verläuft. Das Trageelement (34) ist flächig ausgebildet und in seinen Abmessungen der Aufnahme (4) angepaßt. Das Trageelement (34) ist als Gitter (35) ausgebildet, durch dessen Durchlässe (36) Luft und Wasser bis zu den Wurzeln (3) des Baumes (2) durchtreten können. Das Gitter (35) ist auf seiner Oberseite von einem wasserdurchlässigen und sandundurchlässigen Geotextil (37) abgedeckt. Dies kann aus einem unverrottbarem Vliesstoff bestehen. Oberhalb des Gitters (35) und des Geotextils (37) ist ein Pflaster (38) vorgesehen, das aus einem Sandbett (39) und darin eingesetzten Pflastersteinen (40) besteht. Jedes Rahmensegment (1) weist an seiner dem Freiraum (7) zugekehrten Stützleiste (10) eine Anschlagleiste (41) auf, die von Pflastersteinen (40) in Richtung auf den Freiraum (7) beaufschlagt ist. Jedes Rahmensegment (1) ist im Bereich seiner dem Baum (2) zugekehrten Stützleiste (10) mit einem dem Baum (2) abgewandten Steg (42) versehen, an dem ein dem Baum (2) im Bereich seines Stammes (43) umgebendes Baumschutzgitter (44) befestigt ist.
Sämtliche Bestandteile der Vorrichtung bestehen aus korrosionsbeständigem Material. Die Vorrichtung besteht aus einer Vielzahl im wesentlichen gleichartiger vorgefertigter Bestandteile, die in Modulbauweise jeweils zu einer Vorrichtung zusammengesetzt werden können.
Die Vorrichtung wird wie folgt eingesetzt:
Rund um eine Baumgrube werden die Rahmensegmente (1) im wesentlichen zunächst halbkreisförmig eingesetzt und miteinander verbunden. Dabei werden die Aufnahmen (4) in einer Höhe unterhalb eines vorgesehenen Pflasters (38) angeordnet. Nachdem der Baum (2) in die Baumgrube eingesetzt ist, werden weitere Rahmensegmente (1) montiert, bis der Baum (2) vollständig umschlossen ist. Durch die Aufnahmen (4) hindurch kann der Baum (2) beziehungsweise der Bereich seiner Wurzeln (3) mit Erde verfüllt werden, bis der Baum vollständig eingepflanzt ist.
Alsdann werden in die Aufnahmen (4) die Gitter (35) eingelegt und das jeweils angepaßte Geotextil (37) aufgelegt. Nachdem das für das Pflaster (38) vorgesehene Sandbett (39) auf das Geotextil (37) aufgebracht ist, können die Pflastersteine (40) bis an die Anschlagleiste (41) heran auf die Vorrichtung aufgebracht werden. Wenn das Pflaster (40) im druckbelastbaren Bereich (5) betreten oder befahren wird, wird der Druck von dem Gitter (35) aufgenommen und über die Aufnahme (4) in die Fußteile (8) abgeleitet, so daß es nicht zu einer Verdichtung des Erdbereichs (6) im Bereich der Wurzeln (3) des Baumes (2) kommen kann. Auch nach langfristigem Einsatz der Vorrichtung bleibt der Bereich der Wurzlen (3) des Baumes (2) unverdichtet und der Baum (2) kann sich ordnungsgemäß und optimal entwickeln.
Um zu verhindern, daß eine unterhalb des Pflasters (40) vorgesehene Schotterschicht (45) seitlich in Richtung auf die Wurzeln (3) vordringen kann, ist das Stützgitter (32) vorgesehen, das den Bereich der Wurzeln (3) zuverlässig gegen die Schotterschicht (45) abschirmt.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann das Trageelement (34) aus einem Baumrost (46) bestehen, das aus Gußeisen gefertigt sein kann. Ferner ist es möglich, das Trageelement (34) als Gitterrost auszubilden.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist es möglich, das Trageelement (34) in gleicher Höhe wie die den Baum (2) umgebende Oberfläche anzuordnen und unmittelbar als druckbelastbaren Bereich (5) auszubilden, der betreten und befahren werden kann. Hierzu ist es lediglich erforderlich, die Rahmensegmente (1) in einer Höhe anzuordnen, daß die Aufnahmen (4) mit ihren Oberkanten im wesentlichen in der Ebene des Umgebungsbereiches liegen. In diesem Falle kann auf die Anschlagleisten (41) verzichtet werden und der Steg (42) direkt an der Oberkante der Stützleiste (10) angeordnet werden. An dem Steg (42) kann gleichfalls ein Baumschutzgitter (44) befestigt werden.
Erfindungsgemäß können die Einsatzvarianten der Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 so kombiniert werden, daß eine größere Baumscheibenfläche vor der Verdichtung durch Begehen und Befahren geschützt wird. Dies kann notwendig sein bei Großbäumen mit weit verzweigtem Wurzelsystem.
Wie in Fig. 4 dargestellt ist, sind die Fußstreben (23, 24) des druckbelastbaren Bereichs (5), der näher am Baum (2) liegt und durch einen Baumrost (46) abgedeckt ist, länger als die Fußstreben (23, 24) des äußeren druckbelasteten Bereichs (5), damit eine gemeinsame Standebene für eine durchgehende Fußplatte (30) erreicht wird.

