DE3688970T2 - Aufzeichnungsmaterial und Aufzeichnungsverfahren damit. - Google Patents

Aufzeichnungsmaterial und Aufzeichnungsverfahren damit.

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DE3688970T2
DE3688970T2 DE86308152T DE3688970T DE3688970T2 DE 3688970 T2 DE3688970 T2 DE 3688970T2 DE 86308152 T DE86308152 T DE 86308152T DE 3688970 T DE3688970 T DE 3688970T DE 3688970 T2 DE3688970 T2 DE 3688970T2
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Ryuichi Arai
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Description

    Fachgebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Aufzeichnungsmaterial, das für eine Aufzeichnung unter Verwendung von Tinte wie z. B. eine Aufzeichnung mit Filzstiften, Füllfederhaltern, Federschreibern, Tintenstrahl-Aufzeichnungsvorrichtungen oder dergleichen geeignet ist, insbesondere ein Aufzeichnungsmaterial, das in bezug auf das Tintenaufnahmevermögen und die Farbenfreudigkeit, die Schärfe und den Glanz aufgezeichneter Bilder ausgezeichnet ist, und auch ein Bilderzeugungsverfahren für die Erzielung aufgezeichneter Bilder mit hoher Bildqualität.
  • Beschreibung des verwandten Standes der Technik
  • Aufzeichnungsmaterialien, die für eine Aufzeichnung unter Verwendung von Tinte, beispielsweise zum Schreiben mit Füllfederhaltern, Filzstiften, Kugelschreibern usw. oder zur Aufzeichnung mit Federschreibern, Tintenstrahl-Aufzeichnungsvorrichtungen usw. verwendet werden, schließen üblicherweise gewöhnliches Papier wie z. B. Papier hoher Qualität, Bankpostpapier und Schreibpapier oder beschichtetes bzw. gestrichenes Papier wie z. B. Kunstdruckpapier und gußgestrichenes Papier usw. ein.
  • Zusammen mit dem neueren Fortschritt bei Aufzeichnungsvorrichtungen wie z. B. Tintenstrahl-Aufzeichnungsvorrichtungen und Federschreibern sind jedoch durch die vorstehenden herkömmlichen Aufzeichnungsmaterialien keine zufriedenstellenden Aufzeichnungseigenschaften erzielt worden.
  • Da bei den vorstehend erwähnten neueren Aufzeichnungsverfahren eine Aufzeichnung mit hoher Geschwindigkeit und eine Mehrfarbenaufzeichnung auf einem Niveau durchgeführt werden, das mit herkömmlichen Verfahren nicht zu vergleichen ist, haben das Tintenaufnahmevermögen, das Farbgebungsvermögen, das fraglich ist, wenn mehr als eine Tintenart auf dieselbe Stelle aufgebracht worden ist, die Farbenfreudigkeit usw. bei den herkömmlichen Aufzeichnungsmaterialien keine zufriedenstellenden Niveaus erreicht.
  • Zur Lösung dieser Probleme sind bisher mehrere Arten von beschichtetem Papier vorgeschlagen worden, wofür ein Tintenstrahl- Aufzeichnungspapier typisch ist, das auf der Oberfläche eines Substrats eine poröse, Tinte aufnehmende Schicht aufweist. Vor kurzem wurde beispielsweise in der Japanischen Offengelegten Patentpublikation Nr. 214989/1985 ein Blatt offenbart, das auf einem Substrat mit einer porösen, Tinte aufnehmenden Harzschicht versehen ist. Diese Tinte aufnehmende Schicht ist eine poröse Schicht, die im Inneren sehr kleine Poren oder Risse hat, wodurch, wie behauptet wird, die Tintenaufnahmegeschwindigkeit verbessert wird.
  • Das Tintenaufnahmevermögen kann durch die Bereitstellung einer solchen porösen, Tinte aufnehmenden Schicht bis zu einem gewissen Grade verbessert werden, jedoch neigt ein Aufzeichnungsmaterial wegen der Porosität der Tinte aufnehmenden Schicht dazu, daß es Lichtstreuvermögen zeigt, und macht deshalb die Erzielung scharfer aufgezeichneter Bilder mit hoher optischer Dichte und auch glänzender Bilder unmöglich.
  • Es ist auch der Nachteil vorhanden, daß das aufgezeichnete Bild eine schlechte Beständigkeit oder Haltbarkeit wie z. B. eine schlechte Wasserfestigkeit und Abriebfestigkeit hat, weil aufgezeichnete Bilder von der Seite einer Tintenaufzeichnungsfläche her betrachtet werden und das Aufzeichnungsmaterial somit derart gestaltet wird, daß eine möglichst große Menge eines Aufzeichnungsmittels an der Oberfläche der Tinte aufnehmenden Schicht gehalten wird.
  • In der Europäischen Patentanmeldung 0049040 wird ein Flüssigkeit aufnehmendes Aufzeichnungsmaterial vorgeschlagen, das aus einer Flüssigkeit aufnehmenden Schicht und einer für Flüssigkeit/ durchlässigen Schicht in Kombination besteht, um die Oberflächeneigenschaften eines Substrats für Federschreiber zu verbessern. Die Aufzeichnungsmaterialien sind hauptsächlich durch ihre Durchsichtigkeit bzw. Lichtdurchlässigkeit gekennzeichnet, jedoch sind die Aufzeichnungsmaterialien, obwohl sie in einem gewissen Maße verbesserte Oberflächeneigenschaften haben, für Aufzeichnungsvorrichtungen oder Aufzeichnungsverfahren, die die Eigenschaft einer besonders schnellen Trocknung der Tinte erfordern, nicht geeignet, weil das Flüssigkeitsaufnahmevermögen, das der Unterschicht eigen ist, durch die Oberflächenschicht, die ein höheres Flüssigkeitsaufnahmevermögen hat, gehemmt wird.
  • Als Mittel zur Lösung solcher Probleme ist beispielsweise ein Aufzeichnungsmaterial bekannt, das in den Japanischen Offengelegten Patentpublikationen Nr. 136480/1983 und Nr. 136481/1983 offenbart ist. Dieses Aufzeichnungsmaterial umfaßt eine Tinte aufnehmende Schicht, die auf einem Substrat bereitgestellt ist und hauptsächlich aus einem Pigment mit einem Brechungsindex von 1,58 oder weniger gebildet ist, und ist derart, daß die aufgezeichneten Bilder von der Seite des Substrats her betrachtet werden. Bei diesem Aufzeichnungssystem sind Eigenschaften wie z. B. die Wasserfestigkeit an der Betrachtungsseite zufriedenstellend. Zwar ist der Weißgrad wegen der Verwendung einer großen Menge von Pigment zur Verbesserung des Weißgrades der Tinte aufnehmenden Schicht erhöht, jedoch wird die aufgebrachte Tinte leicht durch das Pigment adsorbiert, so daß die Menge der Tinte, die die Grenzfläche zwischen der Tinte aufnehmenden Schicht und dem Substrat erreicht, vermindert wird, und deshalb sind Nachteile wie z. B. die vorhanden, daß die Bilddichte an der Betrachtungsseite nicht ausreichend erhöht werden kann und ferner die Farbenfreudigkeit, die Schärfe usw. schlecht sind.
  • Da bei der Aufzeichnung, die unter Anwendung von Tintenstrahl- Aufzeichnungsvorrichtungen, Federschreibern usw. durchgeführt wird, die Geschwindigkeit und die Wiedergabetreue höher werden, besteht seit kurzem ein steigender Bedarf an Aufzeichnungsmaterialien, die in hohem Maße verbesserte Aufzeichnungseigenschaften haben können. Mit anderen Worten, es ist notwendig geworden, Aufzeichnungsmaterialien bereitzustellen, die in bezug auf das Tintenaufnahmevermogen, das Farbgebungsvermögen eines Aufzeichnungsmittels, die Bildqualität aufgezeichneter Bilder, die Schärfe, die Farbenfreudigkeit, die Dichte aufgezeichneter Bilder, den Glanz, die Wasserfestigkeit, die Lichtbeständigkeit usw. deutlich besser sind als die herkömmlichen Aufzeichnungsmaterialien. Bisher sind jedoch keine Aufzeichnungsmaterialien erhalten worden, die gleichzeitig allen diesen Aufzeichnungseigenschaften genügen können.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß einer Ausgestaltung wird durch die Erfindung ein Aufzeichnungsmaterial für die Anwendung mit einer wäßrigen Tinte bereitgestellt, wobei das erwähnte Material eine Tintentransportschicht und eine Tintenfesthalteschicht umfaßt, wobei die Tintenfesthalteschicht ein größeres Aufnahmevermögen als die Tintentransportschicht hat, wobei die Tintentransportschicht derart wirkt, daß sie die Tinte aufnimmt und hindurchgehen läßt, und eine hohe Affinität für das flüssige Medium in der Tinte und eine niedrige Affinität für Farbmittel in der Tinte hat, wobei die Tintentransportschicht lichtzerstreuend ist und wobei die Tintenfesthalteschicht lichtdurchlässig ist.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung wird durch die Erfindung ein Verfahren zur Erzeugung eines Bildes bereitgestellt, bei dem Tröpfchen einer Aufzeichnungsflüssigkeit, die einen Farbstoff, Wasser und ein wasserlösliches organisches Lösungsmittel enthält, auf ein Aufzeichnungsmaterial, wie es vorstehende erwähnt wurde, aufgebracht werden, um ein Bild zu erzeugen. Das vorstehende Aufzeichnungsmaterial kann an seiner Oberfläche einen guten Glanz zeigen und kann aufgezeichnete Bilder mit ausgezeichneter Bilddichte erzeugen, wobei das Aufzeichnungsmaterial ausgezeichnete Wasserfestigkeit, Abriebfestigkeit, Haltbarkeit und visuelle Qualitäten zeigen kann.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung kann das Material eine durch Wärme und/oder Druck haftfähige Tintentransportschicht enthalten, wobei die Tintentransportschicht an einem Substrat angebracht werden kann, nachdem die Tintentröpfchen auf die Tintentransportschicht aufgebracht worden sind. In diesem Fall ermöglicht die Erfindung die Erzeugung von Bildern auf den Oberflächen von solchen Substraten wie z. B. gewöhnlichem Papier, Metall, Glas, Kunststoff oder dergleichen ohne eine besondere Behandlung der Oberfläche dieses Substrats.
