DE367907C - Elektrische Signaleinrichtung fuer Eisenbahnen u. dgl. - Google Patents

Elektrische Signaleinrichtung fuer Eisenbahnen u. dgl.

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DE367907C
DE367907C DEW61459D DEW0061459D DE367907C DE 367907 C DE367907 C DE 367907C DE W61459 D DEW61459 D DE W61459D DE W0061459 D DEW0061459 D DE W0061459D DE 367907 C DE367907 C DE 367907C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/14Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only automatically operated
    • B61L23/16Track circuits specially adapted for section blocking
    • B61L23/166Track circuits specially adapted for section blocking using alternating current

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 25. JANUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oi GRUPPE 38
(W 6145g Hj2Oi)
The Westinghouse Brake & Saxby Signal Comp., Ltd. in London.
Elektrische Signaleinrichtung für Eisenbahnen u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1922 ab.
Die Erfindung bezieht sich. auf elektrische Signaleinrichtungen für Eisenbahnen u. dgl. und hat verbesserte Anordnungen zum, Gegenstand, die es ermöglichen, daß die erforderlichen Signalangaben durch Anwendung von Relais übermittelt werden, die keinerlei bewegliche Teile enthalten.
Die Erfindung ist besonders, wenn auch nicht ausschließlich, anwendbar auf Systeme derjenigen Art, die Schienenstromkreise besitzen, durch welche die Signale selbsttätig entsprechend dem Verkehr auf der Schienenstrecke, die einen Teil dieser Schienenstromkreise bilden, überwacht werden.
Entsprechend dem Hauptmerkmal der Erfindung werden die gewöhnlich benutzten elektromagnetisch betätigten Relais durch Relaiseinrichtungen ersetzt, deren Tätigkeit von der Änderung des elektrischen Widerstandes eines Leiters bei Änderungen der Temperatur abhängig ist, wobei die Temperatur des Leiters entsprechend der zu übermittelnden Signalangabe selbsttätig überwacht wird.
ίο In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand an einer Anzahl von Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. ι eine schematische Ansicht eines Teiles einer Schienensignaleinrichtung mit wärmeempfindlichen Relais, die gemäß einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes angeordnet sind. Die Abb. 2 und 3 sind ähnliche Ansichten anderer Ausführungsformen des Schienensignalsystems gemäß der Erfindung; Abb. 4 veranschaulicht eine Abänderung des Systems nach Abb. 3; Abb. 5 ist eine schematische Ansicht, welche die Anwendung des Erfindungsgegenstandes auf die Anzeigestromkreise eines Signalsystems mit Lichtsignalen veranschaulicht. Die. Abb. 6 und 7 geben Abänderungen von Teilen des Systems nach Abb. 5, und die Abb. 8, 9 und 10 zeigen Längsschnitte durch verschiedene Ausführungsformen wärrneempfindlicher Relais, wie sie für die Signalsysteme nach den vorher erwähnten Abbildungen verwendet werden können.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 sind die Schienen bei 1 veranschaulicht. Sie sind in mit A, B und C bezeichnete Blockabschnitte in der üblichen Weise mit Hilfe von isolierten Schienenverbindungen 2 geteilt. Die Richtung des Bahnverkehrs ist die durch den Pfeil angegebene. Ein paar Stromleiter 3 erstrecken sich durch das ganze System und dienen zur Zuführung von Wechselstrom zu den Schienen-Stromkreisen. Zu diesem Zweck sind die Leiter 3 mit den Primärwicklungen 4 von Transformatoren Tb, Tc verbunden, die entsprechend für die Blockabschnitte B und C dienen. Jeder der Transformatoren Tb, Tc usw. ist mit drei Sekundärwicklungen, die bei 5, 6 und 7 angedeutet sind, versehen, von denen die Sekundärwicklung 7 direkt mit den Schienen des entsprechenden Blockabschnitts verbunden ist.
Am Eingangsende jedes Blockabschnitts ist ein Paar von Verkehrsüberwachungssignalen G und jR angeordnet, die hier als zum Lichttyp gehörig angedeutet sind und eine Lampe R enthalten, deren Aufleuchten das Haltesignal gibt, während das Aufleuchten der anderen Signallampe G das Fahrtsignal gibt. Die Lampen G und R werden von den Sekundärwicklungen 5, 6 der entsprechenden Transformatoren Tb, Tc usw. mit dem erforderlichen Strom versorgt. Der Stromkreis jeder der Sekundärwicklungen 5, 6 enthält auch die Widerstandsleiter 8, 9 eines wärmeempfindlichen Relais Rz, Ry. Jedes dieser wärmeempfindlichen Relais Rs, RX besitzt auch ein Heizelement 10, 11, das direkt mit den Schienen 1 desjenigen Blockabschnitts in Verbindung steht, welches unmittelbar vor dem Abschnitt liegt, mit dem die Sekundärwicklung 7 des zugehörigen Transformators verbunden ist.
