DE366122C - Verfahren zur Herstellung von Ventilsitzen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von VentilsitzenInfo
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- DE366122C DE366122C DEB96781D DEB0096781D DE366122C DE 366122 C DE366122 C DE 366122C DE B96781 D DEB96781 D DE B96781D DE B0096781 D DEB0096781 D DE B0096781D DE 366122 C DE366122 C DE 366122C
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- ring
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Links
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- 238000000034 method Methods 0.000 title 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K3/00—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
- F16K3/30—Details
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gasket Seals (AREA)
Description
| MM.IOTHEEK | |
| f | ν,.. |
| BUHFaU vOOR DtN INOUSTlUfcfcUN EIBENDOM |
|
AUSGEGEBEN
AM 29. DEZEMBER 1922
AM 29. DEZEMBER 1922
Bei den bisher in Gebrauch befindlichen
Ventilsitzen, bei denen ein Dichtungsring in eine schwalbenschwanzförmig unterschnittene
Nut eingesetzt wird, wurden die Nuten in die gegossenen Gehäuse eingedreht.
Dieses Eindrehen der Nuten bringt nun. den großen Nachteil mit sich, daß die harte
Gußkruste, welche einen erfolgreichen Schutz gegen das Rosten bietet, verletzt wird. Dieser
Umstand fällt um so mehr ins Gewicht, als es sehr schwer ist, den ausgedrehten Teil
des Schiebergehäuses nachträglich durch einen Teerüberzug zu schützen. Die Erfahrung
zeigt denn auch, daß das Gußmaterial des Gehäuses gerade an der eingedrehten
Stelle am meisten der Zersetzung ausgesetzt ist, so daß die Dichtungsringe locker werden
und die ganze Brauchbarkeit des Sitzes in Frage gestellt wird.
Um nun diese Übelstände zu vermeiden, werden nach der vorliegenden Erfindung die
Nuten für die Dichtungsringe nicht mehr eingedreht, sondern gleich in der Gießerei so
eingegossen, daß sie ohne Nachdrehen den Dichtungsring aufnehmen können.
Bei den bisher im Gebrauch befindlichen Ventilsitzen war die hintere oder untere
Fläche der Schwalbenschwanznut zu der Dichtungsfläche des fertigen Ringes parallel.
Nach der vorliegenden Erfindung ist die Nut zweckmäßig so eingegossen, daß ihre untere
Fläche ,nicht parallel zur Dichtungsfläche steht, sondern etwas schräg nach innen geneigt
ist. Auf diese Weise kommt sie senkrecht auf die ebenfalls schräge äußere Mantelfläche
der Nut zu stehen. Man erreicht so, daß sich der Dichtungsring beim Einhämmern besser als bisher in den Schwalbenschwanz
einlegt.
Auf der zugehörigen Zeichnung ist bei-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Carl Jäger in Mannhebn-Waldhof.
3(5(5122
spielsweise eine Ausführungsform der Erfindung
bei einem Wasserschieber zur Darstellung gelangt, und zwar zeigt:
Abb. ι einen senkrechten achsialen Querschnitt eines Schiebers nach der vorliegenden
Erfindung.
Abb. 2 und 3 zeigen Einzelschnitte in vergrößertem Maßstabe.
In das Gehäuse α des Schiebers werden an .0 den Stellen, an denen die Dichtungsringe b
eingesetzt werden sollen, Rillen oder Nuten c eingegossen, welche, wie aus Abb. 1 hervorgeht,
ein schwalbenschwanzförmiges Profil haben. Der gewöhnlich aus Metall be-.5
stehende Ring b wird nun in die eingegossene Nut, deren Durchmesser er genau entspricht,
eingelegt und durch Hämmern derart gestreckt, daß er sich infolge seiner Ausdehnung
radial nach außen bewegt und gegen die scharfe Kante d der Rille gepreßt wird, so die
Abdichtung bewirkend. Der unterhalb der scharfen Kante liegende Teil des Ringumfanges
soll dabei in den schwalbenschwanzförmigen Teil der Nut eintreten. Dieses Eintreten
in den Schwalbenschwanz kann nur in unvollkommener Weise erfolgen. Um dasselbe mit
Sicherheit stattfinden zu lassen, wird die hintere" Fläche e der Nut (Abb. 2) nicht wie
bisher parallel zur Ebene der Wand i oder, was das gleiche ist, parallel zur Dichtungsfläche k des Ringes gemacht, sondern so
ausgeführt, daß dieselbe schräg nach innen und nach hinten verläuft. Diese Neigung
soll nicht zu stark sein, sondern etwa so, daß die Fläche e und die Mantel-'
fläche g der Nut ungefähr einen rechten Winkel miteinander bilden. Wird nun bei
dieser Anordnung der Ring b eingelegt und eingehämmert, so wird seine untere Kante /
[o auf der Fläche e gleiten und so in die Ecke
des Schwalbenschwanzes gedrängt werden, wie dies in Abb. 2 punktiert eingetragen
wurde. Wie man sieht, wird also der Ring gewissermaßen um die Kante d in den
Schwalbenschwanz hineingekippt.