  • NÄHERE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Das Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung, bei dem die Aufzeichnung grundsätzlich durch Einführung von Tinte in die Tintentransportschicht durchgeführt wird, ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, daß die Bilddichte von Bildern, die von der Seite der Tintenfesthalteschicht (der Seite des Substrats) her betrachtet werden, im Vergleich zu der Bilddichte von Bildern, die von der Seite der Tintentransportschicht her betrachtet werden, sehr hoch ist.
  • Im einzelnen ist die Tintentransportschicht, die ein Bestandteil eines Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung ist, für Flüssigkeit durchlässig und hat die Funktion, eine Aufzeichnungsflüssigkeit, die an ihrer Oberfläche angebracht wird, sofort aufzunehmen und hindurchdringen zu lassen, und andererseits hat die Tintenfesthalteschicht die Funktion, die Aufzeichnungsflüssigkeit oder ein Aufzeichnungsmittel, das aus der erwähnten Tintentransportschicht einwandert, aufzunehmen und festzuhalten.
  • In diesem Fall muß die Tintentransportschicht eine hohe Affinität für ein flüssiges Medium haben, das in der Aufzeichnungsflüssigkeit enthalten ist, und muß im Gegensatz dazu gleichzeitig für das Aufzeichnungsmittel (d. h. ein Farbmittel wie z. B. Farbstoff und Pigment und eine Substanz, die Farbgebungsvermögen hat) eine niedrige Affinität haben. Die Tintentransportschicht muß infolgedessen gebildet werden, indem Materialien gewählt werden, die Eigenschaften wie z. B. die haben, daß sie durch die Tinte benetzbar und durchdringbar sind und daß sich die Tinte darin ausbreiten kann, und nicht Eigenschaften wie z. B. die haben, daß sie das Aufzeichnungsmittel aufnehmen und durch dieses durchfärbt werden können und damit reaktionsfähig sind.
  • Eine Tintentransportschicht, die nicht die Eigenschaften hat, daß sie durch das Aufzeichnungsmedium benetzbar und durchdringbar ist und daß sich das Aufzeichnungsmedium -darin ausbreiten kann und dergleichen, kann dazu führen,daß eine Aufzeichnungsflüssigkeit nicht sofort in das Innere der Tintentransportschicht eindringt, wenn die Aufzeichnungsflüssigkeit auf die Tintentransportschicht aufgebracht wird, wodurch das Aufnahmevermögen für die Aufzeichnungsflüssigkeit vermindert wird. Ferner neigt die Aufzeichnungsflüssigkeit dazu, in einer solchen Transportschicht zu bleiben, ohne daß sie schnell die Tintenfesthalteschicht erreicht, so daß die Erzielung aufgezeichneter Bilder mit guter Wasserfestigkeit unmöglich gemacht wird.
  • Eine Tintentransportschicht, die die Eigenschaften hat, daß sie das Aufzeichnungsmittel aufnehmen und durch dieses durchfärbt werden kann und damit reaktionsfähig ist und dergleichen, kann dazu führen, daß ein Aufzeichnungsmittel an der Oberfläche oder im Inneren der Tintentransportschicht bleibt, ohne die Tintenfesthalteschicht zu erreichen, so daß die Erzielung von ausreichend farbenfreudigen aufgezeichneten Bildern mit hoher optischer Dichte unmöglich gemacht wird.
  • Andererseits muß die Tintenfesthalteschicht, die eine Aufzeichnungsflüssigkeit, die in der Tintentransportschicht vorübergehend aufgenommen wird, aufnimmt und einfängt, für die Aufzeichnungsflüssigkeit ein stärkeres Aufnahmevermögen haben als die Tintentransportschicht. Die Tintenfesthalteschicht muß infolgedessen nicht nur für das Aufzeichnungsflüssigkeitsmedium, sondern auch für das Aufzeichnungsmittel eine hohe Affinität haben.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
  • Das Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung ist aus einem Substrat als Träger, einer Tintenfesthalteschicht, die auf dem erwähnten Träger gebildet ist, um eine Aufzeichnungsflüssigkeit oder ein Aufzeichnungsmittel im wesentlichen aufzunehmen und einzufangen, und einer Tintentransportschicht, die auf der Tintenfesthalteschicht gebildet ist und Flüssigkeitsdurchlässigkeit zeigt, war die Aufzeichnungsflüssigkeit direkt zu empfangen, die Aufzeichnungsflüssigkeit jedoch im wesentlichen nicht bleiben läßt, gebildet.
  • Es ist möglich, daß das Substrat nicht unbedingt notwendig ist, wenn die Tintentransportschicht oder die Tintenfesthalteschicht gleichzeitig als Substrat wirken kann.
  • Das Substrat, das im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann die einschließen, die herkömmlicherweise bekannt sind, beispielsweise Kunststoffolien oder -platten, die aus Polyethylenterephthalat, Polycarbonatharzen, Polystyrolharzen, Polysulfonharzen, Polybutylenterephthalatharzen, Polypropylenharzen, Methacrylharzen, Diallylphthalatharzen, ungesättigten Polyesterharzen, Zellglas, Acetatkunststoffen, Cellulosediacetat, Cellulosetriacetat, Celluoid, Vinylchloridharzen usw. hergestellt sind, oder Glasplatten.
  • Wenn bei dem Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung die Betrachtung von der Seite her erfolgt, die der Aufzeichnungsfläche entgegengesetzt ist, muß das Substrat durchsichtig sein.
  • In einem solchen Fall kann das Substrat irgendeiner Behandlung unterzogen werden, wenn es am Ende die Durchsichtigkeit beibehalten kann. Es ist beispielsweise möglich, auf das Sustrat gewünschte Muster aufzubringen oder das Substrat glänzend zu machen (mit einem zweckmäßigen glänzenden oder seidenartigen Muster zu versehen).
  • Durch die Wahl von Werkstoffen, die Wasserfestigkeit, Abriebfestigkeit und Beständigkeit gegen Blocken haben, als Substrat ist es auch möglich, der Fläche des Aufzeichnungsmaterials, von der aus das Bild betrachtet wird, Wasserfestigkeit, Abriebfestigkeit und Beständigkeit gegen Blocken zu verleihen.
  • Das Substrat kann eine Dicke zwischen 1 und 5000 um, vorzugsweise zwischen 3 und 1000 um und insbesondere zwischen 5 und 500 um haben.
  • Um die Haftung zwischen der Tintenfesthalteschicht und dem Substrat zu verbessern, kann das Substrat durch Koronabehandlung, Beschichtung mit einem alkalischen Mittel usw. vorbehandelt werden.
  • Die Tintentransportschicht, die ein Bestandteil des Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung ist, muß Flüssigkeitsdurchlässigkeit zeigen und lichtzerstreuend sein.
  • Mit der Flüssigkeitsdurchlässigkeit, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung erwähnt wird, wird die Eigenschaft bezeichnet, daß eine Aufzeichnungsflüssigkeit sofort hindurchgehen gelassen wird und ein Aufzeichnungsmittel, das in der Aufzeichnungsflüssigkeit enthalten ist, in der Tintentransportschicht im wesentlichen nicht bleiben gelassen wird.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann die Oberfläche oder das Innere der Tintentransportschicht als bevorzugte Ausführungsform zur Verbesserung der Flüssigkeitsdurchlässigkeit eine poröse Struktur haben, die Risse oder miteinander verbundene Löcher (einschließlich solcher mit Mikrogröße) enthält. Bei der Aufzeichnung mit einer wäßrigen Tinte können beispielsweise die folgenden Ausführungsformen aufgezählt werden:
  • (1) eine Ausführungsform, bei der die Schicht aus nicht anfärbbaren Teilchen und einem Bindemittel gebildet ist und im Inneren Risse hat;
  • (2) eine Ausführungsform, bei der andere Materialien in einem Überzug dispergiert werden und das Innere der Schicht durch ihre Behandlung mit einem Lösungsmittel porös gemacht wird;
  • (3) eine Ausführungsform, bei der ein Harz in einem gemischten Lösungsmittel gelöst wird, so daß ein hochsiedendes Lösungsmittel als schlechtes Lösungsmittel für das Harz wirken kann, um das Innere der Schicht porös zu machen; und
  • (4) eine Ausführungsform, bei der ein verschäumbares Material enthalten ist, wenn die Beschichtung durchgeführt wird, so daß das Innere der Schicht porös gemacht werden kann.
  • Materialien, die hierbei verwendet werden, sollten aus denen, die in Wasser und einem in Tinte enthaltenen Lösungsmittel nicht quellfähig sind und mit einem in Tinte enthaltenen Farbstoff nicht anfärbbar sind, ausgewählt werden.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Tintentransportschicht gemäß der vorliegenden Erfindung, die den vorstehenden Eigenschaften genügt, ist beispielsweise die Ausführungsform, bei der die Schicht aus nicht anfärbbaren Teilchen und einem Bindemittel gebildet ist.
  • Als nicht anfärbbare Teilchen, die den vorstehenden Eigenschaften genügen, kann mindestens eine Art von Teilchen aus organischem Harz verwendet werden, die aus thermoplastischen Harzen oder wärmehärtbaren Harzen hergestellt sind, einschließlich beispielsweise Pulver aus organischem Harz, einer Emulsion und einer Suspension von Polyethylenharzen, Methacrylharzen, Elastomeren, Polystyrolharzen, Ethylen-Vinylacetat-Copolymer, Styrol- Acryl-Copolymer, Fluorpolymeren, Polyamidharzen, Polypropylenharzen, Methacrylharzen, Guanaminharzen, Melamin-Formaldehydharzen, Harnstoff-Formaldehydharzen, Siliconharzen, Cellulosen, Benzoguanaminharzen, SBR (Styrol-Butadien-Kautschuk), Polyestern, thermoplastischen Elastomeren usw.; Teilchen aus anorganischem Pigment, die behandelt worden sind, um sie nichtporös zu machen; oder dergleichen.
  • Das Bindemittel, das im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet wird, hat die Funktion, die vorstehenden Teilchen miteinander und/oder mit der Tintenfesthalteschicht zu verbinden, und darf wie die vorstehenden Teilchen mit dem Aufzeichnungsmittel nicht anfärbbar sein.
