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Die Erfindung betrifft eine Baustütze mit
daran befestigten Ergänzungsstreben
gemäß Oberbegriff
des Hauptanspruches.
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Es sind Baustützen aus der
DE 26 60 317 B1 bekannt,
bei denen das Außenrohr
einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt besitzt und die längeren Schenkel
dieses Querschnittsprofils den einen Querschenkel um ein größeres Maß überragen.
Sie besitzen auf dem Überstand
Löcher
zum Anschluss von Streben. Ferner sind die Überstände endseitig ausgeklinkt und
dienen dort zum Anschluss an einen Obergurt und einen Untergurt,
so dass auch hier eine außermittige
Lasteinleitung vorliegt. Die dem äußeren Querschenkel des Außenrohres
zugeordneten hinterschnittenen, parallel zueinander verlaufenden Nuten
dienen zur Anbringung von Firmenschildern, Werbeträgern, Abschrankungen,
Haken usw. Es handelt sich diesbezüglich offensichtlich um keine
tragenden Bauteile. Selbst wenn man dies unterstellen wollte, läge keine
zentrische Lasteinleitung an der Baustütze vor. Die dezentrale Lasteinleitung
wirkt sich im Übrigen
nachteilig auf die Knicksteifigkeit der Baustütze aus. Sodann sind derartige
Baustützen wenig
geeignet, aus mehreren Baustützen
bestehende, leicht umsetzbare Traggerüste zu erstellen.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe
zugrunde, eine gattungsgemäße Baustütze so auszugestalten,
dass neben leicht und gut hantierbaren Bauteilen eine hohe Knicksteifigkeit
vorliegt und dass das Erstellen eines anpassungsfähigen Schalungsgerüstes aus
wenigen, vielseitig verwendbaren Bauteilen möglich ist.
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Gelöst ist diese Aufgabe durch
die im Hauptanspruch angegebenen Lösungsmittel.
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Zufolge derartiger Ausgestaltung
ist der Gebrauchswert einer gattungsgemäßen Baustütze erhöht. Die beiderseits der Nuten
verlaufenden Anlageflächen
erlauben über
den zentrischen Anschluss von mit den Befestigungsspannschrauben
festzulegender Ergänzungsstreben-Rahmen
eine höhere Belastbarkeit
der Baustütze.
Es ist daher möglich, das
Außenrohr
aus Aluminium zu fertigen. Gegenüber
einer Baustütze
aus Stahl liegt dann die zulässige Belastbarkeit
bei einer aus Aluminium gefertigten Baustütze etwa doppelt so hoch bei
annähernd
gleichem Gewicht. Diese Tatsache erlaubt größere Unterstützungsabstände. Ferner
brauchen nur 30% bis 50% der Baustützen, die bisher verwendet
wurden, montiert und transportiert zu werden. Sodann ist es möglich, an passungsfähige Schalungsgerüste aus wenigen,
vielseitig verwendbaren Bauteilen zu erstellen. Die Ergänzungsstreben-Rahmen
werden vorzugsweise eingesetzt für
Höhen von
4 m bis 11 m. Gegenüber
den bekannten Rahmenstützen
und Arbeitsgerüsten
ist die Menge der Bauteile zur Knickaussteifung bei einem mit erfindungsgemäß gestalteten
Baustützen
erstelltem Schalungsgerüst
wesentlich geringer, da die freie, nicht ausgestützte Knicklänge ein Außenrohr einer aus Aluminium
gefertigten Baustütze
ca. 3,5 m beträgt,
um eine zulässige
Belastung von 50 KN abzutragen. Das entsprechend erstelle Schalungsgerüst verbindet
die Vorteile einer hohen Arbeitsgeschwindigkeit beim Montieren und Demontieren
von nicht ausgesteiften Baustützen
mit den Vorteilen der zwangsläufigen
Knickaussteifung. Die Ergänzungsstreben-Rahmen
können
sodann stufenlos entlang des Außenrohres
verschoben werden. Das bedeutet Vorteile für eine etwaige vorzusehende
Arbeitsplattform. Darüber
hinaus bringt dies eine Beweglichkeit beim Begehen oder Befahren
innerhalb des Schalungsgerüstes.
