DE367724C - Additionsmaschine - Google Patents

Additionsmaschine

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DE367724C
DE367724C DESCH62380D DESC062380D DE367724C DE 367724 C DE367724 C DE 367724C DE SCH62380 D DESCH62380 D DE SCH62380D DE SC062380 D DESC062380 D DE SC062380D DE 367724 C DE367724 C DE 367724C
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DE
Germany
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switch
racks
guide
rail
adding machine
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Expired
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DESCH62380D
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GEORG SCHUTKOWSKI
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GEORG SCHUTKOWSKI
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Description

  • Additionsmaschine. Additionsmaschinen mit mehreren Anzeigewerken sind bereits bekannt. So wird z. B. nach Patentschrift 195152 durch einen Druck auf drehbar angeordnete, um einen Punkt schwenkbare Hebel das Anzeigewerk für Teilsummen außer Eingriff mit dem Kettenantrieb gebracht.
  • Vorliegende Erfindung unterscheidet sich von den bekannten wesentlich in der Konstruktion und hat auch eine ,ganz andere Aufgabe zu erfüllen. Sie hat den Zweck, dauernd den jeweiligen Stand von Tageskassen (Einnahmen) anzugeben, und soll ferner zu Rechenzwecken beliebiger Art dienen, ohne daß dadurch die Angaben der Tageskasse beeinflußt werden. Sie besteht demgemäß aus zwei Anzeigewerken 3 und 4, von welchen das obere (3) den Stand der Tageskasse angibt und das untere (.4) den besonderen Rechenzwecken (Addition von Summanden ... ) dient.
  • Folgendes Beispiel soll den Zweck der Additionsmaschine näher erläutern: Ein Kaufmann (Zigarrenhändler) verkauft seinen ersten Posten Ware:
    25 Zigarren für ......... 37,50 Mark
    5o Zigarren für . . . . . . . . . 75,00 -
    ioo Zigaretten für........ 3575 -
    148,25 Mark.
    Wenn er die einzelnen Summanden mit der Maschine addiert, dann hat er in diesem Falle die Endsumme auf beiden Anzeigewerken. Nach Erledigung der Rechnung bringt er das untere Anzeigewerk 4 in die Nullstellung. Kommt nun ein zweiterKäufer, der nur einen Posten kauft, z. B. ioo Zigaretten für 48,50 Mark, dann schaltet der Kaufmann das untere Anzeigewerk aus und addiert den Summand nur zum oberen Anzeigew erk 3 für die Tageskasse, so daß am Schluß des Verkaufs die Gesamteinnahme immer auf dem Zählwerk für die Tageskasse registriert ist. Das andere Zählwerk 4 dient für Zwischenrechnungen, etwa um den zu zahlenden Betrag sofort festzustellen, wenn ein Käufer mehrere Einzelkäufe gemacht hat. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Aufsicht des Erfindungsgegenstandes, Abb. 2 den Schnitt a-b durch die Maschine, Abb.3 die besondere Konstruktion des Antrieborganes, Abb. 4 die Zehnerschaltung schematisch; -Abb. 5 zeigt den Schnitt c-d, der die Anordnung und Form der Ausschaltetasten erkennen läßt; Abb. 6 und 7 enthalten zwei weitere Teilschnitte g-h, e-f, um die Führung der Antrieborgane erkennbar zu machen; Abb.8 zeigt eine andere Anordnung der Sperrkegel.
  • Die Maschine ruht auf einem Gestell 9, auf dem sie mit Schrauben 17 befestigt ist. Der sie abschließende Deckel i hat zwei Schauöffnungen für die Anzeigewerke 3 und 4. Die mit Führungsstiften 13 versehenen Handhaben 12 der Antrieborgane 6, 7 bzw. 2o bewegen sich zwangläufig in den Führungsschlitzen 14 des Deckels, zwischen welchem auch die Zahlen von o bis 9 eingraviert sind. Die Antrieborgane 6, 7 bzw. 2o wirken auf die Summierräder 5 bzw. 48 ein. 2 und i i ist ein aus Messing und Hartgummi befestigter Anschlag für die Handhaben der Antrieborgane. io, 8 und 16 sind die Exzenterhebel zur Bedienung der Ausschaltetasten.
  • Aus der Schnittfigur 2 dst die Wirkungsweise der Maschine erkennbar. Das Antrieborgan besteht aus der Führungsleiste 6, an welcher die Zahnstangen 7, 2o beweglich angeordnet sind (s. auch Abb. 3). Die Zahnstangen haben Führungsschlitze 37, die durch die Stifte 39 Führung an der Führungsleiste 6 erhalten. Die Zahnstangen stehen unter leichtem Federdruck der Federn 38, um beim Abschalten der Zahnstangen nach einer Zehnerschaltung diese in die Normalstellung zurückzubringen. Sie haben also nur eine ganz geringe Arbeit zu leisten und müssen in einem ganz bestimmten Stärkeverhältnis zu den Hauptfedern i8 stehen. Am Ende besitzt die Führungsleiste jedes Antrieborgans eine Führungslasche rg, die in der Führungsschiene 21 hin und her gleitet (Abb. 6 und 7). .