  • Als vorzuziehende Materialien für das Bindemittel können von denen, die die vorstehende Funktion haben, alle bekannten Materialien verwendet werden, beispielsweise ein oder mehr als ein Harz von Ionomerharzen, Acrylnitril-Styrol-Copolymer, Ethylen- Vinylacetat-Copolymer, Vinylidenchloridharzen, Polyvinylacetatharzen, Styrol-Acryl-Copolymer, Phenolharzen, Isobutylen-Maleinsäureanhydrid-Copolymer, Epoxyharzen, Polyvinylidenchloridharzen, xylol-Formaldehydharzen, Cumaronharzen, Ketonharzen, Polyvinylalkohol, Polyvinylbutyralharzen, Polyvinylpyrrolidon, Acrylharzen, Stärke, Carboxymethylcellulose, Methylcellulose, Ethylcellulose, Styrol-Butadien-Kautschuk, Gelatine, Casein, Polyurethanharzen, Polychloroprenharzen, Melamin-Formaldehydharzen, Nitrilkautschuk, Harnstoff-Formaldehydharzen usw.
  • Es ist auch zulässig, der Tintentransportschicht Teilchen mit höherem Brechungsindex, beispielsweise Pigmentteilchen, in einer Menge zuzusetzen, die ihre Tintendurchlässigkeit nicht beeinträchtigen kann.
  • Der Tintentransportschicht können nötigenfalls verschiedene Zusatzstoffe, beispielsweise eine oberflächenaktive Substanz, ein Eindringungsmittel usw. zugesetzt werden, um die vorstehenden Funktionen als Tintentransportschicht zu verbessern.
  • Das (auf die Masse bezogene) Mischungsverhältnis der nicht anfärbbaren Teilchen und des Bindemittels in der Tintentransportschicht (Teilchen/Bindemittel) kann zwischen 1/3 und 70/1, vorzugsweise zwischen 1/1 und 50/1 und insbesondere zwischen 3/1 und 20/1 liegen. Ein Mischungsverhältnis von weniger als 1/3 kann dazu führen, daß die Risse,und miteinander verbundenen Löcher in der Tintentransportschicht zu klein sind und das Aufnahmevermögen für die Aufzeichnungsflüssigkeit abnimmt. Andererseits kann ein Mischungsverhältnis von mehr als 70/1 zu einer ungenügenden Haftung zwischen den Teilchen selbst oder zwischen der Tintenfesthalteschicht und den Teilchen führen, wodurch die Tintentransportschicht nicht gebildet werden kann.
  • Die Dicke der Tintentransportschicht hängt zwar von der Menge der Aufzeichnungsflüssigkeit ab, kann jedoch 1 bis 300 um, vorzugsweise 5 bis 200 um und insbesondere 10 bis 150 um betragen.
  • Durch die poröse Tintenfesthalteschicht, die die Aufzeichnungsflüssigkeit oder das Aufzeichnungsmittel im wesentlichen einfängt, wird das Aufzeichnungsmittel, das durch die Tintentransportschicht hindurchgegangen ist, aufgenommen und eingefangen, so daß es im wesentlichen dauerhaft festgehalten wird. Die Tintenfesthalteschicht muß deshalb ein stärkeres Aufnahmevermögen haben als die Tintentransportschicht.
  • Dies liegt daran, daß die auf die Oberfläche der Tintentransportschicht aufgebrachte Aufzeichnungsflüssigkeit in dem Fall, daß das Aufnahmevermögen der Tintenfesthalteschicht geringer ist als das Aufnahmevermögen der Tintentransportschicht, in der Tintentransportschicht zurückbleibt, wenn ein erster Teil der Aufzeichnungsflüssigkeit die Tintenfesthalteschicht erreicht hat, nachdem er durch die Tintentransportschicht hindurchgegangen ist, worauf die Aufzeichnungsflüssigkeit an der Grenzfläche zwischen der Tintentransportschicht und der Tintenfesthalteschicht in seitlicher Richtung durch die Tintentransportschicht hindurchdringt und sich darin ausbreitet. Als Folge wird die Schärfe aufgezeichneter Bilder vermindert, so daß die Erzeugung von Bildern mit hoher Qualität unmöglich gemacht wird.
  • Wie vorstehend erwähnt wurde, muß die Tintenfesthalteschicht durchsichtig sein, wenn aufgezeichnete Bilder von der Seite her, die der Aufzeichnungsfläche entgegengesetzt ist, betrachtet werden.
  • Die Tintenfesthalteschicht, die die vorstehenden Bedingungen erfüllt, wird vorzugsweise aus einem lichtdurchlässigen Harz, das fähig ist, das Aufzeichnungsmittel aufzunehmen bzw. zu absorbieren, und/oder einem lichtdurchlässigen Harz, das in der Aufzeichnungsflüssigkeit löslich und quellfähig ist, gebildet.
  • Wenn eine wäßrige Aufzeichnungsflüssigkeit beispielsweise als Aufzeichnungsmittel einen Säurefarbstoff oder einen Direktfarbstoff enthält,- wird die Tintenfesthalteschicht aus einem kationischen Harz, das für den Farbstoff Aufnahmevermögen zeigt, und/ oder einem hydrophilen Harz, das in der wäßrigen Aufzeichnungsflüssigkeit quellfähig ist, gebildet.
  • Das vorstehende Polymer kann beispielsweise die folgenden einschließen:
  • (1) Blockcopolymere oder Pfropfcopolymere, die im Molekül hydrophile Segmente und hydrophobe Segmente haben:
  • Solche Blockcopolymere oder Pfropfcopolymere sind als Ganzes wasserunlöslich, sind aber hydrophil. Die hydrophilen Segmente solcher Polymere sind beispielsweise Segmente, die durch Polymerisation von zwei oder mehr Vinylmonomeren mit hydrophilen Gruppen wie z. B. einer Carboxylgruppe, einer Sulfonsäuregruppe, einer Hydroxylgruppe, einer Ethergruppe, einer Säureamidgruppe, Methylolgruppen von diesen, einer primären bis tertiären Aminogruppe und einer quartären Ammoniumgruppe gebildet werden. Beispiele für solch ein hydrophiles Monomer können Acryl- oder Methacrylsäure, Maleinsäureanhydrid, Vinylsulfonsäure, sulfoniertes Styrol, Vinylacetat, Monoacrylate oder Monomethacrylate oder Monomaleate von Polyolen wie z. B. Ethylenglykol, Acryl- oder Methacrylsäureamide oder Methylole von diesen, Mono- oder Dialkylaminoethylacrylat oder -methacrylat, quartäre Verbindungen von diesen, Vinylpyrrolidon, Vinylpyrimidin usw. einschließen.
  • Die hydrophoben Polymersegmente sind Polymere von zwei oder mehr Monomeren, die Olefine wie z. B., Ethylen, Propylen und Butylen; aromatische Vinylverbindungen wie z. B. Styrol, Methyl-/ styrol und Vinylnaphthalin; halogenierte Olefine wie z. B. Vinylchlorid, Vinylidenchlorid und Vinylidenfluorid; verschiedene Alkoholester ungesättigter Carbonsäuren wie z. B. Acryl- oder Methacrylsäure und Crotonsäure usw. einschließen.
  • Es ist natürlich auch möglich, als hydrophile Polymersegmente oder hydrophobe Polymersegmente wasserlösliche Polymere zu verwenden, die von den vorstehenden verschieden sind und die beispielsweise natürliche oder synthetische hydrophile Polymere wie z. B. Albumin, Gelatine, Casein, Stärke, kationische Stärke; Naturharze wie z. B. Gummiarabicum und Natriumalginat, Polyvinylalkohol, Polyamid, Polyacrylamid, Polyvinylpyrrolidon, Polyethylenimin, Polyvinylpyridyliumhalogenid, Melaminharz, Polyurethan, Polyester und Natriumpolyacrylat oder natürliche oder synthetische hydrophobe Polymere, die durch Wasserunlöslichmachen dieser Polymere modifiziert worden sind, einschließen.
  • (2) Vernetzte wasserlösliche Polymere:
  • Diese werden erhalten, indem die vorstehend erwähnten oder die nachstehend erwähnten wasserlöslichen Polymere unter Anwendung geeigneter Vernetzungsmittel oder Strahlen bis zu dem Grade vernetzt werden, daß sie in Wasser unlöslich gemacht werden, ohne den hydrophilen Charakter zu verlieren.
  • (3) Polymerkomplex
  • Ein Polymerkomplex besteht aus zwei oder mehr wasserlöslichen oder hydrophilen Polymeren, die voneinander verschieden sind und aufeinander einwirken können. Es wird eine Mischung erzeugt, deren Charakter von dem der ursprünglichen Polymere verschieden ist. Zwei oder mehr Polymere werden beispielsweise durch elektrostatische Kräfte zwischen Ionen, Wasserstoffbrükkenbindung, Van-der-Waals-Kräfte, partielle Wanderung elektrischer Ladung usw. fest verbunden.
  • Als Polymerkomplex können verschiedene verwendet werden, jedoch ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung ein Polymerkomplex, der ein basisches Polymer und ein saures Polymer umfaßt, am meisten vorzuziehen.
  • Es kann sein, daß es für die Materialien, die die Tintenfesthalteschicht bilden, keine besonderen Einschränkungen gibt, wenn sie die Funktion haben, daß sie die Aufzeichnungsflüssigkeit aufnehmen und einfangen, und zur Bildung einer nichtporösen Schicht befähigt sind.
  • Die Tintenfesthalteschicht kann eine Dicke haben, die ausreicht, um die Aufzeichnungsflüssigkeit aufzunehmen und einzufangen, und die zwar in Abhängigkeit von der Menge der Aufzeichnungsflüssigkeit verschieden ist, jedoch zwischen 1 und 70 um, vorzugsweise zwischen 2 und 50 um und insbesondere zwischen 3 und 30 um liegen kann.
