DE3688951T2 - Halbleiterlaservorrichtung. - Google Patents

Halbleiterlaservorrichtung.

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DE3688951T2 DE86304917T DE3688951T DE3688951T2 DE 3688951 T2 DE3688951 T2 DE 3688951T2 DE 86304917 T DE86304917 T DE 86304917T DE 3688951 T DE3688951 T DE 3688951T DE 3688951 T2 DE3688951 T2 DE 3688951T2
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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf eine Halbleiterlaservorrichtung mit mehreren Anschlüssen, welche eine Laserschwingung mit einer stabilisierten Schwingungs-Wellenlänge erreicht und Änderungen bei der Schwingungs-Wellenlänge gestattet.
  • Bei vergrößerten Anwendungen auf solchen Gebieten, wie optischen Kommunikationssystemen, optischen Meßsystemen, optischen Informationsverarbeitungssystemen, Halbleiterlasern usw. sind Halbleiterlaser, welche Licht durch stabilisierte Schwingungs-Wellenlänge erreichen, erforderlich. Um eine optische Kommunikationsform mit Wellenlängenüberlagerung, Frequenzmodulation (FM) oder dergleichen zu erreichen, sind Halbleiterlaser, die gestatten, daß die Schwingungs-Wellenlänge verändert wird, ebenfalls erforderlich. Aus diesen Gründen sind solche Halbleiterlaser, wie Laser mit Breitband-Rückkopplung (DFB-Laser), Breitband- Brack-Reflektorlaser (DBR-Laser), interferometrische Laser mit internem Reflektor, verbund-Resonatorlaser, Laser mit externem Resonator usw. untersucht worden. Jedoch sind erfahrene Arbeiter für die Bildung von Beugungsgittern der DFB-Laser und der DBR- Laser erforderlich. Außerdem sind der Aufbau und das Herstellungsverfahren für die interferometrischen Laser mit internem Reflektor, die Verbund-Resonatorlaser und die Laser mit externem Resonator kompliziert, und es ist schwierig, sie in die praktische Anwendung zu bringen.
  • Es ist aus JP-A-5897888 eine Halbleiterlaservorrichtung bekannt, bei welcher ein Doppel-Heterostruktur-Mehrschichtkristall, der eine aktive Schicht für eine Laserschwingung enthält, auf einem Einkristallsubstrat gebildet wird, der einen länglichen Kanal hat, der eine Vielzahl von Kanalteilen entsprechender Breite und Länge umfaßt, die in einer Reihe entlang der Längsrichtung des Kanals positioniert sind. Bei der letzteren Vorrichtung sind die Kanalteile von unterschiedlicher Höhe bezogen auf das Substrat und weisen deshalb eine Vielzahl abgestufter Differenzen in der Höhe zwischen den verschiedenen Kanalteilen auf.
  • Es ist ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung, für einen Halbleiterlaser zu sorgen, welcher die Beschränkungen und vorstehend erwähnten Nachteile der bekannten Vorrichtungen überwindet oder mildert.
  • Entsprechend der vorstehenden Erfindung wird eine Halbleiterlaservorrichtung geliefert, bei der ein eine Doppel-Heterostruktur aufweisender Mehrschichtkristall, der eine aktive Schicht zur Laserschwingung enthält, auf einem einzigen ebenen Einkristallsubstrat ausgebildet ist, das einen länglichen Kanal konstanter Tiefe hat, der eine Vielzahl von Kanalbereichen mit entsprechender Breite und Länge aufweist, die in einer Reihe entlang der Längsrichtung des Kanals angeordnet sind, wodurch sich eine Vielzahl von optischen Wellenleitern in der aktiven Schicht entsprechend den jeweiligen Kanalbereichen ergibt, wobei die optischen Wellenleiter optisch gekoppelt, jedoch elektrisch voneinander getrennt sind.
  • Bei einer Ausführungsform unterscheidet sich die Mittelachse eines der Kanalbereiche von der des benachbarten Kanalbereichs, jedoch haben der eine Kanalbereich und der benachbarte Kanalbereich einen gemeinsamen Begrenzungsbereich. Bei einer anderen Ausführungsform haben die Kanalteile eine gemeinsame Mittelachse und liegt einer der Kanalteile, welcher schmaler als der andere Kanalteil ist, in dem mittigem Bereich des Kanals.