Die Widerstandsleiter 8, 9 der wärmeempfindlichen Relais Rg, R? bestehen aus einem Material, das einen negativen Temperaturkoeffizienten besitzt, so daß der elektrische Widerstand der Leiter 8, 9 verhältnismäßig gering ist, wenn diese Leiter durch den Stromdtirchgang durch die entsprechenden Heizelemente 10, 11 erhitzt worden sind, aber vergleichsweise hoch ist, wenn kein Strom durch diese Heizelemente hindurchgeht. Als ein geeignetes Material für diese Zwecke haben sich Kupferoxyd, Kupferoxydul, Silberselenit und verschiedene andere Substanzen ergeben, die einen hohen negativen Temperaturkoeffizienten besitzen.
Die Signallampe G ist mit dem Widerstandsleiter 8 in Reihe geschaltet und mit den Klemmen der Sekundärwicklung 5 des Transformators Tb, Tc usw. verbunden, und die Signallampe R ist über die Klemmen der Sekundärwicklung 6 mit dem Widerstandsleiter 9 parallel geschaltet, wobei ein Ohmwiderstand 12, wie aus der Zeichnung ersichtlich, in den Stromkreis eingeschaltet ist.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die folgende: Angenommen, daß der Blockabschnitt A durch einen Zug oder ein Fahrzeug, wie bei 13 angedeutet, besetzt ist, so werden die Schienen 1 dieses Abschnitts durch die~ Fahrzeugachse in der üblichen Weise kurzgeschlossen, so daß die Heizelemente 10, 11 dieses Abschnitts nicht von Strom durchflossen werden und die Widerstandsleiter 8, 9 infolgedessen kalt sind und dem Stromdurchgang einen vergleichsweise hohen Widerstand entgegensetzen. Demgemäß ist die Lampe G infolge des hohen, durch den Leiter 8 gebildeten Widerstandes unerleuchtet, wohingegen die Signallampe R durch den von der Sekundärwicklung 6 kommenden Strom erleuchtet wird, weil der Widerstand des Leiters 9 zu hoch ist, um den Strom von der Signallampe R ableiten zu können. Infolgedessen wird jedem Zug oder Fahrzeug, das längs des Blockabschnitts B gegen den Blockabschnitt A hin fährt, ein Haltesignal gegeben.
Betrachtet man nun die Signale am Anfang des Blockabschnitts B, so wird man sehen, daß die Heizelemente 10 und 11 von den Schienen 1, denen Strom von der Sekundärwicklung 7 des Transformators Tb zugeführt wird, mit Erregerstrom versorgt werden. Die Widerstandsleiter 8, 9 für die Signale am Anfang des Blockabschnitts B werden infolgedessen erhitzt und
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besitzen daher, einen vergleichsweise niedrigen; elektrischen Widerstand. Demgemäß· wird die Lampe G erleuchtet, die mit Strom aus der Sekundärwicklung 5. des Transformators Tc versorgt wird und in Reihe mit dem vergleichsweise niedrigen "Widerstand des Leiters 8 geschaltet ist. Der Widerstandsleiter 9 schließt infolge seines vergleichsweise geringen Widerstandes den Strom des Kreises der Signallampe R kurz, so daß diese Lampe nicht erleuchtet wird,, und infolgedessen wird nur ein Fahrtsignal für einen Zug oder ein Fahrzeug gegeben, das sich längs des Blockabschnitts C dem Blockabschnitt B nähert, Man sieht also, daß> ein Haltesignal selbsttätig einem Zug oder Fahrzeug gegeben wird, das sich einem von einem'· Zug oder Fahrzeug besetzten Blockabschnitt nähert, wohingegen ein Fahrtsignal gegeben wird,, wenn der Blockabschnitt,, an welchen die Annäherung erfolgt, unbesetzt ist.