  • Bei dem Verfahren zur Bildung der Tintenfesthalteschicht und der Tintentransportschicht auf dem Substrat kann vorzugsweise eine Beschichtungsflüssigkeit hergestellt werden, indem das Material in einem geeigneten Lösungsmittel, das vorstehend erwähnt wurde, gelöst oder dispergiert wird und die Beschichtungsflüssigkeit durch ein üblicherweise bekanntes Verfahren wie z. B. Walzenauftrag, Stabauftrag, Spritzauftrag und Luftbürstenauftrag auf das Substrat aufgebracht wird, worauf sofort Trocknen folgt. Alternativ kann die vorstehend erwähnte Heißschmelzbeschichtung oder ein Verfahren angewandt werden, bei dem aus den vorstehend erwähnten Materialien einmal eine einzelne Folie hergestellt und die Folie dann auf das Substrat laminiert wird.
  • Wenn die Tintenfesthalteschicht auf dem Substrat bereitgestellt wird, ist jedoch zwischen dem Substrat und der Tintenfesthalteschicht eine feste Haftung erforderlich, damit dazwischen kein Zwischenraum oder Spalt vorhanden sein kann. Das Vorhandensein eines Zwischenraums oder Spaltes zwischen dem Substrat und der Tintenfesthalteschicht kann zu einer unregelmäßigen Reflexion von aufgezeichneten Bildern an der Oberfläche führen, wodurch die optische Dichte der Bilder unerwünschterweise wesentlich vermindert wird.
  • Einrichtungen zur Erzeugung von Bildern unter Anwendung des Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung können Aufzeichnungsinstrumente bzw. -werkzeuge und Aufzeichnungsvorrichtungen einschließen, bei denen eine Aufzeichnungsflüssigkeit, die ein Aufzeichnungsmittel enthält, verwendet wird, wie z. B. Füllfederhalter, Kugelschreiber, Filzstifte, Federschreiber, Tintenstaubschreiber, Tintenstrahl-Aufzeichnungsvorrichtungen und verschiedene Drucker.
  • Von diesen Aufzeichnungsinstrumenten bzw. -werkzeugen und Aufzeichnungsvorrichtungen sind unter dem Gesichtspunkt der Bildaufzeichnung mit hoher Geschwindigkeit die Tintenstrahl-Aufzeichnungsvorrichtung und die Federschreiber vorzuziehen.
  • Die Aufzeichnungsflüssigkeit zur Durchführung einer Aufzeichnung auf dem Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung kann vorzugsweise herkömmliche, bekannte wäßrige und/oder ölige Aufzeichnungsflüssigkeiten einschließen und muß eine Viskosität von 1 Pa·s (1000 cP) oder weniger, vorzugsweise 100 mPa·s (100 cP) oder weniger und insbesondere 50 mPa·s (50 cP) oder weniger haben, damit sie sofort in die Tintentransportschicht eindringt und in der Tintenfesthalteschicht aufgenommen und eingefangen wird.
  • In Anbetracht der Feuerbeständigkeit oder der Umweltverschmutzung wird wäßrige Aufzeichnungsflüssigkeit bevorzugt. Als Aufzeichnungsmittel, das in der Aufzeichnungsflüssigkeit enthalten ist, können alle herkömmlichen, bekannten Farbmittel wie z. B. Farbstoffe und Pigmente und/oder die, die Farbgebungsvermögen haben, verwendet werden.
  • Das Aufzeichnungsmittel, das für die Tintenstrahl-Aufzeichnung verwendet wird, kann zum Beispiel vorzugsweise wasserlösliche Farbstoffe einschließen, für die Direktfarbstoffe, Säurefarbstoffe, basische Farbstoffe, Reaktivfarbstoffe, Lebensmittelfarbstoffe, eßbare Farbstoffe usw. typisch sind, und schließt als diejenigen, die bei ihrer Verwendung in Verbindung mit dem Aufzeichnungsmaterial fähig sind, Bilder zu erzeugen, bei denen ein zufriedenstellendes Fixierverhalten und Farberzeugungsvermögen und eine zufriedenstellende Schärfe, Stabilität und Lichtbeständigkeit und andere erforderliche Gebrauchseigenschaften erzielt werden, zum Beispiel vorzugsweise Direktfarbstoffe wie z. B. C.I. Direct Black 17, 19, 32, 51, 71, 108 und 146; C.I. Direct Blue 6, 22, 25, 71, 86, 90, 106 und 199; C.I. Direct Red 1, 4, 17, 28 und 83; C.I. Direct-Yeilow 12, 24, 26, 86, 98 und 142; C.I. Direct Orange 34, 39, 44, 46 und 60; C.I. Direct Violet 47 und 48; C.I. Direct Brown 109 und C.I. Direct Green 59 und Säurefarbstoffe wie z. B. C.I. Acid Black 2, 7, 24, 26, 31, 52, 63, 112 und 118; C.I. Acid Blue 9, 22, 40, 59, 93, 102, 104, 113, 117, 120, 167, 229 und 234; C.I. Acid Red 1, 6, 32, 37, 51, 52, 80, 85, 87, 92, 94, 115, 180, 256, 317 und 315; C.I. Acid Yellow 11, 17, 23, 25, 29, 42, 61 und 71; C.I. Acid Orange 7 und 19 und C.I. Acid Violet 49 ein. Außer diesen können auch C.I. Basic Black 2; C.I. Basic Blue 1, 3, 5, 7, 9, 24, 25, 26, 28 und 29; C.I. Basic Red 1, 2, 9, 12, 13, 14 und 37; C.I. Basic Violet 7, 14 und 27; C.I. Food Black 1 und 2 usw. verwendet werden.
  • Die vorstehenden Farbstoffe sind Beispiele, die für die Tinte, die auf das Aufzeichnungsverfahren der vorliegenden Erfindung anwendbar ist, besonders vorzuziehen sind, und es kann sein, daß Farbstoffe für die Tinte, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet wird, nicht auf diese eingeschränkt sind.
  • Diese wasserlöslichen Farbstoffe werden in herkömmlicher Tinte im allgemeinen in einem Anteil verwendet, der etwa 0,1 bis 20 Masse% ausmachen kann, und sie können auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung in einem ähnlichen Anteil verwendet werden.
  • Das Lösungsmittel, das in der im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendeten Tinte bevorzugt verwendet wird, schließt Wasser oder ein gemischtes Lösungsmittel, das Wasser und ein wasserlösliches organisches Lösungsmittel enthält, ein. Ein besonders bevorzugtes Lösungsmittel ist ein gemischtes Lösungsmittel, das Wasser und ein wasserlösliches Lösungsmittel enthält, und das wasserlösliche organische Lösungsmittel schließt eines ein, das einen mehrwertigen Alkohol enthält, der die Wirkung hat, ein Eintrocknen der Tinte zu verhindern. Als Wasser wird vorzugsweise nicht gewöhnliches Wasser, das verschiedene Ionen enthält, sondern deionisiertes Wasser verwendet. Das wasserlösliche organische Lösungsmittel, das durch Mischen mit Wasser verwendet wird, kann beispielsweise Alkylalkohole mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen wie z. B. Methylalkohol, Ethylalkohol, n-Propylalkohol, Isopropylalkohol, n-Butylalkohol, s-Butylalkohol, t-Butylalkohol und Isobutylalkohol; Amide wie z. B. Dimethylformamid und Dimethylacetamid; Ketone oder Ketoalkohole wie z. B. Aceton und Diacetonalkohol; Ether wie z. B. Tetrahydrofuran und Dioxan; Polyalkylenglykole wie z. B. Polyethylenglykol und Polypropylenglykol; Alkylenglykole, die Alkylengruppen mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen enthalten, wie z. B. Ethylenglykol, Propylenglykol, Butylenglykol, Triethylenglykol, 1,2,6-Hexantriol, Thiodiglykol, Hexylenglykol und Diethylenglykol; Glycerin; niedere Alkylether mehrwertiger Alkohole wie z. B. Ethylenglykolmethylether (oder -ethylether), Diethylenglykolmethylether (oder -ethylether) und Triethylenglykolmonomethylether (oder -monoethylether); N-Methyl-2-pyrrolidon, 1,3-Dimethyl-2-imidazolidinon usw. einschließen. Von diesen zahlreichen wasserlöslichen organischen Lösungsmitteln werden vorzugsweise mehrwertige Alkohole wie z. B. Diethylenglykol und niedere Alkylether mehrwertiger Alkohole wie z. B. Triethylenglykolmonomethylether (oder -monoethylether) verwendet.
  • Das vorstehende wasserlösliche organische Lösungsmittel kann in der Tinte in einer Menge zwischen 0 und 95 Masse%, vorzugsweise zwischen 10 und 80 Masse% und insbesondere zwischen 20 und 50 Masse% enthalten sein.
  • Die Tinte, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann außer den vorstehenden Komponenten nötigenfalls eine oberflächenaktive Substanz, ein Mittel zum Modifizieren der Viskosität, ein Mittel zum Einstellen der Oberflächenspannung usw. enthalten.
  • Nachstehend wird das Bilderzeugungsverfahren der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung werden Bilder aufgezeichnet, indem die Aufzeichnungsflüssigkeit auf die Tintentransportschicht des Aufzeichnungsmaterials aufgebracht wird.
  • Nach der Aufzeichnung ist es möglich, die Tintentransportschicht durchsichtig zu machen, um die Bilder von der Seite her zu betrachten, bei der die Tinte aufgebracht wurde, jedoch ist es vorzuziehen, Tröpfchen der Aufzeichnungsflüssigkeit in Form von Spiegelbildern der Aufzeichnungsbilder auf die Tintentransportschicht des Aufzeichnungsmaterials aufzubringen und die Bilder von der Seite der Tintenfesthalteschicht her zu betrachten, um das charakteristische Merkmal der vorliegenden Erfindung, d. h. die höhere Dichte der Bilder, die von der Seite der Tintenfesthalteschicht (oder von der Substratseite) her betrachtet werden, im Vergleich zu der Dichte der Bilder, die von der Seite der Tintentransportschicht her betrachtet werden, voll auszunützen.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung erreicht die von der Substratseite (oder von der Seite der Tintenfesthalteschicht) gemessene Bilddichte (A), etwa das 1,2fache oder mehr der von der Seite der Tintentransportschicht gemessenen Bilddichte (B), wobei auch sehr leicht erreicht werden kann, daß sie das 1,5fache oder mehr oder das 2,0fache oder mehr beträgt.
