DE3700728C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung der Gaszu
fuhr zu einem Gasbrenner gemäß dem Oberbegriff des Patentan
spruches 1.
Eine derartige Vorrichtung, wie sie aus der DE-PS 9 53 903 hervor
geht, bewirkt, daß beim Inbetriebsetzen des Gasbrenners immer
die Vollgasmenge zum Brenner freigegeben wird. Dabei ist zunächst
die Entlüftung der Gaszufuhrleitung erforderlich, wodurch der
für die Zündung erforderliche Zeitraum wesentlich bestimmt
wird. Bei der bekannten Vorrichtung besteht die Schalteinrichtung für die
Umgehungsleitung aus einer elektromotorisch verstellbaren Drosselklappe.
Aus dem DE-GM 84 36 738 ist es außerdem bekannt, den Gasdurch
satz eines Gasbrenners während der Anzündphase zu vergrößern,
so daß die im Ruhezustand nach längerer Betriebspause im Zünd
brennerrohr befindliche Luft schneller ausgetrieben werden
kann.
Schließlich geht aus der AT-PS 2 70 938 ein Zündgasbrenner mit
einer Vordrossel hervor, welche einen unveränderlichen Gasdurch
laßquerschnitt aufweist, der kleiner als der Durchlaßquerschnitt
der auswechselbaren Zünddüse ist. Dadurch ist die Zündgasmenge
fest eingestellt.
Aufgabe der Erfindung ist es, mit einer Vorrichtung der eingangs
bezeichneten Gattung bei Ausbildung des Brenners als Zündgas
brenner den Zeitraum, der nach einer Betriebspause bei der
Inbetriebnahme des Zündgasbrenners für die Entlüftung der Gaszu
fuhrleitung erforderlich ist, auf ein Minimum zu verringern,
um damit den Zündvorgang zu beschleunigen.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patent
anspruches 1 gelöst.
Über die Umgehungsleitung kann zu Beginn des Zündvorganges
zwecks rascher Verdrängung der in der Gaszufuhrleitung enthaltenen
Luft temporär anstelle der gedrosselten Gasmenge in der Gaszu
fuhrleitung eine größere, nichtgedrosselte Gasmenge zugeführt
werden.
Die Erfindung ermöglicht eine nennenswerte Einsparung im Zündgas
verbrauch, weil die in der Gaszufuhrleitung enthaltene Drossel
auf einen dem tatsächlichen Mindestbedarf des Zündgasbrenners
entsprechenden geringen Durchsatz bemessen werden kann, wogegen
für den Zündvorgang selbst unter manueller Betätigung des Schiebers
gegen den Druck der Rückholfeder temporär der größere Querschnitt
der Umgehungsleitung zur Verfügung steht.
Aus der pro Zeiteinheit größeren Menge des während des Zünd
vorganges dem Zündgasbrenner zugeführten Gases resultiert ferner
eine erhebliche Verkürzung der Haltezeit der Thermoelektrik
bei jedem Startvorgang. Andererseits wird infolge des geringeren
Durchsatzes des im Normalbetrieb zugeführten Zündgases die
Schließzeit bis zum Erlöschen der Zündflamme erheblich verkürzt.
Schließlich kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch für
jederlei Heizgeräte verwendet werden, ohne daß es zusätzlicher
Vorrichtungen, wie Entlüftungszündbrenner, bedarf. Die Zündgas
versorgung wird auf einfachste Weise überwachbar.
Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor.
So ist es bei Ausbildung der Vorrichtung gemäß Anspruch 2 bzw.
3 möglich, die Entlüftung der Gaszufuhrleitung ohne weiteres
Zutun beim Zündvorgang selbsttätig eintreten zu lassen. Zu
diesem Zweck ist die zunächst offene, der temporär erhöhten
Gaszufuhr zum Zündgasbrenner dienende Umgehungsleitung mittels
des Thermoventiles bzw. Membranventiles verschließbar, um dadurch
die Zeitspanne der erhöhten, der Luftverdrängung dienenden
Zündgaszufuhr zu begrenzen.
Entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
steht eine Kammer des Membranventiles über eine zweite, vorzugs
weise regelbare Drossel mit der Gaszufuhrleitung in Verbindung.
Diese zweite Drossel bewirkt bei Öffnung des Zufuhrventils
eine langsame Schließung des Membranventiles und damit der
Umgehungsleitung. Die dem Zündgasbrenner zugeführte Gasmenge
wird dadurch vom Querschnitt der in der Gaszufuhrleitung ent
haltenen Drossel bestimmt.