  • Die Erfindung wird im Nachstehenden, nur in Form eines Beispiels, unter Verweis auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, bei welchen:
  • Fig. 1(A) und 1(B) eine perspektivische Ansicht beziehungsweise eine Grundrißansicht sind, die eine Halbleiterlaservorrichtung in Übereinstimmung mit dieser Erfindung zeigen;
  • Fig. 1(C) eine Grafik ist, die die Verteilung der optischen Intensität in der Richtung parallel zur aktiven Schicht der in Fig. 1(A) und 1(B) gezeigten Halbleiterlaservorrichtung zeigt;
  • Fig. 2(A) bis 2(D) Schemata sind, die ein Verfahren für die Herstellung der in Fig. 1(A) und 1(B) gezeigten Halbleiterlaservorrichtung zeigen;
  • Fig. 3 eine Vorder-Schnittansicht entlang von Linie X-Y der in Fig. 2(D) gezeigten Halbleiterlaservorrichtung ist;
  • Fig. 4(A) eine Grafik ist, die die Abhängigkeit der Schwingungs- Wellenlänge von der Temperatur bezogen auf die Halbleiterlaservorrichtung zeigt, die durch das in Fig. 2(A) bis 2(D) gezeigte Verfahren hergestellt worden ist;
  • Fig. 4(B) eine Grafik ist, die eine Änderung bei der Schwingungs-Wellenlänge der in Fig. 2(D) gezeigten Halbleiterlaservorrichtung zeigt, wenn der eingespeiste Strom 12 verändert wird;
  • Fig. 5 ein Seitenaufriß ist, der eine andere Halbleiterlaservorrichtung in Übereinstimmung mit dieser Erfindung zeigt, die eine konkave aktive Schicht hat;
  • Fig. 6(A) beziehungsweise 6(B) Draufsichten auf eine andere Halbleiterlaservorrichtung in Übereinstimmung mit dieser Erfindung sind, bei welcher die Mittelachse eines Kanalteils von der des benachbarten Kanalteils verschieden ist;
  • Fig. 7 eine Draufsicht ist, die eine andere Halbleiterlaservorrichtung in Übereinstimmung mit dieser Erfindung zeigt, bei welcher die Mittelachsen der Kanalteile gemeinsam sind; und
  • Fig. 8 eine Vorder-Schnittansicht ist, die einen konventionellen VSIS-Laser zeigt.
  • Die Grundkonzeption dieser Erfindung ist wie folgt: Als Halbleiterlaser, bei welchen ein Mehrschichtkristall mit Heterostruktur, der eine aktive Schicht hat, auf einem kanalisierten Einkristall-Substrat gezüchtet wird, was zu einem optischen Wellenleiter führt, der einen effektiven Brechungsindex in der aktiven Schicht hat, hat es bis jetzt Kanalsubstrat-Einspeisungslaser mit planarer Struktur (CSP-Laser), Laser mit V-Kanalsubstrat-Innenstreifen (VSIS-Laser) usw. gegeben. Fig. 8 der beigefügten Zeichnungen zeigt einen konventionellen VSIS-Laser, welcher auf einanderfolgend ein p-GaS-Substrat 1, eine n-GaAs- Stromsperrschicht 2, eine p-GaAlAs-Plattierschicht 3, eine aktive GaAlAs-Schicht 4, eine n-GaAlAs-Plattierschicht 5 und eine n- GaAs-Deckschicht 6 umfaßt. Bezugszeichen 7 bezeichnet eine n- Seitenelektrode und Bezugszeichen 8 eine p-Seitenelektrode. Ein V-Kanal 9, der die Breite W hat, wird in der Stromsperrschicht derart gebildet, daß er das Substrat 1 erreicht, was zu einem Strompfad führt. Der Strom, der in diese Vorrichtung eingeleitet wird, wird durch die Stromsperrschicht 2 blockiert und fließt nur durch den Strompfad (d. h. den Kanal 9). Laserlicht, das in der aktiven Schicht 4 erzeugt wird, wird durch die n-Stromsperrschicht 2 außerhalb von Kanal 9 absorbiert, was zu einer Abnahme beim effektiven Brechungsindex führt, so daß der Teil der aktiven Schicht 4, der dem Kanal 9 mit der Breite W entspricht, einen optischen Wellenleiter bildet. Diese Vorrichtung funktioniert als Resonator, welcher Reflexionen an beiden Kristallflächen Q davon nutzt.
