DE367700C - Sperrvorrichtung - Google Patents

Sperrvorrichtung

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DE367700C
DE367700C DER52686D DER0052686D DE367700C DE 367700 C DE367700 C DE 367700C DE R52686 D DER52686 D DE R52686D DE R0052686 D DER0052686 D DE R0052686D DE 367700 C DE367700 C DE 367700C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/54Locking devices applied to printing mechanisms
    • B41J29/56Locking devices applied to printing mechanisms and manually actuated

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Sperrvorrichtung. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom z. Juni icgi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Österreich vom 19. Februar 192i Nanspruzlit. Es ist von Wichtigkeit, daß der Wagen an Schreibmaschinen, Rechenmaschinen u. dgl. in einer .bestimmten Stellung steht, wenn der Kasten darüber gelegt werden soll. Zu diesem Zwecke sind Feststellvorrichtungen bekannt, welche den Wagen in seiner .Mittelstellung festhalten. Jede moderne Schreibmaschine hat überdies auch eine Tastensperrvorrichtung, welche der gewissenhafte Schreiber stets einstellen wird, sobald er sein Tagewerk vollendet hat. Für diese beiden Vorrichtungen sind bisher zwei Handgriffe nötig, der eine, um den Wagen in .der 'Mittelstellung festzuhalten, und der andere, um die Tastensperre zur Wirkung zu bringen.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung .ist, beide Vorrichtungen mit einem rHandgriff zu bewerkstelligen. Es wird, dies dadurch erreicht, daß die Feststellvorrichtung für den Wagen gleichzeitig die Tastensperre bewirkt bz-w. umgekehrt, so daß beide Sperren gemeinsam stelbbar sind. Eine Ausführungsform zeigt beispielsweise die Zeichnung am vorderen Teile einer Se1meibmaseMne. ,Abb, i ist eine Vorderansicht, Abb. 2 die Seitenansicht.
  • ,Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Wagensperre und die Tastensperre durch ein gemeinsames Stellorgan in die wirksame Stellung gebracht werden können, wobei aber die Einrichtung derart getroffen ist, @d .f1 die Tastensperre auch, unabhängig von -der Wagensperre in Tätigeit kommen kann. Für die Darstellung ist eine Maschine gewählt mit einer unter Nasen der Tastengab°l eingreifenden Sperrstange. Die Verriegelung des Wagens ;bewirkt ein Sperriegel, der unter Federwirkung in ein Loch des Wagens einfällt.
  • Die Tastenhebel i besitzen Nasen 2, unter welche die Sperrstange 5 greift, die auf der Schwingwelle 3 vor, den Armen q. getragen ist. An einem Ende, ,z. B, rechts, ist .auf der Schwingwelle 3 ein Hebel 6 befestigt, der als Anschlag zwecks Verschwenkung der Sperrstange 5 dient. Dieser Anschlag arbeitet zusammen mit einem am Seitenständer 7 angeordneten Stellhebel, der um einen Zapfen io drehbar ist und zwei Arme besitzt, nämlich einen geraden Griffarm 8 und einen gebogenen ,Anschlagarm 9. Am Anschlagarm ist ein Anschlagbolzen i i befestigt, der mit dem Anschlaghebel 6 zusammen arbeitet. Der Arm 8 trägt einen Federeinhängbolzen 12, und eine Feder 14 ist zwischen diesem und einem feststehenden Federeinhängbolzen 13 angeordnet.
  • Zur Verriegelung des Wagens @dient eine Stange 15, welche im Maschinenrahmen entsprechend geführt ist, z. B. in einem Loch i6" verschiebbar ,ist, und die in ,der Mittelstellung des Wagens in ein Loch 24 desselben einschnappen kann. Diese Sperrstange i5 ist an die Tastenverriegelungseinrichtung angeschlossen, und zwar in .der Weise, daß, wenn die Tastenhebelsperre von Hand aus eingestellt wird, auch die Feder 16 der Wagensperrstange 15 gespannt wird. Bei der gezeichneten Ausführungsform ist die Stange 15 am unteren Ende 1511 abgeflacht und mit einem Schlitz 17 versehen, wobei sie mit ihrem gabelförmigen Ende in die Ringnut eines Bolzens 18 faßt, der auf dem Anschlagarm 9 befestigt ist. Auf dem Teile i511 der Sperrstange 15 sitzt die Spannfeder 16, und zwar zwischen einem Schei;bchen i9, welches an einem Stift 2o der Sperrstange 15 anliegt und dem Scheibchen 2i, welches an dem Bolzen 18 anliegt. Ist die Feder 16 gespannt und kommt der Wagen in die Mittelstellung, so schnappt die Sperrstange 15 in das Loch 24 ein.