In Abb. 2 ist die Erfindung in. ihrer Anwendung auf ein Signalsystem mit drei Stellungen oder drei Signalangaben veranschaulicht, die ein Haltesignal für einen sich einem· bereits besetzten Blockabschnitt nähernden Zug oder Fahrzeug zu geben vermögen, ein Vorsichtsignal,, wenn der Blockabschnitt, an den die Annäherung erfolgt, unbesetzt ist,, aber der nächst vorhergehende Abschnitt besetzt ist,- und ein Fahrtsignal, wenn sowohl der Bloekabschnitt, an welchen die Annäherung erfolgt, wie auch der diesem nächstvorhergehende Abschnitt unbesetzt sind. Jeder der Blockabschnitte ist mit einem Transformator Tb y Tc, Td usw. versehen, ebenso wie in dem vorher beschriebenen System, wobei eine der Sekundärwicklungen 7 jedes Transformators mit den Schienen des betreffenden Blockabschnitts in der vorher beschriebenen Weise verbunden ist. Eine andere Sekundärwicklung 6· jedes Transformators ist in ähnlicher Weise mit der Lampe R des Haltesignals und mit einem wärmeempfindlichen Relais Rr verbunden, wobei jedoch der Stromkreis des Widerstands- · leiters 9· dieses Relais noch die Heizelemente 14,15 von zwei wärmeempfindlichen Relais K und Rs enthält. Das wärmeempfindliche Relais K ist den Relais Rr und Rs ähnlich und besitzt außer dem Heizelement 14 einen Widerstandsleiter 16 mit einem negativen Temperaturkoeffizienten.
Die »Vorsicht«- und »Fahrt«-Signallampen Y, G sind in der in der Zeichnung veranschaulichten Weise mit der Sekundärwicklung 5 der vorhergehenden Transformatoren Tb, Tc usw. verbunden, wobei ein Ohmwiderstand in den Stromkreis der »Vorsichta-Signallampe Y eingeschaltet ist.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende: Angenommen, der Blockabschnitt A sei durch einen' Zag oder ein Fahrzeug besetzt, wie bei 13. angedeutet, so wird das Heizelement 11 des Relais Rr stromlos gemacht und sein Widerstandsleiter 9 ist infolgedessen kalt. Die »Halt«-Larnpe R wird infolgedessen erleuchtet, und die Heizelemente 14, 15 der Relais K und Rs werden ebenfalls stromlos gemacht. So wird ein Haltesignal jedem Zug oder Fahrzeug gegeben, das längs des BlockabschnittsB fährt und sich dem besetzten Abschnitt .4 nähert. Betrachtet man nun die Lichtsignale am Anfang des Blockabschnitts B-, so sieht man, daß· die »Halt«-Lampe R- an dieser Stelle nicht erleuchtet wird, weil der Ström von ihr durch den Widerstandsleiter 9; abgeleitet wird,, der infolge der Erregung des Heizelements 11 erhitzt wird. Der von der Lampe R abgeleitete Strom geht durch die Heizelemente 14, 15. der Relais K und Rs hindurch und es wird infolgedessen ein 8 υ Stromkreis von der Sekundärwicklung 5 des Transformators Tb durch die »Vorsichte-Signallampe Y am Anfang des Blockabschnitts B geschlossen, während die »Fahrt «-Lampe G an dieser Stelle dadurch· stromlos gemacht wird, daß· der Widerstandsleiter 8 am Ende des Blockabsehnitts wegen der Stromlosigkeit seines Heizelements-15 kalt ist. Auf diese Weise wird ein Vorsiehtsignal für einen. Zug oder ein Fahrzeug gegeben, das längs des Blockabschnitts C nach dem Anfang des Blockabschnitts B hin läuft, und es wird so angegeben, daß, während der Blockabsehnitt B frei ist, der. nächstvorhergehende Bloekabschnitt, nämlich Blockabsehnitt A, besetzt ist.
Betrachtet man nun die Signallichter am Anfang des Blockabschnitts C, so sieht man, daß, während das Heizelement 14 an dieser Stelle erregt ist, auch das Heizelement 15 am Anfang des Blockabschnitts B erregt ist, so daß der zugehörige Widerstandsleiter 8 erhitzt wird. So wird ein Stromkreis mit verhältnismäßig geringem Widerstand durch die Signallampe G am Anfang des Blockabschnitts C geschlossen, und der Strom wird infolgedessen durch die Signallampe G fließen, während er von der »Vorsicht «-Lampe Y abgeleitet wird, weil in deren Stromkreis der Widerstand 17 eingeschaltet ist. Die »Halt «-Signallampe R am Anfang des Blockabschnitts C bleibt aus dem oben angegebenen Grunde unerleuchtet.
Man sieht so, daß an der Eingangsstelle zum Blockabsehnitt C ein Fahrtsignal gegeben werden wird, welches andeutet, daß sowohl der Blockabsehnitt C wie auch der nächstvorhergehende Blockabsehnitt B frei von Zügen oder Fahrzeugen sind.