  • Bei einer Halbleiterlaservorrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird die Breite W des Wellenleiters in der Resonatorrichtung geändert, was zu einer internen Reflexion von Laserlicht daran führt. Infolge eines Interferenzeffekts, der aus der internen Reflexion und dem reflektierten Licht, das von jeder der Kristallflächen herrührt, entsteht, kann eine stabile Longitudinalform gewählt werden. Darüberhinaus gestattet eine Steuerung jedes der Ströme, die in die Elektrodenbereiche einzuleiten sind, welche den verschiedenen Breiten des optischen Wellenleiters entsprechen, die Wahl von Longitudinalformen.
  • Fig. 1(A) und 1(B) zeigen einen Halbleiterlaser dieser Erfindung, bei welchem eine Vertiefung 10 die n-Seitenelektrode 7 in zwei Gebiete trennt, von denen eines das Gebiet 7a ist, das den V-Kanalteil mit der Breite W&sub1; und der Länge L&sub1; in der Resonatorrichtung enthält und das andere das Gebiet 7a ist, welches den V-Kanalteil mit der Breite W&sub2; und der Länge L&sub2; (L&sub1; L&sub2;) in der Resonatorrichtung enthält. Fig. 1(A) und 1(B) zeigen einen Fall, in welchem W&sub1; > W&sub2;. Jedoch ist diese Erfindung natürlich auch auf Fälle anwendbar, bei denen W&sub1; < W&sub2; und W&sub1; - W&sub2;. Die Vertiefung 10 ist einer Art und Weise ausgebildet, daß sie einen Bereich unter der aktiven Schicht 4 erreicht, ausgenommen der mittlere Bereich 11, welcher durch Entfernen der Elektrode 7 allein oder der Elektrode 7 und der Deckschicht 6 gebildet wird. Folglich sind die optischen Wellenleiter, die durch die Bereiche 7a und 7b gebildet werden, optisch miteinander gekoppelt, sie sind aber elektrisch voneinander getrennt. Fig. 1(C) zeigt die Verteilung der optischen Intensität in der Richtung parallel zur aktiven Schicht 4, wobei die Kurve a die Verteilung der optischen Intensität in dem Bereich 7a und die Kurve b die Verteilung der optischen Intensität im Bereich 7b ist. Wenn diese beiden Formen (Transversalformen) in der Querrichtung an der Grenzschicht 11 miteinander gekoppelt sind, dann tritt eine interne Reflexion von Laserlicht auf. Folglich wandert Laserlicht über die drei Resonatorlängen L&sub1;, L&sub2; und L&sub1; + L&sub2; hin und zurück, was zu drei Arten von Longitudinalschwingung in der Längsrichtung führt, welche eine Interferenz dazwischen schaffen. Das Ergebnis ist, daß eine spezielle Longitudinalform allein eine große Verstärkung erzielt und die anderen Longitudinalformen unterdrückt werden.
  • Unter der Annahme, daß die Schwingungs-Wellenlänge von Laserlicht, das durch Longitudinalschwingung erzeugt wird, &lambda;&sub0; ist und der effektive Brechungsindex der aktiven Schicht, die den Bereichen 7a und 7b entspricht, n&sub1; beziehungsweise n&sub2; ist, kann man die folgende Gleichung erhalten:
  • 2(n&sub1; · L&sub1; + n&sub2; · L&sub2;) = m&lambda;&sub0; (1)
  • wobei m eine ganze Zahl ist.
  • Die effekten Brechungsindizi n&sub1; und n&sub2; variieren in Abhängigkeit von der Dicke d der aktiven Schicht 4, der Breite W des Wellenleiters, der eingespeisten Trägerdichte usw. Eine interne Reflexion von Laserlicht tritt an der Grenzschicht zwischen den Bereichen der aktiven Schicht auf, die einen unterschiedlichen Brechungsindex haben. Bei dem Beispiel in Fig. 1 tritt, da ja die beiden Bereiche in der Wellenleiterbreite verschieden sind, eine interne Reflexion dazwischen auf und entsteht ein Interferenzeffekt zwischen drei Arten von Longitudinalschwingungsformen, die aus der Resonatorlänge L&sub1; + L&sub2;, L&sub1; und L&sub2; resultieren, so daß die Wahl der speziellen Longitudinalform &lambda;&sub0; erreicht werden kann und andere Longitudinalformen, als die spezielle Longitudinalform &lambda;&sub0; unterdrückt werden. Die erhaltene spezielle Longitudinalform &lambda;&sub0; ist extrem stabil, trotz Veränderungen bei der Temperatur und/oder der Ströme I&sub1; und I&sub2;, die in den Bereich 7a beziehungsweise 7b eingespeist werden.