Weiterhin kann in der Umgehungsleitung oder in der Gaszufuhrleitung
eine dritte Drossel angeordnet sein, deren Durchsatz größer
als der Durchsatz der ersten Drossel, jedoch kleiner als der
der Gaszufuhrleitung selbst ist. Dadurch gelangt zunächst sowohl
über die Gaszufuhrleitung als auch über die Umgehungsleitung
eine vergleichsweise große Gasmenge zum Zündgasbrenner, so
daß die dort vorhandene Luft rasch verdrängt wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend anhand
der Zeichnungen erläutert. In diesen Zeichnungen stellen die
Fig. 1 und 2 eine Ausführungsform einer erfindungsge
mäßen Vorrichtung während des Zündvorganges und im Normalbetrieb,
Fig. 3 eine Vorrichtung mit einem in der Umgehungsleitung
angeordneten Thermoventil und
Fig. 4 in gleicher Darstellung
mit einem druckbeeinflußten Membranventil und
Fig. 5 eine
Vorrichtung mit einem Zündgaszufuhrventil dar, in das die der
Entlüftung dienenden Organe integriert sind.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 zweigt in
der die Zündgaszufuhr zu einem Zündgasbrenner 1 regelnden Armatur 2
von der Gaszufuhrleitung 3 eine Umgehungsleitung 4 ab. In der
Zweigleitung 5 der zum Zündgasbrenner 1 führenden Gaszufuhr
leitung 3 ist eine - gegebenenfalls einstellbare - erste Drossel 6
vorgesehen, die den Leitungsquerschnitt auf das für die Versorgung
des Zündgasbrenners 1 erforderliche Minimum verringert. Die
diese Drossel 6 umgehende Umgehungsleitung 4 mündet hinter
der Drossel 6 in die Zweigleitung 5, an deren Ende sich eine
dem Zündgasbrenner 1 zugeordnete Entlüftungsdüse 7 befindet.
Der Durchsatz in den beiden Leitungen 4 und 5 wird vom Schieber 8
gesteuert, der mittels einer Drucktaste 9 gegen die Einwirkung
der Rückholfeder 10 betätigbar ist und einen Durchlaß 1 aufweist,
dessen Querschnitt größer ist als jener der Drossel 6, die
sich in Strömungsrichtung des Zündgases hinter diesem Schieber 8
in der Zweigleitung 5 befindet.
Die Verwendung eines solchen Schiebers 8 zur Steuerung der
Zündgaszufuhr erbringt den Vorteil, daß die Übergänge zwischen
dem Öffnen und Schließen der Leitungen 4 und 5 stetig erfolgen.
Während des Zündvorganges ist gemäß Fig. 1 die Drucktaste 9
der Armatur 2 eingedrückt, so daß für die Zündgaszufuhr zum
Zündgasbrenner 1 der volle Querschnitt der Umgehungsleitung 4
zur Verfügung steht und die in der Leitung 5 befindliche Luft
sehr rasch vom Zündgas verdrängt wird. Die dadurch gewonnene
Intensität der Zündflamme 12 verkürzt auch die Zeit bis zum
Wirksamwerden der Thermoelektrik.
Nach Beendigung des Zündvorganges und Loslassen der Drucktaste 9
wird der Schieber 8 von der Rückholfeder 10 in seine Ausgangs
lage (Ruhelage) nach Fig. 2 rückverstellt, und die Gasver
sorgung des Zündgasbrenners 1 erfolgt nun nur noch über die Zweig
leitung 5 der Gaszufuhrleitung 3, nämlich über den Durchlaß 11
des Schiebers 8, die Drossel 6 der Zweigleitung 5 und die Ent
lüftungsdüse 7, daß heißt in einer reduzierten, für die Versorgung
der Zündflamme 12 gerade noch ausreichenden Mindestmenge, wodurch
sich die Schließzeit bis zum Erlöschen der Zündflamme 12 erheb
lich verkürzt.
Nach der in Fig. 3 dargestellten Variante zweigt von der un
mittelbar zum Zündgasbrenner 1 führenden, die erste Drossel 6
enthaltenden Gaszufuhrleitung 3 eine Umgehungsleitung 4 ab,
die eine dritte Drossel 13 mit einem Querschnitt enthält, der
größer sein kann als jener der Drossel 6. In dieser Umgehungs
leitung 4 befindet sich ein im kalten Zustand, also bei noch
nicht gezündeter Zündflamme 12, offenes Thermoventil 14, bestehend
aus dem von einer Feder 15 beeinflußten, dem Ventilsitz 16
zugeordneten Ventilkörper 17 und einem in einer Kupfer- oder
Messingführung geführten stabförmigen Thermoelement 18 sowie
dem von diesem Thermoelement 18 betätigten, dichtend geführten
Stößel 19.
