DE369155C - Schreibstift mit verschiebbarer Mine - Google Patents

Schreibstift mit verschiebbarer Mine

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DE369155C
DE369155C DEK81964D DEK0081964D DE369155C DE 369155 C DE369155 C DE 369155C DE K81964 D DEK81964 D DE K81964D DE K0081964 D DEK0081964 D DE K0081964D DE 369155 C DE369155 C DE 369155C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/02Writing-core feeding mechanisms
    • B43K21/16Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores
    • B43K21/18Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores having ratchet means

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Schreibstift mit verschiebbarer Mine. Gegenstand der Ezfindung ist ein Sohreibstift mit verschiebbarer Mine, bei dem der selbsttätige Minenvorschub durch Gegen- und Voneinanderschieben zweier ineinandergleitender Hüllsen bewirkt wird, wobei die Längsverschiebbarkeit der beiden Hülsen nach beiden Seitens so begrenzt wird, daß die Mine durch jede gegenseitige Hülsenverschiebung nur .um ein durch die Schreibstiftbauart bedingtes, entsprechend kleines Maß -vorgeschoben wird, wähnend ein längerer Minenvorschub durch wiederholtes gegenseitiges Verschiebender Hülsen erzielt wird. Im besonderen wird dies durch zwei ans den beiden Hülsen angeordnete federnde Klinken bewirkt, welche in eine Zahnstange eingreifen, die die Mine vor sich herschiebt.
  • Die Begrenzung des Vorschubs wird durch einen in der einen Hülse angeordneten Sperrkeil erzielt, der in einen Längsschlitz der zweiten Hülse gleitend die gegenseitige Hülsenverschiebung und dadurch den Minenvorschub eng begrenzt. Schreibstifte, bei denen der Minenvorschub durch eine Zahnstange bewirkt wird, sind bereits bekannt, haben jedoch die Mängel, daß nach vollzogenemn Vorschub, beim Aufdrücken der Mine beim Schreiben diese wieder um ein bestimmtes Maß zurückweicht oder der Vorschub nicht gleichmäßig begrenzt und die Bauart durch Verwendung zahlreicher Federn und deren Auslösungen zu schwach rund demnach von kurzer Lebensdauer sind. Gemäß der Erfindung sollen diese Nachheile beseitigt und ein Schreibstift geschaffen wenden, der durch seine Bauart auch bei erhöhtem Kraftaufwand oder laniger Benutzung immer gebrauchsfähig bleibt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführung d:er Erfindung dargestellt, und zwar zeigzn Abb. I einen Längsschnitt durch den Stift beim Beginn des Zahnstangenvorschubes (eingezogener Mine), Abb. 2 dieselbe Darstellung bei vollständig vorgeschobener Zahnstange, Abb. 3 die Art der Klinkenauslösung zur Rückführung der Zahnstange und Abb. 4 eine Ansicht des Schreibstiftes in einer um 9o° gegen die Abb. I bis 3 verdrehten Stellung.
  • Der Schreibstift besteht aus drei Teilen, und zwar einer inneren, vorderen Hülse e, auf der eine federnde Sperrklinke g rund ein Federhebel k fest angeordnet sind, einer darüber geschobenen, hinteren Hülse h, die die Vorschubklinke ch trägt, und einer Zahnstange a, die in der Hülse e gleitet und deren Zähne durch einen Längsschlitz f der inneren Hülse e drei zutage liegen und durch den Schlitz gleichzeitig geführt werden können, der dann die Verdrehung der Zahnstange verhindert. Zur Minenführung ist ein Lager na am Ende der Hülse e angeschraubt. Die beiden aufeinander verschiebbaren Hülsen I Lund e werdien durch einen Keil L derart verbunden, daß sie gegen- oder voneinander nur um die Länge eines Zahnes der Zahnstange verscho'ben werden können. Zu diesem Zveck besitzt die innere Hülse einen Längsschlitz p, dessen Länge gleich der Summe aus Keilbreite und Zahnlänge ist, in welchem der an der äußeren Hülse h beiderseits vernietete Keil l demnach Spielraum im Ausmaß einer Zahnlänge hat.
