DE367612C - Verfahren und Vorrichtung zur Nutzbarmachung der in Heizgasen enthaltenen Waerme - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Nutzbarmachung der in Heizgasen enthaltenen Waerme

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DE367612C DES51809D DES0051809D DE367612C DE 367612 C DE367612 C DE 367612C DE S51809 D DES51809 D DE S51809D DE S0051809 D DES0051809 D DE S0051809D DE 367612 C DE367612 C DE 367612C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Nutzbarmachung der" in Heizgasen enthaltenen Wärme, Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Nutzbarmachung der in Heizgasen enthaltenen Wärme. Es ist bereits bekannt, zerstäubtes Wasser durch die unmittelbare Berührung mit Heizgasen zu erwärmen und die so gebundene Wärme in einer Wärmeaustauschvorrichtung nutzbar zu machen. Es ist auch bekannt, in .geschlossenen Röhren befindliches reines Wasser, das durch die aufsteigenden Heizgase, welche die Röhren von außen bespülen, demnach. die Wärme mittelbar übertragen, .in ständigem Kreislauf durch eine Wärmeaustauschvorrichtung zu führen.
  • Der Erfindung gemäß wird das zerstäubte und unter wiederholter Verteilung durch die Heizgase unmittelbar erhitzte Wasser dem Wasserraum einer Wärmeausfiauschv orrichtung zugeführt, durch den die eu ,erwärmende F lüssig!keit (Wasser, Luft oder Gas) hindurchgeleitet wird in der Weise, daß das beheizende Wasser in ständigem Kreislauf zur wiederholten Berührung mit den Helzgasen gebracht wird. Die zugehörige Vorrichtung ist zur Vermeidung eines besonderen Schornsteines als Kamin ausgebildet, ,dessen Rauchabzugsraum in bekannter Weise aus übereinander angeordneten Platten o. dgl. besteht, über die die Rauchgase geleitet werden, während das Wasser ,in bekannter Weise wiederholt fein verteilt hindurchfällt. Infolge des ständigen Kreislaufes des durch die unmittelbare Berührung mit den Heizgasen erhitzten Wassers ist eine Durchfuhnung des Wärmerückgewinnungsverf.ahrens unter wesentlich höheren Temperaturen möglich als bei den bekannten Verfahren, nach welchen das von den Heizgasen unmittelbar - erhitzte Wasser nicht im Kreislauf bewegt wird oder nach welchen in einem geschlossenen Röhrensystem kreisendes, reines Umlaufswasser durch die die Röhren bestreichenden Heizgase mittelbar erwärmt wird. Demgemäß ist .auch der Nutzerfolg des neuen Verfahrens ein wesentlich günstigerer als der der bekannten Verfahren.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens in einer beispielsweisen Ausführungsform im Höhenschnitt, teilweise in Ansicht.
  • Zur Zuführung der Heizgase zum Kamin dient ein Ventilator i, der je nach der Stellung der Klappe a die Gase entweder in den Raum 3 oder unmittelbar in den Schornstein 4. befördert. Bei der dargestellten Lage der Klappe z strömen die Gase in den Raum 3, in welchem durch eine nach einer Schraubenfläche ausgebildeten Trennungswand 5 ein schraubenförmiger Kanal gebildet ist; .um den Weg der Heizgase möglichst zu verlängern. Die Trennungswand 5 ist stellenweise durchbrochen, um das mittels der .Leitun=g 6 von der Pumpe 7 zugeführte Wasser hindurchtropfen zu lassen und wiederholt zu zerstäuben, so daß im ganzen Kanal ein gleichförmiger Regen herrscht. Das sich während des Herabsinkens erhitzende Wasser strömt unten in einen Raum 8, in dem sich die Verunreinigungen absetzen können, und von wo aus Aas Wasser durch ein Rohr g in eine Wärmeaustauschvorrichtung io überströmen kann. Während des Herabsinkens durch die Wärmeaustauschvorrichtung kühlt sich das Wasser an dem Schlangenrohr i i, in dem das Gebrauchswasser erwärmt wird, ab und wird in abgekühltem Zustande von der Pumpe 7 durch die Leitung 6 nach oben in den Raum 3 des Kamins zurückgedrückt. Eine Leitung i2 ermöglicht das Ablassen der Flüssigkeit aus dem Raume 8, dessen Reinigung durch -eine Tür 13 erfolgen kann. Um den Inhalt der Wärmeaustauschvorrichtung selbsttätig auf gleicher Höhe zu erhalten, ist ein von einem Schwimmer gesteuerter Hahn 14 vorgesehen, mittels etessen die Wasserleitung 15 mit dem Wärmeaust.auschbehälter io ,in Verbindung gebracht ist. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Nutzbarmachung der in Heizgasen enthaltenen Wärme durch unmittelbare Erwärmung zerstäubten Wassers 'durch die aufsteigenden Heizgase, dadurch gekennzeichnet, daß das unter wiederholter Verteilung durch die Heizgase .erhitzte Wasser dem Wasserriäum einer Wärmeaustauschvorrichtung zugeführt wird, durch den die zu erwärmende Flüssigkeit (Wasser, Luft oder Gas) hindurchgeleitet wird, in der Weise, daß das beheizende Wasser in ständigem Kreislauf zur wiederholten Berührung mit den Heizgasen gebracht wird. a. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Vermeidung eines besonderen Schornsteines als Kamin ausgebildet ist, dessen Rauch.abzugsraum in bekannter Weise aus über-dinander angeordneten Platten o. dgl. besteht, über die die Rauchgase geleitet werden, während das Wasser in bekannter Weise wiederholt fein verteilt hindurchfällt.
DES51809D 1918-10-22 1919-12-20 Verfahren und Vorrichtung zur Nutzbarmachung der in Heizgasen enthaltenen Waerme Expired DE367612C (de)

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