Das Thermoelement 18 befindet sich im Bereich der Zündflamme 12,
und seine thermische Ausdehnung im Falle der Hitzeeinstrahlung
dieser Zündflamme 12 hat gegen den Druck der Rückholfeder 15
eine Sperre der Umgehungsleitung 4 durch das Ventil 14 zur
Folge.
Die Funktion dieser Vorrichtung zur Entlüftung der Gaszufuhr
leitung 3 ergibt sich daraus wie folgt:
Nach dem Öffnen eines - nicht dargestellten - in der Gaszufuhr
leitung 3 angeordneten Zufuhrventiles gelangt das Zündgas zunächst
in einer durch die summierten Querschnitte der Drosseln 6 und 13
vorgegebenen, also vergleichsweise großen Menge sowohl über
die Gaszufuhrleitung 3 als auch - durch das von der Feder 15
offengehaltene Ventil 14 - über die Umgehungsleitung 4 zum
Zündgasbrenner 1 und verdrängt dadurch rasch die in der Leitung 5
nach einer Betriebspause noch vorhandene Luft.
Nach der solcherart vollzogenen Entlüftung der Leitung 5 und
dem Zünden der Zündflamme 12 durch den Zünder 20 wird das Thermo
element 18 von dieser Zündflamme 12 erhitzt, dehnt sich und
schließt als Weggeber mit dem Ventilkörper 17 die Umgehungs
leitung 4. Ab diesem Zeitpunkt strömt das Zündgas nur noch
über die Gaszufuhrleitung 3 allein, und zwar in der durch den
Querschnitt der Drossel 6 allein bestimmten, für den Bedarf
der Zündflamme 12 gerade noch ausreichenden Menge.
Nach Fig. 4 ist anstelle des Thermoelementes 18 in der Umgehungs
leitung 4 ein Membranventil 21 mit dem von einer Membran gehaltenen
Ventilkörper 22 und dem Ventilsitz 23 vorgesehen. Dieser Ventil
körper 22 wird von einem Stößel 24 gegen die Wirkung einer
Feder 25 verstellt. Die Kammer 26, in der sich der Stößel 24
bewegt, steht unter atmosphärischem Druck. Der Stößel 24 ist
mit einem von einer weiteren Membran 27 gehaltenen Membran
teller 28 verbunden; diese Membran 27 begrenzt eine Kammer 29,
die über eine zweite Drossel 30 mit der Gaszufuhrleitung 3
in Verbindung steht.
Erhöht sich - nach Öffnen des Zufuhrventiles - der Druck in
dieser Kammer 29 mit einer durch die Drossel 30 regelbaren
Verzögerung allmählich, wird das Membranventil 21 und damit
die Umgehungsleitung 4 geschlossen und die Menge des dem Zünd
gasbrenner 1 insgesamt zugeführten Gases wird nun vom Querschnitt
der in der Gaszufuhrleitung 3 enthaltenen Drossel 6 auf die
für die Versorgung für die Zündflamme 12 gerade noch erforder
liche Mindestmenge begrenzt.
Die Drossel 13 mit dem größeren Querschnitt ist bei dieser
Ausführungsform in der Leitung 5 angeordnet, sie könnte aber - wie
in der Fig. 4 gestrichelt angedeutet - auch in der Umgehungs
leitung 4 angeordnet sein. Diese Drossel 13 begrenzt die Menge
des der Zündflamme 12 zugeführten Gases, solange das Membran
ventil 21 noch nicht geschlossen ist.
Gemäß der Fig. 5 sind die der Entlüftung des Zündgasbrenners 1
dienenden Organe in das die Zündgaszufuhr in die Gaszufuhr
leitung 3 regelnde Zündgaszufuhrventil integriert. Die Gaszufuhr
leitung 3 mündet bei dieser Ausführungsform in eine Ventilkammer 32,
in der sich der Ventilkörper 33 bewegt, der mittels einer Dich
tung 34 gegen den Ventilsitz 35 abgedichtet ist, unter dem
Druck einer sich gegen die Wandung 36 der Ventilkammer 32 ab
stützenden Feder 37 steht und in seinem Inneren eine koaxiale
Führung für einen Stößel 38 aufweist, der seinerseits von einer
Feder 39 beeinflußt und gegen die Ventilkammer 32 abgedichtet
ist. Der Ventilkörper 33 ist mittels eines in einer Führung 40
mit der Dichtung 41 geführten Weggebers 42 mechanisch verstellbar,
um die Gaszufuhr aus der Kammer 32 in eine Versorgungsleitung 43
freizugeben, in der sich die erste Drossel 6 befindet, über
die das Gas in eine zum Zündgasbrenner 1 führende Zündgaszufuhr
leitung 44 gelangt.