  • Darüberhinaus erhöht sich, wenn der Strom I&sub1;, der in den Bereich 7a eingespeist wird, auf einem festen Wert gehalten und der Strom I&sub2;, der in den Bereich 7b eingespeist wird, erhöht wird, die Dichte N&sub2; eines in die aktive Schicht eingebrachten Trägers, der in dem Gebiet 7b positioniert ist, während der effektive Brechungsindex absinkt. Deshalb wird die Schwingungs-Wellenlänge &lambda;&sub0; in der Gleichung (1) klein. Das heißt, wenn der Strom I&sub2; erhöht wird, dann kann die Schwingungs-Wellenlänge &lambda;&sub0; von Laserlicht in einer Longitudinalform auf die Seite einer kürzeren Wellenlänge verschoben werden.
  • Folglich ermöglicht die hierin beschriebene Erfindung folgende Gegenstände: (1) Bereitstellen einer interferometrischen Lasereinrichtung mit internem Reflektor, welche eine Multianschlußstruktur hoher Qualität hat, die durch ein vereinfachtes Verfahren hergestellt wird; (2) und eine Multianschluß-Halbleiterlasereinrichtung, bei welcher zwei Arten optischer Wellenleiter in einer solchen Weise gebildet werden, daß sie elektrisch getrennt, aber optisch miteinander gekoppelt sind und eine interne Reflexion an der Grenzschicht zwischen diesen optischen Wellenleitern entsteht, was zu einem Interferenzeffekt führt, durch welchen Laserlicht in einer speziellen Longitudinalform allein gewählt werden kann, so daß Laserlicht mit einer stabilisierten Wellenlänge über einen großen Bereich eingespeister Ströme und/oder Temperaturen durch Schwingung erzeugen kann und die Vorrichtung Änderungen bei der Wellenlänge des Laserlichts durch Ändern des Betrages eines der eingespeisten Ströme gestattet.
  • Jetzt soll eine Anzahl von Beispielen mit weiterem Verweis auf die Zeichnungen beschrieben werden.
  • Beispiel 1
  • Eine Halbleiterlasereinrichtung dieser Erfindung wird wie folgt hergestellt: Wie in Fig. 2(A) gezeigt, wird auf der (100)-Fläche eines p-GaAs-Substrats 1 eine n-GaAs-Stromsperrschicht 2, die eine Trägerkonzentration von 3 · 10¹&sup8; cm&supmin;³ und eine Dicke von 0,6 um hat, mittels Flüssigphasenepitaxie gebildet. Auf der Oberfläche der Stromsperrschicht 2 wird ein Kanal 9, der aus Kanalteilen zusammengesetzt ist, die die Breite W&sub1; (= 7 um) beziehungsweise W&sub2; (= 3 um) haben, kontinuierlich in der < 110> -Richtung in derselben Linie derart gebildet, daß das Substrat 1 erreicht wird. Dann werden, wie in Fig. 2(B) gezeigt, auf der Stromsperrschicht 9, die den Kanal 9 enthält, eine p-Ga0,6Al0,4As- Plattierschicht 3, eine aktive Ga0,95Al0,05As-Schicht 4, eine n- Ga0,6Al0,4As-Plattierschicht 5 und eine n-GaAs-Deckschicht 6 nacheinander mittels Flüssigphasenepitaxie gebildet, was zu einem Doppelheterostruktur-Mehrschichtkristall für eine Laserschwingung führt. Dann werden die Oberseite der n-GaAs-Deckschicht 6 und die Rückseite des p-GaAs-Substrats 1 einer Dampfablagerungsbehandlung mit Metallmaterialien aus Au-Ge-Ni beziehungsweise Au-Zn ausgesetzt, wonach dann ein Erwärmen folgt, um eine n- Seitenelektrode 7, die aus einer Au-Ge-Ni-Legierung hergestellt ist beziehungsweise eine p-Seitenelektrode 8, die aus einer Au- Zn-Legierung hergestellt ist, zu bilden, was zu ohm'schen Kontakten daran in entsprechender Weise führt. Dann wird, wie in Fig. 2(C) gezeigt, eine Nut 12, die eine Breite von 10 um hat, rechtwinklig zum Kanal 9 mittels einer