DE366733C - Einrichtung zum elektrischen Erwaermen von Metallteilen - Google Patents

Einrichtung zum elektrischen Erwaermen von Metallteilen

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DE366733C
DE366733C DEA35348D DEA0035348D DE366733C DE 366733 C DE366733 C DE 366733C DE A35348 D DEA35348 D DE A35348D DE A0035348 D DEA0035348 D DE A0035348D DE 366733 C DE366733 C DE 366733C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/16Furnaces having endless cores
    • H05B6/18Furnaces having endless cores having melting basin

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  • Electromagnetism (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 10. JANUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 366733 -KLASSE 21 h GRUPPE 12
(A 35345'VIIII2Ih')
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin.
Einrichtung zum elektrischen Erwärmen von Metallteilen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. April 1921 ab.
Die bekannten Vorrichtungen zum elektrischen Erwärmen von Metallteilen, bei denen der elektrische Strom durch die zwischen geeignet gestalteten Kontaktelektroden eingespannten Metallteile selbst hindurchgeleitet wird und somit eine Widerstandserwärmung stattfindet, zeigen den Nachteil, daß bei zu rascher Wärmeentwicklung und bei Unachtsamkeit leicht ein Verbrennen der zu erwärmenden Metallteile eintritt und außerdem
durch Strahlung von den erwärmten Metallteilen große Wärmemengen verlorengehen. Ferner treten besonders an den Übergangskontakten der Zuleitungen und Heizelektroden Widerstände und damit Verluste auf. Um diese Übelstände zu vermeiden, werden die zu erwärmenden Metallteile nicht, wie sonst üblich, zwischen Heizelektroden festgeklemmt und durch den hindurchfließenden Strom erwärmt, die Erfindung macht vielmehr von dem bekannten Prinzip der elektrischen Induktionsöfen Gebrauch, wie sie in der Metallurgie zum Schmelzen von Metallen Verwendung gefunden haben. Die Metallteile, wie z. B. Nieten, Bolzen u. dgl. werden erfindungsgemäß in ein elektrisch leitendes Flüssigkeitsbad eingetaucht und durch die darin aufgespeicherte Wärme erhitzt, indem das Flüssigkeitsbad als kurzgeschlossene Sekundärspule eines Wechselstromtransformators ausgebildet ist und die Flüssigkeit selbst durch die Induktionswirkung des Transformators ständig auf ihrer Schmelztemperatur gehalten wird. Als Flüssigkeit kann in diesem Falle beispielsweise ein Metall in geschmolzenem Zustande benutzt werden.
Die Regelung der Temperatur des Flüssigkeitsbades bzw. der flüssigen, kurzgeschlossenen Sekundärspule erfolgt in bekannter Weise durch Änderung der Primärwicklung des Wechselstromtransformators.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in Abb. 1 im Längsschnitt und in Abb. 2 im Querschnitt dargestellt worden.
Die Er war mungs vor richtung besteht aus dem Wechselstromtransformator, welcher durch Kugellager i auf dem Untergestell k um seine senkrechte Achse drehbar gelagert ist. Der Transformatoreisenkörper α bekannter Form trägt die Primärwicklung d, welche durch die Stromzuleitungen e, Kontaktschleifringe f und Kontaktbürsten g mit der äußeren Stromzuleitung k verbunden ist. Die Sekundärwicklung des Transformators besteht aus einem ringförmigen Ofenheizkörper b mit einem ebenfalls ringförmigen Heizkörper c, in welchem ein kurzgeschlossener, elektrisch leitender Körper m sich befindet. Bei Erregung des Transformatoreisenkörpers α wird in dem Leiter m ein Sekundärstrom fließen, welcher bis zu einem beliebig einstellbaren Temperaturgrad erhitzt bzw. in einen flüssigen Zustand versetzt werden kann. In diesen flüssigen Sekundärleiter» können nunmehr die zu erwärmenden Metallteile η hineingelegt oder hineingehängt und auf die Temperatur des flüssigen Sekundärleiters m erwärmt werden. Es ist ohne weiteres einzusehen, daß irgendwelche Verluste durch Übergangswider- δο stände und Strahlung vermieden sind; auch kann ein Verbrennen der zu erwärmenden Metallteile η in einfachster Weise dadurch vermieden werden, daß die Schmelztemperatur des flüssigen Sekundärleiterbades m entsprechend niedriger als der Schmelzpunkt der zu erwärmenden Metallteile gehalten wird.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Einrichtung zum elektrischen Erwärmen von Metallteilen durch Eintauchen derselben in ein elektrisch leitendes Flüssigkeitsbad, dadurch gekennzeichnet, daß das Flüssigkeitsbad als kurzgeschlossene Sekundärspule eines Wechsel-Stromtransformators ausgebildet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch leitende Flüssigkeitsbad durch die Induktionswirkung des Wechselstromtransformators auf Schmelztemperatur gehalten wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Flüssigkeit ein Metall in geschmolzenem Zustande verwendet wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch leitende Flüssigkeitsbad als ringförmiger Kanal in das Induktionsfeld des Transformators eingebaut ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Transformator mit dem als Sekundärwicklung ausgebildeten, elektrisch leitenden Flüssig- S5 keitsbade als einheitliches Ganzes auf einem Gestell um eine senkrechte Achse drehbar angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEA35348D 1921-04-28 1921-04-28 Einrichtung zum elektrischen Erwaermen von Metallteilen Expired DE366733C (de)

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