DE368822C - Gasfeuerung fuer Gaserzeugungsoefen - Google Patents

Gasfeuerung fuer Gaserzeugungsoefen

Info

Publication number
DE368822C
DE368822C DEST34188D DEST034188D DE368822C DE 368822 C DE368822 C DE 368822C DE ST34188 D DEST34188 D DE ST34188D DE ST034188 D DEST034188 D DE ST034188D DE 368822 C DE368822 C DE 368822C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
nozzles
heating
air
cone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST34188D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STETTINER CHAMOTTE FABRIK AKT
Original Assignee
STETTINER CHAMOTTE FABRIK AKT
Publication date
Priority to DEST34188D priority Critical patent/DE368822C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE368822C publication Critical patent/DE368822C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0015Gas burners for use in retort furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Gasfeuerung für Gaserzeugungsöfen. Die Erfindung betrifft eine Gasfeuerung für Öfen, insbesondere zur Erzeugung von Gas und Koks, bei welcher die Heizgase und deren Verbrennungsluft getrennt voneinander durch paarweise in die Heizräume der Entgasungsräume o. dgl. mündende Düsen eingeführt werden.
  • Sind diese Düsen parallel zueinander angeordnet und haben sie zylindrischen Querschnitt, so treten Heizgas und Luft in parallelen Strahlen in den Heizzaum, die sich erst nach Zurücklegung eines größeren Weges miteinander vereinigen, so daß die an der Eintrittsstelle von Gas und Luft liegenden Teile der zu beheizenden-Wandungen nicht hinreichend beheizt werden.
  • Werden die Düsen des Düsenpaares einander zugeneigt angeordnet, so wird zwar eine sofortige Mischung von Heizgas und Luft erreicht, jedoch entsteht infolge ungleichmäßiger Mischung im Treffpunkte der beiden Strahlen eine Stichflamme, durch die örtliche Überhitzungen der an der Eintrittsstelle der beiden Stoffe liegenden Wandungen entstehen.
  • Nach der Erfindung sind die paarweise in den Heizraum zur getrennten Zuführung der Heizgase und ihrer Verbrennungsluft mündenden Düsen als Doppelkegeldüsen ausgebildet. Während der sich nach der Austrittsstelle hin verjüngende Kegel den Eintritt der Stoffe in die Düse erleichtert und den Gas- bzw. Luftstrom zusammenfaßt, so daß er beim Eintritt in den sich nach der Austrittsstelle hin erweiternden Kegel einen scharf begrenzten Strahl von erhöhter Geschwindigkeit bildet, hat letzterer Kegel eine große Streuwirkung, die den Strahl wieder erweitert. Diese Wirkungen einer Doppelkegeldüse sind bekannt, auch sind schon derartige Düsen für Gasfeuerungen verwendet worden, jedoch noch nicht paarweise. Erst bei der paarweisen Anordnung der Doppelkegeldüsen tritt der Erfolg ein, daß sich die aus den Düsen austretenden Heizgas- und Luftkegel schon dicht hinter der Austrittsstelle treffen und Wirbel bilden, die eine innige Mischung der beiden Stoffe herbeiführen und so eine gleichmäßige Flammenbildung ohne Ent stehung von Stichflammen sichern. Sowohl eine zu schwache Beheizung der nahe den Brennern liegenden Teile der zu beheizenden Wandungen als auch örtliche Überhitzungen dieser Teile sind hierdurch vermieden.
  • Bei Gaserzeugungsöfen mit Regenerativbetrieb hat diese Ausbildung und Anordnung der Düsen noch den besonderen Vorteil, daß die sonst bei Verwendung der üblichen Düsen auftretenden Stauungen der Abgase, die beim Zugwechsel durch die nur für einen günstigen Eintritt von Heizgas und Luft ausgebildeten Brenner hindurchtreten müssen, vermieden sind, da die Abgase leicht in die sich in ihrer Strömungsrichtung verjüngenden Austrittskegel der Doppelkegeldüsen eintreten können.
  • Auf der Zeichnung ist ein mit einer Ausführungsform der Gasfeuerung nach der Erfindung versehener Gaserzeugungsofen mit schrägen Retorten dargestellt.
  • Abb. x ist ein senkrechter Querschnitt durch einen Teil des Ofens nach der Linie A-B der Abb.2, die einen senkrechten Längsschnitt durch einen Teil des Ofens nach der Linie C-D der Abb. x zeigt. Abb. 3 zeigt einen Teil der Abb. I in größerem Maßstabe und Abb. 4 den entsprechenden Teil der Abb.2 in größerem Maßstabe.
  • Beim dargestellten Ofen werden eine Anzahl Schrägretorten x in bekannter Weise durch ein Gasluftgemisch beheizt, dessen Bestandteile getrennt voneinander zugeführt werden. Heizgas strömt z. B. in durch den Wärmespeicher 2 vorgewärmtem Zustande in die Verteilungsräume 3, q, während die Verbrennungsluft aus dem Wärmespeicher 5 in die Verteilungsräume 6, 7 gelangt. Die Verteilungsräume 3 und 7 dienen daher zur Verteilung von Gas und Luft auf die Brennner für die hintereinanderliegenden Heizzüge 8 und die Verteilungsräume 4, 6 für die Zuführung dieser Stoffe zu den hintereinanderliegenden Heizzügen 9, die quer zur Längsrichtung der Retorten = neben den Heizzügen 8 liegen.