In den Abb. 3. und 4 ist die Erfindung in ihrer Anwendung auf ein Schienensignalsystem mit drei Stellungen oder drei Angaben von etwas abweichendem Typ veranschaulicht,, wobei das »Vorsichtcc-Signai so· angeordnet ist, daß- es- am
Anfang eines Blockabschnitts, der unmittelbar hinter einem, besetzten Blockabschnitt liegt, dadurch gegeben wird, daß die Polarität des den Schienen des hinter dem besetzten Abschnitt liegenden Abschnitts zugeführten Stromes umgekehrt wird. Diese Umkehrung der Polarität wird durch Verwendung von wärmeempfindlichen Relais in der im nachfolgenden beschriebenen Weise selbsttätig bewirkt. ίο Bei dem durch Abb. 3 veranschaulichten System ist jeder Transformator Tb, Tc, Td an den Enden der Blockabschnitte B1 C, D usw. außer mit der Primärwicklung 4 mit zwei Sekundärwicklungen iS, 19 versehen. Die Sekundärwicklung 18 jedes dieser Transformatoren ist mit dem Widerstandsleiter 20 eines Thermalrelais Ra, Rb, Rc versehen, dessen Heizelement 21 direkt mit den Schienen des betreffenden Blockabschnitts verbunden ist. Mit dem Widerstandsleiter 20 der Relais Ra, Rb, Rc sind die Heizelemente 22, 23 eines Paares von wärmeempfmdlichen Relais Nb, V>, Nc, Lc, Nd und Ld in Reihe geschaltet, die ebenfalls Widerstandsleiter 24, 25 besitzen. Die eine der Schienen jedes Blockabschnitts ist mit einer zwischen der Verbindung der Widerstandsleiter 24, 25 gelegenen Stelle verbunden, während diese ihrerseits mit den Klemmen der Sekundärwicklung 19 in Reihe geschaltet sind, deren Mittelpunkt mit der anderen Schiene dieses Blockabschnitts verbunden ist.
Die Widerstandsleiter 24 der Relais Nb, Nc, Nd besitzen einen negativen Temperaturkoeffizienten, wohingegen die Widerstandsleiter 25 der Relais Lb, Lc, Ld einen positiven Temperaturkoeffizienten haben.
Am Anfang jedes Blockabschnitts ist eine bei Sa, Sb, Sc angedeutete Signaleinrichtung angebracht, die »Halt«-, »Vorsicht«- und »Fahrt «- Signallampen R, Y und G enthalten und direkt mit den Schienen des betreffenden Blockabschnitts verbunden sind. Die Konstruktion der Vorrichtungen Sa, Sb und Se ist derart, daß die »Halt «-Lampe R erleuchtet wird, wenn die Schienen durch ein Fahrzeug kurzgeschlossen und infolgedessen stromlos werden, während die Fahrtlampe G erleuchtet wird, wenn der Signalstrom, der den Schienen zugeführt wird, normale Polarität besitzt, und die »Vorsicht «- Lampe Y erleuchtet wird, wenn der den Schienen zugeführte Signalstrom die der normalen entgegengesetzte Polarität besitzt.
Die Konstruktion des bei Sa, Sb, Sc angedeuteten Signalapparats bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung, und es gibt verschiedene Formen von Vorrichtungen, die in der beschriebenen Weise arbeiten und bei Ausfüh- ! rung vorliegender Erfindung Verwendung finden | können.
Die Wirkungsweise des Systems ist folgende: Angenommen, der Blockabschnitt Λ sei durch einen Zug oder ein Fahrzeug, wie bei 13 angedeutet, besetzt, so wird der dadurch bewirkte Kurzschluß der Schienen die Angabe eines Haltesignals im Signalapparat Sa in der übliehen Weise bewirken. Da das Heizelement 21 des wärmeempfindlichen Relais Ra durch die Gegenwart des Zuges stromlos gemacht ist, so wird der Widerstandsleiter 20 hohen Widerstand besitzen und, infolgedessen ist der Stromkreis durch die Sekundärwicklung 18, der die Heizelemente 22, 23 enthält, ebenfalls stromlos, so daß die Widerstandsleiter 24 und 25 beide kalt sind. Infolge der verschiedenen Temperaturkoeffizienten dieser Widerstandsleiter wird der Widerstandsleiter 24 dann einen vergleichsweise hohen Widerstand besitzen, der Leiter 25 hingegen einen vergleichsweise niedrigen Widerstand.
Die den Schienen des Blockabschnitts B aufgedrückte Spannung wird unter diesen Umständen diejenige sein, welche der rechten Hälfte der Sekundärwicklung 19 des Transformators entspricht, und die Polarität dieser aufgedrückten Spannung ist entgegengesetzt der normalen. Die Signalvorrichtung Sb am Anfang des Blockabschnitts B wird infolgedessen von den Schienen, mit denen sie verbunden ist, Erregerstrom von einer entsprechend umgekehrten Polarität erhalten, mit dem Ergebnis, daß die Signallampe Y zur Angabe des »Vorsicht«-Signals erregt wird.