Ist nun der Schwalbenschwanz zu tief, so kann die Außenseite des Ringes die schräge
. Außenwand g des Schwalbenschwanzes nicht erreichen, und es bleibt dann zwischen dem
Ring b und der Wand g ein kleiner Zwischenraum h. Um diesen letzteren zu vermeiden,
wird nach der vorliegenden Erfindung der Schwalbenschwanz nur sehr schwach gemacht, so daß die Wand g· nur wenig einspringt
mit Bezug auf die Ebene i. Es wird dann beim Einhämmern die Außenseite des
Ringes b (Abb. 3) sich bereits an die Wand g anlegen, wenn die Unterseite des Ringes noch
nicht ganz die Fläche e erreicht hat. Wird das Einhämmern nun fortgesetzt, bis die
Unterseite des Ringes b auf der Fläche c aufsitzt, so findet, da die Außenseite des Ringes
bereits an g anliegt, ein festes Anpressen dieser Außenseite des Ringes an die Wand g
sowie ein Stauchen des Materiales statt.
Werden Ringe mit rechteckigem Querschnitt verwendet, so kann es vorkommen,
daß die äußere Fläche k nach dem Einhämmern infolge der Schräge der Wand e auch
schräg nach innen geneigt ist, so daß beim späteren Abdrehen und Schlichten keine gerade
Fläche zu erzielen ist. Um diesem übelstand abzuhelfen, kann man auf den Ring b
auf der Außenseite eine Erhöhung m (Abb. 1 rechts) anbringen, die solche Abmessungen
erhält, daß nach dem Einhämmern die Außenseite des Ringes b annähernd parallel· zur
Fläche i wird.
Claims (4)
1. Ein Verfahren zur Herstellung ve <
>n Ventilsitzen, bei denen ein Dichtungsrriig in eine, schwalbenschwanzförmig unt>erschnittene
Nut eingesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die SchwalBenschwanznut
eingegossen und nicht n'kchgedreht wird, zum Zwecke, die harte ''Gußhaut
zu erhalten.
2. Ein Ventilsitz nach Anspruch 1, da- go durch gekennzeichnet, daß die Grundfläche
der eingegossenen Schwalbenschwanznut nicht parallel zur Dichtungsfläche des Ringes, sondern nach inuen geneigt
ist und mit der Mantelfläche der Nut ungefähr einen rechten Winkel bildet.
3. Ein Ventilsitz nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Winkel, welchen die Mantelfläche des im Querschnitt rechtwinkligen Ringes mit der Mantelfläche der Schwalbenschwanznut
bildet, kleiner ist wie der Winkel, der von der Bodenfläche der Nut und der Bodenfläche des Ringes gebildet
wird.
4. Ein Ventilsitz nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
bei· den einzuhämmernden Dichtungsringen die Dichtungsfläche des Ringes nicht parallel zur Grundfläche desselben 1x0
ist, sondern mit derselben einen spitzen Winkel bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB96781D DE366122C (de) | 1920-10-31 | 1920-10-31 | Verfahren zur Herstellung von Ventilsitzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB96781D DE366122C (de) | 1920-10-31 | 1920-10-31 | Verfahren zur Herstellung von Ventilsitzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE366122C true DE366122C (de) | 1922-12-29 |
Family
ID=6988914
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB96781D Expired DE366122C (de) | 1920-10-31 | 1920-10-31 | Verfahren zur Herstellung von Ventilsitzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE366122C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2869819A (en) * | 1954-06-25 | 1959-01-20 | Acf Ind Inc | Gate valve |
-
1920
- 1920-10-31 DE DEB96781D patent/DE366122C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2869819A (en) * | 1954-06-25 | 1959-01-20 | Acf Ind Inc | Gate valve |
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