  • Bei einem anderen Bilderzeugungsverfahren unter Anwendung des Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung werden Bilder aufgezeichnet, indem Tröpfchen der Aufzeichnungsflüssigkeit auf die Tintentransportschicht aufgebracht werden und die Transportschicht des Aufzeichnungsmaterials, auf das Bilder aufgezeichnet worden sind, an das Substrat, das aus Metall, Kunststoff, Gewebe, Papier usw. hergestellt ist, angeklebt wird, worauf dem Aufzeichnungsmaterial und dem Substrat Wärme zugeführt wird oder ein Kontaktkleben des Aufzeichnungsmaterials und des Substrats folgt, um auf dem Substrat unter Verwendung von Tinte aufgezeichnete Bilder zu erzeugen.
  • In diesem Fall müssen die Materialien für die Tintentransportschicht derart gewählt werden, daß die Schmelztemperatur für die Tintentransportschicht bei der praktischen Anwendung in dem Bereich von 70 bis 150ºC liegen kann.
  • Obwohl durch die herkömmlichen Aufzeichnungsverfahren auf Metall oder Kunststoff keine Bilder erzeugt werden konnten, ist durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung eine leichte Erzeugung von Bildern mit hoher Qualität und hoher Dichte unter Verwendung von Tinte auf einem solchen Substrat möglich gemacht worden, auf dem keine Aufzeichnung durchgeführt werden konnte, wenn seine Oberfläche nicht einer besonderen Behandlung unterzogen wurde.
  • Das Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung, das den vorstehend erwähnten Aufbau hat, hat hervorragende Wirkungen, die herkömmlicherweise nicht erzielt werden konnten, wenn die aufgezeichneten Bilder von der Seite her, die der Aufzeichnungsfläche entgegengesetzt ist, d. h. von der Seite der Tintenfesthalteschicht oder der Substratseite her, betrachtet werden, obwohl es nicht unmöglich ist, die aufgezeichneten Bilder wie bei gewöhnlichem Papier von der Seite her zu betrachten, auf die die Bilder unter Verwendung einer Aufzeichnungsflüssigkeit aufgezeichnet wurden. Im einzelnen wird die diffuse Reflexion an der Seite für die Bildbetrachtung wegen der lichtdurchlässigen Tintenfesthalteschicht minimiert, wodurch eine hohe optische Dichte der Bilder erhalten wird, die nicht erzielt werden kann, wenn unter Verwendung einer Aufzeichnungsflüssigkeit auf einem porösen Blatt wie z. B. Papier Bilder aufgezeichnet werden.
  • Es ist auch möglich, scharfe aufgezeichnete Bilder zu erhalten, weil das Aufnahmevermögen für eine Aufzeichnungsflüssigkeit und die Schärfe aufgezeichneter Bilder durch die Flüssigkeitsdurchlässigkeit, die der als Aufzeichnungsfläche wirkenden Tintentransportschicht verliehen wird, und die im Inneren gebildeten Risse oder miteinander verbundenen Löcher verbessert worden sind.
  • Wenn ein durchsichtiges Substrat als Träger verwendet wird, werden die aufgezeichneten Bildern ferner zusätzlich zu den Wirkungen, die auf das lichtdurchlässige Substrat zurückzuführen sind, mit Glanz, Wasserfestigkeit, Witterungsbeständigkeit und Abriebfestigkeit ausgestattet.
  • Da das Farbmittel, das Bilder erzeugt, zum Beispiel ein Farbstoff, nicht an der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials festgehalten wird, sondern zum größten Teil in der zwischen dem Substrat und der Tintentransportschicht angeordneten Tintenfesthalteschicht vorhanden ist, werden die Bilder außerdem weniger von außen beeinflußt. Infolgedessen sind bezüglich der auf Feuchtigkeitsaufnahme zurückzuführenden Wanderung von Farbstoffen oder der Veränderung ihrer Farbe oder ihres Abbaus bzw. ihrer Verschlechterung durch Licht beträchtliche Verbesserungen erzielt worden.
  • Das Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung ist in bezug auf die optische Dichte aufgezeichneter Bilder und die Leichtigkeit der Handhabung während der Bilderzeugungsbehandlung im Vergleich zu dem herkömmlichen Verfahren, bei dem eine durchsichtige Folie auf die Oberfläche aufgezeichneter Bilder laminiert wird, wesentlich besser.
  • Wie vorstehend beschrieben wurde, zeigt die vorliegende Erfindung gute Wirkungen in bezug auf das Aufnahmevermögen für eine Aufzeichnungsflüssigkeit, die optische Dichte aufgezeichneter Bilder, die Schärfe, den Glanz, die Wasserfestigkeit, die Lichtbeständigkeit, die Abriebfestigkeit und die Leichtigkeit der Handhabung während der Bilderzeugungsbehandlung.
  • Gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung ist auch eine leichte Erzeugung aufgezeichneter Bilder, die die vorstehenden Eigenschaften haben, auf Glas, Kunststoff, Gewebe und dergleichen möglich gemacht worden.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachstehend auf der Grundlage von Beispielen näher beschrieben. In den Beispielen ist die Mengenangabe "Teile" auf die Masse bezogen.
  • Beispiel 1
  • Eine Polyethylenterephthalatfolie (100 um dick; hergestellt von Toray Industries, Inc.), die als lichtdurchlässiges Substrat verwendet wurde, wurde auf ihrer Oberfläche mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit der folgenden Mischung A beschichtet, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 8 um erhalten wurde, worauf 5 Minuten lang bei 120ºC in einem Trockenofen getrocknet wurde. Mischung A:
  • Polyvinylpyrrolidon (PVP K-90; hergestellt von GAF; 10%ige Lösung in DMF) 88 Teile
  • Novolac-Phenolharz (Resitop PSK-2320; hergestellt von Gun-ei Chemical Industry Co., Ltd.; 10%ige Lösung in DMF) 12 Teile
  • Die vorstehende Schicht wurde anschließend ferner mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit der folgenden Mischung B beschichtet, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 30 um erhalten wurde, worauf 10 Minuten lang bei 80ºC in einem Trokkenofen getrocknet wurde.
  • Mischung B:
  • Polyethylenharz mit niedriger Dichte (Chemipearl M-200; hergestellt von Mitsui Petrochemical Industries, Ltd; Feststoffgehalt: 40%; Teilchengröße: 5 um) 100 Teile
  • Ethylen/Vinylacetat-Copolymerharz (Chemipearl V-100; hergestellt von Mitsui Petrochemical Industries, Ltd; Feststoffgehalt: 40%; Teilchengröße: 5 um) 10 Teile
  • Polyoxyethylenoctylphenylether (Emulgen 810; hergestellt von Kao Corporation) 0,2 Teile
  • Das auf diese Weise erhaltene Aufzeichnungsmaterial war weiß und undurchsichtig. Auf diesem Aufzeichnungsmaterial wurde unter Verwendung von vier Arten von Tinte, die nachstehend gezeigt sind, und unter Anwendung einer Aufzeichnungsvorrichtung (Öffnungsgröße: 18 · 25 Mikrometer; Steuerspannung: 22,5 V; Frequenz: 2 kHz), die mit einem Abruf-Tintenstrahl-Aufzeichnungskopf ausgestattet war, in dem mittels eines Heizwiderstandes Bläschen erzeugt wurden, unter deren Druck eine Aufzeichnungsflüssigkeit ausgestoßen wurde, eine Tintenstrahl-Aufzeichnung durchgeführt. Die Zusammensetzung der vier Arten der verwendeten Aufzeichnungsflüssigkeiten ist in Tabelle 1 gezeigt. Die auf diese Weise erhaltenen Aufzeichnungserzeugnisse wurden gemäß den folgenden Verfahren geprüft, um zu bewerten, ob sie die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ausreichend erfüllen können.
  • (1) Das Tintenaufnahmevermögen wurde bewertet, indem die Zeit gemessen wurde, die verging, bis die Aufzeichnungserzeugnisse, die nach der Tintenstrahl-Aufzeichnung bei Raumtemperatur stehengelassen worden waren, ausreichend getrocknet und fixiert waren, ohne daß die Finger im Fall der Berührung eines aufgezeichneten Teils mit Tinte beschmutzt wurden.
  • (2) Die optische Dichte (O.D.) von Bildern wurde von der Seite (B) her, auf die die Tinte aufgebracht worden war, und von ihrer Rückseite (A) her bei mit schwarzer Tinte aufgezeichneten Teilen unter Anwendung eines Densitometers (Macbeth densitometer TR-524) gemessen.
  • (3) Der Bildoberflächenglanz wurde bewertet, indem der 45º-Spiegelglanz der zu betrachtenden Oberfläche von Bildern gemäß JIS Z8741 gemessen wurde.
  • (4) Bei der Bewertung der Leichtigkeit der Handhabung wurde der Fall, daß während der Bilderzeugungsbehandlung keine beschwerliche Handhabung erforderlich war, mit "o" bezeichnet, und der Fall, daß eine beschwerliche Handhabung erforderlich war, mit "X", bezeichnet.
  • (5) Die Wasserfestigkeit von Bildern wurde bewertet, indem die Bilddichten (von der Seite der Tintenfesthalteschicht her) von kompakt mit schwarzer Farbe gedruckten Bildern unter Anwendung eines Densitometers (Macbeth densitometer TR-524) gemessen wurden, bevor und nachdem sie 5 Minuten lang in fließendes Wasser eingetaucht worden waren, und wird durch den Prozentsatz dargestellt, der erhalten wird, indem die Dichte nach dem Eintauchen durch die Dichte vor dem Eintauchen dividiert wird. Die Wasserfestigkeit ist um so besser, je höher der Wert ist.
  • Auf der Grundlage der so erhaltenen Ergebnisse wurden Gesamtbewertungen durchgeführt. Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Bei den Gesamtbewertungen wurde der Fall, daß die Aufzeichnungsflüssigkeit sofort aufgenommen wurde, die Eignung für die Tintenstrahl-Aufzeichnung ausgezeichnet war und der Glanz der betrachteten Bildoberfläche, die Schärfe der aufgezeichneten Bilder, die Leichtigkeit der Handhabung während der Bilderzeugungsbehandlung und die Wasserfestigkeit der Bilder gut waren, mit "o" bezeichnet, und der Fall, daß von den Eigenschaften Eignung für die Tintenstrahl-Aufzeichnung, Glanz der betrachteten Bildoberfläche, Leichtigkeit der Handhabung während der Bilderzeugungsbehandlung und Wasserfestigkeit der Bilder irgendeine ungenügend war, mit "X" bezeichnet.