  • Die Brenner, durch welche Gas und Luft in die Heizzüge getrennt einströmen, bestehen aus den feuerfesten Steinen ro, x= für die Heizzüge 8 und =2, 13 für die Heizzüge g. Jeder Stein ist mit einer als Doppelkegeldüse ausgebildeten Durchtrittsöffnung versehen. Die Eintrittskegel I4, die eine Länge von etwa zwei Drittel der Bauhöhe des Steines haben, münden in die Verteilungsräume 3, 7, 4, 6 und ihr Querschnitt verjüngt sich nach der Austrittsseite der Brenner hin. An die Eintrittskegel I4 schließen sich die Austrittskegel I5 an, die also etwa nur halb so lang als die Eintrittskegel sind und sich nach der Austrittsseite des Brenners hin erweitern. Hierbei ist vorteilhaft die Achse der einen Doppelkegeldüse schräg gerichtet, wie bei dem Stein II, oder es sind die Achsen beider Doppelkegeldüsen einander zugeneigt, wie bei den Steinen I2, I3. .
  • Die Brenner der in der Längsrichtung der Retorten i hintereinanderliegenden Heizzüge 8 bzw. g liegen in einem solchen Abstande übereinander, daß zwischen ihnen in der sie trennenden Heizzugwand I6 ein Regelungsschieber I7 gelagert sein kann. Die Schieber führen sich auf Gesimsen I8 der die Verteilungsräumetrennenden Wände Ig und sind an ihrem der Vorderwand des Ofens zugekehrten Ende mit Nasen 2o versehen.
  • Das Heizgas wird z. B. aus dem Verteilungsraum 4 und die zu seiner Verbrennung dienende Luft aus dem Verteilungsraum 6 durch den Ofenzug angesaugt und tritt ohne Stauung in die Eintrittskegel I4 der Doppelkegeldüsen I4, I5 ein. In diesen Kegeln werden die einzelnen Ströme unter Erhöhung ihrer Strömungsgeschwindigkeit zusammengefäßt, so daß sie bei ihrem Eintritt in die Austrittskegel I5 scharf begrenzte Strahlen bilden. Diese Strahlen werden in den Austrittskegeln I5 zu Streukegeln erweitert, deren Weite beim Austritt aus den Brennern I2, I3 schon ziemlich groß ist. Die Mantelstrahlen der, Gas- und Luftstreukegel sind daher sehr stark gegeneinander geneigt, so daß sie sich ziemlich dicht über den Brennern treffen. Dies ist noch dadurch begünstigt, daß durch die Neigung der Achsen der Doppelkegeldüsen I4, I5 der Brenner I2, I3 die beiden benachbarten Austrittskegel I5 für Gas und Luft nahe aneinandergerückt sind.
  • Durch das Aufprallen der Gas- und Luftstrahlen aufeinander entstehen schon dicht über den Brennern Wirbel, während der andere Teil der Streukegel auf die Seitenwandungen der Heizzüge g trifft und dicht über den Brennern weitere Wirbel erzeugt. Durch diese Wirbel wird eine innige Mischung der beiden Stoffe herbeigeführt, so daß das Gasluftgemisch schon kurz nach seinem Austritt aus den Brennern eine gleichmäßige Zusammensetzung hat und demnach bei seiner Entzündung Stichflamen nicht mehr auftreten. Auch die unteren Retorten I werden daher ausreichend und gleichmäßig beheizt.
  • Der Entzündungstemperatur des jeweilig verwendeten Heizgases und der Geschwindigkeit, mit der es in die Heizzüge eingeführt wird, können die Doppelkegeldüsen I4, I5 zur Erzielung der günstigsten Verbrennung angepaßt werden, indem die Länge oder Konizität der Austrittskegel entsprechend geändert wird.
  • Wird der Ofen als Regenerativofen betrieben, so strömen beim Zugwechsel die Abgase aus den Heizzügen 8, g durch die dargestellten Brenner Io, II, I2, I3 und treten durch die Verteilungsräume 3, 7, 4, 6 in die Wärmespeicher 2, 5. Die Strömungsrichtung der Abgase ist daher umgekehrt als die von Heizgas und Luft. Eine Stauung der Abgase vor den Brennern tritt dabei nicht ein, da die sich in der Strömungsrichtung der Abgase verjüngenden Austrittskegel I5 das Ansaugen der Abgase durch den Ofenzug erleichtern.
  • Die Regelung der Beheizung erfolgt mit Hilfe der Schieber I7, die in der Offenlage (Abb. 4) in den Heizzugwänden I6 gelagert sind und . mittels von der Vorderseite des Ofens eingeführter Stangen, die unter die Nasen 2o der Schieber greifen, auf den Führungen I8 vorgeschoben werden. Durch eine Verkleinerung des Durchgangsquerschnitts der Eintrittskegel I4 werden die in die Brenner eintretenden Gas-und Luftmengen verkleinert, jedoch werden auch dann an der Stelle der größten Einschnürung der Doppelkegeldüsen die Stromfäden zusammengefa,ßt und nehmen in den Austrittskegeln 15 die Form von Streukegeln an. Die günstige Wirkung der Doppelkegeldüsen wird somit infolge der Vornahme der Regelung an der Eintrittsseite der Brenner nicht beeinträchtigt.
  • Die Brennereinrichtung nach der Erfindung eignet sich für alle Öfen, bei denen Heizgas und Luft durch getrennte Brenner eingeführt und das Gasluftgemisch im Heizraum verbrannt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Gasfeuerung für Öfen, insbesondere Gaserzeugungsöfen mit paarweise in den Heizraum zur getrennten Zuführung der Heizgase und ihrer Verbrennungsluft mündenden Düsen, dadurch gekennzeichnet, . daß diese Düsen als Doppelkegeldüsen (i4, 15) ausgebildet sind, um eine zu geringe Beheizung und eine Überhitzung der nahe 'der Eintrittsstelle der Gas- und Luftströme liegenden Wandungsteile zu vermeiden.
DEST34188D Gasfeuerung fuer Gaserzeugungsoefen Expired DE368822C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST34188D DE368822C (de) Gasfeuerung fuer Gaserzeugungsoefen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST34188D DE368822C (de) Gasfeuerung fuer Gaserzeugungsoefen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE368822C true DE368822C (de) 1923-02-10

