DE364363C - Vorrichtung zum Messen von Fluessigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zum Messen von Fluessigkeiten

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DE364363C
DE364363C DEG52993D DEG0052993D DE364363C DE 364363 C DE364363 C DE 364363C DE G52993 D DEG52993 D DE G52993D DE G0052993 D DEG0052993 D DE G0052993D DE 364363 C DE364363 C DE 364363C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/02Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F3/20Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having flexible movable walls, e.g. diaphragms, bellows

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Description

  • Vorrichtung zum Messen von Flüssigkeiten. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen von Flüssigkeiten, welche in erster Linie dazu bestimmt ist, den Brennstoffverbrauch einer Verbrennungskraftmaschine zu messen, die aber auch mit Vorteil in allen solchen Fällen Verwendung finden kann, wo der statische Druck oder das Gewicht der zu messenden Flüssigkeit so klein ist, daß es nicht zum Antrieb der Meßvorrichtung ausreicht. Die Vorrichtung besteht in bekannter Weise aus einer Pumpe, durch welche die zu messende Flüssigkeit hindurchgeleitet wird, und die mit, einem die hindurchgehende Flüssigkeitsmenge angebenden Zählwerk verbunden ist, wobei die Pumpe durch eine besondere, von der Flüssigkeit unabhängige Kraftquelle angetrieben wird. Bei den bekannten Meßvorrichtungen dieser Art wird die Pumpe wenigstens teilweise von der Kraftquelle zwangläufig angetrieben, und zwar ohne Rücksicht auf den Flüssigkeitsverbrauch. Infolge dieses Umstandes kann daher recht häufig der Fall eintreten, daß die Pumpe überhaupt nicht fördert, sondern gerade ansaugt in dem Augenblick, wo der Verbrauchsleitung eine große Flüssigkeitsmenge entnommen wird, und umgekehrt zuviel fördert, wenn der Verbrauchsleitung nur eine geringe Flüssigkeitsmenge entnommen wird. Hierdurch entstehen einerseits Schwankungen in der Druck- Leitung und anderseits stoßartige Beanspruchungen des Zählwerks, welche Umstände beide zu mehr oder weniger ungenauen Messungen führen.
  • Die Erfindung verfolgt den Zweck, diesen Übelstand zu beseitigen und besteht in der Hauptsache darin, daß der Antrieb der Pumpe von der Kraftquelle aus ausschließlich unter Vermittlung einer nachgiebigen Verbindung derart erfolgt, daß der Pumpe stets nur eine Energiemenge zugeführt wird, welche derjenigen Förderleistung entspricht, die erforderlich ist, um den jeweiligen Gebrauch zu decken. Hierdurch wird erreicht, daß in jedem Augenblick stets gerade die erforderliche Menge Flüssigkeit gefördert wird, was die Richtigkeit der erhaltenen Meßergebnisse gewährleistet. Tritt beispielsweise, wie dies beim Automobilbetrieb nicht selten ist, plötzlich ein geringerer Brennstoffbedarf ein, so wird die Meßpumpe sofort ihre Geschwindigkeit vermindern, ohne daß irgendein Stoß eintreten kann. Die nachgiebige Verbindung zwischen der Kraftquelle und der Pumpe kann in der Praxis entweder so ausgeführt werden, daß .die Energieübertragung mittels einer Feder erfolgt, welche durch die Kraftquelle nach Bedarf selbsttätig nachgespannt wird, oder auch in der Weise, daß die Energie mittels einer nachgiebigen Kupplung, z. B. einer Reibungskupplung, übertragen wird.
  • Auf der Zeichnung ist als Beispiel eine Ausführungsform dargestellt. Abb. i zeigt in Vorderansicht und teilweisem Schnitt eine gemäß der Erfindung angeordnete Meßvorrichtung, die in erster Linie zum Messen des Benzinverbrauchs eines Verbrennungsmotors Verwendung finden soll. Abb. 2 zeigt dieselbe Meßvorrichtung in Oberansicht bei teilweisem Schnitt, und Abb. 3 ist eine Einzelheit der Vorrichtung zum Spannen der Feder, die in dem gewählten Beispiel als Kraftquelle benutzt wird.
