DE367006C - Drehbank - Google Patents
DrehbankInfo
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- DE367006C DE367006C DEA35019D DEA0035019D DE367006C DE 367006 C DE367006 C DE 367006C DE A35019 D DEA35019 D DE A35019D DE A0035019 D DEA0035019 D DE A0035019D DE 367006 C DE367006 C DE 367006C
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- DE
- Germany
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- support
- pivoting
- guardrail
- lead screw
- guide rail
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B5/00—Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
- B23B5/36—Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning specially-shaped surfaces by making use of relative movement of the tool and work produced by geometrical mechanisms, i.e. forming-lathes
- B23B5/38—Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning specially-shaped surfaces by making use of relative movement of the tool and work produced by geometrical mechanisms, i.e. forming-lathes for turning conical surfaces inside or outside, e.g. taper pins
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
Es sind Drehbänke bekannt, bei denen das Werkstück in zwei aufeinanderfolgenden
Hin- und Hergängen des Supports nacheinander von zwei einander gegenüberstehenden,
als Schruppstahl bzw. Schlichtstahl wirkenden Werkzeugen bearbeitet wird. Der
Zweck der Anordnung ist die Vermeidung von Zeitverlusten durch Leerlauf, demgemäß
auch die Umsteuerung der Drehrichtung der
ίο Leitspindel und die sonstigen Umsteuerungshewegungen
selbsttätig erfolgen.
Auf dieser bekannten Grundlage fußend, verfolgt die Erfindung den Zweck, eine entsprechende
Bearbeitung kegliger, und zwar voll- oder hohlkegliger Werkstücke, insbesondere Hahnkegel und Hahngehäuse, zu ermöglichen.
Hier muß sich das Werkzeug jedesmal in einer Linie bewegen, die mit der Spitzenlinie den halben Spitzenwinkel des ζιΐλ
erzeugenden Kegels einschließt, und da die Werkzeuge von entgegengesetzten Seiten angreifen,
so muß die Richtung dieser Linie zwischen je zwei Übergängen umgekehrt werden, so daß der (gedachte) Schnittpunkt mit
der Spitzenlinie einmal in die Richtung nach dem Spindelkasten hin, das andere Mal in die
Richtung nach dem Reitstock hin fällt. Zu diesem Zwecke wird bei (natürlich unveränderlicher)
Parallelverschiebung des Längssupports durch die Leitspindel der Ouersupport
'durch eine Leitschiene geführt, die um ihre Parallellage zur Spitzenlinie symmetrisch
zwischen zwei einstellbaren Anschlägen pendelt, und zwischen jedem Hin- und Hergange
des Supports um den eingestellten Ausschlagwinkel (Spitzenwinkel des Kegels) zu verschwenken
ist. Dies geschieht bei der in der Regel gegebenen selbsttätigen Umsteuerung aller Bewegungen im Anschluß an die Umsteuerung
der Leitspindel durch ein Getriebe, welches je nach der Drehrichtung der Leitspindel
die Leitschiene in dem einen oder anderen Sinne verschwenkt. Damit aber diese Verschwenkung stattfinden kann, bevor der
neue Arbeitsgang seitens des nunmehr wirksam werdenden Schneidstahfes einsetzt, wird
zwischen Leispindel und Längssupport ein 'durch einstellbare Mitnehmer bestimmter
Totgang gelegt. Eine in das Getriebe zur Verschwenkung der Leitschiene eingeschaltete
Reibungskupplung bekannter Art und Anordnung läßt hierbei nicht nur die Anpassung
der Umsteuerungs!bewegung an den je nach dem Kegel winkel der Werkstücke
verschiedenen Ausschlagwinkel der Leitschiene erreichen, sondern bewirkt auch durch
das weiterbestehende Drehmoment, das sich nach Vollziehung der Verschwenkung nicht
mehr in Bewegung umsetzen kann, eine sichere Andrückung der Leitschiene an den jeweils wirksamen Anschlag.
Eine die Erfindung beispielsweise verkörpernde Drehbank ist in der Anwendung auf
das Abdrehen eines Vollkegels (Hahnkegels) ν in Aufriß (Abb. 1) und Grundriß (Abb. 2)
dargestellt.
Die in bekannter Weise mittels eines nicht dargestellten, im Gehäuse g unterhalb des
Spindelkastens liegenden Wendegetriebes umsteuerbare Leitspindel ι bewegt unmittelbar
nur den die Spindelmutter enthaltenden Schlitten 2, nicht den Supportschlitten oder
Längssupport 3, der vielmehr vom Mutterschlitten 2 durch den Mitnehmer 4 und die
Stellschrauben 5 und 6 in beiderlei Richtung erst nach einem gewissen Totgange mitgenommen
wird. Der Mutterschlitten 2 bewegt sich zwischen zwei einstellbaren Anschlägen 7
und 8 auf der verschiebbaren Stange 9, durch welche in für die Erfindung nicht weiter in
Betracht kommender Weise die Umsteuerung der Leitspindel und die Ausrückung! der Maschine
nach je einem Hin- und Hergange des Supportes erfolgt.