  • Tabelle 1
  • Gelbe Tinte (Zusammensetzung)
  • C.I. Direct Yellow 86 2 Teile
  • N-Methyl-2-pyrrolidon 10 Teile
  • Diethylenglykol 20 Teile
  • Polyethylenglykol #209 15 Teile
  • Wasser 55 Teile
  • Purpurfarbene Tinte (Zusammensetzung)
  • C.I. Acid Red 35 2 Teile
  • N-Methyl-2-pyrrolidon 10 Teile
  • Diethylenglykol 20 Teile
  • Polyethylenglykol #200 15 Teile
  • Wasser 55 Teile
  • Cyanfarbene Tinte (Zusammensetzung)
  • C.I. Direct Blue 86 2 Teile
  • N-Methyl-2-pyrrolidon 10 Teile
  • Diethylenglykol 20 Teile
  • Polyethylenglykol #200 15 Teile
  • Wasser 55 Teile
  • Schwarze Tinte (Zusammensetzung)
  • C.I. Food Black 2 2 Teile
  • N-Methyl-2-pyrrolidon 10 Teile
  • Diethylenglykol 20 Teile
  • Polyethylenglykol #200 15 Teile
  • Wasser 55 Teile
  • Beispiel 2
  • Eine Polyethylenterephthalatfolie, die in Beispiel 1 als lichtdurchlässiges Substrat verwendet wurde, wurde auf ihrer Oberfläche mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit der folgenden Mischung C beschichtet, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 5 um erhalten wurde, worauf 10 Minuten lang bei 110ºC in einem Trockenofen getrocknet wurde.
  • Mischung C:
  • Polyvinylpyrrolidon (PVP, K-90; hergestellt von GAF; 10%ige Lösung in DMF) 84 Teile
  • Styrol/Acrylsäure-Copolymer (Oxylac SH-2100; hergestellt von Nippon Shokubai Kagaku Kogyo Co., Ltd.; 10%ige Lösung in DMF) 16 Teile
  • Die vorstehende Schicht wurde anschließend ferner mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit der folgenden Mischung D beschichtet, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 40 um erhalten wurde, worauf 10 Minuten lang bei 120ºC in einem Trokkenofen getrocknet wurde.
  • Mischung D:
  • Polymethacrylatharz (Microsphere M-100; hergestellt von Matsumoto Yushi-Seiyaku Co., Ltd; mittlere Teilchengröße: 5 um) 100 Teile
  • Ionomerharz (Chemipearl SA-100; hergestellt von Mitsui Petrochemical Industries, Ltd; Feststoffgehalt: 35%) 30 Teile
  • Natriumdioctylsulfosuccinat (Pelex OT-P; hergestellt von Kao Corporation; Feststoffgehalt: 70%) 0,15 Teile
  • Wasser 40 Teile
  • Das auf diese Weise erhaltene Aufzeichnungsmaterial war weiß und undurchsichtig. Auf diesem Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 eine Tintenstrahl-Aufzeichnung durchgeführt.
  • Auch Bewertungen des Aufzeichnungsmaterials wurden gemäß den Verfahren in Beispiel 1 durchgeführt. Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Beispiel 3
  • Eine Polyethylenterephthalatfolie, die in Beispiel 1 als lichtdurchlässiges Substrat verwendet wurde, wurde auf ihrer Oberfläche mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit der folgenden Mischung E beschichtet, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 10 um erhalten wurde, worauf 12 Minuten lang bei 100ºC in einem Trockenofen getrocknet wurde.
  • Mischung E:
  • Polymer vom Kammtyp * (25%ige Lösung in Methylcellosolve) 60 Teile
  • Monoalkylester von Poly(methylvinylether-comaleinsäure) (Gantrez ES-425; hergestellt von GAF; 10%ige Lösung in Wasser/Ethanol) 40 Teile
  • * Pfropfpolymer aus 80 Teilen einer Hauptkette (Copolymer von 64 Teilen 2-Hydroxyethylmethacrylat und 16 Teilen Dimethylacrylamid), auf die 20 Teile MMA-Makromer aufgepfropft sind.
  • Die vorstehende Schicht wurde anschließend ferner mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit der folgenden Mischung F beschichtet, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 30 ug erhalten wurde, worauf 10 Minuten lang bei 70ºC in einem Trokkenofen getrocknet wurde.
  • Mischung F:
  • Thermoplastisches Elastomerharz (Chemipearl A-100; hergestellt von Mitsui Petrochemical Industries, Ltd; Feststoffgehalt: 40%; Teilchengröße: 5 um) 100 Teile
  • Ionomerharz (Chemipearl SA-100; hergestellt von Mitsui Petrochemical Industries, Ltd; Feststoffgehalt: 35%) 10 Teile
  • Polyoxyethylen (Emulgen A-500; hergestellt von Kao Corporation) 0,2 Teile
  • Beispiel 4
  • Mischung E und Mischung F, die in Beispiel 3 verwendet wurden, wurden in derselben Weise wie in Beispiel 3 auf eine Polytetrafluorethylenfolie aufgetragen, und danach wurde die Polytetrafluorethylenfolie abgeschält, wobei ein weißes, undurchsichtiges Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde. Auf dem Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 eine Tintenstrahl-Aufzeichnung durchgeführt.
  • Auch Bewertungen des Aufzeichnungsmaterials wurden gemäß den Verfahren in Beispiel 1 durchgeführt.
  • Ergebnisse der vorstehend erwähnten Bewertungen sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Unter Verwendung von handelsüblichem Tintenstrahl-Aufzeichnungspapier (mit mattem Überzug; IJ mat-coat paper NM; hergestellt von Mitsubishi Paper Mills, Ltd.) als Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 eine Tintenstrahl-Aufzeichnung durchgeführt. Auch Bewertungen des Aufzeichnungsmaterials wurden gemäß den Verfahren in Beispiel 1 durchgeführt. Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Unter Verwendung des in Vergleichsbeispiel 1 verwendeten Tintenstrahl-Aufzeichnungspapiers als Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 eine Tintenstrahl-Aufzeichnung durchgeführt. Danach wurde unter Anwendung einer Laminiervorrichtung (MS Lamipet L-230; hergestellt von Meiko Shokai Co., Ltd.) eine Laminierfolie (Beutelfolie; MS pouch film; 100 um dick; hergestellt von Meiko Shokai Co., Ltd.) auf die Bildaufzeichnungsfläche laminiert. Bewertungen des erhaltenen Aufzeichnungsmaterials wurden gemäß den Verfahren in Beispiel 1 durchgeführt. Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • Unter Verwendung von handelsüblichem Glanzpapier (SA Kinfuji Super Art; hergestellt durch Kanzaki Paper Mfg. Co., Ltd.) als Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 eine Tintenstrahl-Aufzeichnung durchgeführt. Auch Bewertungen des Aufzeichnungsmaterials wurden gemäß den Verfahren in Beispiel 1 durchgeführt. Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 4
  • Eine Polyethylenterephthalatfolie (100 um dick; hergestellt von Toray Industries, Inc. Y wurde als lichtdurchlässiges Substrat verwendet; das Substrat wurde mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit der folgenden Mischung G beschichtet, so daß nach dem Trocknen eine Massenbelegung von 15 g/m² erhalten wurde, worauf 5 Minuten lang bei 100ºC in einem Trockenofen getrocknet wurde.
  • Mischung G:
  • Kolloidales Siliciumdioxid (Snowtex 20L; hergestellt durch Nissan Chemical Industries, Ltd.; Feststoffgehalt: 20%) 100 Teile
  • Polyvinylalkohol (PVA-117; hergestellt durch Kuraray Co., Ltd.; 10%ige wäßrige Lösung) 30 Teile
  • Auf dem so erhaltenen Vergleichs-Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 eine Aufzeichnung durchgeführt, um Bewertungen des Aufzeichnungsmaterials durchzuführen. Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • In den Vergleichsbeispielen 1 bis 3 wurden der Bildoberflächenglanz (%) und die Wasserfestigkeit (%) ermittelt, indem der Glanz und die Dichte an der Oberfläche gemessen wurden, auf die die Tinte aufgebracht worden war. Tabelle 2 Tintenaufnahmevermögen Optische Dichte der Bilder (A) (B) Bildoberflächenglanz (%) Wasserfestigkeit (%) Leichtigkeit der Handhabung Gesamtbewertung Beispiel 1 Vergleichsbeispiel 1
  • Beispiel 5
  • Eine Polyethylenterephthalatfolie (100 um dick; hergestellt von Toray Industries, Inc.), die als lichtdurchlässiges Substrat verwendet wurde, wurde auf ihrer Oberfläche mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit der folgenden Mischung H beschichtet, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 6 um erhalten wurde, worauf 5 Minuten lang bei 110ºC in einem Trockenofen getrocknet wurde.
  • Mischung H:
  • Polymer vom Kammtyp* (25%ige Lösung in Methylcellosolve,) 55 Teile
  • Monoalkylester von Poly(methylvinylether-comaleinsäure) (Gantrez ES-425; hergestellt von GAF; 10%ige Lösung in Wasser/Ethanol) 45 Teile
  • * Pfropfpolymer aus 80 Teilen einer Hauptkette (Copolymer von 64 Teilen 2-Hydroxyethylmethacrylat und 16 Teilen Dimethylacrylamid), auf die 20 Teile MMA-Makromer aufgepfropft sind.
  • Die vorstehende Schicht wurde anschließend ferner mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit der folgenden Mischung I beschichtet, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 25 um erhalten wurde, worauf 10 Minuten lang bei 75ºC in einem Trokkenofen getrocknet wurde.
