DE3641009C2 - Vorrichtung zur Abdeckung einer einen Baum nahe seiner Wurzeln umgebenden Baumscheibe - Google Patents
Vorrichtung zur Abdeckung einer einen Baum nahe seiner Wurzeln umgebenden BaumscheibeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abdeckung
einer einen Baum nahe seiner Wurzeln
umgebenden Baumscheibe mit mindestens einem
druckbelastbaren Bereich, bei der mindestens zwei
einander angepaßte und in horizontalen Richtungen
einander benachbarte Rahmensegmente vorgesehen
sind, die einen den Baum aufnehmenden Freiraum
umschließen und die jeweils eine im wesentlichen
horizontal verlaufende, den druckbelastbaren
Bereich aufnehmende Aufnahme aufzuweisen, und
die mit Fußteilen versehen sind, die in Richtungen
auf das sie stützende Erdreich verlaufen.
Derartige Vorrichtungen im Bereich befestigter
Flächen dienen dazu, den Wurzelbereich (das Erdreich),
das einen Baum umgibt, abzudecken, vor
Verdichtung zu schützen und betretbar zu machen.
Die Vorrichtung muß ferner durchlässig sein, damit
Regenwasser und Luft in den Boden eindringen
können. Hierzu werden üblicherweise eiserne Roste
unterschiedlicher Ausprägung, gelochte Betonscheiben
oder eine Pflasterung mit durchlässigen
Fugen verwendet.
Aus der DE 85 33 307 U1 ist eine Vorrichtung
bekannt, die aus zwei deckungsgleichen, aus etwa
150 mm hohem Flacheisenband kreisrund gebogenen,
d. h. halbkreisförmigen Ringhälften besteht.
Die Enden sind über Stege miteinander verbunden,
wobei die Stege in ihren Mitten konzentrisch bzw.
parallel zu den Ringhälften verlaufende kreisrunde
Durchbiegungen haben. Durch diesen sich dadurch
ergebenden offenen Kreis ragt der zu schützende
Baum. Die durch die Ringhälften und Stege gebildeten
sichelförmigen Freiräume sind mit etwa 150
mm hohen Rohrstücken, die mit den Ringhälften
und den Stegen sowie untereinander, z. B. durch
Verschweißen verbunden sind, ausgefüllt. Die Ringhälften
liegen über dem Wurzelwerk und können
auf im Boden eingebrachten Stützen aufliegen, um
die horizontale Lage, z. B. zu einer Pflasterung eines
Fuß- oder Radweges einzuhalten.
Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß sie
lediglich den auf die Abdeckung aufgebrachten
Druck oberhalb des Wurzelbereiches des Baumes
flächig verteilt, den Druck jedoch nicht in den Bereich
seitlich unterhalb des Wurzelwerkes ableitet.
So kommt es bei längerer Nutzungsdauer der Vorrichtung
doch dazu, daß sich die mit Erde gefüllten
Rohrstücke mit verdichteter Erde bzw. Schmutz
zusetzen und für den Wassertransport undurchlässig
werden. Ferner besteht die Gefahr, daß die
gesamte Vorrichtung bei länger dauernder Feuchtigung
und höherer Druckbelastung sich absenkt
und dadurch zusätzlich das Erdreich um das Wurzelwerk
verdichtet und damit die angestrebte Wirkungsweise
aufgehoben wird, d. h. der Baum verkümmert
und abstirbt. Dies wird auch dadurch gefördert,
daß die aus Bandeisen und Rohrstücken
bestehenden Ringhälften ein erhebliches Eigengewicht
besitzen, das auf der Erdoberfläche lastet.
Weiter ist die Herstellung und der Transport zum
Einsatzort sehr aufwendig. Schließlich sind die Elemente
nicht universell zum Einsatz bei großen und
kleinen Räumen geeignet, sondern müssen jeweils
individuell angepaßt werden.
Auch für den Fall, daß die Vorrichtung ganz
oder teilweise entfernt werden muß, ist mit erheblichem
Aufwand zu rechnen. Ferner wird durch die
besondere Gestaltung der Segmente keine weitergehende
Oberflächengestaltung, z. B. durch Auflage
von Kleinpflaster, ermöglicht. Die Rahmensegmente
mit den in sie eingesetzten Rohrstücken bzw.
trapezförmigen Metallstreifen schließen die Baumscheibe
nach oben ab. Es bestehen im übrigen
erhebliche Zweifel, ob bei der gewählten Gestaltung
die zwingend erforderliche Verkehrssicherheit
gewährleistet ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher,
eine Vorrichtung der eingangs genannten Art
zu schaffen, die sowohl die Bodenverdichtung im
Wurzelbereich eines Baumes wirksam verhindert
und die auch unterschiedliche Oberflächengestaltungen,
insbesondere Pflasterungen, zuläßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß eine Aufnahme aus zwei über zwei
Verbindungsleisten miteinander verbundenen Stützleisten
besteht und die Fußteile aus Fußstreben mit
einer Fußplatte gebildet sind, wobei die Fußstreben
eines Rahmensegmentes auf den dem Erdreich
zugewandten Unterseiten der Aufnahmen angeordnet
sind und an ihren der Aufnahme abgewandten
Enden über die Fußplatte miteinander verbunden
sind.