  • Beim Antrieb greifen nun die Zahnstangen 7 bzw. 2o in die Zahnräder 49 bzw. 23 der Summierrädchen 5 bzw. 48, auf welchen sich die Zahlen von o bis 9 befinden. Je nachdem auf welche Zahl der Arretierzahn 12 der Zahnstange eingestellt wird, wird die entsprechende Zahl des Summierrädchens im Schauschlitz zum Vorschein kommen. Die Summierrädchen werden durch die unter Federdruck 26 stehenden Sperrkegel 24, die in die Zahnräder eingreifen, abgebremst, so daß ein Überschleudern nicht vorkommen kann. Die Zehnerschaltung wird durch die Zehnerschaltstifte 22 der Zahnstangen 7 (ZO) und durch j e einen Schaltzahn 42 der Summierrädchen bewirkt. Der Schaltzahn 42 kann auch als einfacher Stift ausgebildet sein. Der Schaltzahn greift nach einer vollen Umdrehung hinter den Zehnerschaltstift der Zahnstange und schiebt diese um einen Abstand weiter, so daß der Zehner des benachbarten Summierrädchens zur Einstellung gelangt, wie aus der Anordnung der Abb.4 deutlich zu ersehen ist. Die Zahnstange, die eine Zehnerschaltung vornimmt, bleibt nun so lange in der neuen Lage, bis sie vom Antrieb abgeschaltet und von der Feder 38 in ihre Normallage zurückgezogen wird.
  • Die Abschaltung vom Antrieb durch Exzenter 29 mittels Hebel io (s. auch Abb.5). Exzenter 29 drückt die gemeinsame Ausschalteschiene 32 herunter. Da Ausschalteschiene 32 auf die gefederten Achsen 28 und 31 der Anzeigewerke 3 und 4 und. auf die ebenfalls gefederten (35) Arretierstücke 33 einwirkt, werden die Zahnräder 23 und 49 und die Arretierstücke 33 von den Zahnstangen abgeschaltet.- Die Zahnstangen werden durch Federwirkung i8 in ihre Nullage zurückgebracht.
  • Die Arretierstücke 33 ruhen auf Blattfedern 35 und besitzen Führungsschlitze 34 für die Achsen 47, auf welche die Ausschalteschiene 32 in' der oben beschriebenen Weise einwirkt. Exzenter 25 (s. auch Abb. 5) wird durch Hebel 8 betätigt und wirkt auf den Ausschaltehebe127, durch den das Anzeigewerk 3 für eine beliebige Zeit vom Zahnstangeneingriff abgeschaltet werden kann. Exzenter 30 wirkt mittels Ausschaltehebels 36 in derselben Weise auf das Anzeigewerk 4 ein. Er wird durch Ausschaltehebel16 betätigt. Die Achsen 31 bzw. 28 der Anzeigewerke ruhen auf Federn 46.
  • Die Nullstellung kann in beliebiger, bereits bekannter Weise erfolgen.
  • Die Handhabung der Einrichtung ist nun folgende: Die arretierten Zahnstangen werden durch Hebel io wieder freigegeben. Dieser Vorgang hat sich nach jeder addierten Zahl zu wiederholen. Soll nun das Anzeigewerk für Tageskasse beansprucht werden, so wird das Anzengewerk 4 durch Hebel 16 ausgeschaltet. Soll dagegen die Additionsmaschine für eine andere Rechenaufgabe (Zwischenrechnung) Verwendung finden unter Ausschluß der Tageskasse, so tritt Hebel 8 in Tätigkeit und schaltet das Anzeigewerk 3 für Tageskasse aus.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Additionsmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigewerke (3 und 4) von gemeinsamen, für diesen Zweck besonders konstruierten Zahnstangen (6, 7, 2o) derart angetrieben werden, daß die Anzeigewerke (3 und 4) und die für den Zahnstangenantrieb vorgesehene Arretiervorrichtung (33) durch eine Ausschalteschiene (32) mittels Exzenterhebels (io) gleichzeitig oder aber auch durch besondere Ausschaltehebel (27,36) mit Hilfe von Exzenterhebeln (8, 16) je nach Bedarf einzeln für eine beliebige Zeitdauer vom Zahnstangenantrieb abgeschaltet werden können.
  2. 2. Zahnstangenantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einer mit Handgriff (12), Führungslaschen (ig) und Führungsstiften (13) versehenen Führungsleiste (6) die Zahnstangen (7, ao) mit Stift und Führungsschlitz (37, 39) für die Zehnerschaltung gegen leichten Federdruck (38) beweglich gelagert sind.
  3. 3. Additionsmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unter doppelseitigem Federdruck (35) stehenden, mit Führungsschlitzen (34) über Führungsstangen (47) greifenden Arretierstücke (33) unter Wirkung der Ausschalteschiene (32) stehen, damit sie unabhängig voneinander die Arretierung der zugehörigen Zahnstangen vornehmen und gemeinsam von diesen durch die Ausschalteschiene (32) abgeschaltet werden können, zum Zwecke des gleichzeitigen Rückganges der Zahnstangen auf die Nulllage.
DESCH62380D Additionsmaschine Expired DE367724C (de)

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