DE364545C - Haarwelleisen mit an dem einen Brenneisenschenkel abschwenkbar angeordnetem Gabelkamm - Google Patents

Haarwelleisen mit an dem einen Brenneisenschenkel abschwenkbar angeordnetem Gabelkamm

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DE364545C
DE364545C DEH85108D DEH0085108D DE364545C DE 364545 C DE364545 C DE 364545C DE H85108 D DEH85108 D DE H85108D DE H0085108 D DEH0085108 D DE H0085108D DE 364545 C DE364545 C DE 364545C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D1/00Curling-tongs, i.e. tongs for use when hot; Curling-irons, i.e. irons for use when hot; Accessories therefor
    • A45D1/06Curling-tongs, i.e. tongs for use when hot; Curling-irons, i.e. irons for use when hot; Accessories therefor with two or more jaws
    • A45D1/08Curling-tongs, i.e. tongs for use when hot; Curling-irons, i.e. irons for use when hot; Accessories therefor with two or more jaws the jaws remaining parallel to each other during use, e.g. the jaws sliding parallel to each other

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 27. NOVEMBER 1922
R EI CH SPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33 c GRUPPE
Johann Haselbacher und Martin Schütz in Wien.
Haarwelleisen mit an dem einen Brenneisenschenkel abschwenkbar angeordnetem Gabelkamm. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1921 ab:
Die Erfindung betrifft Haarwelleisen mit an dem einen Brenneisenschenkel abschwenkbar angeordneten Gabelkamm und hat Verbesserungen an solchen Welleisen zum Gegenstande.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. ι ein Welleisen gemäß der Erfindung geöffnet in Seitenansicht, Abb. 2 eine andere Ausführunsgform des Welleisens geschlossen in Ansicht und Abb. 3 dasselbe geöffnet in Ansicht.
Mit r und 2 sind die beiden im Querschnitt
B64545
halbkreisförmigen Brenneisen bezeichnet, welche an den Zangenschenkeln 3, 4 sitzen. Der eine Zangenschenkel 4 trägt den bekannten Gabelkamm 5, dessen Stifte 6 die Hohlschienen 1, 2 an ihren beiden Längsseiten übergreifen. Der Gabelkamm 5 ist mittels eines an seinem hakenförmig umgebogenen Schaftende vorgesehenen Querbolzens 7 in einem Längsschlitz 8 des Brenneisenschenkels 4 längsverschiebbar und _ verschwenkbar geführt. Ferner ist der Gabelkamm 5 noch durch einen hakenförmigen Ansatz 9 zwischen zwei im Brenneisen 1 angeordneten Schienen 10 geführt, in deren Verbindungssteg ir der Haken 9 in der äußeren Endstellung des Gabelkamms 5 eingreift und dadurch verhindert, daß der Gabelkamm 5 in dieser Stellung verschwenkt werden kann. Bei dem Welleisen nach Abb. 1 ist der Haken 9 doppelseitig und ein weiterer Steg 11' vorhanden, in welchen der Haken 9 in der inneren Endstellung des Gabelkamms 5 eingreift, so daß dieser auch in der inneren Endstellung gegen Kippen festgestellt ist. Der Gabelkamm 5 ist durch einen im Griff 12 des anderen Brenneisenschenkels 3 geführten Schieber 13 längsverschiebbar und mit diesem durch eine Kupplungsvorrichtung zwangläufig verbunden, die den Gabelkamm 5 auch gegen Kippen feststellt. Diese Kupplungsvorrichtung besteht bei dem Welleisen nach Abb. 1 aus einem Gelenkarm 14, der einerseits an dem Schaft 16 des Gabelkamms 5 durch den Bolzen 15 und anderseits an dem Schieber 13 mittels des Gelenkbolzens 17, der in einen Längsschlitz 18 des rechtwinkelig umgebogenen Schieberendes eingreift, angelenkt ist. Durch einen Steckstift 19, welcher durch ein Loch des Gelenkarms 14 und ein Loch des Gabelkammschaftes 16 durchgesteckt wird, wird der Gabelkamm 5 mit dem Schieber 13 so verbunden, daß er nicht gekippt werden kann. Bei herausgezogenem Steckstift 19 läßt sich der Gabelkamm 5, wenn er sich nicht gerade in einer der beiden Endstellungen befindet, in welchen er, wie schon erwähnt, durch den Doppelhaken 9 fest- ! gestellt wird, in die strichpunktierte Lage j (Abb. 1) umlegen und braucht daher nicht mehr mit erhitzt zu werden.
