DE368419C - Verfahren und Schaltungsanordnung nach Patent 274925 zur Abstimmung eines Antennensystems auf mehrere Wellen - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung nach Patent 274925 zur Abstimmung eines Antennensystems auf mehrere Wellen

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DE368419C
DE368419C DEL52214D DEL0052214D DE368419C DE 368419 C DE368419 C DE 368419C DE L52214 D DEL52214 D DE L52214D DE L0052214 D DEL0052214 D DE L0052214D DE 368419 C DE368419 C DE 368419C
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DEL52214D
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Standard Elektrik Lorenz AG
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q5/00—Arrangements for simultaneous operation of antennas on two or more different wavebands, e.g. dual-band or multi-band arrangements
    • H01Q5/40—Imbricated or interleaved structures; Combined or electromagnetically coupled arrangements, e.g. comprising two or more non-connected fed radiating elements
    • H01Q5/48—Combinations of two or more dipole type antennas

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Near-Field Transmission Systems (AREA)

Description

In dem Patent 274925 ist ein Verfahren beschrieben, welches gleichzeitig Senden und Empfangen mit einer Antenne (Gegensprechen) durch Anwendung von Brückenschaltungen S erlaubt.
Dieses Verfahren bietet besondere Vorteile, wenn das Antennensystem erfmdungsgemäß als einfache oder doppelte Leitung (Lechersches System) parallel zum Erdboden ausgeführt ist. Das System kann dann entweder mit einer zwischen den miteinander verkehrenden Stationen vorhandenen Leitung (z. B. Hochspannungsleitung) gekoppelt werden oder selbst die Verbindungsleitung zwischen den Stationen bilden. In diesem Falle genügen verhältnismäßig geringe Sendeenergien, sa daß der Rest des Sendestromes bei nicht genauer Abgleichung der Brücke im Empfängerkreise nur sehr klein ist, jedenfalls wesentlich unterhalb der Größen-Ordnung der Empfängerströme liegt. Dann zeigen die als Leitungen festverlegten Antennen viel geringere Kapazitätsänderungen als normale Hochantennen, so daß die Abgleichung der Brücke sehr genau erfolgen und der Reststrom im Empfängerkreis auf einen sehr kleinen Betrag gebracht werden kann. Die konstanten Verhältnisse der Antennenleitung ermöglichen auch, symmetrische Brücken an beide Enden der Leitung anzulegen, so daß ein System gewonnen wird, das mit Vorteil für Telegraphie und Telephonie mit Hochfrequenzströmen auf Leitungen benützt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel ist durch Abb. 1 gegeben. Die Antenne besteht aus zwei parallelen Drähten A und B, das eine Paar der Brückenzweige bilden die Selbstinduktionen und Kapazitäten L1, C1 und L2, C2, das andere Paar wird durch eine Kombination von Kapazitäten, Selbstinduktionen und Widerständen C3, L3, W und durch die Konstanten der Leitungen A und B als Antenne gebildet. Die einzelnen Zweige sind so abgeglichen, daß die zwischen den Punkten h und k bzw. i und I liegenden Hochfrequenzempfänger und Senderkreise E und S wechselseitig stromlos und voneinander unabhängig sind. Die Antennenzweige A und B können dann mit Leitungen C, D kapazitiv oder induktiv gekoppelt werden, ,

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    welche zwischen den beiden verkehrenden Stationen liegen. C und D sind z. B. Hoch-Spannungsleitungen zwischen elektrischen Zentralen bzw. Zentralen und Unterstationen, zwischen denen ein telephonischer -und telegraphischer Verkehr mit Hochfrequenzstrom stattfinden soll.
    Die gleiche Kombination ist auch an der anderen Seite der Leitung vorgesehen, so daß Gegensprechen erfolgen kann, ohne daß Sender und Empfänger einer Seite sich gegenseitig stören.
    Bei Leitungen, welche nur für den Telegraphierend Telephpnieverkehr eingerichtet sind, können die Brückenanordnungen auch direkt in die Leitung selbst gelegt werden, wie Abb. 2 zeigt. Die Antenne wird hier durch die Leitungen A und B dargestellt, die Brücke wird auf die Konstanten abgeglichen. An Stelle eines Senders und Empfängers können natürlich mehrere Sender in Hintereinander- und Parallelschaltung in die Brücke gelegt Werden. An Stelle der einfachen Verbindungen und Widerstände, Selbstinduktionen und Kapazitäten können auch zur genauen Abgleichung ■ sogenannte künstliche Leitungen bzw. Kettenleiter verwendet werden, welche der Leitungsantenne entsprechen.
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