Auch erweist sich dies als günstig,
wenn die Baustützen
auf unterschiedlichem Höhenniveau
stehen. Ferner lassen sich leicht zu montierende Arbeitsgerüste erstellen, bestehend
aus einzelnen Baustützen
und den sie verbindenden Ergänzungsstreben-Rahmen,
ohne dass Zusatzkräfte
oder Zusatzmomente in diesem Schalungssystem auftreten. Die vorbereiteten
Arbeitsgerüste
lassen sich bspw. mittels eines Kranes bequem an den Aufstellort
bringen. Ebenso können sie
auch leicht umgesetzt werden. Am besten sind vier in gleichmäßiger Umfangsverteilung
angeordnete Nuten am Außenrohr
vorhanden mit diesen zugeordneten, ebenen Anlageflächen für eine zentrale, großflächige Abstützung der
Schuhe der Ergänzungsstreben-Rahmen.
Ein derartiger Grundriss des Außenrohres
erlaubt es, Arbeitsgerüste
mit rechteckigem Grundriss zu erstellen, ebenfalls verbunden mit
einer zentrischen Lasteinleitung.
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Da die Ergänzungsstreben Bestandteil eines zwei
Baustützen
verbindenden Rahmens sind, stabilisieren diese nicht nur jede Baustütze auf
der entsprechenden Länge
des Schuhes in sich, sondern auch mehrere Baustützen eines Schalungsgerüstes und
in ihrer Lage zueinander und dies in mehrere Richtungen. Außerdem können die
Rahmen zur Auflage eines begehbaren Gerüstbelages dienen.
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Das leichte Montieren der Ergänzungsstreben-Rahmen
ist dadurch ermöglicht,
dass die Befestigungs-Spannschrauben, mit einem hammerartigen Kopf
ausgestattet, in der Nut in die Hintergriffsstellung drehbar und
von einer Feder in Spannrichtung belastet sind. Vor dem Montieren
des Rahmens sind die Befestigungs-Spannschrauben so ausgerichtet, dass
deren Hammerkopf in die Nut eintreten kann. Beim anschließenden Spannvorgang
erfolgt eine Drehung des Hammerkopfes um 90° in die Hintergriffsstellung.
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Dabei sind die Ergänzungsstreben-Rahmen gegen
seitliche Verschiebung dadurch gesichert, dass der Schuh die Randkanten
der ebenen Anlageflächen übergreift.
Diese Maßnahme
bringt auch einen Zentriereffekt beim Montieren der Ergänzungsstreben-Rahmen,
indem die randseitigen Klauen die Randkanten der ebenen Anlageflächen fühlbar übergreifen.
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Es ist ferner günstig, wenn sich am Nutenboden
der aus dem Wandungsmaterial des Außenrohres geformten Nuten die
Mantelfläche
des mit einem Verstellgewinde ausgestatteten Innenrohres führt. Letzteres
ist somit wackelfrei von dem Außenrohr aufgenommen
und ermöglicht
dennoch eine leichte Höhenverstellung.
Der in gleichmäßiger Umfangsverteilung
angeordnete Nutenboden führt
dabei zu eine günstigen
Abstützung
der Mantelfläche
des Innenrohres unter Erzielung einer insgesamt steifen Baustütze.
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Von Vorteil erweist es sich sodann,
dass eine auf dem Verstellgewinde des Innenrohres laufende Stellmutter
in ihrer Anlagestellung am Stirnende des Außenrohres von einer entgegen
Federwirkung in die Freigabestellung bewegbaren Klinke hintergriffen
ist, welche sich auf Höhe
des Eintrittsspaltes der Nut erstreckt. Die Nut gestattet daher
neben der Aufnahme der Befestigungs-Spannschraube auch das Verschwenken
der Klinke in ihre Freigabestellung, indem sie den nötigen Freiraum
für diese
Klinke bildet. Die Knicksteifigkeit der anmeldungsgemäßen Baustütze kann
daher über
die ganze Länge
annähernd
gleich groß gehalten
werden.
