DE367757C - Kletterweiche, insbesondere fuer Haengebahnen - Google Patents
Kletterweiche, insbesondere fuer HaengebahnenInfo
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- DE367757C DE367757C DEP43182D DEP0043182D DE367757C DE 367757 C DE367757 C DE 367757C DE P43182 D DEP43182 D DE P43182D DE P0043182 D DEP0043182 D DE P0043182D DE 367757 C DE367757 C DE 367757C
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- tongue
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B25/00—Tracks for special kinds of railways
- E01B25/22—Tracks for railways with the vehicle suspended from rigid supporting rails
- E01B25/26—Switches; Crossings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Chain Conveyers (AREA)
Description
- Kletterweiche, insbesondere für Hängebahnen. Bei Hängebahnen werden Abzweigungen von einem durchlaufenden Gleis vielfach durch sogenannte Kletterweichen hergestellt, die entweder ortsfest oder längsbeweglich sind und dann auch als Schleppweichen bezeichnet werden. Bei derartigen Weichen ist an das feste Ende des Abzweigschienenstranges ein in wagerechter und senkrechter Richtung ausschwenkbares Abzweigbogenstück gelenkig angeschlossen, das mit einer Zunge auf dem durchgehenden Gleis aufruht oder auf ihm schleppt. Die bekannten Einrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß der ankommende Wagen gegen die Spitze der Zunge stößt, wodurch diese im Laufe der Zeit beschädigt wird. Es ist bekannt, diesen Übelstand dadurch zu beseitigen, daß außer der auf dem Schienenkopf ruhenden oder schleppenden Hauptzunge noch zwei Hilfszungen beiderseits des Schienenkopfes angeordnet werden, auf die die Spurkränze des Wagenrades auflaufen und so die Lauffläche des Rades vom Schienenkopf etwas abheben. Bei der Weiterfahrt trifft dann die Lauffläche des Rades nicht gegen die Spitze der Hauptzunge selbst, sondern läuft etwas dahinter auf. Es ist ferner bekannt, derartige Kletterweichen sowohl mit solchen Fahrzeugen zu befahren, bei denen nur eine einzige Achse angetrieben wird als auch mit Fahrzeugen mit zwei gekuppelten Triebachsen. Im letzten Falle treten jedoch erhebliche Störungen im Betrieb auf. Es läuft dann nämlich zuerst das Vorderrad mit seinen Spurkränzen von größerem Durchmesser auf die Hilfszungen auf, während das Hinterrad noch auf seinem Laufkranz von kleinerem Durchmesser läuft. Das veranlaßt ein Schleifen und somit Bremsen an der einen Triebachse und eine starke Abnutzung an den schleifenden Teilen.
- Dieser übelstand wird nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die eine Hilfszunge um den Radstand des Fahrzeuges länger ist als die andere und daß das in der Fahrtrichtung gegen die Weichenspitze vorangehende Rad nur mit seinem einen Spurkranz auf die kürzere Hilfszunge und das nachfolgende Rad nur mit seinem auf der anderen Seite liegenden Spurkranz auf die.. längere Hilfszunge aufläuft.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar an einer verschiebbaren Kletterweiche oder Schleppweiche. Es zeigt Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 einen Grundriß, Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie a-a, Abb. 4 einen Schnitt nach b-b und Abb. 5 einen Schnitt nach c-c.
