DE369948C - Nivelliereinrichtung - Google Patents

Nivelliereinrichtung

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DE369948C
DE369948C DEZ11377D DEZ0011377D DE369948C DE 369948 C DE369948 C DE 369948C DE Z11377 D DEZ11377 D DE Z11377D DE Z0011377 D DEZ0011377 D DE Z0011377D DE 369948 C DE369948 C DE 369948C
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DE
Germany
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instrument
mirror system
leveling
mirror
line
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Expired
Application number
DEZ11377D
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English (en)
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Carl Zeiss SMT GmbH
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Carl Zeiss SMT GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C5/00Measuring height; Measuring distances transverse to line of sight; Levelling between separated points; Surveyors' levels

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Nivelliereinrichtung. Beim Nivellieren in geneigtem Gelände ist man häufig gezwungen, mit einem verhältnismäßig kleinen Abstand der Meßplatte vom Nivellierinstrument zu arbeiten, um mit der vorhandenen Länge der Meßlatte und der Stativhöhe des Instrumentes auszukommen. Auch tritt hierbei leicht der Fall ein, daß man trotz vorheriger Abschätzung doch mit dem Instrumentenhorizont über das obere Lattenende hinausgerät oder noch unter dem unteren Lattenende bleibt und infolgedessen eine neue Aufstellung vornehmen .muß. Diesen Übelständen sucht die Erfindung dadurch abzuhelfen, daß man im Bedarfsfalle vor Lias Visierfernrohr ein Spiegelsystem schaltet, durch .das die Visierlinie des Instrumentes um einen bestimmten Betrag parallel zu sich selbst in lotrechter Richtung verschoben wird. Hierdurch erzielt man dieselbe Wirkung, als wenn die Meßlatte um den Betrag der Parallelversetzung der Visierlinie verlängert wäre, so daß der Meßbereich um diesen Betrag erweitert wird. Eine solche Parallelversetzung der Visierlinie mit Hilfe eines vorgeschalteten Spiegelsystems ist schon bei Theodoliten angewendet worden. Während es sich jedoch .dabei darum handelte, mit Hilfe der Versetzung durch ein Hindernis verdeckte Gegenstände der Beobachtung überhaupt zugänglich zu machen, verfolgt die Erfindung. wie oben schon angedeutet, die Lösung der Aufgabe, in bergigem Gelände die Entfernung der an sich sichtbaren Meßlatte bei Anwendung eines Instrumentes von üblicher Augenhöhe und von Meßlatten üblicher Länge nicht der Geländeneigung entsprechend verkürzen zu müssen.
  • Die praktische Ausführung der Erfindung kann mit an sich bekannten Mitteln in verschiedener Weise erfolgen. Es kommt sowohl eine Verschiebung der Visierlinie nach oben als auch nach unten in Betracht, j e nachdem man geländeaufwärts oder geländeabwärts messen will. Beides kann mit demselben Spiegelsystem erreicht werden, nenn man es entsprechend umschaltbar anordnet. Auch kann das Spiegelsystem beispielsweise derart zusammengesetzt sein, daß die Visierlinie sowohl in der einen Richtung nach oben als auch in der anderen Richtung nach unten verschoben «-erden kann, so daß man beide Ablesungen nacheinander, etwa mit Hilfe eines umschaltbaren Spiegels, vornehmen kann. Ferner kann man das Spiegelsystem auch derart gestalten, daß eine gleichzeitige Versetzung der Visierlinie nach oben und nach unten herbeigeführt wird.
  • llit Rücksicht auf die erforderliche hohe Genauigkeit muß man das Spiegelsystem derart ausführen, daß es gegen die unvermeidlichen, durch Temperatureinflüsse u. dgl. hervorgerufenen Veränderungen unempfindlich ist, so daß trotz solcher Verän,ierungen die richtige Parallelversetzung erhalten bleibt. Aus diesem Grunde wird man :das Spiegelsystem stets aus Winkelspiegeln oder entsprechenden Spiegelprismen zusammensetzen. Zweckmäßig wird das Spiegelsystem so gewählt, daß es in der Höhenrichtung keine Bildumkehrung herbeiführt, so daß auch bei Verschiebungen des Systems in lotrechter Richtung der lineare Betrag der Versetzung der Visierlinie stets derselbe bleibt. Es ist bei dieser Anordnung nicht nötig, das Spiegelsystem beim Gebrauch mit dein Visierfernrohr in feste Verbindung zu bringen; es genügt beispielsweise, wenn das Spiegelsystem in einem geeigneten Gehäuse leicht abnehmbar am Fuße des Nivellierinstrumentes befestigt wird.
  • Auf der Zeichnung ist in einem Längsschnitt ein Ausführungsbeispiel der Erfinrlung dargestellt, bei dem die Visierlinie des \ivellierinstrumentes unter Beibehaltung der Ausblickrichtung durch Spiegelung in zwei f'entagonalprismen lotrecht nach oben oder unten verschoben wird. Das in der Achse YX aufgestellt zu denkende :@Tivellierinstrument ist durch das Objektiv a des Visierfernrohrs angedeutet. Zwei Pentagonalprismen b1 und h= sind in einem Gehäuse c gelagert, das sowohl unterhalb des Prismas b1 als auch unterhalb b2 mit je einem Paar seitlicher Zapfen dl, d2 versehen ist und am unteren Ende ein Gegengewichte hat, so daß es sich nach Aufhängung an den Zapfen d' oder d2 stets lotrecht einstellt. Mit Hilfe der Zapfen dl oder d2 kann die Vorrichtung auf einen gegabelten Arm f gesetzt werden, der am Fuße des Nivellierinstrumentes angebracht zu denken ist. Ist die Vorrichtung, wie gezeichnet, mit -den Zapfen d2 auf die Gabel f aufgesetzt, so wird der Instrumentenhorizont um den Betrag A erhöht, werden dagegen die Zapfen dl benutzt und die Vorrichtung uia i8o° um die Längsachse gedreht, so wird der Instrumentenhorizont um den gleichen Betrag A gesenkt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Das '\Torschalten eines aus Winkelspiegeln zusammengesetzten Spiegelsystems mit Parallelversetzung der durchtretenden Strahlen, die ihrem linearen Betrage nach durch lotrechte Verschiebungen des Spiegelsystems nicht geändert wird, vor das Visierfernrohr eines N'ivellierinstrumentes, um die Visierlinie des Instrumentes um einen bestimmten Betrag parallel zu sich selbst in lotrechter Richtung zu verschieben, zu dem Zwecke, beim Nivellieren bergauf oder bergab bei Anwendung eines Instrumentes von üblicher Augenhöhe und von Meßlatten üblicher Länge die Entfernung der Meßlatten vom Instrument nicht der Geländeneigung entsprechend verkürzen zu müssen.
  2. 2. Aus Winkelspiegeln zusammengesetztes Spiegelsystem, das dein durch Anspruch r gekennzeichneten Zweck entspricht.
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