Ätztechnik in einer solchen Art und Weise gebildet, daß die n-Seitenelektrode 7 und die n-GaAs-Deckschicht 6 an der Grenzfläche zwischen den Kanalteilen entfernt wird, die die unterschiedliche Breite W&sub1; und W&sub2; haben. Dann wird, wie in Fig. 2(D) gezeigt, die Nut 12 weiter einer chemischen Ätzbehandlung oder einer reaktiven Ionenätzbehandlung (RIE-Behandlung) unterzogen, um eine Nut 10 zu bilden, welche unter die aktive Schicht 4 reicht, mit Ausnahme des Teils der Nut 10, welcher eine Breite von 10-20 um hat, der über dem Kanal 9 positioniert ist, wie in Fig. 3 gezeigt. Die resultierende Vorrichtung wird in einem Abstand von L&sub1; (= 210 um) in einer Richtung von der Nut 10 und in einem Abstand L&sub2; (= 40 um) in der entgegengesetzten Richtung von Nut 10 gespalten, um eine Vorrichtungseinheit zu bilden, die entsprechende Kristallflächen Q hat, was zu den Gebieten 7a und 7b führt. Der elektrische Widerstand zwischen den Gebieten 7a und 7b betrug 800 &Omega;, was bedeutet, daß sie elektrisch voneinander getrennt sind.
  • Die Vorrichtung wird auf einem Schaft in einer solchen Weise montiert, daß die p-Seitenelektrode nach unten positioniert ist. Leitungsdrähte aus Gold werden mit dem Elektrodengebiet 7a beziehungsweise 7b verbunden, welche die n-Seitenelektrode 7 bilden, um Anschlüsse Ta beziehungsweise Tb zu bilden.
  • Wenn Strom in die Vorrichtung durch die Elektrode 7 über die Anschlüsse Ta und Tb eingespeist wurde, wurde eine Laserschwingung bei einem Ansprechstrom von 60 mA erreicht. Fig. 4(A) zeigt die Abhängigkeit der Schwingungs-Wellenlänge von den Temperaturen bezüglich dieser Vorrichtung, woraus man erkennt, daß die Vorrichtung eine stabile Longitudinalschwingung über einen Bereich von 15 bis 45 ºC hat.
  • Wenn der Strom I&sub1;, der in das Gebiet 7a eingespeist wurde, auf 80 mA gehalten und der Strom I&sub2;, der in das Gebiet 7b eingespeist wurde, geändert wird, wurde eine Laserschwingung mit Änderungen bei der Schwingungs-Wellenlänge erreicht, wie in Fig. 4(B) gezeigt, was anzeigt, daß dann, wenn der Strom I&sub2; über einen Bereich von 0 bis 20 mA geändert wird, sich die Schwingungs-Wellenlänge über einen Bereich von ungefähr 40 Å ändert.
  • Beispiel 2
  • Das vorstehend erwähnte Beispiel zeigt einen Fall, bei welchem der Bereich der aktiven Schicht 4, der dem Gebiet 7a entspricht, dieselbe Dicke d hat, wie der aktiven Schicht 4, der dem Gebiet 7b entspricht, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Dicke der aktiven Schicht 4 kann dadurch verschieden sein, daß beispielsweise der Teil der aktiven Schicht, der dem Kanal 9 entspricht, gekrümmt wird. Im allgemeinen ist bekannt, daß dann, wenn die aktive Schicht gekrümmt wird, wenn Flüssigphasenepitaxie verwendet wird, die Dicke des mittleren Teils der gekrümmten aktiven Schicht größer als die des anderen Teils wird. Fig. 5 zeigt eine Seiten-Schnittansicht des mittleren Teils der aktiven Schicht 4, die dem Kanal 9 entspricht, wobei die aktive Schicht 4 an dem vorstehend erwähnten Grenzschichtbereich 11 davon gekrümmt ist. Bei der Vorrichtung, die man entsprechend diesem Beispiel erhält, unterliegt Laserlicht einer beträchtlichen Reflexion im Bereich der aktiven Schicht, deren Dicke variiert, so daß man Kennwerte der Vorrichtung erreichen kann, sie sogar noch besser als jene bei Beispiel 1 sind.