  • Mischung I:
  • Polyethylenharz mit niedriger Dichte (Chemipearl M-200; hergestellt von Mitsui Petrochemical Industries, Ltd; Feststoffgehalt: 40%) 100 Teile
  • Ionomerharz (Chemipearl SA-100; hergestellt von Mitsui Petrochemical Industries, Ltd; Feststoffgehalt: 35%) 11 Teile
  • Natriumdioctylsulfosuccinat (Pelex OT-P; hergestellt von Kao Corporation; Feststoffgehalt: 70%) 0,2 Teile
  • Das auf diese Weise erhaltene Aufzeichnungsmaterial war weiß und undurchsichtig. Auf diesem Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 eine Tintenstrahl-Aufzeichnung durchgeführt.
  • Bei den auf diese Weise erhaltenen Aufzeichnungserzeugnissen wurde eine Polyethylenterephthalatfolie (100 um dick; hergestellt von Toray Industries, Ltd.) auf die Tintentransportschicht laminiert und dann verschmolzen, wobei eine Laminiervorrichtung (MS Lamipet L-230; hergestellt von Meiko Shokai Co., Ltd.) angewandt wurde.
  • Die auf diese Weise erhaltenen Aufzeichnungserzeugnisse wurden in derselben Weise wie in Beispiel 1 durch Bewertung des Tintenaufnahmevermögens, der optischen Dichte (A) der Bilder und des Bildoberflächenglanzes geprüft, um zu sehen, ob sie die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ausreichend erfüllen können. Auch die Haftung zwischen dem Substrat und dem Aufzeichnungsmaterial wurde bewertet und mit "o", bezeichnet, wenn die Haftung gut war , und mit "X" bezeichnet, wenn sie nicht aneinander hafteten oder sich leicht ablösten.
  • Auf der Grundlage der so erhaltenen Ergebnisse wurden Gesamtbewertungen durchgeführt. Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Bei den Gesamtbewertungen wurde der Fall, daß die Aufzeichnungsflüssigkeit sofort aufgenommen wurde, die Eignung für die Tintenstrahl-Aufzeichnung ausgezeichnet war, die betrachtete Bildoberfläche Glanz zeigte, die Bildbetrachtungsfolie leicht herstellbar war, die Haftung an dem Substrat gut-war und scharfe aufgezeichnete Bilder erhalten wurden, mit "o" bezeichnet, und der Fall, daß von den Eigenschaften Eignung für die Tintenstrahl-Aufzeichnung, Glanz der betrachteten Bildoberfläche, optische Dichte der Bilder, Haftung und Schärfe der Bilder irgendeine ungenügend war, mit "X" bezeichnet.
  • Beispiel 6
  • Eine Polyethylenterephthalatfolie, die in Beispiel 1 als lichtdurchlässiges Substrat verwendet wurde, wurde auf ihrer Oberfläche mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit der folgenden Mischung J beschichtet, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 8 um erhalten wurde, worauf 5 Minuten lang bei 120ºC in einem Trockenofen getrocknet wurde.
  • Mischung J:
  • Polyvinylpyrrolidon (PVP K-90; hergestellt von GAF; 10%ige Lösung) 85 Teile
  • Novolac-Phenolharz (Resitop PSK-2320; hergestellt von Gun-ei Chemical Industry Co., Ltd.; 10%ige Lösung in DMF) 15 Teile
  • Die vorstehende Schicht wurde anschließend ferner mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit der folgenden Mischung K beschichtet, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 20 um erhalten wurde, worauf 10 Minuten lang bei 80ºC in einem Trokkenofen getrocknet wurde.
  • Mischung K:
  • Ethylen/Vinylacetat-Copolymerharz (Flowback Q16079N; hergestellt von Seitetsu Kagaku Co., Ltd.) 100 Teile
  • Carboxymethylcellulose (Metollose 605H; hergestellt von Shin-etsu Chemical Co., Ltd.; 4%ige wäßrige Lösung) 25 Teile
  • Polyoxyethylenoctylphenylether (Emulgen 810; hergestellt von Kao Corporation) 0,3 Teile
  • Wasser 50 Teile
  • Das auf diese Weise erhaltene Aufzeichnungsmaterial war weiß und undurchsichtig. Auf diesem Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 eine Tintenstrahl-Aufzeichnung durchgeführt.
  • Danach wurde Kunstdruckpapier (SA Kinfuji Super Art; hergestellt von Kanzaki Paper Mfg. Co., Ltd.; Masse je Flächeneinheit: 157 g/ m²) auf die Tintentransportschicht aufgelegt und dann durch Kontaktkleben unter Anwendung eines Bügeleisens (Oberflächentemperatur: 130ºC) von der Seite des Kunstdruckpapiers her damit verbunden.
  • Es wurden auch Bewertungen des erhaltenen Aufzeichnungsmaterials gemäß den Verfahren in Beispiel 5 durchgeführt. Ergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt.
  • Beispiel 7
  • Eine Polyethylenterephthalatfolie, die in Beispiel 1 als lichtdurchlässiges Substrat verwendet wurde, wurde auf ihrer Oberfläche mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit der folgenden Mischung L beschichtet, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 10 um erhalten wurde, worauf 12 Minuten lang bei 100ºC in einem Trockenofen getrocknet wurde.
  • Mischung L:
  • Polyvinylpyrrolidon (PVP K-90; hergestellt von GAF; 10%ige Lösung in DMF) 80 Teile
  • Styrol/Acrylsäure-Copolymer (Oxylac SH-2100; hergestellt von Nippon Shokubai Kagaku Kogyo Co., Ltd.; 10%ige Lösung in DMF) 15 Teile
  • Die vorstehende Schicht wurde anschließend ferner mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit der folgenden Mischung M beschichtet, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 20 um erhalten wurde, worauf 10 Minuten lang bei 70ºC in einem Trokkenofen getrocknet wurde.
  • Mischung M:
  • Polyamidharz (Toin Thermotac SK-1; hergestellt von Tokyo Ink Co., Ltd.; Teilchengröße: 20 um) 100 Teile
  • Styrol/Butadien-Kautschuk (ISR 6619; hergestellt von Nippon Synthetic Rubber Co., Ltd.; Feststoffgehalt: 50%) 15 Teile
  • Polyoxyethylen (Emulgen A-500; hergestellt von Kao Corporation) 0,2 Teile
  • Wasser 40 Teile
  • Das auf diese Weise erhaltene Aufzeichnungsmaterial war weiß und undurchsichtig. Auf diesem Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 eine Tintenstrahl-Aufzeichnung durchgeführt.
  • Danach wurde eine Glasscheibe (2 mm dick) auf die Tintentransportschicht aufgelegt und dann durch Kontaktkleben unter Anwendung eines Bügeleisens (Oberflächentemperatur: 140ºC) von der Seite des Substrats her damit verbunden.
  • Es wurden auch Bewertungen des erhaltenen Aufzeichnungsmaterials gemäß den Verfahren in Beispiel 5 durchgeführt. Ergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt.
  • Beispiel 8
  • Mischung L und Mischung M, die in Beispiel 7 verwendet wurden, 25 wurden in derselben Weise wie in Beispiel 7 auf eine Polytetrafluorethylenfolie aufgetragen, und danach wurde die Polytetrafluorethylenfolie abgeschält, wobei ein weißes, undurchsichtiges Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde. Auf dem Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 eine Tintenstrahl-Aufzeichnung durchgeführt.
  • Danach wurde eine Aluminiumfolie auf die Tintentransportschicht aufgelegt und dann durch Kontaktkleben unter Anwendung eines Bügeleisens (Oberflächentemperatur: 120ºC) von der Seite der Aluminiumfolie her damit verbunden.
  • Auch Bewertungen des Aufzeichnungsmaterials wurden gemäß den Verfahren in Beispiel 5 durchgeführt.
  • Ergebnisse der vorstehend erwähnten Bewertungen sind in Tabelle 3 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 5
  • Auf dem in Vergleichsbeispiel 4 erhaltenen Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 eine Aufzeichnung durchgeführt. Auf die erhaltenen Aufzeichnungserzeugnisse wurde in derselben Weise wie in Beispiel 6 Kunstdruckpapier aufgelegt und dann durch Kontaktkleben damit verbunden.
  • Bewertungen des erhaltenen Aufzeichnungsmaterials wurden gemäß den Verfahren in Beispiel 5 durchgeführt. Ergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt. Tabelle 3 Tintenaufnahmevermögen (s) Optische Dichte der Bilder Bildoberflächenglanz (%) Haftung Gesamtbewertung Beispiel 5 Vergleichsbeispiel 5
  • Beispiel 9
  • Eine Polyethylenterephthalatfolie (100 um dick; hergestellt von Toray Industries, Inc.), die als lichtdurchlässiges Substrat verwendet wurde, wurde auf ihrer Oberfläche mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit der folgenden Mischurig N beschichtet, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 10 um erhalten wurde, worauf 10 Minuten lang bei 140ºC in einem Trokkenofen getrocknet wurde.
  • Mischung N:
  • Kationisch modifizierter Polyvinylalkohol (PVA-C-318-2A; hergestellt von Kuraray Co., Ltd.; 10%ige wäßrige Lösung) 100 Teile
  • Isocyanatverbindung (Elastron C-9; hergestellt von Daiichi Kogyo Seiyaku Co., Ltd.; 10%ige wäßrige Lösung) 7 Teile
  • Wasserlösliches Melaminharz (Sumimarl M-50W; hergestellt von Sumitomo Chemical Co., Ltd; 10%ige wäßrige Lösung) 40 Teile
  • Die vorstehende Schicht wurde anschließend ferner mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit der folgenden Mischung O beschichtet, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 20 um erhalten wurde, worauf 5 Minuten lang bei 100ºC in einem Trokkenofen getrocknet wurde.
  • Mischung O:
  • Polystyrolharzdispersion (L-8801; mittlere Teilchengröße: 0,5 um; Feststoffgehalt: 45%; hergestellt von Asahi Chemical Industry Co., Ltd.) 100 Teile
  • Polyvinylalkohol (PVA-117; 10%ige wäßrige Lösung; hergestellt von Kuraray Co., Ltd.) 45 Teile
  • Oberflächenaktive Substanz (Emulgen 810; hergestellt von Kao Corporation) 0,2 Teile
  • Auf dem Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 eine Tintenstrahl-Aufzeichnung durchgeführt, wobei jedoch die folgenden vier Arten von Tinte verwendet wurden.