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Der Einsatzbereich der Baustütze ist
dadurch vergrößert, dass
ein Stirnende des Außenrohres
mit einer Kopfplatte bestückt
ist, die Durchtrittslöcher
für Außenrohr-Verbindungsschrauben
trägt. Reicht
die maximale Länge
einer Baustütze
nicht aus, so kann man die Außenrohre
zweier Baustützen an
den Kopfplatten miteinander verbinden mit endseitig angeordneten
Innenrohren. Auf diese Weise erhält
man einen doppelten Spindelweg. Dieser ist bei einem entsprechenden
Schalungsgerüst
vorteilhaft, um Unterzüge
zu untertauchen und das gesamte Schalungsgerüst unzerlegt mit einer Deckenschalung
seitlich zu verfahren.
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Der Einsatzbereich der Baustütze wird
ferner noch dadurch vergrößert, dass
die Kopfplatte ein Durchsteckloch für das Innenrohr besitzt. Auf
diese Weise ist es möglich,
einem einzigen Außenrohr
zwei mit Außengewinde
versehene Innenrohre zuzuordnen.
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Nachstehend wierd wird die Erfindung
anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispiels erläutert. Es
zeigt
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1 eine
Ansicht eines mittels der erfindungsgemäßen Baustützen erstellten Schalungsgerüstes,
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2 eine
Draufsicht auf das Schalungsgerüst,
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3 in
Einzeldarstellung eine Ansicht einen Baustütze,
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4 den
Schnitt nach der Linie IV-IV in 3, 5 den Schnitt nach der Linie
V-V in 3,
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6 eine
ausschnittsweise Ansicht der Baustütze im Bereich der die Stellmutter
untergreifenden Klinke,
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7 einen
Längsschnitt
durch 6 im Bereich der
Klinke,
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8 einen
Querschnitt durch das Außenrohr
der Baustütze
mir verspannten Ergänzungsstreben
zweier Rahmen,
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9 ebenfalls
einen Querschnitt durch das Außenrohr
mit strichpunktiert veranschaulichten Einzel-Ergänzungsstreben,
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10 eine
Ansicht eines die Ergänzungsstreben
aufweisenden Rahmens,
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11 eine
Stirnansicht des Rahmens mit Blick auf dessen Schuh,
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12 mehrere
Rahmen unterschiedlicher Länge
in Ansicht,
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13 die
mittels der in 12 veranschaulichten
Rahmen herstellbaren Stützenraster,
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14 eine
Ansicht eines. Schalungsgerüstes
mir an den Kopfplatten zusammengeschraubten Außensohren und
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15 ebenfalls
ein Schalungsgerüst
mir unterschiedlich langen, an den Kopiplatten zusammengeschraubten
Außenrohren,
wobei sich die fußseitigen
Innenrohre auf unterschiedlichen Ebenen ab stützen.
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Die Baustütze besitzt ein Außenrohr 1 und ein
teleskopartig zu diesem verschiebliches Innenrohr 2. Das
dem Einsteckende 2' gegenüberliegende Ende 2'' des
Innenrohres 2 geht von einen Fußplatte 3 aus.
Sowohl das Innenrohr 2 als auch die Fußplatte 3 bestehen
aus Aluminium und sind mittels einer Schweißnaht 4 miteinander
verbunden. Die Mantelfläche
des Innenrohres 2 ist mir einem trapezartigen Gewinde 5 ausgestatte,
auf welchem eine Stellmutter 6 läuft An ihrem dem Einsteckende 2' des
Innenrohres 2 zugekehrten Ende bildet die Stellmutter 6 einen Flansch 7 mit
einer vorgelagerten Auflaufschräge 8 aus.