Mit dieser Vorrichtung ist es möglich, den Wurzelbereich
des damit versehenen Baumes dauerhaft
gegen Druckbelastung und Verdichtung des
Erdreiches zu schützen. Der Raum kann sich frei
nach allen Seiten entfalten, insbesondere wird das
Wurzelwerk durch keine störenden Bauteile behindert.
Schließlich kann die Oberflächengestaltung
oberhalb der Baumwurzeln völlig frei gewählt werden
und auch nach langer Zeit und erheblichen
Belastungen senkt sich die Vorrichtung nicht, sondern
bleibt zuverlässig langfristig belastbar erhalten.
Auch für den Fall, daß eine Pflasterung oberhalb
der Vorrichtung erneuert werden sollte, kann
diese einfach abgenommen und erneuert werden
bzw. durch eine andere Gestaltung ersetzt werden,
ohne daß die gesamte Konstruktion entfernt werden
müßte.
Beispielsweise kann der druckbelastete Bereich
aus einem normalen Kleinpflaster bestehen.
Ferner kann dort ein Gitter oder ein Gitterrost aufgebracht
werden. Der Wurzelbereich des Baumes
wird dauerhaft gegen Verdichtung geschützt und
hierdurch wird es möglich, daß der Baum sich
optimal entwickelt. Auch wenn die Vorrichtung beispielsweise
durch ein einparkendes Fahrzeug belastet
wird, werden die auftretenden Belastungen zuverlässig
außerhalb und unterhalb des Wurzelbereiches
in das den Baum umgebende Erdreich abgeleitet.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist eine Mehrzahl von
gleichartigen Rahmensegmenten vorgesehen, deren
Aufnahmen im wesentlichen trapezförmig ausgebildet
sind. Hierdurch wird eine einfache Montage
der Vorrichtung ermöglicht und auch das Einsetzen
des zu pflanzenden Baumes wird erleichtert.
Ferner kann die Vorrichtung auch nachträglich bei
bereits bestehenden und fest verwurzelten Bäumen
eingesetzt werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den
Unteransprüchen beschrieben.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung
und den beigefügten Zeichnungen, in
denen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
beispielsweise veranschaulicht ist.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 Einen Schnitt durch eine Baumgrube
mit einer eingesetzten Vorrichtung
mit oberem Pflasterabschluß;
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Baumgrube
mit einer eingesetzten Vorrichtung
mit einem oberen Abschluß durch
einen Gußeisenbaumrost;
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung,
deren druckbelastbare Bereiche jeweils
gemäß den Ausführungsformen
gemäß Fig. 1 und 2 gestaltet
sind;
Fig. 4 einen Schnitt durch eine Baumgrube
mit einer kombiniert gemäß Fig. 1
und 2 eingesetzten Vorrichtung;
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung
gemäß Fig. 4.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung besteht im
wesentlichen aus einer Mehrzahl von miteinander
verbundenen Rahmensegmenten (1), die rund um
einen Baum (2) nahe seiner Wurzeln (3) Aufnahmen
(4) aufweisen, die einen druckbelastbaren Bereich
(5) aufnehmen und die dort auftretenden
Druckbelastungen in das die Wurzeln (3) umgebende
Erdreich (6) ableiten.
Die Rahmensegmente (1) umschließen einen
den Baum (2) aufnehmenden Freiraum (7). Die
Aufnahmen (4) sind jeweils mit Fußteilen (8) versehen,
die in Richtung auf das sie stützende Erdreich
(6) verlaufen.