  • Die dargestellte Meßvorrichtung besteht aus einer Membranpumpe i, welche von einer in einem Federgehäuse 2 angebrachten, auf der Zeichnung nicht dargestellten Spiralfeder angetrieben wird und mit einem Zählwerk 3 verbunden ist. Die Pumpe ist mit zwei Membranen q., die die beiden Meßräume derselben begrenzen, sowie mit zwei Saugventilen 5 und zwei Druckventilen 6 versehen. Die zu messende Flüssigkeit wird durch die Saugleitung 7 zugeführt und durch die Druckleitung 8 nach der Verbrauchsstelle (dem Motor) geleitet. Die Membranen q. werden mittels eines um den Zapfen g drehbaren Winkelhebels io in Bewegung versetzt, dessen einer Arm mit den Mittelpunkten der beiden Membranen verbunden ist, während der andere Arm desselben am freien Ende als Ring ausgebildet ist, der eine Exzenterscheibe 12 auf der Welle 13 umschließt und von dieser Scheibe unter Vermittlung von zwei in den Ring eingeschraubten Stellschrauben ii bewegt wird. Die Welle 13 wird mittels eines Kegelradgetriebes z¢ von der Hauptwelle 15 aus angetrieben, welche ihrerseits von der im Gehäuse 2 angebrachten Feder ihren Antrieb erhält. Die Welle i5 treibt ferner mittels eines Zahnradgetriebes 16 das Zählwerk 3.
  • Von der Welle 13 aus wird mittels eines Zahnradgetriebes i7 eine weitere Welle 18 angetrieben, die einen Fliehkraftregler ig trägt, dessen Ausschläge auf einen Zeiger 2o übertragen werden, der auf einer geeigneten Skala die pro Zeiteinheit durch die Pumpe hindurchgehende Flüssigkeitsmenge angibt. Dadurch, daß man mit dem Zeiger 2o einen (auf der Zeichnung nicht dargestellten) Schreibstift verbindet, kann die Vorrichtung diese Flüssigkeitsmenge auf einem über zwei Walzen 2i laufenden, in geeigneter Weise angetriebenen Papierstreifen 22 registrieren.
  • Die oben erwähnte, die Hauptwelle i5 antreibende Spiralfeder greift mit ihrem einen Ende in einen Schlitz ?3 der Welle, während ihr anderes äußeres Ende in üblicher Weise an dem Federgehäuse 2 befestigt ist, welches um die Welle 15 frei drehbar ist. Wenn das Federgehäuse 2 in der durch den Pfeil in Abb. 3 angegebenen Richtung gedreht wird, so wird die Feder gespannt. Die Rückwärtsdrehung des Federgehäuses wird hierbei durch eine Sperrfeder 2¢ verhindert, die in ein auf der Nabe des Federgehäuses befestigtes Sperrrad 2-5 eingreift. Das automatische Spannen der Antriebsfeder wird mittels der folgenden Einrichtung herbeigeführt. Am Federgehäuse ist ein Arm 26 drehbar befestigt, an dessen freiem Ende ein Stift 27 sitzt, der durch einen Schlitz 28 in das Federgehäuse hineinragt. Der Arm 26 steht unter der Wirkung einer Feder 29, die bestrebt ist, den Stift 27 stets gegen die äußerste Windung der Antriebsfeder anliegend zu halten. An dem Federgehäuse ist ferner ein Kuppelarm 3o drehbar befestigt, der zwei Stifte 31 und 32 trägt, die als Anschläge für den Arm 26 dienen, und mit einem Vorsprung 33 versehen ist, der mit Löchern 34 in einer das Federgehäuse umschließenden Trommel 35 in Eingriff gebracht werden kann, die ebenfalls um die Welle 15 frei drehbar ist. Die Trommel ist mit einem Zahnkranz 36 versehen, in den ein Zahnrad 37 eingreift, mittels dessen die Trommel ununterbrochen in der durch den Pfeil in Abb. 3 angegebenen Richtung gedreht wird, und zwar z. B. durch eine geeignete Transmission von dem Motor aus, dessen Brennstoffverbrauch man messen will.
  • Wenn die Antriebsfeder ganz gespannt und ihr Durchmesser somit am kleinsten ist, nehmen die Teile die in Abb. 3 gezeigte Lage ein, wobei der Kuppelarm so nach innen gegen die Welle 15 gedreht ist, derart, daß der Vorsprung 33 nicht in die Löcher 34 der Trommel 35 eingreift. Je nachdem die Antriebsfeder sich dann aufwickelt, wird ihr Durchmesser (d. h. der Durchmesser der äußersten 1'Vindung) vergrößert. Hierdurch wird der Arm 26, unter Überwinden des Widerstandes der Feder 29 nach rechts in Abb. 3 gedreht. Wenn die Spannung der Feder soviel abgenommen hat, daß sie von neuem aufgezogen werden muß, so stößt der Arm 26 gegen den Stift 32 und nimmt dadurch den Kuppelarm 3o mit, so daß der Vorsprung 33 des letzteren mit einem der Löcher 34 der Trommel 35 in Eingriff gebracht wird. Hierdurch wird das Federgehäuse mit der Trommel gekuppelt und somit veranlagt, "an der Drehung der letzteren teilzunehmen, wodurch die Antriebsfeder gespannt wird. Je nachdem die Feder gespannt und ihr Durchmesser vermindert wird, wird auch der Arm 26 von der Feder 2g nach innen gegen die Welle zurückgedreht. Wenn die Feder auf diese Weise ganz gespannt worden ist, stößt der Arm 26 gegen den Stift 31, wodurch der Kuppelarm 30 mitgenommen und der Vorsprung 33 aus dem Eingriff mit der sich drehenden Trommel 35 herausgezogen wird. Das Federgehäuse 2 wird dann von der Feder 7,4 gesperrt gehalten und bleibt stillstehend, bis die Antriebsfeder wieder aufgezogen werden muß, wo es wieder in der oben beschriebenen Weise mit der sich drehenden Trommel gekuppelt wird.
