DE370077T1 - Waschen von ammoniak. - Google Patents
Waschen von ammoniak.Info
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Claims (31)
1. Verfahren zum Verringern der Konzentration an Ammoniak im Abgas aus der Verbrennung eines kohlenstoffhaltigen
Brennstoffs, umfassend das Einbringen eines stickstof freien Behandlungsmittels in das Abgas, um sich mit
dem im Abgas befindlichen Ammoniak zu vereinigen, wobei das stickstoffreie Behandlungsmittel unter Bedingungen
eingebracht wird, bei denen die Durchführung einer Ammoniakreinigung bewirkt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Abgastemperatur etwa 13500F bis etwa 2 0000F beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem das stickstoffreie
Behandlungsmittel in das Abgas eingebracht wird, um ein Gewichtsverhältnis von stickstoffreiem Behandlungsmittel
zu Ammoniak im Abgas von etwa 2:1 bis etwa 200:1 zu schaffen.
4. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem das stickstoffreie
Behandlungsmittel in das Abgas eingebracht wird, um ein Volumenverhältnis des verdampften stickstoffreien Behandlungsmittels
zum Abgas von etwa 0,000002:1 bis etwa 0,0005:1 zu schaffen.
5. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das stickstoffreie
Behandlungsmittel in einer Lösung, einem Gemisch, einer Dispersion oder Emulsion vorliegt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem das Lösungsmittel in
der Lösung, dem Gemisch, der Dispersion oder Emulsion Wasser umfaßt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem das stickstoffreie
Behandlungsmittel in der Lösung, dem Gemisch, der Dispersion oder Emulsion in einer Konzentration von etwa
1 bis etwa 50 Gew.-% vorliegt.
8. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Bedingungen, die die Durchführung der Ammoniakreinigung bewirken, das
Einbringen dieses stickstoffreien Behandlungsmittels in das Abgas umfassen, um sich mit dem im Abgas befindlichen
Ammoniak umzusetzen, wobei die Abgastemperatur so ist, daß man mit der sich ergebenden Kombination von
stickstoffreiem Behandlungsmittel und Ammoniak weiter rechts auf ihrer Stickoxidreduktion vs. Abgastemperatur-Kurve
arbeitet, als auf der entsprechenden Stickoxidreduktion vs. Abgastemperatur-Kurve mit Ammoniak im Abgas.
9. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das stickstoffreie
Behandlungsmittel einen paraffinischen, olefinischen, aromatischen oder sauerstoffhaltigen Kohlenwasserstoff
umfaßt.
10. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem der sauerstoffhaltige
Kohlenwasserstoff ausgewählt wird aus Alkoholen, Zuckern, Ketonen, Furfural und Furfuralderivaten, organischen
Säuren und ihren Salzen, Estern, Äthern und Aldehyden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem der sauerstoffhaltige
Kohlenwasserstoff ausgewählt wird aus Äthylenglykol,
Methanol, Melasse, Zucker, Aceton, Methyläthylketon, Glycerin, Fischöl und aus deren Gemischen.
12. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem der Kohlenwasserstoff ein Gemisch aus Äthylenglykol und Zucker umfaßt.
13. Verfahren zum Verringern der Konzentration an Ammoniak
im Abgas aus der Verbrennung eines kohlenstoffhaltigen Brennstoffs, umfassend das Einbringen einer wäßrigen Lösung,
die etwa 5 bis etwa 50 Gew.-% eines stickstof freien Behandlungsmittels in das Abgas umfaßt, um
sich mit im Abgas befindlichem Ammoniak umzusetzen, wobei das stickstoffreie Behandlungsmittel bei einer Abgastemperatur
von etwa 13 500F bis etwa 2 000°F und in
einem Verhältnis von stickstoffreiem Behandlungsmittel
zu Ammoniak im Abgas von etwa 2:1 bis etwa 200:1 eingebracht wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem das stickstoffreie
Behandlungsmittel so in das Abgas eingebracht wird, daß es sich mit im Abgas befindlichem Ammoniak unter solchen
Bedingungen umsetzt, daß man mit der sich ergebenden Kombination von stickstoffreiem Behandlungsmittel und
Ammoniak weiter rechts auf ihrer Stickoxidreduktion vs. Abgastemperatur-Kurve arbeitet, als auf der entsprechenden
Stickoxidreduktion vs. Abgastemperatur-Kurve mit Ammoniak im Abgas.
15. Verfahren nach Anspruch 14, bei dem die Abgastemperatur etwa 13 50°F bis etwa 18000F beträgt.
16. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem das stickstoffreie
Behandlungsmittel einen paraffinischen, olefinischen,
aromatischen oder sauerstoffhaltigen Kohlenwasserstoff
umfaßt.
17. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem der sauerstoffhaltige
Kohlenwasserstoff ausgewählt wird aus Alkoholen, Zuckern, Ketonen, Furfural und Furfuralderivaten, organischen
Säuren und ihren Salzen, Estern, Äthern und Aldehyden.
18. Verfahren nach Anspruch 17, bei dem der sauerstoffhaltige
Kohlenwasserstoff ausgewählt wird aus Äthylenglykol,
Methanol, Melasse, Zucker, Aceton, Methyläthylketon, Glycerin, Fischöl und aus deren Gemischen.
19. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem der Kohlenwasserstoff ein Gemisch aus Äthylenglykol und Zucker umfa/Jt.