Es ist jeweils eine Mehrzahl von im wesentlichen
gleichartigen Rahmensegmenten (1) vorgesehen,
deren Aufnahmen (4) im wesentlichen trapezförmig
ausgebildet sind. Die Aufnahmen (4)
weisen in ihren dem Freiraum (7) zugekehrten Bereichen
(9) kürzere Stützleisten (10) und ihren dem
Freiraum (7) abgewandten Bereichen (11) längere
Stützleisten (12) auf. Die Stützleisten (10, 12) sind
jeweils über Verbindungsleisten (13, 14) an ihren
einander benachbarten Enden (14, 15, 16, 17) miteinander
verbunden. Die Stützleisten (10, 12) und
die Verbindungsleisten (13, 14) verlaufen im wesentlichen
in einer Ebene. Die Stützleisten (10, 12)
und die Verbindungsleisten (13, 14) bestehen aus
Winkelprofilen (19, 20), deren jeweils einer Schenkel
(21) im wesentlichen horizontal und deren jeweils
anderer Schenkel (22) im wesentlichen vertikal
in Richtungen verläuft, die dem Erdreich abgewandt
sind und deren Joche (22) der von ihnen
umschlossenen Aufnahme (4) abgewandt sind.
Jedes Rahmensegment (1) ist mit Fußstreben
(23, 24) versehen, die jeweils auf dem Erdreich (6)
zugewandten Unterseiten (25) der horizontal verlaufenden
Schenkel (21) der Winkelprofile (19, 20)
angeordnet sind.
Die Fußstreben (23, 24) sind an Eckverbindungen
(26, 27) vorgesehen, die jeweils eine Stützleiste
(10, 12) und eine Verbindungsleiste (13, 14)
miteinander ausbilden. Jeweils zwei einander zugekehrte
Fußstreben (23, 24) zweier benachbarter
Rahmensegmente (1) verlaufen einander im wesentlichen
parallel. Die Fußstreben (23, 24) eines
Rahmensegmentes (1) sind an ihren der Aufnahme
(4) abgewandten Enden (28, 29) über eine Fußplatte
(30) miteinander verbunden. Die Fußplatte (30)
verläuft der Aufnahme (4) des jeweiligen Rahmensegmentes
(1) im wesentlichen planparallel.
Jeweils vier Fußstreben (23, 24) und eine Fußplatte
(30) eines Rahmensegmentes (1) bilden einen
Fußteil (8) aus. Die jeweils dem Baum (2)
zugewandten Fußstreben (23) verlaufen unterhalb
der Aufnahmen (4) in Richtungen, die dem Baum
(2) abgewandt sind. Demgegenüber verlaufen jeweils
dem Baum (2) abgewandten Fußstreben (24)
in Richtungen, die dem Baum (2) bzw. seinen
Wurzeln (3) zugekehrt sind.
Jeweils zwei dem Baum (2) abgewandten Fußstreben
(24) bilden gemeinsam mit einer ihnen
zugekehrten Kante (31) der Fußplatte (30) und einer
zwischen ihnen verlaufenden, dem Baum (2)
abgewandten Stützleiste (12) ein Widerlager aus, in
das ein Stützgitter (32) eingelegt ist. Die Fußstreben
(24) bestehen aus Winkelprofilen, deren jeweils
einer Schenkel (33) in einer Ebene mit der ihm
zugekehrten Stützleisten (12) verläuft.
Jede Aufnahme (4) ist mit einem Trageelement
(34) versehen, das im wesentlichen in horizontalen
Richtungen verläuft. Das Trageelement (34) ist flächig
ausgebildet und in seinen Abmessungen der
Aufnahme (4) angepaßt. Das Trageelement (34) ist
als Gitter (35) ausgebildet, durch dessen Durchlässe
(36) Luft und Wasser bis zu den Wurzeln (3)
des Baumes (2) durchtreten können. Das Gitter
(35) ist auf seiner Oberseite von einem wasserdurchlässigen
und sandundurchlässigen Geotextil
(37) abgedeckt. Dies kann aus einem unverrottbarem
Vliesstoff bestehen. Oberhalb des Gitters (35)
und des Geotextils (37) ist ein Pflaster (38) vorgesehen,
das aus einem Sandbett (39) und darin
eingesetzten Pflastersteinen (40) besteht. Jedes
Rahmensegment (1) weist an seiner dem Freiraum
(7) zugekehrten Stützleiste (10) eine Anschlagleiste
(41) auf, die von Pflastersteinen (40) in Richtung
auf den Freiraum (7) beaufschlagt ist. Jedes Rahmensegment
(1) ist im Bereich seiner dem Baum
(2) zugekehrten Stützleiste (10) mit einem dem
Baum (2) abgewandten Steg (42) versehen, an
dem ein dem Baum (2) im Bereich seines Stammes
(43) umgebendes Baumschutzgitter (44) befestigt
ist.
Sämtliche Bestandteile der Vorrichtung bestehen
aus korrosionsbeständigem Material. Die Vorrichtung
besteht aus einer Vielzahl im wesentlichen
gleichartiger vorgefertigter Bestandteile, die in Modulbauweise
jeweils zu einer Vorrichtung zusammengesetzt
werden können.
