DE368372C - An der Maehmaschine anbringbare Vorrichtung zum Ausbreiten des geschnittenen Grases - Google Patents

An der Maehmaschine anbringbare Vorrichtung zum Ausbreiten des geschnittenen Grases

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DE368372C
DE368372C DEM72050D DEM0072050D DE368372C DE 368372 C DE368372 C DE 368372C DE M72050 D DEM72050 D DE M72050D DE M0072050 D DEM0072050 D DE M0072050D DE 368372 C DE368372 C DE 368372C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/06Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying endless chains or belts

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 2. FEBRUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JVl 368372-KLASSE 45 c GRUPPE 36
(M 72050 IIIJ4jc)
Friedrich Moser in Niederhelfenswil, Schweiz.
An der Mähmaschine anbrmgbare Vorrichtung zum Ausbreiten des geschnittenen Grases. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1921 ab.
Man hat bereits verschiedentlich an Mähmaschinen anlbringbare Vorrichtungen vorgeschlagen, die dazu dienen sollten, das abgeschnittene Gras auszubreiten. Zu diesem Zweck hat man entweder an der Mähmaschine
eine Vorrichtung nach Art eines Gafoelheuwemders angebracht oder einem Elevator. Vorrichtungen der erstgenannten Art eigneten sich zu dem besagten Zweck deshalb nicht, weil die Gabeln) das abgeschnittene Gras, das
gewöhnlich in der Fahrrichtung liegt, nichl erfassen konnten, oder, wenn dies unter besonders günstigen, Verhältnissen noch möglich war, nur wenden, nicht aber ausbreiten konnten. Auch mit Vorrichtungen der letztgenannten Art war ein Ausbreiten des mit der Mähmaschine abgeschnittenen Grases nicht möglich.
Diesen übelständen soll durch die vorliegende Erfindung abgeholfen werden. Dieselbe verbessert den an Mähmaschinen anbringbaren Elevator zum Ausbreiten des abgeschnittenen Grases, und zwar liegt das Neue an der Erfindung darin, daß über dem !5 Elevator ein in der Höhe einstellbares Verteilungsblech angeordnet ist. Durch diese Ausbildung wird ein richtiges Ausbreiten des abgeschnittenen^ Grases ermöglicht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs- i beispiel des Erfindungsgegenstandes darge- ι
stellt, und zwar zeigt: i
Abb. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung j
in 'Verbindung mit einer nur teilweise ge- j
zeichneten Mähmaschine, j
as Abb. 2 eine Draufsicht hierzu mit Horizontalschnitt durch die Laufräder.
Mit α sind die beiden Laufräder der Mähmaschine bezeichnet. Sie besitzen auf ihrer Innenseite je einen Zahnkranz b, in den die Zahnräder c eingreifen, die mit den auf der Welle c' sitzenden Zahnrädern d in Eingriff stehen. Diese Zahnräder d sind notwendig, damit der Elevator/ in Richtung des Pfeiles P (Abb. ι) bewegt wird. Wären diese Zahnräder nicht vorhanden, so würde der Elevator im uimgekehrten Sinne bewegt. Die Zahnräder c sind durch aus der Zeichnung nicht ersichtliche Halter mit den Streben e verbunden, an denen auch die Welle c aufgehängt ist. Das' der Welle c abgekehrte Ende der Streben e ist mit der Laufradachse der Mähmaschine verbunden. Die Welle c dient zum Antrieb des Elevators /, der an seinem der Welle c abgekehrten Ende über die Welle g läuft, die durch Streben h in ihrer Lage gesichert wind und durch die Tragrolle i abgestützt ist. Über dem Elevator/ ist ein nach vorn verjüngtes, dreieckiges Blech k angeordnet, das mit dem einen Ende der Schrau- benspindel1 1 verbunden ist, deren anderes Ende einen Handgriff« trägt. Die Schraubenspindel Z ist in der quer über die Streben h gelegten Schiene μ gelagert und kann durch Drehen mitsamt dem Verteilungsblech k höber ader tiefer gestellt werden. Mit ο ist ein vor dem Elevator angeordnetes Aufnabmeblech bezeichnet, das durch Streben p, die mit der Laufradachse verbunden sind, gehalten wird. Die Wirkungsweise der Vorrichtung· ist folgende:
Angenommen, die einzelnen Teile der Vorrichtung befinden sich in der aus der Zeichnung ersichtlichen Lage und man wolle das mit der Mähmaschine geschnittene Gras ausbreiten, so fährt man mit der Mähmaschine, während man das Gras für die nächstfolgende Reihe abschneidet, über die vorher abgeschnittene Reibe. Dabei wird das Gras über das Blech ο geschoben und fällt von diesem auf den Elevator/, der durch das Zahnradgetriebe in Richtung des Pfeiles (Abb. 1) bewegt wird. Infolge des über dem1 Elevator angeordneten Verteilungsbleches k wird das unter demselben hindureingeführte Gras auf dem Elevator verbreitet und1 fällt dann so verbreitet vorn Elevator ab. Je nachdem das Gras lang oder !kurz ist oder in mehr oder weniger dichten Reiben liegt, kann, durch Einstellen der Schraubenspindel der Durchgangsschlitz für dasselbe größer oder kleiner eingestellt werden.
Die beschriebene Erfindung könnte z. B. noch mit einer Kupplung versehen sein, um den Elevator beim Fahren von oder zur Wiese ent- und! einkuppeln zu können. Es könnte ferner eine Einrichtung getroffen werden, um das Aufnabmeblecb 0 abzunehmen oder bei Nichtgebrauch umzulegen.
Statt eines Verteilungsbleches könnte z. B. auch eine Bürstenwalze mit pfeilförmig -angeordneten Bürstenkörpern verwendet werden. Das Verteilungsblech könnte auch unter dem Einfluß einer Feder stehen, so daß es begrenzt nachgiebig wäre.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    An der Mähmaschine anbringbare Vorrichtung zum Ausbreiten des geschnittenen Grases, die einen das Gras auf η ehinenden Elevator besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Elevator (/) ein in der Höhe einstellbares Verteilungsblech (k) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM72050D 1921-01-08 1921-01-08 An der Maehmaschine anbringbare Vorrichtung zum Ausbreiten des geschnittenen Grases Expired DE368372C (de)

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