DE368615C - Objektivverschluss - Google Patents

Objektivverschluss

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DE368615C
DE368615C DEE26889D DEE0026889D DE368615C DE 368615 C DE368615 C DE 368615C DE E26889 D DEE26889 D DE E26889D DE E0026889 D DEE0026889 D DE E0026889D DE 368615 C DE368615 C DE 368615C
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DEE26889D
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

(E 26889
Mach "dem Hauptpatent 348520 wird) bei der Umstellung- des Verschlusses von »Moment« auf »Zeit« vermöge kinematischer Verbindung der Umstellvorrichtung mit einer drehbaren Blende zugleich auch zwangsweise die bei »Moment« wirksame größere Blendenöffnung durch eine kleinere ersetzt und! umgekehrt. Im besonderen! ist ein von; außen drehbarer platter Hebel angeordnet, der vermöge zweier Löcher von verschiedener Größe die Drehblende bildet und bei seiner Umstellung einen nur bei »Moment« mitwirkenden Versahlußschieber in oder außer Zusammenhang mit den übrigen Verschluß teilen bringt. Um nun unbeschadet der Zwangseinstellung der Vollöffnung für Momentaufnahmen Zeitbelichtüngeri bei voller oder mittlerer Blendenöffnung1 ausführen zu können,- ist nach der Erfindung der umstellbare Blendenhebel derart einstellbar gemacht, daß er in zwei- Einstellungen Zeitbelichturigen mit verschieden großen Blendenöffnungen (kleinste und volle oder mittlere) gestattet, während die Überführung in die verbleibende (je nach dem Ausgangspunkt' der Betrachtung dritte oder erste) Einstellungsstufe für »Moment« nach wie vor die zwangsweise Einstellung der größten Blendenöffnung· zur Folge hat. Die Umstellung der Wirkungsweise von »Moment«" äü'f »Zelt« und·'umgekehrt soll auch hier durch Aus- und Einschaltung eines nur bei »Moment« mitwirkenden Hilfsschiebers geseheihen. Neil ist insoweit, daß: gemäß der zusätzlichen Erfindung die Ausschaltung des MomehffiilfssCniebeis bei der erststüfigen Verstellung (voli dfef »Moment« - Stellung" aus gerechnet) erfolgt und der Hilf sschiebef in den zwei für" Zeifbelichtungen testimmfen Stdlungen ausgeschaltet bleibt, was bei geflissentlich: arigfestrebter möglichst weitgehender Beibehaltung' der bisherigen Machart doireh entspf ecliende Gestältung der betreffenden Teile erreicht wird.
Unter Beibehaltung/der ijti Hauptpatent-45 verwendeten Bezugsäeichen stellen d're Abb. r bis 3 Gehäuse^, Momenthilf sschiebef B und' Umstellhebel, zugleich: Drehblende'C in den d'reiEinstellungsstufen für »Moment«, >sZeit« mit großer und »Zeit« mit kleiner' bzw. kleinster Blende' dar. Die vefbleibenden Abbildungen zeigen das . Gesamtwerk des Verschlusses in den den Abb1. 1. bis 3 entsprechenden Stellungen.
Wie bei der Ausführungsform' nach dem Hauptpatent liegen im Gehäuse^ von unten ■ nach oben folgend übereinander der nur bei »Moment« mitwirkende bei 1 'drehbare Hilfs-
3686X5
schieber B mit der an den Stift 3 angreifenden Feder 2, der von außen mittels Handhebels 5 um 4 drehbare platte Umstell- und Blendenhebel C mit der kleinen. Blendenöffnung c' und der Vollöffnung, c, die beide für »Zeit« dienen, während Hebel C bei »Moment« die Belichtungsöffniunig des Gehäuses überhaupt freiläßt (Abb. 1); ferner der durch Handhebel 7 um 8 drehbare, bei Loslassen des Handhebels vermöge der Feder 9 zurückgehende Hauptsdhieber D; schließlich der wie, D um 8 schwingende, bei jeglicher Einstellung des Verschlusses von dem Hauptschieber D mitgeschleppte und im Hubwechsel ausgelöste, dann zurückschnellende Steuerhebel E mit einem die Belichtu<ngsöffnung in jeglicher Stellung frei lassenden Bogensehlitz. Die Mitnahme des Steuerhebels E seitens des . Haupitschiebers D geschieht durch eine an dem Steuerhebel B angebrachte Federklinke 13, die sich vor einen aufgebogenen Lappen 10 an dem Hauptschieber D legt, die Auslösung im Hub'wedhsel durch Anlaufen des Stiftes 14 auf dem Gehäuseboden seitens der Federklinke 13; das Zurückschnellen des Steuer·- Schiebers bewirkt die Feder 11, die sich gegen den Stift 12 au£ den Steuerschieber legt..