Die Vorrichtung wird wie folgt eingesetzt:
Rund um eine Baumgrube werden die Rahmensegmente
(1) im wesentlichen zunächst halbkreisförmig
eingesetzt und miteinander verbunden. Dabei
werden die Aufnahmen (4) in einer Höhe unterhalb
eines vorgesehenen Pflasters (38) angeordnet.
Nachdem der Baum (2) in die Baumgrube eingesetzt
ist, werden weitere Rahmensegmente (1)
montiert, bis der Baum (2) vollständig umschlossen
ist. Durch die Aufnahmen (4) hindurch kann der
Baum (2) beziehungsweise der Bereich seiner Wurzeln
(3) mit Erde verfüllt werden, bis der Baum
vollständig eingepflanzt ist.
Alsdann werden in die Aufnahmen (4) die Gitter
(35) eingelegt und das jeweils angepaßte Geotextil
(37) aufgelegt. Nachdem das für das Pflaster (38)
vorgesehene Sandbett (39) auf das Geotextil (37)
aufgebracht ist, können die Pflastersteine (40) bis
an die Anschlagleiste (41) heran auf die Vorrichtung
aufgebracht werden. Wenn das Pflaster (40)
im druckbelastbaren Bereich (5) betreten oder befahren
wird, wird der Druck von dem Gitter (35)
aufgenommen und über die Aufnahme (4) in die
Fußteile (8) abgeleitet, so daß es nicht zu einer
Verdichtung des Erdbereichs (6) im Bereich der
Wurzeln (3) des Baumes (2) kommen kann. Auch
nach langfristigem Einsatz der Vorrichtung bleibt
der Bereich der Wurzlen (3) des Baumes (2) unverdichtet
und der Baum (2) kann sich ordnungsgemäß
und optimal entwickeln.
Um zu verhindern, daß eine unterhalb des Pflasters
(40) vorgesehene Schotterschicht (45) seitlich
in Richtung auf die Wurzeln (3) vordringen kann, ist
das Stützgitter (32) vorgesehen, das den Bereich
der Wurzeln (3) zuverlässig gegen die Schotterschicht
(45) abschirmt.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung
kann das Trageelement (34) aus einem
Baumrost (46) bestehen, das aus Gußeisen gefertigt
sein kann. Ferner ist es möglich, das Trageelement
(34) als Gitterrost auszubilden.
Bei
dieser Ausführungsform der Erfindung ist
es möglich, das Trageelement (34) in gleicher
Höhe wie die den Baum (2) umgebende Oberfläche
anzuordnen und unmittelbar als druckbelastbaren
Bereich (5) auszubilden, der betreten und befahren
werden kann. Hierzu ist es lediglich erforderlich,
die Rahmensegmente (1) in einer Höhe
anzuordnen, daß die Aufnahmen (4) mit ihren Oberkanten
im wesentlichen in der Ebene des Umgebungsbereiches
liegen. In diesem Falle kann auf
die Anschlagleisten (41) verzichtet werden und der
Steg (42) direkt an der Oberkante der Stützleiste
(10) angeordnet werden. An dem Steg (42) kann
gleichfalls ein Baumschutzgitter (44) befestigt werden.
Erfindungsgemäß können die Einsatzvarianten
der Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 so kombiniert
werden, daß eine größere Baumscheibenfläche vor
der Verdichtung durch Begehen und Befahren geschützt
wird. Dies kann notwendig sein bei Großbäumen
mit weit verzweigtem Wurzelsystem.
Wie in Fig. 4 dargestellt ist, sind die Fußstreben
(23, 24) des druckbelastbaren Bereichs (5), der
näher am Baum (2) liegt und durch einen Baumrost
(46) abgedeckt ist, länger als die Fußstreben (23,
24) des äußeren druckbelasteten Bereichs (5), damit
eine gemeinsame Standebene für eine durchgehende
Fußplatte (30) erreicht wird.
