DE367664C - Ringwalzenmuehle fuer Hartzerkleinerung - Google Patents

Ringwalzenmuehle fuer Hartzerkleinerung

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DE367664C
DE367664C DEA35376D DEA0035376D DE367664C DE 367664 C DE367664 C DE 367664C DE A35376 D DEA35376 D DE A35376D DE A0035376 D DEA0035376 D DE A0035376D DE 367664 C DE367664 C DE 367664C
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mill
roller mill
ring roller
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Bei den bekannten Hartzerkleinerungsvorrichtungen mittels Ringwalzenmühle!! wird das aus der Mühle kommende Gut durch eine Schüttrinne in die Elevatormulde geleitet, wo es zusammen mit den von dem Backenbrecher kommenden groben Gut von. den Elevatorbechern erfaßt und nach oben gehoben wird. Nachdem das gemischte Gut den Elevator an seinem oberen Ende verlassen hat, wird es ίο mittels geeigneter Schneckengänge verteilt und den Sichtvorrichtungen zugeführt, in denen das Feintnehl abgeschieden und aus denen das gröbere, noch nicht genügend vermahlene Gut der Mühle wieder zugeführt wird. Zwischen den Sichtrvorrichtungen und der Mühle ist ein Vorratsbehälter angeordnet, durch den die Einregelung der Menge des der Mühle .zuzuführenden Mahlgutes erfolgt.
Diese bekannten Vorrichtungen weisen große Nachteile auf, da insbesondere es hierbei erforderlich ist, das ganze Feinmehl durch die Elevatoren mit hochzuheben, wodurch natürlich ein großer Kraftverlbrauch veranlaßt wird. Ferner geht auch das umzerkleinerte Gut durch die Sichtvorrichtungen, wodurch ebenfalls eine unnütze Kraftvergeudung und ein großer Verschleiß der Siebe hervorgerufen ■wird. Da das Feinmehl zusammen mit dem groben Gut über die Siebe geleitet wird, backt es zum Teil an den gröberen Stücken- an und wird mit diesen der Mühle wieder zugeführt, ohne in der Sichtvorrichtung ausgeschieden zu werden. Außerdem wird die ganze Vorrichtung durch die Anordnung der vielen Rohrieitungen, durch die große Höhe des Elevators, durch die Anordnung der Schneckenkasten u. dgl. vielrteilig, unübersichtlich -und teuer in der Herstellung und im Betrieb.
Diese Nachteile zu vermeiden ist der Zweck der in der Zeichnung in einem schematischen Ausführungsfbeispiele erläuterten Erfindung.
Es ist zwar schon bekannt, Siebe unmittelbar, also starr mit der Mühle zu verbinden, so daß das aus der Mühle kommende 'Gut der Sichtvorrichtung unmittelbar zufließt und hier bereits die Albscheidung des Feinmehls erfolgt. Bei dieser Art der Siebanordniung werden die Erschütterungen der Mühle auf das Sieib übertragen, so daß das auf dem Siebe befindliche Gut die für die Sichtung erforderliehe Bewegung erfährt. Die Erfindung bezieht sich nun auf eine besonders zweckmäßig erscheinende Ausführungsform dieser Anordnung und besteht darin, daß die beliebig gestaltete .Siebvorrichtung c mittels starrer Stangen d und e an den Mahliwalzenlagern V und I" der Walzenmühle α aufgehängt ist.
Auf diese Weise wird erreicht, daß das Sieb kräftiger als bei den bekannten Bauarten gerüttelt wird, weil die Erschütterungen mögliehst vollkommen ausgenutzt sind. Durch die Schüttrinne g wird also .nur gröberes, von Feinmehl 'befreites Gut in -die Elevatormulde h gelangen, so daß der Elevator das Feinmehl nicht mit nach oben zu befördern hat. Das vom Elevator i hochg-ehobene grobe Gut gelangt am oberen Ende des Elevators durch den Auslauf k unmittelbar in den Sammel- und Einlauftrichter b der Walzenmühle.
Das durchgesiebte Gut wird durch einen Sammeltrichter f aufgefangen und zweckmäßigierweise «sofort eingesackt.
Die Vorteile der Erfindung gegenüber den bekannten Vorrichtungen bestehen in der Verbilligung der Anlagekosten und des Betriesbes durch die Kraftersparung, insbesondere darin, daß der Elevator eine geringere Höhe erhält, daß die Elevatorbecher kleiner gehalten werden können, daß die zwischen Elevator und Mühle liegenden Transport- und 'Sichtvorrichtungen in Fortfall kommen, daßi der, Verschleiß der Siebe !herabgemindert wird, da das vom Brecher kommende gröbste Gut nicht über die Siebe läuft und schließlich in einer außerordentlich großen Raumersparnis.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ringwalzenmühle für Hartzerkleinerung, bei der die die Ausscheidung des Feinmehles bewirkenden Sichtvorrichtungen unter der Mühle selbst angeordnet und derart starr mit ihr verbunden sind, daß sich die Erschütterungen der Mühle auf die Siebe übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebe mittels ,starrer Verbindungen an den Mahlwalzenlagern aufgehängt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEA35376D Ringwalzenmuehle fuer Hartzerkleinerung Expired DE367664C (de)

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