Bei dem Welleisen nach Abb. 2 und 3 wird, die Verbindung zwischen Schieber 13 und Gabelkamm 5 dadurch bewirkt, daß das winkelförmig umgebogene Schieberende in einen zu- i rückgebogenen Zahn 20 endigt, der bei ge- i schlossenem Welleisen mit einem Zahn 21 des j Gabelkamms 5 in Eingriff steht. In der un- ; teren Endstellung des Gabelkamms 5 bleibt der Zahn 21 auch bei ganz geöffnetem Welleisen mit dem Zahn 20 noch in Eingriff, so daß in dieser Stellung die starre Verbindung von Gabelkamm 5 und Schieber 13 erhalten bleibt und ersterer daher auch nicht zum Verschwenken gebracht werden kann. Wird der Schieber 13 so weit verschoben, bis der Zahn 20 ungefähr die in Abb. 3 strichpunktiert angedeutete Lage erreicht, so läßt sich dann der Gabelkamm 5 beim Öffnen des Welleisens umklappen. Bei dem Welleisen nach Abb. 2 und 3 erhält der Schieber 13 durch einen in einen Längsschlitz 23 des Schenkels 3 gleitenden Bolzen 22 eine zweite Führung.
Wird das Haar zwischen die zwei Zangenteile i, 2 eingelegt uud gepreßt, so liegt es in einer Geraden. Durch Eingreifen des Kammes in das außerhalb der Mulde liegende Haar wird dieses infolge der Längsverschiebung des Kammes um vier Zahnbreiten (etwa bis 25 mm) aus der Richtung des in der Mulde eingeklemmten Haares verschoben, so daß hierdurch eine wellenartige Formung des eingeklemmten Haares bewirkt wird. Das Haar wird somit in zwei zueinander senkrechten Richtungen aus der Geraden abgebogen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Haarwelleisen mit an dem einen Brenneisenschenkel abschwenkbar angeordnetem Gabelkamm, dadurch gekennzeichnet, daß der mittels eines am Ende des Gabelkammschaftes (16) vorgesehenen Bolzens (7) in einem Längsschlitz (8) des einen Brenneisenschenkels (4) drehbar sowie längsverschiebbar geführte Gabelkamm (5) durch einen Gelenkarm (14) mit einem in dem Griff (12) des anderen Brenneisenschenkels (3) geführten Schieber (13) zwangläufig verbunden und mittels eines durch ein Loch seines Schaftes (16) und ein Loch des Gelenkarmes (14) hindurchzusteckenden Steckstiftes (19) gegen Herausschwenken feststellbar ist.
  2. 2. Ausführungsform der Kupplungs- und FeststeEvorrichtung des Gabelkamms nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gabelkamm (5) bei geschlossenem Welleisen durch einen an seinem Schaftende vorgesehenen Zahn (21) mit einem Zahn (20) des Schiebers (13) in Eingriff steht und alsdann mit dem Schieber gekuppelt ist, während in der Offenstellung des Welleisens bei hochgeschobenem Schieber (13) die Zähne (20, 21) außer Eingriff sind und daher der Gabelkamm verschwenkt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH85108D 1921-04-16 1921-04-16 Haarwelleisen mit an dem einen Brenneisenschenkel abschwenkbar angeordnetem Gabelkamm Expired DE364545C (de)

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DE364545C true DE364545C (de) 1922-11-27

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