DE367970C - Zugregelungsvorrichtung fuer Lokomotiven mit Hilfsauspuffrohr - Google Patents

Zugregelungsvorrichtung fuer Lokomotiven mit Hilfsauspuffrohr

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DE367970C
DE367970C DEG53882D DEG0053882D DE367970C DE 367970 C DE367970 C DE 367970C DE G53882 D DEG53882 D DE G53882D DE G0053882 D DEG0053882 D DE G0053882D DE 367970 C DE367970 C DE 367970C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00—Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L2700/00—Installations for increasing draught in chimneys; Specific draught control devices for locomotives
    • F23L2700/002—Specific draught control devices for locomotives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Zugregelungsvorrichtung für Lokomotiven mit Hilfsauspuffrohr. Für Lokomotiven ist es bereits vorgeschlagen, vom Ausströmungsrohr des Schornsteins einen regelbaren Abzweig ins Freie zu führen, um nicht den gesamten Auspuffdampf für die Zugerzeugung nutzbar machen und demzufolge eine überflüssige große Verbrennung,und Dampfentwicklung herbeiführen zu müssen. Die bekannten Einrichtungen für die Regelung des Dampfhilfsauslasses sind j edesmal von dem Lokomotivführer, einzustellen, so daß idie bei der Anfahrt ider Lokomotive schon sowieso stark in Anspruch genommene Aufmerksamkeit der Bedienung noch weiter belastet wird. Nach ,der Erfindung soll nun der Hilfsauslaß außer der durch eine mechanische, mittels eines Gestänges vom Heizer zu bedienenden Drosseleinrichtung noch durch eine selbsttätig wirkende geregelt werden. Zu diesem Zweck 'ist von .dem Dampfaustritt am Blasrohr ein zweites Rohr :abgezweigt, Idas zu ,der Regelvorrichtung des Hilfsauslasses führt. Diese besteht zweckmäßig aus einem Kolbenschieber, der über den Weg ins Freie öffnende Schlitze .geführt werden kann. Der am Ausströmungsrohr herrschende Dampfdruck belastet also auch ständig den die Schlitze verschließenden Schieber. Steigt nun infolge der Vollbelastung oder des Schleuderns der Lokomotive der Dampfdruck am Blasrohr, so erhält auch der Drosselschieher eine erhöhte Belastung und kann sich auf seiner Führung gegen eine auf den höchst zulässigen Dampfdruck des Auspuffdampfes eingestellte Feder verschieben und hierbei den Hilfsauslaß freigeben. Die Führung ist mittels eines Gestänges mit einem Hebel am Führerstand verbunden, so ;daß ,der Führer durch eine Verstellung der Führung den Kolben auch ohne Inanspruchnahme der Feder, also unabhängig von dem Dampfdruck, gegen die Schlitze verschieben kann. Um das Gestänge zu entlasten, ordnet man zweckmäßig dem Drosselschieber gegenüber einen Gegenkolben an und läßt den Auspuffdampf zwischen den beiden Kolben ein- und austreten.
  • In der Zeichnung ist in Ab-b. i ,die allgemeine Anordnung der neuen Vorrichtung an der Lokomotive in einer Seitenansicht dargestellt. In Abb. 2 ist ein Mittellängsschnitt durch die Regelvorrichtung und in Abb. 3 ein Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. 2 wiedergegeben.
  • An das Ausströmungsrohr a des Albdampfes in der Rauchkammer ist das Hilfsauspuffrohr d derart angeschlossen, d@aß :der Abdampf seinen Druck gleichmäßig auf das Blasrohr und :das Hilfsauspuffrohr verteilt. Dieses Rohr d führt zu einem Sammel- oder Ausgleichbehälter b, auf welchem sich die Regelvorrichtung befindet, .die den Abdampf durch :die Rohrleitung e ins Freie läßt. Die Regelvorrichtung c besteht aus einem Gußzylinder g, der an den Stirnseiten @durch die Zylinderdeckel h und i. verschlossen ist und dessen Zylinderwandung nach ,dem einen Ende zu durch in einen Ringraum i führende Schlitze k durchbrochen ist, an welchem die Rohrleitung e angeschlossen ist. Im Zylinder g befinden sich die beiden mittels Dichtungsringe geführten Kolben in .und n, von denen der eine, vt., durch Bund und Mutter o fest mit der Kolhenstange p verbunden ist, während der andere, zi, lose auf der Stange p sitzt und durch den Druck einer nach dem höchst zulässigen Ahdampfdruck im Blasrohr eingestellten Feder q gegen einen Anschlag der Stange p gepreßt wird. Der Deckel h zeigt eine durch eine Kapselmutter r verschließbare Bohrung, ,durch welche die Feder q zu- gänglich gemacht ist. Das zum Führerstand führende Gestänge f greift an dem Stangenkopfes der Kolbenstange p an, die in dem , Deckel i durch eine Rotguß:büchse t lose geführt ist. Das Kondenswasser kann durch Ablaßstutzen v entfernt werden.
  • Infolge der Teilung ,des Ausströmungsrohrs wird ein .Teil .des Abdampfes. durch den Ausströmungskopf in den Schornstein und somit ins Freie abgeleitet, während der andere Teil durch die Leitung d und den Au:sgleichbehälter b in den Zylinderraum zwischen den beiden Kolben in und ia und von dort bei entsprechender Stellung des Kolbens n ,durch idie Schlitze k und die Rohrleitung e ins Freie .geht. In .diesem Falle geht also nicht die gesamte Dampfmenge durch ,das Blasrohr, und es wird dadurch der Zug in der Feuerkiste vermindert. Der Führer kann diesen Zug nun genau so einstellen, wie er ihn nötig hat, indem er den Kolben n mittels des Gestänges fmehr oder weniger verschiebt. Ist nun die Regelvorrichtung für den Hilfsauspuff zufällig ganz geschlossen, wenn die uM.aschine schleudert oder, wie z. B. beim Anfahren, mit größter Füllung arbeitet, so würde bei den :bekannten Vorrichtungen ähnlicher Art wegen der starken Zugvermehrung ein Funkenregen aus dem Schornstein aufsteigen. Im vorliegenden Falle wird aber ,der vermehrte Druck im Ausströmungsrohr ,den Kolben n unter Zusammenpressen der Feder q auf .der Stange p verschieben und .dem Dampf selbsttätig die Schlitze k für den Hilfsauspuff öffnen.
  • An dem Zylinder g könnte etwa im Punkte x idie Dampfleitung zum Speisewasservorwärmer angeschlossen sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zugregelungsvorrichtung für Lokomotiven mit Hilfsauspuffrohr, dadurch gekennzeichnet, @daß in die Hilfsauspuffleitung (d, e) ein Kolbenventil (c) eingeschaltet ist, das einerseits mittels Gestänge (p, f) vom Führerstand aus verstellbar ist, andererseits sich bei Überschreitung eines Höchstdruckes im Blasrohr selbsttätig öffnet.
  2. 2. Zugregelungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Durchtrittschlitze (k) des Ventilzylin-@(lers (g) steuernde Kolhen (n) unter dem Druck einer Feder steht, die auf den Höchstdruck im Blasrohr eingestellt ist.
  3. 3. Zugregelungsvorrichfiung nach Anspruch 1, 2, dadurch gekennzeichnet, daß (las vom Führerstand zu bedienende Gestänge (f, p) durch einen Gegenkolben (n) von dem Dampfdruck entlastet isi.
DEG53882D 1921-05-24 1921-05-24 Zugregelungsvorrichtung fuer Lokomotiven mit Hilfsauspuffrohr Expired DE367970C (de)

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