Am anderen Ende der Stellmuttet 6 sind zwei sich diametral
gegenüberliegende
Drehnocken 9 und zwei sich dazwischen befindliche Schlagnocken 10 vorgesehen.
Die Drehnocken 9 und die Schlagnocken 10 sind
dabei in gleicher Winkelverteilung angeordnet und gehen materialeinheitlich
von der Stellmutter aus.
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Das ebenfalls aus Aluminium gefertigte
Außenrohr 1 besitzt
mehreckigen Grundriß,
und zwar ist ein Achteck gewählt,
vergl. insbesondere 8 und 9. Jeweils zwei sich gegenüberliegende
Achteckseiten dieses Profils sind länger gestaltet und stehen im rechten
Winkel zu einander. Von diesen vier Seiten des achteckigen Profils
gehen in Achsrichtung des Außenrohres
verlaufende, hinterschnittene Nuten 11 aus, welche Nuten
aus dem Wandungsmaterial des Außenrohres 1 z.B.
durch Strangpressen geformt sind. Aus 7 geht
hervor, daß sich
die Mantelfläche
des Innenrohres 2 am Nutenboden 12 führt. Die Nuten 11 besitzen
einen rechteckigen Grundriß,
der über
den in Längsrichtung
verlaufenden Einsteckspalt S zur Mantelfläche des Außenrohres 1 hin offen ist.
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Das der Stellmutter 6 zugekehrte
Stirnende 1' des Außenrohres 1 ist
mit einer Ausgleichsscheibe 13 aus Kunststoff bestückt, um
die Reibung zwischen dem Außenrohr 1 und
der aus Stahl bestehenden Stellmutter 6 zu verringern Die
Umrißform
der Ausgleichsscheibe 13 entspricht derjenigen des Außenrohres.
Eine Verankerung erfährt
die Ausgleichsscheibe 13 durch zwei von ihr materialeinheitlich
ausgehende Steckzapfen 14, die reibungsschlüssig in zwei
sich diametral gegenüberliegende
Nuten 11 eintreten Mittig ist die Ausgleichs- scheibe 13 mit
einer Durchtrittsöffnung 15 für das Innenohr 2 ausgestattet.
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An der einen mit einer Nut versehenen
Seite des Au ßenrhres
1 ist im Bereich des Stirnendes 1' eine Klinke 16 mittels
eines Böckchens 17 gelagert Die
Festlegung des Böckchens 17 erfolgt
mittels zweier in das Material des Außenrohres 1 eintreten der
Schrauben 18. Die Klinke 16 ist doppelarmig ausgebildet
und schwenkt um einen Lagerzapfen 19 des Böckchens 17. Der
untere Hebelarm 20 der Klinke 16 überragt
die Ausgleichsscheibe 13 und untergreift den Flansch 7 der
Stellmutter 6, vergl. insbesondere 7. Der andere Hebelarm 21 ist
gegenüber
dem unteren Hebelarm 20 länger gestaltet und dient als Handhabe.
Die Klinke 16 erstreckt sich auf Höhe des Eintrittsspaltes S der
Nut 11, um die Klinke entgegen der Kraft einer nicht dargestellten
Feder entgegen Uhrzeigerrichtung verschwenken zu können.
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Das andere Stirnende 1'' des
Außenrohres 1 ist
Träger
einer Kopfplatte 22 mit rechteckigem Grundriß. In dieser
Kopfplatte sind Durchtrittslöcher 22' vorgesehen,
um z.B. die Kopfplatten zweier Außenrohre mittels nicht dargestellter
Außenrohr-Verbindungsschrauben
verbinden zu können,
vergl. z B. zwei gegeneinander verspannte Außenrohre in 1, 14 und 15. Ferner enthält die Kopfplatte 22 eine
zentrale Innenrohr-Durchstecköffnung 22''.
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Wird die zuvor beschriebene Baustütze als Einzelstütze eingesetzt,
so kann zwecks Erzielung einer Grobverstellung die Stellmutter 6 auf
dem Gewinde 5 des Innenrohres 2 gewirbelt werden.