Der Ouersupport 10 trägt die beiden Stichelhäuser 11 und 12 für die nacheinander
wirksamen Drehstähle s, s1. Er ist durch einen Bolzen 13 mit einem Gleitstück 14 verbunden,
welches die Leitschiene 15 mit einer Prismenführung umfaßt. Die Leitschiene 15
ist um den Zapfen 16 schwenkbar und spielt zwischen den Stellschrauben 17 und 18, durch
die gemäß der Teilung 19 der Verschwenkungswinkel der Leitschiene symmetrisch zur
Mittellage .v-y eingestellt werden kann. Bei der parallel zur Spitzenlinie erfolgenden Verschiebung
des Längssupports 3 wird also der Ouersupport 10 durch die Leitschiene 15
und die Teile 13 und 14 entsprechend dem
Kegelwinkel geführt.
Für die Verschwenkung der Leitschiene 15 zwischen dem Hin- und Hergange des Supports
ist mit der umsteuerbaren Leitspindel ι durch Kegelräder 20 eine querliegende
Welle 21 gekuppelt, die wiederum durch Kettenräder 22, 23 und eine Treibkette 24 mit
einer querliegenden Schraubenspindel 25 verbunden ist. Die dazugehörige Spindelmutter
26 ist durch einen Zapfen 27 mit der Leitschiene 15 gekuppelt. Zwischen Spindel 25
und Kettenrad aber ist eine Reibungskupplung 28 eingeschaltet. Demnach läuft das getriebene
Kettenrad 23 beständig, und zwar je nach der Drehrichtung der Leitspindel in dem einen oder anderen Sinne um; mitgedreht
wird aber die Spindel 25 nach erfolgter Umsteuerung der Leitspindel nur so lange, bis die
Schwenkung der Leitschiene von dem einen Anschlag 17 bis zum andern 18 und umgekehrt
vollzogen ist. In der Folge findet dann Gleitung innerhalb der Reibungskupplung statt, aber das weiter wirksame Drehmoment
bleibt bestrebt, die Leitschiene fest gegen den jetzt wirksamen Anschlag zu drücken. Die
Verschwenkung der Schiene vollzieht sich in den durch den Spielraum zwischen dem Mitnehmer
4 am Mutterschlitten und den Mitnehmern 5 und 6 am Längssupport gegebenen Totgangszeiten, in welchen also bei begonnener
Drehung der Leitspindel in dem neuen Umlaufsinne der Support ruht.
Claims (3)
- P ATENT-AN SPRUCH E:i. Drehbank, bei der das Werkstück von zwei einander gegenüberstehenden, bei zwei aufeinanderfolgenden Hin- und Hergängen des Supports als Schrupp- und Schlichtstahl nacheinander wirksam werdenden Werkzeugen bearbeitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermöglichung der Bearbeitung voll- oder hohlkegliger Werkstücke der Quersupport (10) von einer um die Parallellage zur Spitzenlinie symmetrisch zwischen zwei einstellbaren Anschlägen (17, 18) pendelnden und zwischen zwei Arbeitsgängen des Supports um den eingestellten Ausschlagswinkel zu verschwenkenden Leitschiene (15) geführt wird.
- 2. Drehbank nach Anspruch 1 mit selbsttätiger Umsteuerung der Leitspindeldrehrichtung zwischen zwei Hin- und Hergängen des Supports, dadurch gekennzeichnet, daß der Längssupport (3) von der Leitspindel (1) in beiderlei Laufrichtung erst nach Erschöpfung eines Totganges zwischen einstellbaren Anschlägen (4, S, 6) mitgenommen und innerhalb dieser Totgangszeiten durch ein von der Leitspindel bewegtes Getriebe (20, 21, 24, 25, 26) die Verschwenkung der Leitschiene (15) vollzogen wird.
- 3. Drehbank nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in das Getriebe (20, 21, 24, 25, 26) zur Verschwenkung der Leitschiene (15) eine Reibungskupplung (28) von an sich bekannter Art und Anordnung zu dem Zweck eingeschaltet ist, daß das durch sie übertragene Drehmoment nach Vollendung der Verschwenkungsbewegung der Leitschiene (15) zwar keine Bewegung mehr hervorbringen kann, aber die Berührung der Leitschiene mit dem jeweils wirksamen Anschlag (17 oder 18) sichert.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA35019D DE367006C (de) | 1922-03-06 | 1922-03-06 | Drehbank |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA35019D DE367006C (de) | 1922-03-06 | 1922-03-06 | Drehbank |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE367006C true DE367006C (de) | 1923-01-15 |
Family
ID=6928811
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA35019D Expired DE367006C (de) | 1922-03-06 | 1922-03-06 | Drehbank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE367006C (de) |
-
1922
- 1922-03-06 DE DEA35019D patent/DE367006C/de not_active Expired
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