- Der durchlaufende Schienenstrang ist mit i, der Abzweigschienenstrang mit 2 bezeichnet; 3 ist das Abzweigbogenstück, das mittels eines Gelenkes 4, in wagerechter und senkrechter Richtung schwenkbar an das feste Ende des Abzweigschienenstranges :2 angeschlossen ist. Um eine Abzweigung herzustellen, wird das Abzweigbogenstück 3 mit seinem freien Ende auf den durchlaufenden Schienenstrang i aufgelegt. Das Bogenstück 3 erhält bei Schleppweichen zweckmäßig Laufrollen 5, mit denen es auf dem Fuß des durchlaufenden Stranges i aufruht. Diese Anordnung empfiehlt sich dann, wenn beispielsweise häufig zu verschiebende Ladebrücken an das durchlaufende Gleis angeschlossen werden sollen. An das Ende des Abzweigbogenstückes 3 ist allseitig gelenkig das Zungenstück angeschlossen, das erfindungsgemäß aus der auf dem Schienenkopf schleppenden Hauptzunge 6 und den zu beiden Seiten des Schienenkopfes schleppenden Hilfszungen 7 und 7a besteht, welch letztere eine derartig verschiedene Länge haben, daß die Differenz der Zungenlängen gleich dem Radstand x des darüber fahrenden Wagens ist. Die Hauptzunge 6 wird zweckmäßig mit den beiden Hilfszungen 7 und 7a aus einem Stück hergestellt, und dieses "Zungenstück stützt sich ebenfalls mit Laufrollen 8 auf den Schienenfuß des durchlaufenden Stranges. Außerdem können noch Führungsrollen g, etwa an dem Ende des Abzweigbogenstückes 3, vorgesehen wer<Irri, finit denen dieses sich seitlich an dem Schienenkopf führt. Die beiden Wagenlaufräder io und i i weichen insofern voneinander ab, als das eine Laufrad auf der einen Schienenseite und das andere Laufrad auf der anderen Seite einen größeren Spurkranz hat. Infolgedessen läuft nur der größere Spurkranz auf die zugehörige Hilfszunge auf, während der andere frei schwebt, wie aus Abb. 3 ersichtlich ist. Läuft also der Wagen gegen die Spitze der Schleppweiche, so werden die beiden größeren Spurkränze des vorderen und des hinteren Rades gleichzeitig auf ihre zugehörige Hilfszunge auflaufen.
Claims (5)
- PATENT-ANSPIZÜCHE: i. Kletterweiche und Triebräderanordnung, insbesondere für Hängebahnen, die von Fahrzeugen mit zwei gekuppelten Triebachsen befahren werden und wobei außer- der auf dem Schienenkopf aufliegenden Hauptzunge (6) zwei, zu beiden Seiten des Schienenkopfes befindliche, zum Auflaufen der Spurkränze der Räder (io, i i) dienende Hilfszungen (7, 711) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Hilfszunge (7a) um den Radstand (x) des Fahrzeuges länger ist als die andere (7) und daß das in der Fahrtrichtung gegen die Weichenspitze vorangehende Rad (io) nur mit seinem einen Spurkranz auf die kürzere Hilfszunge (7) und das nachfolgende Rad (ii) nur mit seinem auf der anderen Seite liegenden Spurkranz auf die längere Hilfszunge (7a) aufläuft.
- 2. Kletterweiche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptzunge (6) mit den beiden Hilfszungen (7, 711) aus einem Stück besteht.
- 3. Kletterweiche nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zungenstück (6, 7, 711) allseitig gelenkig am Ende des ausschwenkbaren Abzweigbogenstückes (3) angebracht ist, das seinerseits allseitig gelenkig an den festen Abzweigschienenstrang (2) angeschlossen ist.
- 4. Kletterweiche nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zungenstück (6, 7, 7a) und das Abzweigbogenstück (3) sich mittels Laufrollen (8, g) auf den durchlaufenden Schienenstrang (i) stützen und sich seitlich an ihm führen.
- 5. Laufräderanordnung für die die Kletterweiche nach Anspruch i bis 4 befahrenden.Wagen, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden Spurkränzen an dem einen Rade (io) der auf der einen Schienenseite liegende und am anderen Rade (ii) der auf der anderen Schienenseite liegende einen größeren Durchmesser haben als die anderen Spurkränze.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP43182D DE367757C (de) | 1921-11-18 | 1921-11-18 | Kletterweiche, insbesondere fuer Haengebahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP43182D DE367757C (de) | 1921-11-18 | 1921-11-18 | Kletterweiche, insbesondere fuer Haengebahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE367757C true DE367757C (de) | 1923-01-26 |
Family
ID=7379243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP43182D Expired DE367757C (de) | 1921-11-18 | 1921-11-18 | Kletterweiche, insbesondere fuer Haengebahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE367757C (de) |
-
1921
- 1921-11-18 DE DEP43182D patent/DE367757C/de not_active Expired
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