DE3686C - Radauslösung für Nähmaschinen - Google Patents
Radauslösung für NähmaschinenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B69/00—Driving-gear; Control devices
- D05B69/30—Details
- D05B69/34—Hand-wheel clutches
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
1878.
Klasse 52.
J. THIEMER in WANDSBECK. Radauslösung für Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. April 1878 ab.
Diese Radauslösung, welche den Zweck hat, beim Stillstande der Maschine spulen zu können,
unterscheidet sich wesentlich von anderen derartigen Vorrichtungen dadurch, dafs beim
Spulen auch das Räderwerk nicht mitläuft, und dafs die Auslösung mit Hülfe des Spulapparates
selbst geschieht.
Fig. ι stellt die Vorderansicht dar mit ausgekuppelter
Radauslösung. Fig. 2 zeigt den Horizontalschnitt der ersteren Ansicht; Fig. 3 die Lage des Spulapparates, wenn gespult, und
Fig. 4 die Lage desselben, wenn genäht wird.
Die Nabe des Handrades bezw. Schwungrades, welches sich auf einem Bolzen dreht, ist
so tief ausgebohrt, dafs die Tiefe genau der Länge des in dieser Bohrung steckenden Kupplungsstiftes
k entspricht. Der letztere wird, wenn die Maschine sich in Thätigkeit befindet,
durch eine Spiralfeder heraus und in eine entsprechende Bohrung des Zahnrades (bei Standmaschinen
vertritt die Stelle des Zahnrades ein Bund, der auf der Trieb welle steckt, auf welcher
sich auch das Schwungrad befindet) hineingedrückt. Auf diese Weise wird das sonst
lose, drehbar auf dem Handradbolzen sitzende Zahnrad mit dem Handrade gekuppelt. Die
Auskupplung geschieht mit Hülfe des stets an der Maschine, auch an Standmaschinen, bleibenden
Spulapparates, in der Weise, dafs man den letzteren herunterdrückt. Dann wird durch
die am Knaggen α des Spulapparates befindliche schräge, als Keil wirkende Fläche / ein
Stift ί aus der Bohrung des Zahnrades, bezw. des Bundes bei Standmaschinen, herausgedrückt,
welcher, sobald nach genügender Drehung die Bohrungen im Zahnrade und Handrade coincidiren,
den in der Bohrung des letzteren steckenden Kupplungsstift zurückdrängt.
Dreht man nun das Handrad weiter, so läuft nur dieses mit dem Spulapparat, während die
Maschine stille steht. Der Stift in der Bohrung des Zahnrades, bezw. des Bundes bei Standmaschinen,
läuft, wenn das Zahnrad mit dem Handrade gekuppelt ist, in einer kreisförmigen, excentrisch mit der Axe des Handrades, an
dem Bügel der Nähmaschine befindlichen Nuth n.
Der Ausschlag des Spulapparates wird einmal dadurch begrenzt, dafs er sich beim Spulen
an der Innenseite des Handrades, bezw. Schwungrades bei Standmaschinen, anlegt, andererseits,
wenn die Maschine in Thätigkeit ist, dadurch, dafs der Knaggen b gegen den Bügel der Maschine
anschlägt. Der idurch OeI sich leicht verschmierende Gummiring, der sonst zum
Spulen benutzt wird, ist hier durch eine Reibungsrolle ersetzt, welche in einer entsprechenden
keilförmigen Nuth des Handrades bezw. Schwungrades läuft.
Claims (1)
- Patent - Anspruch:Oben beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Radauslösung für Nähmaschinen.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3686C true DE3686C (de) |
Family
ID=282627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3686D Active DE3686C (de) | Radauslösung für Nähmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3686C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2733868A (en) * | 1956-02-07 | Bobbin winder for sewing machine |
-
0
- DE DENDAT3686D patent/DE3686C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2733868A (en) * | 1956-02-07 | Bobbin winder for sewing machine |
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