Dies ist nur möglich,
weil dann noch nicht der Untergriff durch die Klinke 16 vorliegt
Nach Beendigung der Grobverstellung ist das Innenrohr 2 in
das Außenrohr
so weit einzuschieben, bis der Flansch 7 die Klinke 16 beaufschlagt Über die
Auflaufschräge 8 des
Flansches wird die Klinke 16 entgegen Federbelastung verschwenkt.
Nachdem der Flansch 7 gegen die Ausgleichsscheibe 13 getreten
ist, kann die Klinke 16 federbelastet zurückschwenken
unter Erzielung des Untergriffes, wobei die Klinke mit ihrem Hakenende 20'
den Flansch 7 unterfängt.
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Mittels mehrerer Baustützen läßt sich
auch ein Schalungsgerüst
erstellen. Es sind hierzu Ergänzungsstreben 23, 24 erforderlich,
die Bestandteil eines zwei Baustreben verbindenden Rahmens 25 sind
Beim Ausführungsbeispiel
bilden die Ergänzungsstreben 23, 24 die
beiden parallel zueinander liegenden, längeren Holme des Rahmens, die
von den die Ergänzungsstreben
verbindenden Schuhen 26 ausgehen. Die Ergänzungsstreben 23, 24 treten mit
ihren Stirnenden gegen die vertikal ausgerichteten Schuhe 26 und
sind dort durch Schweißen
festgelegt Zwecks einer Stabilisierung erstrecken sich in den offenen
Winkeln zwischen den Ergänzungsstreben 23, 24 und
den Schuhen 26 Stabilisierungsstege 27, welche
ein T-förmiges
Querschnittsprofil, vergl. 10,
besitzen und ebenfalls durch Schweißen an den Schuhen und an den
Ergänzungsstreben
festgelegt sind.
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Gemäß 12 sind fünf unterschiedlich lang gestalte-
te Rahmen 25a bis 25e veranschaulicht derart,
daß der
Rahmen 25a die geringste Länge besitzt Die beiden längeren Rahmen 25d und 25e sind
in ihrer Mitte durch die Ergänzungsstreben 23, 24 verbindende
Traversen 25' stabilisiert.
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Beiderseits der Nut 11 bildet
die Mantelfläche des
Außenrohres 1 Anlageflächen A aus.
Gegen diese treten die Schuhe 26 der Ergänzungsstreben 23, 24 des
Rahmens 25. Die diesen ebenen Anlageflächen A zugekehrten Schuhe 26 übergreifen
mit randseitigen Klauen 28 die Randkanten R der ebenen
Anlageflächen
A unter Erzielung eines Zentriereffektes.
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Jeder Schuh 26 ist mir zwei übereinanderliegenden,
dem Rahmeninneren hin zugewendeten Büchsen 29 ausgestattet
jede Büchse
ist durch Schweißen
an dem Schuh 26 festgelegt Sowohl die Büchse 29 als auch der
Schuh 26 werden von dem mit einem Gewinde versehenen Schaft
einer Befestigungs-Spannschraube 30 durchsetzt. Die entsprechende
Bohrung 31 für
den Schaft der mir einem hammerartigen Kopf 32 ausgestatteten
Befestigungs-Spannschraube 30 ist kleiner als der Innendurchmesser
der Büchse 29.
Daher kann an dem Schuh 26 eine sich innerhalb der Büchse 29 erstreckende
Druckfeder 33 ab stürzen,
die gegen die Flügelmutter 3 der
Spannschraube 30 drückt
und den hammerartigen Kopf 32 in Spannrichtung belastet Die
geringste Breite des Kopfes 32 entspricht der Weite des
Spaltes S der Nut 11. Demgemäß kann bei entsprechender Ausrichtung
der Köpfe 32 der
Befesfigungs-Spannschrauben 30 der Rahmen 25 so
an das Außenrohr 1 angesetzt
werden, daß die
beiden Köpfe 32 in
die korrespondierende Nut 11 eintauchen. Erst bei dem anschließenden Verdrehen
der Flügelmutter 34 wird
reibungsschlüssig über den Schaft
der Kopf 32 mitgenommen, wobei er in der hinterschnittenen
Nut 11 den Hintergriff erzeugt und das Verspannen erlaubt
Zufolge der längsausgerichteten
Nuten 11 in den Außenrohren 1 kann
eine stufenlose Verstellung der Rahmen 25 vorgenommen werden.
