DE366546C - Einrichtung zum Empfang kontinuier licher elektrischer Schwingungen - Google Patents

Einrichtung zum Empfang kontinuier licher elektrischer Schwingungen

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DE366546C
DE366546C DEG51703D DEG0051703D DE366546C DE 366546 C DE366546 C DE 366546C DE G51703 D DEG51703 D DE G51703D DE G0051703 D DEG0051703 D DE G0051703D DE 366546 C DE366546 C DE 366546C
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Germany
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tube
grid
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continuous electrical
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DEG51703D
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken Gesellschaft fuer Drahtlose Telegraphie mbH
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D7/00Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing
    • H03D7/06Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing by means of discharge tubes having more than two electrodes
    • H03D7/10Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing by means of discharge tubes having more than two electrodes the signals to be mixed being applied between different pairs of electrodes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 6. JANUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 366546 KLASSE 21 a GRUPPE 68
(G 51703 VIIIj 21 a11-)
Gesellschaft für drahtlos Telegraphie m. b. H. in Berlin.
Einrichtung zum Empfang kontinuierlicher elektrischer Schwingungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. August 1920 ab.
Es sind bereits Verfahren zum Empfang kontinuierlicher Schwingungen bekannt geworden, bei welchen mittels schnell arbeitender Unterbrecher die Hochfrequenz auf eine im Telephon wahrnehmbare Tonfrequenz herabtransformiert wind.
Für die Zwecke der Erhöhung der Störungsfreiheit ist es vorteilhaft, die Herabtransformation nicht in einer Stufe durchzuführen, sondern in mehreren Stufen nacheinander. Man erhält so Sdhwingungskreise, die Wechselströme einer mittleren Frequenz füh-
ren, sich abstimmen lassen und selbst bei geringer Dämpfung noch keine zu große Verlangsamung der Telcgraphiegeschwindigkeit herbeiführen.
Um aber mittels eines Unterbrechers die Hochfrequenz in Mittelfrequenz umzuformen, werden sehr hohe Anforderungen an die Unterbrecher in bezug auf die Regelmäßigkeit und die Höhe dler Unterbrechungszahl pro ίο Sekunde gestellt. Hier versagen im allgemeinen die mechanischen Unterbrecher, sei es, daß sie als schwingende oder als umlaufende hergestellt sind.
Gemäß vorliegender Erfindung soll statt eines ^mechanischen Unterbrechers eine Vakuumröhre oder eine mit einem verdünnten Gas gefüllte Röhre, am besten eine Kathodenröhre mit Gitter, zur Herstellung der schnellen Schwingungen (benutzt werden, und zwar so in der Weise, daß auf die Röhre, die gitterseitig die hohe Frequenz aufnimmt, anodenseitig kurzzeitige Spannungsamplituden von einem Bruchteil der Periode der Steuerfrequenz übertragen werden, so daß diese Röhre nur während dieser kurzen Zeitabschnitte Strom führen und Verstärkerwirkung geben kann.
Die kurzzeitigen Spannungsamplituden werden dabei von einer Kathodenröhre geliefert, die am Gitter ein Gleichstromhilfspotential erhält.
Diese Röhre mit dem Hilfspotential am Gitter ist als Zwischenröhre der die Steuerfrequenz liefernden Generatorröhre und der Unterbrecherröhre, d. h. der Empfangsröhre, die intermittierend arbeiten soll, geschaltet, wobei sie mit letzterer durch einen Transformator gekoppelt ist.
Zum besseren Verständnis der Erfindung ist auf der Zeichnung ein beispielsweises Schaltungsschema veranschaulicht.
Gemäß der Schaltung Abb. 1 wird die von der Antenne 1 kommende Energie auf einen aibgestimmten Kreis 2 übertragen, welcher das Gitter einer Kathodenröhre 3 steuert. Von einer besonderen Wechselstromquelle, zweckmäßig einer Generatorröhre 4, die auf eine entsprechend hohe Frequenz abgestimmt ist, wird eine Hilfsröhre 5 gesteuert, die an ihrem Gitter ein Gleichstromhilfspotential bestimmter Höhe hat. Im Anodenkreis dieser Röhre entstehen dann kurzzeitige Impule a (Abb. 2), die mit Hilfe der Spulen 6 und 7 auf den Anodenkreis der Röhre 3 einwirken. Durch die Transformation von 6 nach 7 entstehen aber in Spule 7 Spannungsamplituden b nur von halber Dauer wie die in 6. Die Röhre 3 kann also in ihrem Anodenkreis nur während eines kleinen Bruchteils des Wechsels der vom Generator 4 gelieferten Steuerfrequenz Strom führen und eine Verstärkerwirkung geben. Sie wirkt also >wie ein Unterbrecher mit kurzen Schließungszeiten. An die Punkte 8, 9 können dann die weiteren Kreise angeschlossen werden, die z. B. die Mittel frequenz führen. Diese kann ihrerseits verstärkt oder durch eine Wiederholung der beschriebenen Anordnung in hörbare Frequenz umgeformt wenden.

Claims (3)

  1. Patent- Ansprüche:
    ι. Einrichtung zum Empfang kontinuierlicher elektrischer Schwingungen mit Kathodenröhren als Unterbrecher zur Herabtransformation der schnellen Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Röhre, die gitterseitig die hohe Frequenz aufnimmt, anodenseitig kurzseitige Spannungsamplituden von einem Bruchteil der Periode der Steuerfrequenz übertragen werden, derart, daß diese Röhre nur während dieser kurzen Zeitabschnitte Strom führen und Verstärkerwirkung geben kann. gg
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kurzzeitigen Spannungsamplituden von einer Kathodenröhre geliefert werden, die am Gitter ein GleichiStromhilfspotential erhält.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre mit Hilfspotential am Gitter als Zwischenröhre zwischen einer die Steuerfrequenz liefernden Generatorröhre und der Unterbrecherröhre geschaltet ist, wobei sie mit der letzteren durch einen Transformator gekoppelt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG51703D 1920-08-10 1920-08-10 Einrichtung zum Empfang kontinuier licher elektrischer Schwingungen Expired DE366546C (de)

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