DE364369C - Sicherung des Leerlaufens von Schweroelmotoren - Google Patents

Sicherung des Leerlaufens von Schweroelmotoren

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DE364369C
DE364369C DEL52849D DEL0052849D DE364369C DE 364369 C DE364369 C DE 364369C DE L52849 D DEL52849 D DE L52849D DE L0052849 D DEL0052849 D DE L0052849D DE 364369 C DE364369 C DE 364369C
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DE
Germany
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idling
engines
securing
heavy
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Expired
Application number
DEL52849D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Fritz Huber
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Heinrich Lanz AG
Original Assignee
Heinrich Lanz AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Sicherung des Leerlaufens von Schwerölmotoren. Bei Schwerälmotoren besteht bekanntlich die Schwierigkeit, daß beim Leerlauf die erforderliche Brennstoffmenge für die genügende Warmhaltung des Verdampfungraumes nicht ausreicht, so daß Zündungen aussetzen und der Motor stehenbleibt. Um diesen Übelstand, der besonders bei Fahrzeugmotoren sehr schädlich ist, zu beseitigen, hat man bereits vorgeschlagen, während des Leerlaufes von außen einen Widerstand anzuschalten, um die Leerlaufarbeit zu erhöhen und somit eine größere Brennstoffmenge zur Wirksam-]zeit zu bringen. Derartige Einrichtungen bedingen die Anordnung sehr genau arbeitender Regelvorrichtungen, komplizieren also den Bau und die Wartung des betreffenden Motors erheblich.
  • Der Zweck der Erfindung ist gleichfalls der, die Leerlaufarbeit zu erhöhen. Während aber bisher die .gewünschten, zusätzlichen Leerlaufwiderstände von außen angeschaltet wurden, wird nach der Erfindung der größere Leerlaufwiderstand im Innern des Motors selbsttätig und ohne besondere Vorrichtungen lediglich dadurch erzielt, daß die Kurbelwelle seitlich der Zylinderachse gelegt wird, oder, wie man sagt, das Kurbelgetriebe »geschränkt« wird.
  • Die Erfindung begründet sich auf folgende Überlegungen und auf die sich daraus ergebende Erkenntnis.
  • Bei gleich langen Pleuelstangen und unter sonst gleichen Verhältnissen ist die Leerlaufarbeit eines Motors mit geschränktem Kurbelgetriebe ungefähr gleich derjenigen eines Motors mit ungeschränktem Kurbelgetriebe, weil die Kompressionsarbeit im ersteren Fall ungefähr im gleichen Maße größer -wird als die Expansionsarbeit geringer wird gegenüber einem Motor mit ungeschränktem Kurbeltriebe. Dagegen ist die Reibungsarbeit bei Vollast eine wesentlich geringere bei dem geschränkten Getriebe als bei -dem ungeschränkten; oder: für gleiche Reibungsarbeit, d. h. gleichem mechanischen Wirkungsgrad, bei Vollast ergeben sich für das geschränkte Getriebe kürzere Pleuelstangen und damit eine geringere Gesamthaulänge des Motors. Wählt man also für ein geschränktes Kurbelgetriebe diejenige kürzere Pleuelstange, die den gleichen mechanischen Wirkungsgrad bei Vollast ergibt, -wie die längere Pleuelstange bei ungeschränktem Getriebe, so ist bei ersterem die Leerlaufarbeit infolge der höheren Kompressionsarbeit größer als bei letzterem.
  • Bei Leichtölmotoren, deren Verwendungszweck geringes Gewicht und gedrängte Form erheischen, z. B. Flugzeugmotoren, hat man bereits das geschränkte Kurbelgetriebe angewandt, zu dem Zweck, kleine Seitenkräfte cies Kolbens 1--ei der Explosionsperiode und kurze Pleuelstangen zu erhalten; der Umstand aber, daß nach obigen Feststellungen die Leerlaufarbeit eines Motors mit geschränktem Getriebe relativ groß ist, bedeutet für diese Motoren nichts weniger als einen Vorteil, da ja bei ihnen die Zündung durch Zündfunken eingeleitet wird. Bei Schweröhmotoren dagegen ist die Getriebeschränkung noch nichtdurchgeführt, und zwar aus dem Grunde, weil diese Maschinen im wesentlichen als feststehende Motoren zur Ausführung gelangt sind, wobei es auf geringes Gewicht und gedrängte Form so gut wie gar nicht ankommt und, soweit sie als Schiffsmotoren gebaut wurden, wegen der Umsteuerbarkeit die Getriebeschränkung ausgeschlossen ist.
  • Die Erfindung besteht also darin, die Leerlaufarbeit bei Schweröl.motoren relativ zu der Reibungsarbeit bei Vollast dadurch zu erhöhen, d'aß für diese Motoren die an sich bekannte Kurbelgetriebeschränkung durchgeführt -wird.
  • Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung einen liegenden Glühkopfmotor a, dessen Kurbelwelle b außerhalb der Achse x-x des Zylinders gelegen ist. c ist der Glühkopf mit Zündplatte d und Einspritzdüse e.
  • Die Kurbelwellenmitte kann, wie ausgezogen dargestellt, unterhalb oder, wie gestrichelt, oberhalb der Zylinderachse gelegt sein. Selbstverständlich muß der Verbrennungshub während des Teiles der Kurbeldrehung stattfinden, bei dem die Kurbel von der Zylinderachse geschnitten wird, einerlei, ob der Motor liegend oder stehend angeordnet ist. Läßt man nun bei dieser Anordnung den Zweitaktmotor bei Leerlauf in umgekehrter Richtung laufen, so ergibt sich eine weitere Steigerung der Leerlaufarbeit. Bei liegenden Motoren kann man außerdem, je nachdem man die Lagerung der Kurbelwelle oberhalb oder unterhalb der Zylinderachse wählt, die Leerlaufarbeit beeinflussen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Sicherung des Leerlaufes von Schwerölmotoren, insbesondere für Fahrzeugzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Leerlaufarbeit relativ zur Reibungsarbeit bei Vollast für Schwerölmotoren die an sich bekannte Schränkung des Kurbelgetriebes .mit kurzer Pleuelstange durchgeführt wird.
DEL52849D 1921-04-08 1921-04-08 Sicherung des Leerlaufens von Schweroelmotoren Expired DE364369C (de)

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