DE36892C - Taschenlaterne - Google Patents

Taschenlaterne

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Publication number
DE36892C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lantern
bracket
pocket
handle
cover
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36892D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. GOLIASCH & Co. in Berlin, Sebastianstr. 61
Publication of DE36892C publication Critical patent/DE36892C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L21/00Non-electric pocket lamps, e.g. lamps producing sparks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
G. GOLIASCH & CO. in BERLIN. Taschenlaterne.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. September 1885 ab.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Neuerungen betreffen zunächst einen eigenthümlichen Verschlufs an Taschenlaternen. Das Neue dieses Verschlusses liegt darin, dafs der an der Laterne angebrachte Handgriff ein wesentliches Glied des Verschlusses bildet.
In der beiliegenden Zeichnung ist die- mit dem neuen Verschlufs versehene Laterne dargestellt. Fig. ι zeigt die geöffnete Laterne in perspectivischer Ansicht, Fig. 2 im Verticalschnitt und Fig. 3 die geschlossene Laterne in Vorderansicht.
An dem hinteren schalenförmigen Theil A der Laterne ist. der flache, den Handgriff bildende Bügel α um zwei Niete b b drehbar befestigt. An der vorderen unteren Kante des Theiles Ä ist der Deckel B scharnierartig befestigt und wird derselbe in bekannter Weise durch eine in das Scharnier eingelegte Feder d beständig nach aufsen gedrückt. Der Deckel B besitzt an seinem oberen Ende eine hakenförmige Nase e, welche in eine entsprechende Vertiefung / im Handgriff α eingreifen kann.
Befindet sich nun der Handgriff α in der Stellung Fig. 2, .d. h. liegt er auf dem Theil A der Laterne, denselben umfassend, auf und der Deckel -B wird gegen A hin bewegt, so greift die Nase e in die Vertiefung / des Bügels a ein und die Laterne ist geschlossen. In Fig. 2 ist der geschlossene Deckel punktirt gezeichnet.
Die Krümmung des Bügels α ist nun so bemessen, dafs der Scheitel des Bügels ein wenig von dem Scheitel des Laternentheiles A absteht, der Scheitel des Bügels a also federt. Die Folge hiervon ist, dafs, wenn man- bei geschlossener Laterne einen Druck auf den Bügel α in der Richtung des Pfeiles, Fig. 2, ausübt, der Bügel α aufser Eingriff mit der Nase e des Deckels kommt und letzterer unter Wirkung der Feder d geöffnet wird. Dreht man alsdann den Bügel α nach rückwärts yin die Stellung Fig. 1, so dient derselbe als Handgriff, um die Laterne bei Benutzung bequem halten zu können.
Eine weitere Neuerung liegt in der Anordnung der fächerartig aus einander faltbaren Seitenwände g gl, welche die Gröfse der Oeffnung des Deckels bestimmen und auch das Licht vor Zug schützen.
Die die Seitenwände bildenden Bleche g und g·1 sind unten um Niete h drehbar mit einander verbunden. Die Bleche g sind an dem Deckel B befestigt und in ihrem oberen Theil mit einem Schlitz g"1 versehen, in welchen ein an dem Blech gl vorgesehener Stift oder Haken i eingreift. Auf diese Weise können sich die Bleche g gl bei einer Drehung um h an einander verschieben, ohne dafs ihre obere Verbindung gelöst wird. Die Bleche gx sind ferner mit einem zweiten Haken k versehen, welcher in eine an der Seitenwand des Laternentheiles A angebrachte Oese kl eingreift, wenn die Laterne geöffnet ist. Bei geschlossener Laterne liegen die Bleche g und gx neben bezw. hinter einander in dem Laternentheil A und der Haken k ist aufser Eingriff mit der Oese k1, wie dies in Fig. 2 punktirt gezeichnet ist. Die Bleche g"1 liegen hierbei an den Oesen kl an, welche beim Aufspringen des
Deckels B und beim Auseinanderfalten der Bleche g und g1 den Blechen g1 als Führung dienen, bis letztere mit ihren Haken k in die Oesen k1 eingreifen und dadurch den aufspringenden Deckel B arretiren.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der Laternentheil A unten mit einem Streichholzbehälter D versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Taschenlaterne, charakterisirt durch die dargestellte Verbindung folgender Theile mit einander:
    a) des Bügels a, welcher den Deckel B in . geschlossener Lage hält und aufserdem als Handgriff benutzt werden kann;
    b) der am Deckel befestigten, um Niete h drehbar mit einander verbundenen Bleche g g1, welche fächerartig aus einander klappen und bei geöffneter Laterne durch Haken k und Oesen Ar1 mit dem Laternentheil A verbunden sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36892D Taschenlaterne Expired - Lifetime DE36892C (de)

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