DE366676C - Maschine zum Schleifen von Zungenstimmen fuer Musikinstrumente - Google Patents

Maschine zum Schleifen von Zungenstimmen fuer Musikinstrumente

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DE366676C
DE366676C DEP42489D DEP0042489D DE366676C DE 366676 C DE366676 C DE 366676C DE P42489 D DEP42489 D DE P42489D DE P0042489 D DEP0042489 D DE P0042489D DE 366676 C DE366676 C DE 366676C
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DEP42489D
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JOSEF PAWERHELL
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Maschine zurr Schleifen von Zungenstimmen für Musikinstrumente. Die Erfindung. betrifft eine weitere Ausbildung der bereits durch Patent 334822 geschützten Maschine zum Schleifen von Zungenstimmen, und zwar besteht die Verbesserung darin, daß anstatt der bei dem erwähnten Hauptpatent vorgesehenen und an sich bekannten, zum Anheben des Werkstückschlittens dienenden Kurvenscheibe ein Zahnrad mit einer eine schräge Steuerfläche enthaftenden Zahnstange angeordnet ist, die durch das Zahnrad in langsamen Vorschub versetzt wird und dabei mittels seiner keilförmigen Fläche einen einarmigen, um einen Zapfen schwingbaren Hebel niederdrückt, und zwar so weit, als eine an dem mit dem letzteren Hebel in Berührung stehenden Keil befindliche Nase die Sperrklinke eines Hebels auslöst, der, unter Federwirkung stehend, sich anhebt und die Kupplungen der Maschine auslöst, diese dadurch stillsetzt. Durch Herausziehen des Keils mit einem Arm, der wiederum durch einen Handhebel unter Zwischenschaltung eines weiteren Hebels betätigt wird, wird der Keil freigegeben. In seine Anfangsstellung zurückgezogen, stellt er die Kupplungen zum Antrieb der Maschine wieder her.
  • Auf der Zeichnung ist eine derartige Maschine zum Schleifen von Zungenstimmen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar in Abb. i in Seitenansicht und in Abb.2 in Stirnansicht.
  • In an sich bekannter Weise wird das Werkstück durch eine Aufspannvorrichtung gehalten und auf der Auflage b unter der Schleifscheibe durch den Support a hin. und her bewegt, wobei der Support a seine Bewegung bekanntlich von der Hauptwelle erhält. Dabei ist der den Support a tragende Schlitten c am Maschinengestell senkrecht verschiebbar gelagert, um das Werkstück der Schleifscheibe nähern, und es allmählich auf die richtige Stärke schleifen zu können. Die grobe Einstellung des Schlittens c wird dabei bekanntermaßen mittels eines durch Schnekkenantrieb auf die Spindel wirkenden Handrades erzielt, während die Feineinstellung zwar auch wie in dem Hauptpatent dadurch erfolgt, daß sich gegen. das untere Ende der Spindel d der kurze Schenkel eines um den Zapfen e drehbaren Hebels f legt, zu dem ein zweiter einarmiger Hebel g, welcher um den Zapfen h schwingt, parallel gelagert ist, und wobei beide Hebel durch ein an ihnen auf Skalen nach Bedarf verschiebbares Zwischenstück i. verbunden sind, dagegen liegt gemäß der Erfindung der Hebel g an einem Keil k an, der durch das Zahnrad l in. langsamen \Torschub versetzt wird und .dadurch den Hebel g niederdrückt. Dadurch wird das vordere, kurze Ende des Hebels f und natürlicherweise gleichzeitig auch der Schlitten c um das notwendige Maß gehoben, welches von der Stellung des Zwischenstückes i zwischen beiden Hebeln f und g auf den Skalen der letzteren abhängt. Durch das Zwischenstück i wird bei gleichbleibendem Hub des oberen Hebels g der Hub des unteren Hebels f natürlicherweise weitmöglichst verstellt, so daß eine Feineinstellung in .denkbar größter Genauigkeit zu erzielen ist. Dabei ist die Abnutzung des Keils k, da der wagerechte Hub desselben im Verhältnis zu dem bewirkten senkrechten Hub des Schlittens c sehr groß sein kann und die auf dem Hebel ani Berührungspunkt desselben mit dem Keil k wirkende Kraft :ganz minimal ist, äußerst gering.
  • Sobald nun der Keil k einen vollen Vorschub ausgeführt hat, muß die Kupplung 2 ausgerückt werden, was dadurch ermöglicht wird, daß eine an .dem Keil k befindliche :Nase in rechtzeitig die Sperrklinke za von dem Arm o, der um den Zapfen b schwingt, abdrückt, so daß der Zug der Feder q den Arm o anheben kann. Dieser drückt einerseits mit der Roller gegen den Ausrücker s der Kupplung 2 und anderseits mittels des Winkelhebels t gegen .den Ausrücker ti der Kupplung v; wodurch dieselbe sofort ausgelöst und die Maschine stillgesetzt wird.
  • Um die Maschine wieder in die Anfangsstellung zu bringen, wobei die Kupplungen 2 und v wieder in Eingriff gebracht werden müssen, wird der Keil k :herausgezogen, was durch den Hebel w und Niederdrücken des durch die Zugstange x mit dem Arm o verbundenen Handhebels z erfolgt, und .der Keil k wird nach dem Zurückgehen in die Anfangsstellung sofort durch das Zahnrad l wieder im Vorschub versetzt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Maschine zum Schleifen von Zungenstimmen. für Musikinstrumente nach Patent 334822, dadurch gekennzeichnet, daß die Feineinstellung durch eine eine schräge Steuerfläche (Keil k) enthaltende Zahnstange erfolgt, die mittels Zahnrades langsam vorgeschoben wird, wodurch der vom Keil (k) :gesteuerte Hebel (g) bewegt und durch das Zwischenstück (a, auf den unteren Doppelhebel (f) seine Bewegung übertragen wird, der seinerseits den Schlitten (c) um das gewünschte Maß anhebt, das von der. Stellung des Zwischenstückes zwischen den beiden Hebeln (f und g) auf den Skalen derselben abhängt.
  2. 2. Maschine gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Hebel (g) den Keil (k) so lange nach abwärts drückt, bis eine an letzterem befindliche Nase (m) eine Sperrklinke (it) des Armes (o) auslöst, der gleichzeitig unter Wirkung einer Feder (q) steht und durch Ausrücken beider Kupplungen (2 und v) die Maschine stillsetzt.
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