  • Gelbe Tinte (Zusammensetzung)
  • C.I. Direct Yellow 23 2 Teile
  • Diethylenglykol 15 Teile
  • Wasser 85 Teile
  • Rote Tinte (Zusammensetzung)
  • C.I. Acid Red 92 2 Teile
  • Diethylenglykol 15 Teile
  • Wasser 85 Teile
  • Blaue Tinte (Zusammensetzung)
  • C.I. Direct Blue 86 2 Teile
  • Diethylenglykol 15 Teile
  • Wasser 85 Teile
  • Schwarze Tinte (Zusammensetzung)
  • C.I. Direct Black 19 2 Teile
  • Diethylenglykol 15 Teile
  • Wasser 85 Teile
  • Das auf diese Weise erhaltene Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 bewertet. Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt.
  • Beispiel 10
  • Eine Polyesterfolie, die in Beispiel 9 als lichtdurchlässiges Substrat verwendet wurde, wurde mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit einem kationisch modifizierten Polyvinylalkohol (PVA-C-318-AA; 10%ige wäßrige Lösung; hergestellt von Kuraray Co., Ltd.) beschichtet, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 5 um erhalten wurde, worauf 10 Minuten lang bei 100ºC getrocknet wurde, um eine Tintenfesthalteschicht zu bilden. Die vorstehende Schicht wurde anschließend mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit einer Beschichtungsflüssigkeit beschichtet, die die folgende Zusammensetzung hatte, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 45 um erhalten wurde, worauf 5 Minuten lang bei 140ºC getrocknet wurde, um eine Tintentransportschicht zu bilden, wodurch ein weißes, undurchsichtiges Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.
  • Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit:
  • Polymethacrylatharz (Microsphere M-100; mittlere Teilchengröße: 8 bis 10 um; hergestellt von Matsumoto Yushi-Seiyaku Co., Ltd.), 100 Teile
  • Polyvinylalkohol (PVA-117; 10%ige wäßrige Lösung; hergestellt von Kuraray Co., Ltd.) 100 Teile
  • Oberflächenaktive Substanz (Emulgen A-500; hergestellt von Kao Corporation) 0,2 Teile
  • Wasser 40 Teile
  • Unter Anwendung des auf diese Weise erhaltenen Aufzeichnungsmaterials wurde in derselben Weise wie in Beispiel 9 eine Aufzeichnung durchgeführt, um Bewertungen durchzuführen. Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt.
  • Beispiel 11
  • Eine Polyesterfolie, die in Beispiel 9 als lichtdurchlässiges Substrat verwendet wurde, wurde mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit einem Polyurethan-Ionomer (HYDRAN AP; hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals, Incorporated) beschichtet, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 3 um erhalten wurde, worauf 10 Minuten lang bei 100ºC getrocknet wurde, um eine Tintenfesthalteschicht zu bilden. Die vorstehende Schicht wurde anschließend mittels einer Stabbeschichtungsvorrichtung mit einer Beschichtungsflüssigkeit beschichtet, die die folgende Zusammensetzung hatte, so daß nach dem Trocknen eine Schichtdicke von 30 um erhalten wurde, worauf 10 Minuten lang bei 80ºC getrocknet wurde, um eine Tintentransportschicht zu bilden, wodurch ein weißes, undurchsichtiges Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.
  • Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit:
  • Dispersion eines Polyethylenharzes mit niedriger Dichte (Chemipearl M-200; Feststoffgehalt: 40%; mittlere Teilchengröße: 5 um; hergestellt von Mitsui Petrochemical Industries, Ltd;) 100 Teile
  • Lösung eines Ethylen/Vinylacetat-Copolymers (Chemipearl V-100; Feststoffgehalt: 40%; hergestellt von Mitsui Petrochemical Industries, Ltd.) 10 Teile
  • Oberflächenaktive Substanz (Pelex OT-P; aktiver Bestandteil: 70%; hergestellt von Kao Corporation) 0,2 Teile
  • Unter Anwendung des auf diese Weise erhaltenen Aufzeichnungsmaterials wurde in derselben Weise wie in Beispiel 9 eine Aufzeichnung durchgeführt, um Bewertungen durchzuführen. Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 6
  • Zur Herstellung eines Vergleichs-Aufzeichnungsmaterials wurde eine handelsübliche Overheadprojektor-Folie (OHP-Folie; Handelsname: FP-AL10 Transparency; hergestellt von Canon K.K.) verwendet.
  • Unter Anwendung dieses Aufzeichnungsmaterials wurde in derselben Weise wie in Beispiel 9 eine Aufzeichnung durchgeführt, um Bewertungen durchzuführen. Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 7
  • Zur Herstellung eines Vergleichs-Aufzeichnungsmaterials wurde ein handelsübliches Transparent- bzw. Pauspapier [Handelsname: Tracing (matt); 40 g/m²; hergestellt von Mitsubishi Paper Mills, Ltd.] verwendet.
  • Unter Anwendung dieses Aufzeichnungsmaterials wurde in derselben Weise wie in Beispiel 9 eine Aufzeichnung durchgeführt, um Bewertungen durchzuführen. Ergebnisse sind' in Tabelle 4 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 8
  • Zur Herstellung eines Vergleichs-Aufzeichnungsmaterials wurde ein handelsübliches Rollenpapier [Handelsname: Pure White Roll (HAMAYUU); 30 g/m²; hergestellt von Kishu Paper Co., Ltd.) verwendet.
  • Unter Anwendung dieses Aufzeichnungsmaterials wurde in derselben Weise wie in Beispiel 9 eine Aufzeichnung durchgeführt, um Bewertungen durchzuführen. Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 9
  • Zur Herstellung eines Vergleichs-Aufzeichnungsmaterials wurde ein handelsübliches Papier hoher Qualität (Handelsname: GINWA; 64 g/m²; hergestellt von Sanyo-Kokusaku Pulp Co., Ltd.) verwendet.
  • Unter Anwendung dieses Aufzeichnungsmaterials wurde in derselben Weise wie in Beispiel 9 eine Aufzeichnung durchgeführt, um Bewertungen durchzuführen. Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt. Beispiele (Bewertungsgegenstände) Tintenfixierzeit Bilddichte Fläche, auf die Tinte aufgebracht wurde (B) Rückseitige Fläche (A) Glanz Gesamtbewertung Vergleichsbeispiele (Bewertungsgegenstände) Tintenfixierzeit Tage Bilddichte Fläche, auf die Tinte aufgebracht wurde (B) Rückseitige Fläche (A) Glanz Gesamtbewertung

Claims (21)

1. Aufzeichnungsmaterial für die Anwendung mit einer wäßrigen Tinte, wobei das erwähnte Material eine Tintentransportschicht und eine Tintenfesthalteschicht umfaßt, wobei die Tintenfesthalteschicht ein größeres Aufnahmevermögen als die Tintentransportschicht hat, wobei die Tintentransportschicht derart wirkt, daß sie die Tinte aufnimmt und hindurchgehen läßt, und eine hohe Affinität für das flüssige Medium in der Tinte und eine niedrige Affinität für Farbmittel in der Tinte hat, wobei die Tintentransportschicht lichtzerstreuend ist und wobei die Tintenfesthalteschicht lichtdurchlässig ist.
2. Material nach Anspruch 1, bei dem die Tintentransportschicht porös ist.
3. Material nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Tintenfesthalteschicht nicht porös ist.
4. Material nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Tintentransportschicht durch die Wirkung von Wärme oder Druck haftfähig wird.
5. Material nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Tintenfesthalteschicht auf ein lichtdurchlässiges Substrat laminiert ist und die Tintentransportschicht ferner darauflaminiert ist.
6. Material nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Tintentransportschicht Teilchen, die durch ein gewünschtes Aufzeichnungsmittel nicht angefärbt werden, und ein Bindemittel umfaßt.
7. Material nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem die Tintentransportschicht Teilchen und ein Bindemittel umfaßt, wobei die Teilchen und das Bindemittel nicht die Eigenschaft haben, ein gewünschtes Aufzeichnungsmittel zu binden bzw. zu fixieren . .
8. Material nach Anspruch 6 oder 7, bei dem das Masseverhältnis der Teilchen zu dem Bindemittel, die die Tintentransportschicht bilden, zwischen 1/3 und 70/1 liegt.
9. Material nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Tintenfesthalteschicht ein kationisches Harz und/oder ein hydrophiles Polymer umfaßt
10. Material nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Tintentransportschicht miteinander verbundene Löcher hat.
11. Material nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem die Tintentransportschicht Innenrisse hat.
12. Material nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Tintentransportschicht eine Dicke zwischen 1 um und 300 um hat.
13. Material nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Tintenfesthalteschicht eine Dicke zwischen 1 um und 70 um hat.
14. Verfahren zur Erzeugung eines Bildes, bei dem Tröpfchen einer Aufzeichnungsflüssigkeit, die einen Farbstoff, Wasser und ein wasserlösliches organisches Lösungsmittel enthält, auf ein Aufzeichnungsmaterial nach einem der vorhergehenden Ansprüche aufgebracht werden, um ein Bild zu erzeugen.
15. Verfahren nach Anspruch 14, bei dem die erwähnte Aufzeichnungsflüssigkeit einen Farbstoff in einer Konzentration von 0,1 bis 20 Masseprozent enthält.
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, bei dem das Material eine durch die Wirkung von Wärme und/oder Druck haftfähige Tintentransportschicht enthält und bei dem die Tintentransportschicht an einem Substrat angebracht wird, nachdem die Tintentröpfchen auf die Tintentransportschicht aufgebracht worden sind.
17. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem das zweite Substrat Papier, Kunststoff, Metall, Glas oder ein Gewebe ist.
18. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, bei dem die Tintentröpfchen von der Seite der Tintentransportschicht her aufgebracht werden, um ein Bild zu erzeugen, und bei dem ein Bild erzeugt wird, dessen von der weite der Tintenfesthalteschicht gemessene optische Dichte (A) höher ist als die von der Seite der Tintentransportschicht gemessene optische Dichte (B) des Bildes.
19. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem das Verhältnis optische Dichte (A)/optische Dichte (B) 1,2 oder mehr beträgt.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 19, das mittels Tintenstrahlaufzeichnung durchgeführt wird.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 20, das mittels Mehrfarbenaufzeichnung durchgeführt wird.
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