Betrachtet man nun die Bedingungen bei dem mit dem Transformator Tc verbundenen Apparat, so wird man sehen, daß das Heizelement 21 des Relais Rb erregt wird, so daß Strom den Heizelementen 22, 23 der Relais Nc, Lc von der Sekundärwicklung 18 des Transformators zugeführt wird. Die Widerstandsleiter 24, 25 dieser Relais werden infolgedessen erhitzt, mit dem Ergebnis, daß der Widerstandsleiter 24 einen vergleichsweise geringen Widerstand besitzen wird, während der Widerstandsleiter 25, der einen positiven Temperaturkoeffizienten hat, einen vergleichsweise hohen Widerstand annehmen wird.
Die den Schienen des Blockabschnitts C aufgedrückte Spannung wird infolgedessen diejenige sein, die der linken Hälfte der Sekundärwicklung 19 des Transformators Tc entspricht, so daß die den Schienen dieses Abschnitts aufgedrückte Spannung von normaler Polarität sein wird.
Der bei Sc am Anfang des Blockabschnitts C angedeutete Signalapparat wird infolgedessen von den Schienen, mit denen er verbunden ist, Erregerstrom normaler Polarität erhalten, und es wird so durch Erleuchtung der Lampe G eine Fahrtanzeige gemacht werden.
In der Abb. 4 ist eine Abänderung der eben iao beschriebenen Anordnung veranschaulicht, wobei die Leiter 24 und 25 der wärmeempfind-
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lichen Relais N, L, die für jeden Blockabschnitt vorgesehen sind, beide negative Temperaturkoeffizienten besitzen. Die Sekundärwicklung 18 des Transformators ist in diesem Falle mit dem Heizelement 22 des wärmeempfindlichen Relais N in Reihe geschaltet und ferner mit der Primärwicklung 26 eines Transformators 27, dessen Sekundärwicklung 28 mit dem Heizelement 23 des Relais L und einer weiteren Sekundärwicklung 29 des Transformators T in Reihe geschaltet ist.
Die Wirkungsweise dieser abgeänderten Atisführungsform ist folgende: Falls der links von der Zeichnung gelegene Blockabschnitt unbesetzt ist, wird der Widerstandsleiter 20 des Relais R in der oben beschriebenen Weise erhitzt, mit dem Ergebnis, daß dann Strom in den Kreis fließen wird, der die Sekundärwicklung 18, das Heizelement 22 des Relais N, die Transformatorwicklung 26 und den Widerstandsleiter 20 enthält. Da der Widerstandsleiter 24 so erhitzt wird, wird eine Spannung normaler Polarität den Schienen des auf der rechten Seite der Abbildung gelegenen Blockabschnitts von der linken Hälfte der Sekundärwicklung 19 des Transformators aufgedrückt. Die rechte Hälfte dieser Sekundärwicklung 19 wird unter diesen Bedingungen außer Tätigkeit sein, weil der Stromkreis, in dem sich das Heizelement 23 des Relais L befindet, die Sekundärwicklungen 28 und 29 umschließt, die beide erregt und so angeordnet sind, daß sie einander entgegenwirken, so daß kein Strom durch das Heizelement 23 hindurchgeht. Wenn andererseits der Blockabschnitt auf dem linken Teil der Abbildung von einem Zug oder Fahrzeug besetzt ist, so wird das Heizelement 21 des Relais R außer Tätigkeit sein, und es wird infolgedessen kein Strom durch die Wicklung.26 des Transformators 27 oder das Heizelement 22 des Relais N hindurchgehen. Das Heizelement 23 des Relais L wird jedoch mit Strom von der Sekundärwicklung 29 des Transformators Γ versorgt werden, da die Spannung dieser Sekundärwicklung nicht mehr durch die in der Transformatorwicklung 28 induzierte Spannung ausgeglichen wird, so daß der Widerstandsleiter 25 erhitzt wird und die den Schienen des Blockabschnitts im rechten Teil der Abbildung aufgedruckte Spannung diejenige sein wird, welche der rechten Hälfte der Sekundärwicklung 19 entsprechen wird und infolgedessen entgegengesetzt sein wird zur normalen Polarität.
Das System der Abb. 4 unterscheidet sich somit von demjenigen der Abb. 3 dadurch, daß alle wärmeempfindlichen Relais einen negativen Temperaturkoeffizienten besitzen.