  • Beispiel 3
  • Fig. 6(A) beziehungsweise 6(B) zeigen Draufsichten, die andere Vorrichtungen in Übereinstimmung mit dieser Erfindung zeigen, bei welchen die Mittelachse des Kanalteils in einem Gebiet 7a verschieden von der des Kanalteils in dem anderen Gebiet 7b ist, aber ein Teil des Kanalteils im Gebiet 7a mit dem des Kanalteils in dem Gebiet 7b gemeinsam ist. Fig. 6(A) zeigt den Fall, in dem W&sub1; > W&sub2;, und Fig. 6(B) zeigt den Fall, in welchem W&sub1; = W&sub2;. In beiden Fällen ist die Lage des Spitzenwertes der optischen Intensität in einem Gebiet verschieden von der des Spitzenwertes der optischen Intensität in dem anderen Gebiet. Folglich tritt dann, wenn das Laserlicht, das von diesen Gebieten hergeleitet wird, miteinander an der aktiven Schicht, die der Grenzschicht 13 zwischen diesen Gebieten entspricht, gekoppelt wird, interne Reflexion auf. Diese Vorrichtungen erreichen die Wahl einer stabilisierten Longitudinalform durch Nutzung dieser internen Reflexion.
  • Beispiel 4
  • Dieses Beispiel bezieht sich auf Vorrichtungen, bei welchen ein mittlerer Teil des Kanals schmaler als die anderen Teile des Kanals ist.
  • Fig. 7 zeigt eine weitere Vorrichtung entsprechend dieser Erfindung, bei welcher die Breite W&sub1; des Kanalteils in dem Gebiet 7a dieselbe wie die Breite W&sub2; des Kanalteils in dem Gebiet 7b ist, wobei W&sub1; = W&sub2; = 7 um und die Breite W&sub3; des mittleren Teils schmaler als die Breite W&sub1; und W&sub2; der anderen Teile ist, wobei W&sub3; = 3 um. Die Länge L&sub3; des schmalen Kanalteils mit der Breite W&sub3; wird auf ungefähr 50 um gesetzt. Diese Vorrichtung ist eine Vorrichtung mit drei Anschlüssen, mittels der die Steuerung eines Stroms, der in ein drittes Gebiet 19 eingespeist wird, das wischen den Gebieten 7a und 7b liegt und welches dem schmalen Kanalteil entspricht, eine Steuerung der Schwingungs-Wellenlänge gestattet.
  • Eine Mehrfachanschluß-Halbleiterlaservorrichtung dieser Erfindung ist nicht auf GaAs-GaAlAs-Systeme begrenzt, sondern ist auch auf Lasereinrichtungen mit Heterostruktur von InP-InGaAsP- Systemen usw. anwendbar.
  • Es ist selbstverständlich, daß verschiedene andere Modifikationen für jene, die mit der Technik vertraut sind, offensichtlich sind und von diesen vorgenommen werden können, ohne von dem Geltungsbereich dieser Erfindung abzuweichen, wie sie durch die beigefügten Ansprüche definiert ist.

Claims (4)

1. Halbleiterlaservorrichtung, bei der ein eine Doppel-Heterostruktur aufweisender Mehrschichtkristall, der eine aktive Schicht (4) zur Laseroszillation enthält, auf einem einzigen ebenen Kristallsubstrat (1) ausgebildet ist, das einen länglichen Kanal (9) konstanter Tiefe hat, der eine Vielzahl von Kanalbereichen mit jeweiligen Breiten (W&sub1;, W&sub2;) und Längen (L&sub1;, L&sub2;) aufweist, die in einer Reihe entlang der Längsrichtung des Kanals angeordnet sind, wodurch sich eine Vielzahl von optischen Wellenleitern in der aktiven Schicht entsprechend den jeweiligen Kanalbereichen ergibt, wobei die optischen Wellenleiter optisch gekoppelt, jedoch elektrisch voneinander getrennt sind.
2. Halbleiterlaservorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Mittelachse eines der Kanalbereiche sich von der des benachbarten Kanalbereiches unterscheidet, jedoch der eine Kanalbereich und der benachbarte Kanalbereich einen gemeinsamen Begrenzungsbereich aufweisen.
3. Halbleiterlaservorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Kanal einen Kanalbereich mit einer Breite (W&sub3;) und einer Länge (L&sub3;) hat, der schmaler ist als die anderen Kanalbereiche und in dem in Längsrichtung mittigen Bereich des Kanals liegt.
4. Halbleiterlaservorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelachse jedem der Kanalbereiche gemeinsam ist.
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