  • Die Spannung der Antriebsfeder wird so gewählt, daß sie der Pumpe i nur eine Energiemenge zuführt, die derjenigen Förderleistung entspricht, die erforderlich ist, um den jeweiligen Brennstoffverbrauch des Motors zu decken. Wenn der Brennstoffverbrauch aufhört, steigt der Widerstand in der Druckleitung 8, _ und die Feder vermag dann nicht mehr die Pumpe anzutreiben, weshalb diese und damit auch das Zählwerk zum Stillstand kommt. Wenn der Brennstoffverbrauch wieder beginnt und der Widerstand in der Druckleitung vermindert wird, wird die Pumpe wieder in Gang gesetzt. Mit Hilfe der beiden Stellschrauben =i kann man die Hublänge der Membranpumpe leicht regeln, derart, daß die von der Pumpe für jeden Hub geförderte Flüssigkeitsmenge mit den Angaben des Zählwerks 3 genau übereinstimmt, so daß das Zählwerk somit richtig anzeigt.
  • Um einen möglichst konstanten Gegendruck in der Druckleitung 8 zu erzielen, obgleich der Brennstoffverbrauch des Motors natürlich nicht konstant ist, sondern in der Regel stoßweise erfolgt (in Übereinstimmung mit den Einsauge- oder Einspritzperioden), kann man zweckmäßig, und zwar besonders wenn es sich um das Messen von Flüssigkeiten handelt, in die Druckleitung 8 zwischen der Meßpumpe und dem Motor einen Ausgleichbehälter einschalten, der dann mit einem Schwimmerventil o. dgl. versehen sein soll, das die Leitung absperrt, wenn der Behälter bis zu einer bestimmten Höhe gefüllt worden ist. Hierdurch werden Pendelungen der Flüssigkeitssäule in der Druckleitung möglichst vermieden, die die Genauigkeit der Meßergebnisse beeinträchtigen könnten.
  • Die oben beschriebene und auf der Zeichnung dargestellte Ausführungsform kann natürlich in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne von dem Grundgedanken der Erfindung abzuweichen.- So kann beispielsweise die beschriebene Antriebsfeder durch eine zwischen der ununterbrochen sich drehenden Trommel 35 und der Meßpumpe eingesetzte; nachgiebige Kupplung, z. B. eine Reibungskupplung, ersetzt werden, die nachgibt, so daß die Meßpumpe zum Stillstand kommt, wenn der Widerstand in der Druckleitung über eine bestimmte Grenze steigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Vorrichtung zum Messen von Flüssigkeiten, bestehend aus einer mit einem Zählwerk verbundenen Pumpe, durch welche die zu messende Flüssigkeit hindurchgeleitet wird, wobei die Pumpe durch eine besondere, von der Flüssigkeit unabhängige Kraftquelle angetrieben wird, 'dadurch gekennzeichnet, daß dieser Antrieb `ausschließlich unter Vermittelung einer nachgiebigen Verbindung derart erfolgt, daß der Pumpe stets nur eine Energiemenge zugeführt wird, welche derjenigen Förderleistung entspricht, die erforderlich ist, um den jeweiligen Gebrauch zu decken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Energieübertragung zwischen der Kraftquelle und der Pumpe mittels einer Feder erfolgt, die durch die Kraftquelle nach Bedarf selbsttätig nachgespannt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Energieübertragung zwischen der Kraftquelle und der Pumpe mittels einer nachgiebigen Kupplung, z. B. einer Reibungskupplung, erfolgt.
DEG52993D 1921-01-17 1921-02-03 Vorrichtung zum Messen von Fluessigkeiten Expired DE364363C (de)

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SE364363X 1921-01-17

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DEG52993D Expired DE364363C (de) 1921-01-17 1921-02-03 Vorrichtung zum Messen von Fluessigkeiten

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DE (1) DE364363C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE824110C (de) * 1950-06-22 1951-12-10 Manfred Seiffert Anordnung zur Anzeige des jeweiligen Kraftstoffverbrauchs von Verbrennungskraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE824110C (de) * 1950-06-22 1951-12-10 Manfred Seiffert Anordnung zur Anzeige des jeweiligen Kraftstoffverbrauchs von Verbrennungskraftmaschinen

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