In der Ausführungsform nach Abb. 5 ist ein von Hand betätigtes Überwachungssystem für
So Lichtsignale veranschaulicht, bei dem ein wärmeempfindliches Relais für Angabenzwecke verwendet wird. Die Signale sollen dabei von einem Paar Lampen R, G gebildet werden, die, wenn sie erleuchtet sind, »Halt« und »Fahrt« anzeigen sollen. Die Lampen G und R werden von der Sekundärwicklung 30 eines Transformators E mit Strom versorgt, dessen Primärwicklung 31 mit irgendeiner geeigneten Wechselstromquelle verbunden ist.
Die Zuführung des Erregerstromes zu den Lampen G, R wird mit Hilfe eines von Hand betätigten Schiebers, F überwacht, der einen Kontakt 32 besitzt, welcher mit dem einen oder dem anderen von zwei festen Kontakten 33 rind 34 je nach der Stellung des Schiebers F in Berührung kommen kann. Der Kontakt 33 ist mittels eines Leiters 35 mit dem einen Pol der Lampe G verbunden, und der Kontakt 34 ist durch den Leiter 36 mit dem einen Pol der Lampe R verbunden, während die anderen Lampenpole mit der einen Klemme der Transformatorwicklung 30 vermittels eines gewöhnlichen Rückleiters 37 in Verbindung stehen. Zwischen diesem Pol der Lampe R und dem Leiter 37 ist das Heizelement 38 eines wärme-■empfindlichen Relais 39 eingeschaltet, das einen Widerstandsleiter 40 besitzt, dessen einer Pol mit dem gewöhnlichen Rückleiter 37 in der gezeigten Weise verbunden ist.
Der Schieber F wird gewöhnlich einer von einer Anzahl gleichartiger Schieber in einer Verriegelungsvorrichtung sein, wobei die Bewegung der einzelnen Schieber zugelassen oder unmöglich gemacht wird durch eine geeignete Art mechanischer oder andersartiger Verriegelung. Nach der gewöhnlichen Ausbildung wird die Bewegung des Schiebers F von der in der Zeichnung veranschaulichten Stellung in die entgegengesetzte Stellung in zwei Stufen bewirkt, indem der Schieber zuerst so weit nach links bewegt wird, daß der Kontakt 32 vom Kontakt 33 getrennt und mit dem Kontakt 34 in Verbindung gebracht wird, während eine wettere Bewegung des Schiebers F zugelassen wird, sobald eine geeignete Angabe bewirkt worden ist. Zu diesem Zweck ist der Schieber F mit einem Anschlag oder Vorsprung 41 versehen, der mit einem Schließteil 42 in Eingriff kommen kann. Dieser letztere wird durch eine Magnetspule 43 betätigt. Deren Anker 44, an dem der Schließteil 42 befestigt ist, ist in solcher Weise angeordnet, daß er die Schließung von Schaltkontakten bewirkt, welche die Tätigkeit der Anzeigelampen R1, G1 überwachen, wie aus der Abb. 5 ohne weiteres verständlich wird.
Der eine Pol des Widerstandsleiters 40 des Relais 39 ist mittels eines Leiters 45 mit der Magnetspule 43 in Reihe geschaltet und mit derjenigen Klemme der Sekundärwicklung 30 des Transformators E verbunden, an welche der Kontakt 32 angeschlossen ist.
Die Wirkungsweise des Systems ist folgende:
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Befindet sich der Schieber F in der in Abb. 5 veranschaulichten Stellung, so ist ein Stromkreis von der Transformatorwicklung 30 durch die Kontakte 32, 33, den Leiter 35, die LampeG und den Rückleiter 37 geschlossen. Infolgedessen wird die Lampe G erleuchtet, und da die Magnetspule 43 stromlos ist, wird auch die Anzeigelampe G1 mit Strom durch einen Stromkreis gespeist werden, der durch den Anker 44 in seiner losgelassenen Lage geschlossen wird. Um eine Erleuchtung der »Halt«-Lampe R zu bewirken, wird der Schieber F nach links bewegt, so daß dann der Kontakt 32 mit dem Kontakt 34 in Berührung kommt und so Strom von der Sekundärwicklung 30 der Lampe R durch die Leiter 36, 37 zugeführt wird. Diese Bewegung des Schiebers F wird durch den Anschlag des Vorsprungs 41 gegen den Schließteil 42 begrenzt. Wenn aber die Lampe R in ordnungsmäßiger Weise mit Strom versorgt wird, so durchläuft dieser Strom auch das Heizelement 38 des wärmeempfindlichen Relais 39. Der Widerstandsleiter 40 dieses Relais, der einen negativen Temperaturkoeffizienten besitzt, wird infolgedessen erhitzt und wird den. Durchfluß von Strom durch den Widerstandsleiter und den Leiter 45 zur Magnetspule 43 gestatten. Dadurch wird der Anker 44 gehoben und ermöglicht, daß die Bewegung des Schiebers F nach links vervollständigt wird. Auf diese Weise wird eine Anzeige gemacht, daß die Lampe R in ordnungsmäßiger Weise arbeitet. Die Aufwärtsbewegung des Relaisankers 44 bewirkt außerdem die Schließung eines Stromkreises durch die Anzeigelampe J?1, wie ohne weiteres verständlich. Damit das wärmeempfindliche Relais 39 sofort anspricht, sobald die Lampe R erleuchtet wird, ist es in gewissen Fällen wünschenswert, den Widerstandsleiter 40 auf einer vergleichsweise hohen Temperatur zu halten, während die Lampe G brennt, und zu diesem Zweck ist eine Querverbindung, die einen geeigneten Widerstand 46 enthält, vorgesehen. Das Heizelement 38 des Relais wird so unter allen Umständen mit einem gewissen Stromanteil gespeist, so daß das Relais sofort ansprechen kann, sobald der Strom durch das Heizelement 38 bei Erleuchtung der Lampe R verstärkt wird.