Claims (24)
1. Vorrichtung zur Abdeckung einer einen Baum
nahe seiner Wurzeln umgebenden Baumscheibe
mit mindestens einem druckbelastbaren
Bereich, bei der mindestens zwei einander angepaßte
und in horizontalen Richtungen einander
benachbarte Rahmensegmente vorgesehen
sind, die einen den Baum aufnehmenden
Freiraum umschließen und die jeweils eine im
wesentlichen horizontal verlaufende, den
druckbelastbaren Bereich aufnehmende Aufnahme
aufweisen, und die mit Fußteilen versehen
sind, die in Richtungen auf das sie stützende
Erdreich verlaufen, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Aufnahme (4) aus zwei über
zwei Verbindungsleisten (13, 14) miteinander
verbundenen Stützleisten (10, 12) besteht und
die Fußteile (8) aus Fußstreben (23, 24) mit
einer Fußplatte (30) gebildet sind, wobei die
Fußstreben (23, 24) eines Rahmensegmentes
(1) auf den dem Erdreich (6) zugewandten
Unterseiten (25) der Aufnahmen (4) angeordnet
sind und an ihren der Aufnahme (4) abgewandten
Enden (28, 29) über die Fußplatte (30)
miteinander verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützleisten (10, 12) und die
Verbindungsleisten (13, 14) im wesentlichen in
einer Ebene verlaufen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stützleisten (10, 12)
und die Verbindungsleisten (13, 14) aus Winkelprofilen
(19, 20) bestehen, deren jeweils einer
Schenkel (21) im wesentlichen horizontal
und deren jeweils anderer Schenkel (47) vertikal
in dem Erdreich (6) abgewandten Richtungen
verläuft.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fußstreben (23, 24)
an Eckverbindungen (26, 27) angeordnet sind,
die jeweils eine Stützleiste (10, 12) und eine
Verbindungsleiste (13, 14) miteinander ausbilden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweis zwei einander zugekehrte
Fußstreben (23, 24) zweier einander
benachbarter Rahmensegmente (1) zueinander
im wesentlichen parallel laufen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die jeweils dem Baum
(2) zugewandten Fußstreben (23) unterhalb der
Aufnahme (4) in Richtungen verlaufen, die
dem Baum (2) abgewandt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die jeweils dem Baum
(2) abgewandten Fußstreben (24) unterhalb der
Aufnahme (4) in Richtungen verlaufen, die dem
Baum zugekehrt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fußstreben (24) aus
Winkelprofilen bestehen, deren jeweils einer
Schenkel (33) in einer Ebene mit der ihm zugekehrten
Stützleiste (14) verläuft.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils zwei einander zugekehrte
Fußstreben (23, 24) zweier einander
benachbarter Rahmensegmente (1) miteinander
verbunden sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Aufnahme (4) mit
einem Trageelement (34) versehen ist, das im
wesentlichen in horizontalen Richtungen verläuft.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Trageelement (34)
den druckbelastbaren Bereich (5) ausbildet
und im wesentlichen in horizontalen Richtungen
verläuft.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das Trageelement (34)
flächig ausgebildet ist und in seinen Abmessungen
der Aufnahme (4) angepaßt ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß das Trageelement (34)
aus einem Baumrost (46) besteht.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Baumrost (46) aus Gußeisen
besteht.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß das Trageelement (34)
als Gitter (35) ausgebildet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, 14, 15,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter (35)
auf seiner Oberseite von einem wasserdurchlässigen
und sandundurchlässigen Geotextil
(37) abgedeckt ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 13, 15, 16,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rahmensegment
(1) an der dem Freiraum (7) zugekehrten
Stützleiste (10) eine sich in Richtungen, die
dem Erdreich (6) abgewandt sind, erstreckende
Anschlagleiste (41) aufweist, an deren dem
Freiraum (7) abgewandter Seite ein Pflaster
(38) vorgesehen ist, dessen dem Freiraum (7)
zugekehrte Pflastersteine (40) die Anschlagleiste
(41) in Richtung auf den Freiraum (7) beaufschlagen.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Rahmensegment
(1) im Bereich seiner dem Baum (2) zugekehrten
Stützleiste (10) einen dem Baum (2) abgewandten
Steg (42) aufweist, an dem ein Baumschutzgitter
(44) befestigt ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß sämtliche Bestandteile
der Vorrichtung aus korrosionsbeständigem
Material bestehen.
20. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß sie in Modulbauweise aus
einer Vielzahl im wesentlichen gleichartiger
vorgefertigter Bestandteile hergestellt ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rahmensegmente (1)
in mindestens zwei konzentrisch um den Baum
(2) verlaufenden Ringen angeordnet sind.
22. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß die dem Baum (2) zugekehrten
Rahmensegmente (1) mit Baumrosten
(46) und die dem Baum (2) abgewandten Rahmensegmente
(1) mit Gittern (35) und einem
Pflaster (38) abgedeckt sind.
23. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rahmensegmente (1)
zweier konzentrisch um den Baum (2) angeordneter
Ringe Fußplatten (30) aufweisen, die
im wesentlichen in einer Ebene verlaufen.
24. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 23, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens zwei Rahmensegmente
(1) mit einer gemeinsamen Fußplatte
(30) versehen sind.
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Also Published As
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