Dem Stößel 38 des Ventilkörpers 33 ist der Ventilteller 22
des Membranventils 21 zugeordnet, der über eine Dichtung mit
dem Ventilsitz 23 zusammenwirkt und unter dem Druck einer Feder 25
an diesen Ventilsitz 23 angedrückt wird. Der Ventilteller 22
wird ferner über diese Feder 25 vom Membranteller 28 der Membran 27
beeinflußt, die die Kammer 29 begrenzt, die über die Leitung 45
und die Drossel 30 mit der Gaszufuhrleitung 3 in Verbindung
steht.
Wird nun zum Zünden des Zündgasbrenners 1 das - nicht
dargestellte - Haupt-Gasventil und sodann das Zündgaszufuhrventil 33-35
geöffnet, gelangt Gas aus der Zündgaszufuhrleitung 3 über die
Kammer 32, über die Leitung 43, in
einer durch die Drossel 6 begrenzten, dem Mindestbedarf des
Zündgasbrenners 1 entsprechenden Menge sowie über die Leitung 44
zum Zündgasbrenner 1. Zusätzlich zum Mindestbedarf wird aus
einer Kammer 47, in der die Ventilteile 22, 23 angeordnet sind,
über die Umgehungsleitung 4 und eine diese fortsetzende weitere
Zündgaszufuhrleitung 46 Gas zugeführt, wobei die Leitung 46
zur Drossel 13 mit größerem Querschnitt für eine temporär erhöhte
dem Verdrängen der Luft dienende Gaszufuhr führt. In der Kammer 28
baut sich - verzögert durch die regelbare Drossel 30 - Druck
auf, und der Ventilteller 22 wird von diesem Druck und von
der Feder 25 gegen den Ventilsitz 23 gedrückt und wirkt damit
dem Druck des vom Weggeber 42 bewegten Stößels 38 entgegen,
so daß sich bei zunehmendem Gasdruck in der Kammer 29 die dem
Zündgasbrenner 1 zuströmende Gasmenge allmählich verringert.
Sobald die Luft im Zündgasbrenner 1 völlig verdrängt, die Zünd
flamme 12 gezündet und die Entlüftungsphase beendet ist, kann
das der Entlüftung dienende Ventil 21 geschlossen bleiben,
und die Gasversorgung der Zündflamme 12 erfolgt dann nur noch
über die Versorgungsleitung 43, die Drossel 6 und die Zündgas
zufuhrleitung 44.
Um die bestimmungsgemäße Funktion dieser Entlüftungsvorrichtung
zu gewährleisten, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein.
In der Offenstellung des Ventiles 21 muß die Kraft der auf
den Stößel 38 wirkenden Feder 39 größer als die Kraft der auf
den Ventilteller 22 wirkenden Feder 25 sein; in der Geschlossen
stellung dieses Ventiles 21 hingegen ist es - bei offenem Ven
til 33-35 - umgekehrt, die Kraft der Feder 39 muß die Summe
der Kraft der Feder 25 und des auf die Fläche der Membran 27
wirkenden Gasdruckes unterschreiten. Die Kraft der Feder 37
ist entsprechend dem Erfordernis der Gasdichtheit des Ventiles 33-35
bei abgefallener Thermoelektrik bzw. des vom Thermoelement
bei geöffneter Stellung zur Verfügung gestellten Stromes zu
bemessen. Hierbei sind auch noch die Stopfbuchsenreibung und
dauernd auftretende Kräfte zu berücksichtigen. Die Drossel 13
erhält also nur dann Gas, wenn das Ventil 21 während des Zünd
vorganges noch offen ist.