Bei der Abänderung gemäß Abb. 6 ist der Widerstandsleiter 40 dicht bei der Lampe R angeordnet, deren Lampenfaden 47 als Heizelement für das Relais dient, so daß auf diese Weise die Notwendigkeit eines besonderen Heizelements, wie es bei 38 in Abb. 5 gezeigt ist, vermieden wird.
Bei der weiteren Abänderung gemäß Abb. 7 ist der Widerstandsleiter 40 in der Birne oder dem Gehäuse der Lampe R selbst zur Erreichung des gleichen Zweckes angeordnet.
In den Abb. 8 bis 10 sind verschiedene Ausführungsformen für die Konstruktion der wärmeempfindlichen Relais veranschaulicht. Die in Abb. 8 gezeigte Konstruktion besitzt I einen zylindrischen Glasbehälter oder eine j Birne 48, die einen Metallfaden 49 enthält, wel- ! eher das Heizelement des Relais darstellt. Der Metallfaden 49 ist mit den Kontaktelementen eines Abschlußstöpsels 50 des gewöhnlich bei Glühlampen benutzten Typs verbunden. Die zylindrische Außenfläche des Glasbehälters 48 wird eng von einer Elektrode 51 umgeben, die beispielsweise aus perforiertem Metallblech oder Drahtnetz besteht, und diese Elektrode 51 wird von einer zwischen ihr und einer Außenelektrode 52 isolierten Schicht 53 von wärmeempfindlichem Material umgeben, das einen positiven oder negativen Temperaturkoeffizienten besitzt. Die Schicht des Materials 53 kann beispielsweise bestehen aus Kupferoxyd, Kupferoxydul, Silberselenit, Silbersulfid, Karborundpaste, Alundumzement, einer geschmolzenen Masse aus Kupfer und Glimmer, einer oder mehreren der seltenen Erden, die für Nernst-Lampen benutzt werden, oder anderen geeigneten Stoffen, welche die Eigenschaft besitzen, den elektrischen Widerstand je nach der Temperatur, der das Material ausgesetzt wird, zu wechseln. Die inneren und äußeren Elektroden 51 und 52 sind mit den Kontaktteilen eines Abschlußstöpsels 54 verbunden, der an dem dem Abschlußstöpsel 50 entgegengesetzten Ende des Glasbehälters 48 angeordnet ist. Die innere Elektrode 51 ist deswegen durchlocht oder aus Drahtnetz hergestellt, damit die Hitzeausstrahlung des Fadens 49 leicht und schnell auf die Schicht 53 des wärmeempfindlichen Materials übertragen werden kann.
Um die Sicherheit des elektrischen Kontakts zwischen der inneren Elektrode 51 und dem im wärmeempfindlichen Material 53 zu erhöhen, kann die in Abb. 9 veranschaulichte Konstruktion verwendet werden, bei der eine ununterbrochene Zwischenlage eines elektrisch leitenden Materials, wie ein dünnes Goldblatt, zwischen der Elektrode 51 und dem wärmeempfindlichen Material 53 eingeschaltet ist.
Bei gewissen wärmeempfindlichen Materialien hat sich gezeigt, daß, wenn sie während der Benutzung der Luft ausgesetzt sind, eine allmähliche Veränderung in der Beschaffenheit des Materials eintritt, die dessen Eigenschaften beeinflußt, und in solchen Fällen ist es von Vorteil, die in Abb. 10 veranschaulichte Anordnung zu verwenden, bei der das wärme- ng empfindliche Material 53 und seine Elektroden 51, 52 in einem luftleeren Behälter 48 eingeschlossen sind und darin durch Schlingen 46 oder in anderer geeigneter Weise gehalten werden.