Family

ID=7461985

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST34188D Expired DE368822C (de) Gasfeuerung fuer Gaserzeugungsoefen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE368822C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1401853C3 (de) Gasbrenner für Tieföfen
DE2457963A1 (de) Heissgasgenerator
DE1178767B (de) Verfahren zur Beheizung von Brennoefen der Grobkeramik und Brennofen mit Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
EP0510783B1 (de) Vorrichtung zur Verbrennung von fliessfähigen oder gasförmigen Brennstoffen
DE566617C (de) Feuerung fuer mit zerkleinerten festen, fluessigen oder gasfoermigen Brennstoffen geheizte Kessel
DE368822C (de) Gasfeuerung fuer Gaserzeugungsoefen
DE2931907C2 (de) Gasrußbrenner
DE827990C (de) Zweitluftzufuehrung in Generatorgasfeuerungen
DE498295C (de) Steinstrahlbrenner, bei dem die Zusammenfuehrung von Gas und Luft innerhalb des Strahlsteines stattfindet
EP0029882B1 (de) Anheizbrenner für Verkokungsöfen
DE950592C (de) Muffelfeuerung mit Einblasung des Brennstoff-Luft-Gemisches von der Feuergasausstroemseite her
DE349070C (de) Herdschmelz- oder Waermofen
DE491407C (de) Kohlenstaubgefeuerter Steilrohrkessel mit von unten eingeblasener Umkehrflamme
DE272809C (de)
DE718962C (de) Einrichtung zur Aussenbeheizung von langgestreckten Ofenwaenden mittels Heizzuege
AT201754B (de) Rostfeuerung für die Verbrennung von stark wasserhaltigem, minderwertigem Brennstoff
DE384832C (de) Gaskanalofen fuer keramisches Gut
DE911726C (de) Kammerofen zur Erzeugung von Gas und Koks
DE958657C (de) Walzwerkstiefofen fuer Brammen und Bloecke
EP0559144B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gasbefeuerung eines Brennofens der keramischen Industrie
DE928360C (de) Zuendmuffel fuer Staubfeuerungen
EP0320924A2 (de) Heizkessel mit einem Brenner für feste Brennstoffe
DE1508595B2 (de) Verfahren zur beheizung von oefen der keramischen industrie und einrichtung zur durchfuehrung desselben
DE271700C (de)
DE260766C (de)