  • Die Benutzung des Bleistiftes erfolgt derart, daß man mit der einen Hand die Hülse e, mit der anderen die Hülse h ergreift und die beiden Hülsen auseinanderzieht. Hierdurch wird die Vorschubklinke ch auf der schiefen Ebene des Zahnes aufwärtsgleiten und in den nächsten Zahn einschnappen, da die Zahnstange a durch die Sperrklinke g am Mitwandern gehindert ist (Abb. I). Ein weiteres Zurückziehen der Hülse wird jedoch durch das Ende des Schlitzes p der Hülse e verhindert, das dadurch an den Keil L der Hülse h anstößt und den Hub selbst bei kräftigem Auseinanderziehen der beiden Hülsen scharf begrenzt. Zum eigentlichen Vorschub der Minne müssen nunmehr die beiden Hülsen ineinandergeschoben werden, wodurch die Vörschubklinke ch die Zahnstange vorschiebt, während die Sperrklinke g jetzt auf der schiefen Ebene aufwärtsgleitet und in den nächsten Zahn einschnappt (Abb. 2). Auch hier wird jedoch wvieder durch Anschlag des Keiles l an die jetzt linke Kante des Schlitzes p der Vorschub auf eine Zahnlänge beschränkt. Dieser Vorschub kann beliebig oft, auch bei beliebigem Kraftaufwvand, wiederholt werden, ohne Beschädigungsgefuhr für den Schreibstift, bis die gewünschte freie Länge der Mine erzielt ist. Ein einmaliges Wiederholen des Handgriffes bringt die bereits abgeschriebene Mine wieder in oder erforderlichen Länge aus demn Lager m heraus.
  • Um die Mine wieder zurückzuführen, wird der in der Mitte der Hülse e@ anlgeordnete Federhebel h nach aufwärts gedrückt (Abb. 4), wobei er die beiden ,Schaltklinken g und ch abhebt und die freie Zahnstange durch Aufrichten des Schreibstiftes von selbst zurückfällt oder durch Druck auf die Mine um ein beliebiges Maß zurückgeschoben werden bann. Dies Abheben der Klinken wind in einfacher Weise dadurch möglich, gemacht, daß beide Federschaltklinken g und ch an ihrem wirksamen Ende längsgeschlitzt sied, wobei eine Hälfte (in Abb. I voll gezeichnet) rechtwinklig abgebogen ist und die eigentliche Klinke darstellt, während die zweige Hälfte (Abb. I strichliert) derart albgebogen ist, daß sie auf dem Federhobel k in dessen Ruhestellung aufruht, so daß die ganze Klinke g oder ch durch Druck auf den Federhebel k abgehoben wird.
  • Beide Hülsen e und h werden in je einer Hülse aus Metall, rHolz, Galalith o. dgl. befestigt, in der nur ein seitlicher Druckknopf für das Ausschwingen des Hebels k vorgesehen sein muß. Durch gegenseitiges Verschieben der beiden Hülsen wind der Vorschub der Mine bewirkt, während ihre Rückführung durch einfaches Aufdrücken des Stiftes auf die Schreibfläche bei niedergedrücktem Druckknopf k bewirkt wird.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: I. Schreibstift mit verschiebbarer Mine, deren Vorschub durch eine Zahnstange bewirkt wird, tdadurch gekennzeichnet, daß der Zahnstangenvorschub durch zwei auf zwei ineinander verschiebbaren Hüben (e, lh) befestigte Sperr- und Vorschubklinken (g, ch) durch deren gegenseitige Verschiebung bewirkt und durch Anordnung eines in einem Längsschlitz (p) der einen Hülse (e) geführten, auf der zweiten Hülse (h) befestigten Sperrkeiles (l) begrenzt wird.
  2. 2. Schreilbstrif nach Anspruch i, da-[durch gekennzeichnet, daß beide iSchalt klinken (g, ch, h) dürch Druck auf einen ,auf der einen Hülse .(e) angeordTi#etcn Federhebes (k) ausgelöst und die Zahnstange sddann :frei !bewveglich wird.
DEK81964D 1922-05-14 1922-05-14 Schreibstift mit verschiebbarer Mine Expired DE369155C (de)

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