Claims (9)
1. Vorrichtung zur Steuerung der Gaszufuhr zu einem
Gasbrenner mit einer in der Gaszufuhrleitung (3)
dem Brenner vorgeordneten ersten Drossel (6), welcher
eine Umgehungsleitung (4) zugeordnet ist, die mit
einer Schalteinrichtung zum Einschalten der Umgehungs
leitung (4) während des Zündvorganges unter temporär
erhöhter Gaszufuhr zum Brenner versehen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Brenners als
Zündgasbrenner (1) die Schalteinrichtung aus einem
gegen die Wirkung einer Rückholfeder (10) betätigbaren
Schieber (8) besteht, der zumindest einen Durchlaß (11)
aufweist, welcher einen größeren Querschnitt als
die erste Drossel (6) hat, deren Durchsatz dem Mindest
bedarf des Zündgasbrenners (1) entspricht, und welcher
in der Ruhestellung des Schiebers (8) in die Gaszufuhr
leitung (3) einbezogen und nur während der Betätigung
des Schiebers (8) in die Umgehungsleitung (4) verstell
bar ist (Fig. 1, 2).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß anstelle des Schiebers ein von der Zündflamme
(12) beeinflußtes Thermoventil (14) in der Umgehungs
leitung (4) vorgesehen ist, durch das diese nach
beendigtem Zündvorgang verschließbar ist (Fig. 3).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß anstelle des Schiebers ein vom Druck in der Gas
zufuhrleitung (3) beeinflußtes Membranventil (21)
in der Umgehungsleitung (4) vorgesehen ist, durch
das diese nach beendigtem Zündvorgang verschließbar
ist (Fig. 4 und 5).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Kammer (29) des Membranventiles (21) über
eine zweite, vorzugsweise regelbare Drossel (30)
mit der Gaszufuhrleitung (3) in Verbindung steht
(Fig. 4 und 5) .
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekenn
zeichnet durch eine in der Umgehungsleitung (4) oder
in der Gaszufuhrleitung (3, 5) angeordnete dritte
Drossel (13), deren Durchsatz größer als der Durchsatz
der ersten Drossel (6), jedoch kleiner als der der
Gaszufuhrleitung (3) selbst ist (Fig. 3, 4 und 5).
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß koaxial mit dem vom Druck in
der Gaszufuhrleitung (3) beeinflußten Membranventil
(21) in der Gaszufuhrleitung (3) ein die Gaszufuhr
steuerndes Zündgaszufuhrventil (33-35) derart ange
ordnet ist, daß die erste Drossel (6) während
des Zündvorganges über eine Versorgungsleitung (43)
an jene Ventilkammer (32) angeschlossen ist, in der
sich der Ventilkörper (33) des Zündgaszufuhrventils
(33-35) bewegt (Fig. 5).
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an jene Ventilkammer (32) auch die Umgehungsleitung
(4) angeschlossen ist (Fig. 5).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch
einen vom Ventilkörper (33) des Zündgaszufuhrventiles
(33-35) kraftschlüssig betätigbaren Ventilteller
(22) des Membranventils (21) in der Umgehungsleitung
(4) (Fig. 5).
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilteller (22) durch einen federnd axial
im Ventilkörper (33) des Zündgaszufuhrventils (33-35)
geführten Stößel (38) betätigbar ist und selbst
mit einer Feder (25) gegen einen Membranteller (28)
der Membran (27) des Membranventiles (21) abgestützt
ist (Fig. 5).
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19873700728 DE3700728A1 (de) | 1986-01-17 | 1987-01-13 | Vorrichtung zur steuerung der gaszufuhr zu einem zuendgasbrenner |
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|---|---|---|---|
| DE3601163 | 1986-01-17 | ||
| AT19686 | 1986-01-28 | ||
| DE19873700728 DE3700728A1 (de) | 1986-01-17 | 1987-01-13 | Vorrichtung zur steuerung der gaszufuhr zu einem zuendgasbrenner |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3700728A1 DE3700728A1 (de) | 1987-07-30 |
| DE3700728C2 true DE3700728C2 (de) | 1991-06-27 |
Family
ID=27145959
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873700728 Granted DE3700728A1 (de) | 1986-01-17 | 1987-01-13 | Vorrichtung zur steuerung der gaszufuhr zu einem zuendgasbrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3700728A1 (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| PT90590B (pt) * | 1988-07-18 | 1994-06-30 | Vaillant Joh Gmbh & Co | Dispositivo para o comando da alimentacao de gas inflamavel para um queimador de gas inflamavel |
Family Cites Families (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE953903C (de) * | 1951-08-01 | 1956-12-06 | Georg Hegwein | Sicherheitsvorrichtung fuer Gasfeuerungsanlagen |
| AT270938B (de) * | 1967-06-30 | 1969-05-12 | Junkers & Co | Zündbrenner für gasbeheizte Geräte |
| DE8436738U1 (de) * | 1984-12-13 | 1985-04-11 | Joh. Vaillant Gmbh U. Co, 5630 Remscheid | Zuendbrenner |
-
1987
- 1987-01-13 DE DE19873700728 patent/DE3700728A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3700728A1 (de) | 1987-07-30 |
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