DE364304C - Webstuhl zur Herstellung von endlosen Baendern - Google Patents

Webstuhl zur Herstellung von endlosen Baendern

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DE364304C
DE364304C DER51312D DER0051312D DE364304C DE 364304 C DE364304 C DE 364304C DE R51312 D DER51312 D DE R51312D DE R0051312 D DER0051312 D DE R0051312D DE 364304 C DE364304 C DE 364304C
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DE
Germany
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loom
production
endless
hand
weife
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Expired
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DER51312D
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English (en)
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MAX REINKE
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MAX REINKE
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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D03—WEAVING
    • D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D3/00—Woven fabrics characterised by their shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 23. NOVEMBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 364304 KLASSE 86 c GRUPPE 3
(R S1312 VHjSS cj
Max Reinke in Dresden. Webstuhl zur Herstellung von endlosen Bändern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Oktober 1920 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Web- 1 drehbar gelagert und die die Kettenfäden fühstuhl zur Herstellung von endlosen Bändern, ' r enden Litzen von den aus dem Webstuhl her-
und das Neue besteht darin, daß in dem Webstuhl dauernd eine in Richtung ihrer Längsachse auseinandernehmbare Weife
ausnehmbaren unteren Geschirrstäben als auch das Rietblatt von der abnehmbaren Lade lösbar sind, Zwecks Fachbildung sind die
Geschirrstäbe einerseits an einem mechanischen und anderseits an einem Fußantrieb angeschlossen, so daß mit einem derartigen Webstuhl ein endloses Band im Webstuhl, und zwar von der Bildung der Kette bis zum Fertigweben des Bandes fertiggestellt werden kann, indem die Kette auf der im Webstuhl drehbar gelagerten Weife gebildet wird und die Weife dann als Träger der Kette während ίο des Webens des endlosen Bandes dient. Um die Weife einerseits als Weife zum Aufbäumen verschieden langer Ketten und anderseits als Träger der Kette beim Weben, und zwar auch für verschieden lange Ketten wie zum Spannen der Kette verwenden zu können, ist der eine Weifenstab an den seitlichen Armen der Weife verstellbar gelagert und steht unter Gewichts- oder Federbelastung, so daß durch diesen verstellbaren Weifenstab so die für das Weben erforderliche Kettenspannung erzielt wird.
Wird mit einem derartig gekennzeichneten Webstuhl das endlose Band vermittels des mechanischen Antriebes bis auf eine kleine Länge, z. B. von 8 cm, fertiggewebt, so muß, um das endlose Band vollkommen fertigzuweben, die Eintragung des Schusses vermittels einer Nadel vorgenommen werden. Zu diesem Zweck wird das Rietblatt von der Lade gelöst und der mechanische Bewegungsmechanismus ausgeschaltet und der Fußantrieb eingeschaltet, so daß die endlose Kette als endloses Band in dem Webstuhl vollkommen fertiggewebt und nach Lösen der Litzen von den Geschirrstäben und der Weifenteile in einfachster Weise herausgenommen werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar in Abb. 1 in einer Seitenansicht und in Abb. 2 in einer Vorderansicht.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist a die dauernd im Webstuhl eingebaute Weife. In dem einen Weifenarm ist vermittels der Bolzen b, der in dem Schlitz c geführt ist, der eine Weifenstab d verstellbar gelagert, welcher wieder unter Gewichtsbelastung vermittels der Schnur e und Gewicht f steht, j g, h sind die oberen und i, k die unteren Geschirrstäbe. An den Geschirrstäben g, h bzw. i, k sind die Litzen 0 vermittels der Aufhängevorrichtung p bzw. q befestigt, und die Geschirrstäbe i, k können durch Seitwärtsschieben aus dem Bereich der Fachbildung fortgenommen werden, so daß die Litzen von den Kettenfäden selbst gelöst werden können. Die dauernd im Webstuhl verbleibende Weife α ist in ihrer Längsachse auseinandernehmbar, indem der rechte Weifensternarm vermittels Muttern z. B. an dem einen Weifenstab befestigt ist und die den Weifensternarm tragende Welle nach Lösen des Stellfinges I nach der Seite verschoben werden kann, so daß das auf dem Weifenstab fertiggewebte endlose Band von der Weife herunter und aus dem Webstuhl herausgenommen werden kann. Die Geschirrstäbe i, k sind an einem mechanischen Antrieb η und an einem Fußantrieb m angeschlossen, um, wie oben ausgeführt, das endlose Band in dem Webstuhl vollkommen fertigweben zu können.
An der Lade ί ist das Rietblatt r abnehmbar befestigt, um nach Fert'igweben des endlosen Bandes das Rietblatt r herausnehmen zu können. Um die Weife zwecks Bildung der Kette leicht zugänglich zu machen, ist die Lade ί an den Armen vermittels der Gelenke t befestigt, so daß der untere Teil aufgeklappt werden kann und die im Webstuhl gelagerte Weife freigibt.

Claims (3)

P ATENT-AN SPRÜCHE:
1. Webstuhl zur Herstellung von endlosen Bändern, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Webstuhl dauernd eine in Richtung ihrer Längsachse auseinandernehmbare Weife drehbar gelagert und die die Kettenfäden führenden Litzen von den aus dem Wöbstuhl herausnehmbaren unteren Geschirrstäben als auch das Rietblatt von der Lade lösbar sind.
2. Webstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschirrstäbe einerseits an einem mechanischen und anderseits an einem Fußantrieb angeschlossen sind.
3. Webstuhl nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Weifenstab an den seitlichen Armen der Weife verstellbar gelagert ist und unter Gewichtsbelastung steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER51312D 1920-10-12 1920-10-12 Webstuhl zur Herstellung von endlosen Baendern Expired DE364304C (de)

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