  • In Abb.2 ist die Vorrichtung in Schreibgebrauchstellung dargestellt, d. h., die Wagensperrstange i5 befindet sich in der tiefsten Lage, und die Tastensperrs:tange 51':i@egt außerhalb der Nasen 2. Die Teile 8 und i i des Stellhebels befinden sich in der äußersten linken Stellung. Soll der Wagen gesperrt werden, so wird der Stellhebel 8 mittels Fingerdruckes in der Richtung des Pfeiles. P gemäß Abb.2 bewegt. Vorher oder nachher kann man auch den Wagen annähernd in die Mittellage schieben. Es sei angenommen, daß der Wagen so weit in der Nähe der Stange 15 geschoben wurde, daß letztere 15 nicht ins Mittel .des Loches 24 gekommen ist. Da sich bei Verstellung des Armes 8 auch der Arm 9 ,des Stellhebels 8 in der Richtung des Pfeiles P gemäß Abb. 2 bewegt hat, so wurde mit ihm im derselben Richtung der Bolzen 18 gehoben, der somit auf die Feder 16 drückte und dieselbe spannte. Hierdurch .ist die Stange 15 so weit hinauf gedrückt, daß sie an !der Unterseite des Wagens anliegt. Beim weiteren Verschwenken des Stellhebelarmes 9 wird der Bolzen i i an den Hebel 6 anschlagen und diesen in der Richtung des Pfeiles Pa gemäß Abb. 2 bewegen und damit die Welle 3, auf welcher der Anschlaghebel 6 befestigt ist und durch welche die Tastensperrstange 5 v-erschwenkt wird, so daß letztere sich unter die Nagen 2 der Tastenhebel i legt.
  • In der in Abb. 2 gezeichneten Stellung des Stellhebels 8 befindet sich der Federeinhängbolzen 12 links vom Drehpunkt io des Hebels B. Durch die Verdrehung des Teiles 8 nach rechts in der Richtung des Pfeiles P gemäß Abb. 2 gelangt -der Bolzen 12 rechts über den Drehpunkt io hinüber, wodurch nunmehr die Feder 14 die Bewegung in Richtung des Pfeiles P unterstützt und den Stellhebel 8 so lange zum Anschlag nach der Richtung des Pfeiles P bringt, bis die Sperrstange :5 am Grunde der Nasen 2 der Tastenhebel i aufliegt. Wird jetzt der Wagen langsam weiter verschoben, so wird das Mittel der Löcher 16x und 24 zusammenfallen und durch die Wirkung der Druckfeder 16 die Stange 15 in das Loch 24 hineingedrückt.
  • Soll die Maschine wieder gebrauchsfähig gemacht werden, so wind der Stellhebe18 entgegengesetzt der Richtung des Pfeiles P gemäß Abb. 2 mittels Fingerdruckes bewegt, wodurch erst die Tastensperre aufgehoben und dann ,die Wagensperrstange 15 aus dem Loch 24 herausgebracht wird.
  • ,Die beschriebene Ausführungsform der Erfindung ist nur ein Ausführungsbeispiel. 'Die Ausbildung der Gestänge und Stell- sowie Sperrorgane kann sehr variieren, wenn auch das Wesen ider Erfindung, welches darin besteht, daß :die Tastensperrvorrichtung und die Wagenfeststellvorrichtung miteinander zusammenwirkend in Verbindung gebracht werden, unverändert bleibt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCIiE i. Sperrvorrichtung, insbesondere für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastensperre und die Wagenfeststellvorrichtung derart miteinander in Verbindung stehen, daß'beide durch einen Handgriff bewegt werden können.
  2. 2. Sperrvorrichtung nach Anspruch .dadurch gekennzeichnet, daß die Tastensperre .durch einen von Hand stellbaren Mitnehmer (9, 11) verriegelbar ist, welcher gleichzeitig auf den Sperriegel (15) für die Wagensperre bzw. auf eine dessen Bewegung herbeiführende Feder (i6) einwirkt.
DER52686D 1921-02-19 1921-03-23 Sperrvorrichtung Expired DE367700C (de)

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DER52686D Expired DE367700C (de) 1921-02-19 1921-03-23 Sperrvorrichtung

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