DE369611C - Vorrichtung zur elektrischen Fernuebertragung des Standes von Fluessigkeitssaeulen - Google Patents
Vorrichtung zur elektrischen Fernuebertragung des Standes von FluessigkeitssaeulenInfo
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Description
- Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung des Standes von Flüssigkeitssäulen. Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung des Standes von Flüssigkeitssäulen. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung, um mittels elektrischer Methoden ien Stand einer Flüssigkeitssäule, wie z. B. bei Druck-, Zug- oder Differentialdrur#kinessern oder bei beliebigen anderen Einrichtungen, bei denen die jeweilige Höhe einer Flüssigkeitssäule von Interesse ist, auf beliebi-e Entfernun-en zu übertracren.
- Der Unterschied der Vorrichtung gegenüber anderen dieser Art, wobei die Flüssigkeitssäule zur Übertragung ihres jeweiligen Standes elektrische Kontakte kurzschließt oder Schwimmer u. dgl. in Bewegung setzen muß, besteht in der Hauptsache darin, daß hierbei die tbertragun-'ohne jedwed-e Berührung der Flüssigkeit mit den, übertragungsorganen, vor sieh geht. Dies geschieht dadurch, daß eine den Druck anzeigende, elektrisch leitende Flüssigkeitssäule einem Wecheslstromfeld aus-2, Cfesetzt wird, dessen: Erregerspule je nach der Höhe der Säule mehr oder weniger elektrische Energie aufnimmt. Die Größe dieser Energie, welche an einem in" die Erregerspule ein-Z, ereschalteten Energiemesser bestimmt werden kann, gilt hierbei als, Maß für den jeweiligen Stand der Flüssigkeit.
- Eine praktische Ausführung des Erfindungsgedankens ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
- In einem Schenkel A einer mit Quecksilber gefülltenkommunizierenden Röhre, wie solche vielfach zu Druck- oder Zugmessungen verwandt werden, befindet sich ein, lamellierter Eisenkern C, welcher die Röhre A bis auf einen kleinen Zwischenraum ausfüllt. Außerhalb der Röhre ist ein weiterer lamellierter Eisenkern von solcher Gestalt angeordnet, -daß die bei -der Erregung der beiden Spulen D und E erzeugten magnetischen Kraftlinien, ohne erheblichen Widerstand zu finden, den inneren Eisenkern achsial durchfließen. Findet die Erregung nun durch Wechselstrom statt, so ist die gezeichnete Anordnung einem Transformator analog, dessen primäre Windunggen durch- die Spulen D und E dargestLIlt sind, während seine sekundäre Wic],dung durch die in der Röhre A hochsteigende Quecksilbersäule gebildet wird. Solange auf die Quecksilbermasse kein Druck ausgeübt wird und dieselbe auf dem Niveau AT steht, ist der Transformator unbelastet, und seine primären Windungen D und E führen ilur einen geringen wattlosen Magnetisierungsstrom. Sollald aber das Ouecksilber unter der Einwirkung eines Drucies P den Raum zwischen Röhre und Eisenkern ausfüllt, wird der Transformator durch. den in der Ouecksilbermasse induzierten Kurzschlußstrom belastet lind seine primäre Wicklung nimmt Energie auf, die sich mit einem in, ihren Stromkr eis eIngeschalteten Energiernesser W leicht 'Diezi stimmen läßt. Die Größe dieser Energieinenge sieht demnach-, wie leicht erklärlich, in direktem Verhältnis zur jeweiligen Höhe der Quecksilbersäule, indem ihr Querschnitt mit dem Ansteigen im RohreA Animmt. Teilt man. die Skala des verwandten Energiemessers W nunmehr in Millimeterquecksilbersäule anstatt in Watt, so gestattet die beschrieben#e Einrichtung die sofortige direkte Abiesung des jeweiligen Druckes in beliebiger Entfernung vom Aufstellungsort des Druckmessers.
- Falls eine Meßflüssigkeit von geringerer elektrischer Leitfähigkeit als die des Quecksilbers zur Anzeige des Druckes benutzt wird, empfiehlt es sich, zur Erreichung höherer Energieaufnahme die vorstehend beschriebene Einrichtung in folgender Weise zu rnodifizieren: Der in der Röhre A befindliche Eisenkern C wird hierbei mit einzelnen, über seine Länge gleichmäßig verteilten Wind-ungen aus gutleitendem Material versehen, welche den Kern bis auf eine kurze Strecke vollkommen schließen-. Solange die Meßflüssigkeit auf dem Niveau N steht, sind demnach diese Windung gen offen und werden erst beim Ansteigen der Flüssigkeitssäule geschlossen. Die Energieanzeige des Wattmeters W steht d-emnach auch hierbei mit der jeweiligen Höhe der Flüssigkeitssäule in direktem Zusammenhang.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung des Standes von Flüssigkeitssäulen, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitssäule selbst als sekundäre Wicklung eines Wechselstromtransformators (C, D, E) wirkt, dessen primäre Spulen (D, E) je nach ihrem Standl mehr oder weniger Energie aufnehmen.
Priority Applications (1)
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| DESCH62818D DE369611C (de) | Vorrichtung zur elektrischen Fernuebertragung des Standes von Fluessigkeitssaeulen |
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| DE369611C true DE369611C (de) | 1923-02-21 |
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