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Aus 9 geht
hervor, daß zusätzlich zu
den rahmenseitigen Ergänzungsstreben 23, 24 weitere Ergänzungsstreben 35, 36 vorgesehen
werden können.
Diese sind nicht Bestandteil eines Rahmens und dienen ausschließlich zur
Aussteifung. Die entsprechenden Spannschrauben 37 sind
ebenfalls mit einem hammerartigen Kopf 38 ausgestattet,
vergl. 9.
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Mit den in 12 veranschaulichten fünf unterschiedlichen
Rahmen 25a bis 25e lassen sich, wie in 13 veranschaulicht, 15 verschiedene
viereckige Stützenraster
zur optimalen Anpassung an die auftretende Belastung erzeugen. Dies
läßrt eine
große Variation der Baustützenabstände zu, was eine Lastabtragung
bei guter Auslastung der Baustützen gewährleistet
Auf diese Weise wird der Anforderung auf. den Baustellen Rechnung
getragen, nämlich gleiches
Gerät für eine Baustelle.
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Aus 10 geht
hervor, daß der
Rahmen 25 Auflager einer oder mehrerer Gerüstbohlen 39 sein kann.
In dieser Figur ist nur eine einzige Gerüstbohle 39 strichpunktiert
veranschaulicht, die sich im Zwickel zwischen dem linken unteren
Stabilisierungssteg 27 und der unteren Ergänzungsstrebe 24 erstreckt.
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Bei dem in 1 und 2 veranschaulichten Schalungsgerüst sind
jeweils zwei Außenrohre 1 an ihren
Kopfplatten 2' verbunden. In die freien Stirnenden der
Außenrohre 1 treten
die mit Gewinde versehenen Innenrohre 2 ein. Der Verstellweg
ist daher sehr groß.
Verbunden sind die einzelnen Baustützen durch entsprechende Rahmen 25d,
die am einsreckseitigen Ende der Außenrohre 1 verspannt
sind. Durch in 2 strichpunktiert
veranschaulichte Diagonalstreben 40 kann eine zusätzliche
Versteifung des Schalungsgerüsts
erreicht werden.
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In 14 ist
ebenfalls ein Schalungsgerüst veranschaulicht
Dieses besitzt jedoch eine größere Höhe als das
zuvor beschriebene und ist als Arbeitsgerüst gedacht Zwecks einer Begehung
desselben sind entsprechende Gerüstbohlen 39 eingelegt.
Die diese nagenden Rahmen 25 erhalten ihre Verspannung
ebenfalls im Bereich der Einsteckenden der Außenrohre 1.
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Aus 15 geht
ein Schalungsgerüst
hervor, wobei jeweils zwei untereinander verspannte Außenrohre 1 unterschiedliche
Länge besitzen.
Auf diese Weise können
die auf der linken Seite des Schalungsgerüstes angeordneten Baustützen eine
kürzere
Länge erhalten
als die rechts befindlichen. Daher können sich die entsprechenden,
den kürzeren
Aufbaustützen
zugeordneten unteren Innenohre 2 auf einem höheren Niveau
abstüt
zen als die rechts angeordneten, unteren Innenrohre 2.
Demgegenüber
liegen die oberen Abstützpunkte
auf einer Höhe.
Auch bei dieser Lösung
werden die Außenrohre
der Baustützen
durch Rahmen 25 verbunden, die ihrerseits Bohlen 39 eines
Arbeitsgerüstes
tragen.