Nach Abb. 1 und 4 wirkt' der" Verschluß als Momentverschluß. Umstell- und - Blendenhebel C läßt die Belichtungsöffnung im Gehäuse frei und gewäJhrt dem Hilfsschieber B freies Spiel, so daß er unter der Wirkung seiner - Feder -2 in die in Abb. 1 gezeichnete - Stellung schwingen,, also die Belichtungsöff-· nung verdecken kann. Wird Hauptschieber D durch Hebel 7 unter Anspannung der Feder 9 in die in Abb. 4 gezeichnete Stellung gedreht, so wird vermöge der Federkk'nke 13 der Steuerschieber E mitgenommen. Dabei trifft er mit seiner Nockenkante 16 auf den Stift 3 des Hilfsschiebers, der dadurch in die OffensteUung gedreht wird und' in dieser so lange verharrt, als die lange Nockenkante dem Stift 3 gegenüberliegt. Im Hubwechsel erfolgt die Lösung des Steuerhebels E vom Hauptschieber durch Auftreffen der Feiderklinke 13 auf Stift 14 (was in Abb. 6 bereits geschehen ist); Steuerhebel E geht zurück und hält hierbei durch seinen1 Bogensehlitz die Belichtungsöffnung so lange offen, bis Nockenkante 16 den Stift! 3 des Hilfsschiebers freigibt, der nun unabhängig von der Stellung des Hauptschiebers (der vielleicht durch Festhalten des Hebels 7 noch in der Offenstellung nach Abb. 4 verharrt) die Beliohtunigsöffnung versperrt.
In der Mittelstellung des Umstellhebels C .- (Abb. 2 und! 5) sind gemäß der zusätzlichen Erfindung Zeitaufnahmen mit Vollblende oder mittlerer Blende möglich. Eine, mittlere Blendenöffnung ist nach der Zeichnung nicht dargestellt; es könnte aber statt der elliptischen Vollöffnung c im Umstellhebel C eine kreisförmige öffnung von etwas· größerem Durchmesser als dem der kleinen Blendenöffnung c' ohne weiteres angeordnet werden. Bei der Einstellung des Umstellhebels in die Mittelstellung gemäß Abb·. 2 trifft, wie aus Vergleichung der Abb. 1 mit Abb. 2 ersichtlich, der bogige Lappen! 6 an dem Umstellhebel C auf den Stift 3 des Hilfsschiebers B und läßt diesen um seinen Drehpunkt 1 ausschwingeh1, bis Stift 3 von Lappen 6 über-.griffe© wird. Nun wirkt der Hilfsschieber nicht mehr,mit. Wird auf Hebel 7 gedrückt, so bleibt der Verschluß so lange offen, bis der in Abb. S noch festgehalten gedachte Hebel 7 losgelassen wird. Im Hubwechsel erfolgt die Lösung des vom- Hauptschieber D in der bereits beschriebenen Weise mitgenommenen Hilfssteuerschiebers und dessen (in Abb. S bereits vollendeter) Rückgang, der aber vermöge des Bogenschlitzes die Blendenöffnung c frei läßt.
Bei der dritten Benutzungsmöglichkeit oder Einstellung des Umstellihebels, Zeitaufnahmen mit kleiner Blende c' gemäß Abb. 3 und 6, ändert sich die (unwirksame) Stellung des Hilfsschiebers nicht mehr; der Stift 3 tritt nun in den den Lappen 6 unterschneidenden go Bogensehlitz tiefer hinein. Im übrigen ist die Wirkungsweise dieselbe wie bei der Mittelstellung des Umstellhebels.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Objektivversehluß nach Patent . 348520, dadurch gekennzeichnet, daß ein
mit verschieden großen Öffnunigen versehener, mit einem Hilfsschieber zusammenarheitender, verstellbarer Blendenhebel derart einstellbar ist, daß er neben Momentbelichtungen Zeitbelichtun-•gen außer mit einer Hieinen Blendenöffnung auch mit der vollen oder einer mittleren Blendenöffnung ermöglicht.
2. Objektivversehluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Blendenhebel (C) mit einer Nase (6) versehen ist, welche bei der Umstellung von »Moment« u0 auf »Zeit« einen am Hilfsschieber (B) angebrachten Stift (3) übergreift und den Hilfsschieber dadurch in einer unwirksamen Stellung festhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEE26889D 1921-07-19 1921-07-19 Objektivverschluss Expired DE368615C (de)

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DE368615C true DE368615C (de) 1923-02-09

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