DE369638C - Verzoegerungsrelais - Google Patents

Verzoegerungsrelais

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DE369638C
DE369638C DES54355D DES0054355D DE369638C DE 369638 C DE369638 C DE 369638C DE S54355 D DES54355 D DE S54355D DE S0054355 D DES0054355 D DE S0054355D DE 369638 C DE369638 C DE 369638C
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Germany
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relay
magnet
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iron
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DES54355D
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed
    • H01H43/30Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to thermal action
    • H01H43/308Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to thermal action based on the change of electrical properties, e.g. thermistors

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Description

P ATKNT-An Sprüche:
1. Verzögerungsrelais, bei dem zur Erregung des Relaismagneten die Spannungs- oder Stromänderung dient, die infolge der Erwärmung eines elektrischen Widerstandes auftritt, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Widerstand zur Erhöhung der Wärmekapazität auf einen festen Körper aufgewickelt ist.
2. Verzögerungsrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Widerstand zur Erhöhung der Wärmekapazität von festen Körpern rings umgeben ist.
3. Verzögerungsrelais nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Quarz als fester Körper dient.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

  1. Verzögerungsrelais sind bekannt, bei denen zur Erregung des Relaismagneten die Spannungsänderung benutzt wird, die infolge der Erwärmung eines elektrischen Widerstandes an seinen Enden auftritt.
    In Abb. ι ist ein derartiges Verzögerungsrelais schematisch dargestellt. Parallel zum Relaismagneten ι ist ein Eisendraht 2 geschaltet. Sobald der Schalter 3 geschlossen wird, fließt ein Strom von der Batterie 4 sowohl durch die Wicklung des Magneten 1 wie durch den Eisendraht. Die Spannung reicht jedoch nicht aus, um den Magneten 1 zum Ansprechen zu bringen. Erst wenn nach einiger Zeit der Eisendraht 2 sich erwärmt hat, wird die Spannung an seinen Enden groß genug, um den Relaismagneten 1 in Tätigkeit zu setzen. Ein Widerstand 5 dient zur Regelung und gleichzeitig dazu, die Abhängigkeit der
    ao Spannung an den Enden des Drahtes 2 von seinem Widerstände zu erhöhen. Zweckmäßig wird ein Eisenwiderstand benutzt, der in einem indifferenten Gase eingeschlossen ist.
    Abb. 2 zeigt eine andere Schaltung eines solchen Relais. Zwei Eisenwiderstände 6 und 7 bilden mit zwei anderen Widerständen 8 und 9 eine Wheatstonesche Brücke. Die Widerstände 8 und 9 sind so bemessen, daß sie durch den hindurchfließenden Strom nicht erwärmt werden, also einen unveränderlichen elektrischen Leitungswiderstand besitzen. Die Batterie 4 ist über den Schalter 3 an die Brücke angeschlossen. Der Relaismagnet 1 liegt in der Ausgleichsleitung. Die Widerstände 6, 7, 8, 9 sind so abgeglichen, daß bei gewöhnlicher Temperatur der Relaismagnet 1 ohne Strom ist. Sobald aber infolge der Stromwärme der Widerstand in den Eisendrähten 6 und 7 steigt, entsteht ein Ausgleichsstrom, der den Magneten 1 zum Ansprechen bringt.
    Als Widerstand ist Eisendraht besonders geeignet, weil er einen hohen Temperaturkoeffizienten hat. Es können aber auch andere Metalle mit positivem Temperaturkoeffizienten verwendet werden, sogar auch solche mit negativem Temperaturkoeffizienten, wenn man nur die Schaltung entsprechend einrichtet. Beispielsweise können sie statt parallel zum Relaismagneten in Serie mit ihm geschaltet werden.
    *) Von dem Patentsucher ist als Erfinder angegeben worden:
    Dr. Hans Riegger in Berlin-Pankow.
    Die Zeit, die der Relaismagnet zum Ansprechen braucht, ist nicht nur von der Wärmekapazität des Eisendrahtes abhängig, sondern auch von der Wärmeleitfähigkeit und Wärmekapazität der umgebenden Luft oder des umgebenden Gases. In den meisten Fällen sind diese Werte erheblich größer als die Wärmeleitfähigkeit und die Wärmekapazität des feinen Widerstandsdrahtes selbst. Infolgedessen ist ihr Einfluß entscheidend für die Verzögerungszeit des Relais, die infolgedessen von der Temperatur sowohl wie vom " Bewegungszustande der umgebenden Luft sehr abhängig ist.
    Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß der elektrische Widerstand, z. B. der Eisendraht, um einen festen Körper herumgewickelt ist. Der Draht kann in dem Körper auch eingebettet sein. Besonders gut eignet sich hierzu Quarz, da es auch höhere Temperaturen verträgt, ohne zu springen oder zu schmelzen. Der Quarzkörper nimmt die in dem elektrischen Widerstände erzeugte Wärme auf, so daß der Relaismagnet ι erst dann zur Wirkung kommt, wenn der Quarzkörper auf die erforderliche Temperatur erwärmt worden ist. Die Zeit, die hierfür notwendig ist, ist eindeutiger bestimmt und wird zuverlässiger innegehalten als die Zeit, die zur Erwärmung umgebender Luft- und Gasmassen gebraucht wird.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023144B (de) * 1953-11-13 1958-01-23 Siemens Ag Heissleiteranordnung zur Relaisverzoegerung mit steilem Stromanstieg
DE1171513B (de) * 1960-06-23 1964-06-04 Siemens Elektrogeraete Gmbh HF-Strahlungsherd mit Magnetron
DE1215244B (de) * 1957-06-21 1966-04-28 Siemens Ag Nach einer waehlbaren Zeitdauer arbeitende Schalteinrichtung

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DE1215244B (de) * 1957-06-21 1966-04-28 Siemens Ag Nach einer waehlbaren Zeitdauer arbeitende Schalteinrichtung
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