Statt dessen kann man den Behälter 48 auch mit einem inerten Gas, wie beispielsweise Stick-
Stoff, Argon oder Helium, füllen. Eine geringe Menge Sauerstoff kann diesem Gase zugesetzt werden, um, die Abgabe von Sauerstoff aus dem wärmeempfindlichen Material 53 bei der ersten Inbetriebsetzung des Relais zu verhindern.
Auch andere Ausführungsformen als die oben beschriebenen können Anwendung finden, beispielsweise können die Elektroden 51 und 52 durch Schraubendrähte gebildet werden, die in das wärmeempfindliche Material 53 eingebettet sind, wobei die Windungen der beiden Schrauben in solcher Weise mit Abstand voneinander angeordnet sind, daß die beiden Schrauben durch die zwischengelagerte Masse des wärmeempfindlichen Materials voneinander getrennt werden.
Die Erfindung ist offensichtlich nicht auf die besondere Anordnung und die Konstruktion der Signalsysteme und der wärmeempfindlichen Relais beschränkt, welche oben beschrieben und in den Zeichnungen veranschaulicht sind, vielmehr können sie nach den verschiedensten Richtungen hin abgeändert werden, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen.

Claims (9)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Elektrische Signaleinrichtung für Eisenbahnen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Relaisvorrichtungen vorgesehen sind, die sämtlich für ihre Betätigung abhängig sind von der Änderung des elektrischen Widerstandes eines Leiters mit dem Wechsel der Temperatur, wobei die Temperatur des Leiters selbsttätig entsprechend den zu übermittelnden Signalangaben überwacht wird, zum Zwecke, alle beweglichen Relaisteile oder die Herstellung und Unterbrechung von Stromkreisen zu vermeiden.
  2. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaisvorrichtung ein Heizelement (10, 11, 21) besitzt, dessen Stromzufuhr danach geregelt wird, ob ein Blockabschnitt des Schienenstranges von einem Zug oder Fahrzeug besetzt ist oder nicht, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß der entsprechende Wechsel im elektrischen Widerstand des Widerstandsleiters (8, 9, 20) der Relaisvorrichtung den durch diesen Leiter übertragenen Strom derart ändert, daß ein entsprechendes Signal gegeben wird.
  3. 3. Ausführungsform der Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis des Widerstandsleiters (9) der Relaisvorrichtung für einen Blockabschnitt die Heizelemente (14, 15 der Abb. 2, 22, 23 der Abb. 3 und 4) von Relaisvorrichtungen für benachbarte Blockabschnitte enthält.
  4. 4. Ausführungsform der Einrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Widerstandsleiter (20) der Relaisvorrichtung für' einen Blockabschnitt durchfließende Strom mit Hilfe anderer wärmeerapfindlicher Relaisvorrichtungen [N, L) die Polarität des den Schienen eines anderen Blockabschnitts zugeführten Stromes überwacht.
  5. 5. Ausführungsform des Systems nach Anspruch 1 mit einer Signalglühlampe, die von irgendeiner gewünschten Stelle durch eine Anzeige- und Verriegelungsvorrichtung überwacht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeige- und Verriegelungsvorrichtung durch ein wärmeempfindliches Relais (39 der Abb. 5 oder 40 der Abb. 6 und 7) · auf elektromagnetischem Wege überwacht wird.
  6. 6. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaisvorrichtung ein aus einem Glühfaden (49) bestehendes Heizelement besitzt, das in einem luftleeren Behälter (48) eingeschlossen ist und durch einen Widerstandsleiter (53) umgeben wird, der aus einem positiven oder negativen Temperaturkoeffizienten besitzenden Material besteht.
  7. 7. Ausführungsform der Einrichtung nach Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeich- go net, daß das wärmeempfindliche Material (53) in einer zylindrischen Schicht angeordnet ist, die zwischen zylindrischen Elektroden (51, 52) eingelagert ist, von denen die innere Elektrode (51) durchlocht oder aus Drahtnetz gebildet ist, zum Zwecke, die Hitzeausstrahlung durch den Glühfaden (49) leicht auf die Schicht des wärmeempfindlichen Materials (53) übertragen zu können.
  8. 8. Abänderung der Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (51, 52) und das wärmeempfindliche Material (53) im Innern des luftleeren Behälters (48) angeordnet sind.
  9. 9. Abgeänderte Ausführungsform der An-Ordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (51, 52) von Schraubendrähten gebildet werden, die in das wärmeempfindliche Material (53) in solcher Weise eingebettet sind, daß die Win- no düngen der beiden Schrauben mit Abstand voneinander sich befinden und von der zwischengelagerten Masse des wärmeempfindlichen Materials (53) getrennt werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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