Claims (24)

1. Vorrichtung zur Abdeckung einer einen Baum nahe seiner Wurzeln umgebenden Baumscheibe mit mindestens einem druckbelastbaren Bereich, bei der mindestens zwei einander angepaßte und in horizontalen Richtungen einander benachbarte Rahmensegmente vorgesehen sind, die einen den Baum aufnehmenden Freiraum umschließen und die jeweils eine im wesentlichen horizontal verlaufende, den druckbelastbaren Bereich aufnehmende Aufnahme aufweisen, und die mit Fußteilen versehen sind, die in Richtungen auf das sie stützende Erdreich verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aufnahme (4) aus zwei über zwei Verbindungsleisten (13, 14) miteinander verbundenen Stützleisten (10, 12) besteht und die Fußteile (8) aus Fußstreben (23, 24) mit einer Fußplatte (30) gebildet sind, wobei die Fußstreben (23, 24) eines Rahmensegmentes (1) auf den dem Erdreich (6) zugewandten Unterseiten (25) der Aufnahmen (4) angeordnet sind und an ihren der Aufnahme (4) abgewandten Enden (28, 29) über die Fußplatte (30) miteinander verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützleisten (10, 12) und die Verbindungsleisten (13, 14) im wesentlichen in einer Ebene verlaufen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützleisten (10, 12) und die Verbindungsleisten (13, 14) aus Winkelprofilen (19, 20) bestehen, deren jeweils einer Schenkel (21) im wesentlichen horizontal und deren jeweils anderer Schenkel (47) vertikal in dem Erdreich (6) abgewandten Richtungen verläuft.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußstreben (23, 24) an Eckverbindungen (26, 27) angeordnet sind, die jeweils eine Stützleiste (10, 12) und eine Verbindungsleiste (13, 14) miteinander ausbilden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeweis zwei einander zugekehrte Fußstreben (23, 24) zweier einander benachbarter Rahmensegmente (1) zueinander im wesentlichen parallel laufen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils dem Baum (2) zugewandten Fußstreben (23) unterhalb der Aufnahme (4) in Richtungen verlaufen, die dem Baum (2) abgewandt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils dem Baum (2) abgewandten Fußstreben (24) unterhalb der Aufnahme (4) in Richtungen verlaufen, die dem Baum zugekehrt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußstreben (24) aus Winkelprofilen bestehen, deren jeweils einer Schenkel (33) in einer Ebene mit der ihm zugekehrten Stützleiste (14) verläuft.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei einander zugekehrte Fußstreben (23, 24) zweier einander benachbarter Rahmensegmente (1) miteinander verbunden sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede Aufnahme (4) mit einem Trageelement (34) versehen ist, das im wesentlichen in horizontalen Richtungen verläuft.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Trageelement (34) den druckbelastbaren Bereich (5) ausbildet und im wesentlichen in horizontalen Richtungen verläuft.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Trageelement (34) flächig ausgebildet ist und in seinen Abmessungen der Aufnahme (4) angepaßt ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Trageelement (34) aus einem Baumrost (46) besteht.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Baumrost (46) aus Gußeisen besteht.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Trageelement (34) als Gitter (35) ausgebildet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, 14, 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter (35) auf seiner Oberseite von einem wasserdurchlässigen und sandundurchlässigen Geotextil (37) abgedeckt ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 13, 15, 16, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rahmensegment (1) an der dem Freiraum (7) zugekehrten Stützleiste (10) eine sich in Richtungen, die dem Erdreich (6) abgewandt sind, erstreckende Anschlagleiste (41) aufweist, an deren dem Freiraum (7) abgewandter Seite ein Pflaster (38) vorgesehen ist, dessen dem Freiraum (7) zugekehrte Pflastersteine (40) die Anschlagleiste (41) in Richtung auf den Freiraum (7) beaufschlagen.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rahmensegment (1) im Bereich seiner dem Baum (2) zugekehrten Stützleiste (10) einen dem Baum (2) abgewandten Steg (42) aufweist, an dem ein Baumschutzgitter (44) befestigt ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Bestandteile der Vorrichtung aus korrosionsbeständigem Material bestehen.
20. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Modulbauweise aus einer Vielzahl im wesentlichen gleichartiger vorgefertigter Bestandteile hergestellt ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmensegmente (1) in mindestens zwei konzentrisch um den Baum (2) verlaufenden Ringen angeordnet sind.
22. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Baum (2) zugekehrten Rahmensegmente (1) mit Baumrosten (46) und die dem Baum (2) abgewandten Rahmensegmente (1) mit Gittern (35) und einem Pflaster (38) abgedeckt sind.
23. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmensegmente (1) zweier konzentrisch um den Baum (2) angeordneter Ringe Fußplatten (30) aufweisen, die im wesentlichen in einer Ebene verlaufen.
24. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Rahmensegmente (1) mit einer gemeinsamen Fußplatte (30) versehen sind.
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