DE3655C - Abstellvorrichtung an mechanischen Webstühlen für den Fall eines Kettenfadenbruches - Google Patents
Abstellvorrichtung an mechanischen Webstühlen für den Fall eines KettenfadenbruchesInfo
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Description
1878.
FERD. und THEOD. FREY in GEBWEILER (Elsass). Abstellvorrichtung an mechanischen Webstühlen für den Fall eines Kettenfadenbruches.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Januar 1878 ab.
Längste Dauer: 10. November 1891.
Längste Dauer: 10. November 1891.
Es ist quer über die ganze Breite des Webstuhles ein Gitter von Stäben T gelegt, hergestellt
aus Holz, Eisen, Metall etc. Auf diesen Stäben T reiten kleine metallene Körper FE,
geschlitzte Metallstreifen, unten geschlossen oder offen, oder aus Draht gebogene gabelförmige
Gebilde, Elemente genannt. Diese Elemente können auf den Gitterstäben gleiten, im übrigen
emporgehoben werden. Mittelst Häkchen oder Schleifen wird an je einem Kettenfaden ein
Häkchen aufgehängt; so an allen Kettenfäden. Die Kette wickelt sich vom Kettenbaum C ab,
streicht über A, passirt das Kreuz und geht dann zum Harnisch. Auf der Strecke zwischen
Harnisch und Kreuzstab werden die Elemente angehängt, sowie das Gitter gerade unter diese
Partie gelegt ist. Die eine Längswand B des Gitters ist erhöht und dient den Kettenfäden
zum Auflager, jedoch so, dafs eine stärkere Reibung ausgeschlossen ist.
Haben die Kettenfaden die nöthige Spannung, so hängen die Elemente schwebend an denselben,
so dafs, wie dies die Figur zeigt, die unteren Enden der Elemente unter dem Gitter
abschliefsen (s. EFm Fig. 1). Sobald aber
ein Faden reifst, fällt das Element herab und zieht den gebrochenen Faden mit herab, wie
das Fig. i, D, zeigt. Das Element D hängt also nach unten mehrere Centimeter weit aus
dem Gitter hervor. "Unterhalb des Gitters bewegt sich eine Metall- oder Holzleiste G hin
und her. Diese Bewegung von G hört indessen sofort auf, wenn ein Element durch den
Bruch eines Fadens herabgefallen ist. Dann stöfst G gegen dieses Element an und bleibt
stehen. Der Haken M wird dann nicht aufgehoben, sondern vom Hebel H ergriffen und
sammt Stück N vorwärtsgerückt. Mit N ist dann der Ausrücker direct oder indirect verbunden;
jene Vorrückbewegung von N durch den Hebel H wird also diese Ausrückung veranlassen.
Die schwingende Leiste G erhält ihre Bewegung von einer Kurbel oder einem
Excenter Q. Dasselbe ist mit den übrigen Stuhlbetriebstheilen entsprechend verbunden und
überträgt seinerseits die Bewegung auf G mit Hülfe von Stangen, Federn, Reibungs- und
Differentialmechanismen, welche den Stillstand von G erlauben, sobald sich nur das geringste
Hindernifs entgegenstellt. Der Hebel IT schwingt um einen Drehpunkt an seinem unteren Ende.
Er wird durch eine Feder gegen den festen Stab P geprefst. Der Hebel H macht nur
kurze schwingende Bewegungen, durch K berührt. Dieselben genügen indessen, um den
Haken M zu packen und N vorzuschieben.
Die Fig. 2, 3 und 4 zeigen die beschriebene Anordnung theils in Oberansicht, Fig. 2, theils
in Details, Fig. 3 und 4.
Claims (3)
1. Die ganze Anordnung in ihrer Combination der wirksamen beschriebenen Theile.
2. Die Construction eines Gitters mit Längsstäben und Reitern auf denselben.
3. Die schwingende Leiste G zur Bewirkung des Stillstandes des Stuhls bei Fadenbruch
mit Hülfe des Hebels M und des schwingenden Hebels H.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3655C true DE3655C (de) |
Family
ID=282604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3655D Active DE3655C (de) | Abstellvorrichtung an mechanischen Webstühlen für den Fall eines Kettenfadenbruches |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3655C (de) |
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0
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