20. Verfahren zum Verringern der Konzentration an Ammoniak im Abgas aus der Verbrennung eines kohlenstoffhaltigen
Brennstoffs, bei dem gleichzeitig die Konzentration an Stickoxiden im Abgas verringert wird, umfassend:
a. das Einbringen eines stickstoffhaltigen
Behandlungsmittels in das Abgas in einer ersten Temperaturzone für stickstoffhaltige Behandlungsmittel unter Bedingungen, bei denen die Verringerung der
Konzentration an Stickoxiden im Abgas bewirkt wird; und
Behandlungsmittels in das Abgas in einer ersten Temperaturzone für stickstoffhaltige Behandlungsmittel unter Bedingungen, bei denen die Verringerung der
Konzentration an Stickoxiden im Abgas bewirkt wird; und
b. das Einbringen eines stickstoffreien Behandlungsmittels
in das Abgas in einer Temperaturzone stromabwärts von der ersten Temperaturzone für stickstoffhaltige
Behandlungsmittel, um sich mit im Abgas befindlichem Ammoniak nach dem Einbringen des stickstoffhaltigen
Behandlungsmittels zu verbinden,
wobei das stickstoffreie Behandlungsmittel unter Bedingungen eingebracht wird, bei denen die Durchführung einer
Ammoniakreinigung bewirkt wird.
21. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem das stickstoffreie
Behandlungsmittel in das Abgas eingebracht wird, um ein Gewichtsverhaltnis von stickstoffreiem Behandlungsmittel
zu Ammoniak im Abgas von etwa 2:1 bis etwa 200:1 zu
schaffen=
schaffen=
22. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem das stickstoffreie
Behandlungsmittel in das Abgas eingebracht wird, um ein Volumenverhältnis des verdampften stickstoffreien Be-
handlungsmittels zum Abgas von etwa 0,000002:1 bis etwa 0,0005:1 zu schaffen.
23. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem das stickstoffreie
Behandlungsmittel in einer Lösung, einem Gemisch, einer Dispersion oder Emulsion vorliegt.
24. Verfahren nach Anspruch 23, bei dem das Lösungsmittel in der Lösung, dem Gemisch, der Dispersion oder Emulsion
Wasser umfaßt.
25. Verfahren nach Anspruch 24, bei dem das stickstoffreie
Behandlungsmittel in der Lösung, dem Gemisch, der Dispersion oder Emulsion in einer Konzentration von etwa
1 % bis etwa 50 Gew.-% vorliegt.
26. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem die Bedingungen, die die Durchführung der Ammoniakreinigung bewirken, das
Einbringen des stickstoffreien Behandlungsmittels in das Abgas umfassen, um sich mit dem im Abgas befindlichen
Ammoniak umzusetzen, wobei die Abgastemperatur bei diesem Einbringen derart ist, da/3 man mit der sich ergebenden
Kombination von stickstoffreiem Behandlungsmittel und Ammoniak weiter rechts auf ihrer Stickoxidreduktion
vs. Abgastemperatur-Kurve arbeitet, als auf der entsprechenden Stickoxidreduktion vs. Abgastemperatur-Kurve mit
Ammoniak im Abgas.
27. Verfahren nach Anspruch 26, bei dem die Abgastemperatur etwa 13500F bis etwa 1800°F beträgt.
28. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem das stickstoffreie
Behandlungsmittel einen paraffinischen, olefinischen,
aromatischen oder sauerstoffhaltigen Kohlenwasserstoff umfaßt.
29. Verfahren nach Anspruch 28, bei dem der sauerstoffhaltige
Kohlenwasserstoff ausgewählt wird aus Alkoholen,
Zuckern, Ketonen, Furfural und Furfuralderivaten, organischen Säuren und ihren Salzen, Estern, Äthern und
Aldehyden.
Zuckern, Ketonen, Furfural und Furfuralderivaten, organischen Säuren und ihren Salzen, Estern, Äthern und
Aldehyden.
30. Verfahren nach Anspruch 29, bei dem der sauerstoffhaltige
Kohlenwasserstoff ausgewählt wird aus Äthylenglykol,
Methanol, Melasse, Zucker, Aceton, Methyläthylketon, Glycerin, Fischöl und aus deren Gemischen.
31. Verfahren nach Anspruch 30, bei dem der Kohlenwasserstoff ein Gemisch aus Äthylenglykol und Zucker umfaßt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US07/132,801 US4830839A (en) | 1987-02-13 | 1987-12-14 | Ammonia scrubbing |
| PCT/US1988/004246 WO1989005774A1 (en) | 1987-12-14 | 1988-11-29 | Ammonia scrubbing |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE370077T1 true DE370077T1 (de) | 1990-09-27 |
Family
ID=22455662
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE198989901977T Pending DE370077T1 (de) | 1987-12-14 | 1988-11-29 | Waschen von ammoniak. |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPH03501579A (de) |
| AU (1) | AU603325B2 (de) |
| DE (1) | DE370077T1 (de) |
| DK (1) | DK396889A (de) |
| FI (1) | FI893802A7 (de) |
-
1988
- 1988-11-29 FI FI893802A patent/FI893802A7/fi not_active IP Right Cessation
- 1988-11-29 AU AU30402/89A patent/AU603325B2/en not_active Ceased
- 1988-11-29 DE DE198989901977T patent/DE370077T1/de active Pending
- 1988-11-29 JP JP89501939A patent/JPH03501579A/ja active Pending
-
1989
- 1989-08-11 DK DK396889A patent/DK396889A/da not_active Application Discontinuation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FI893802A0 (fi) | 1989-08-11 |
| JPH03501579A (ja) | 1991-04-11 |
| DK396889A (da) | 1989-08-14 |
| FI893802A7 (fi) | 1989-08-11 |
| DK396889D0 (da) | 1989-08-11 |
| AU603325B2 (en) | 1990-11-08 |
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