DE3704423A1 - Verfahren und vorrichtung zum vollautomatischen einlegen von gegenstaenden, insbesondere pralinen, in eine verpackungseinheit - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum vollautomatischen einlegen von gegenstaenden, insbesondere pralinen, in eine verpackungseinheitInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum
vollautomatischen Einlegen von Gegenständen, insbesondere Pralinen,
in vorbestimmter Ausrichtung in jeweils gleiche Positionen einer
Verpackungseinheit. Eine derartige Vorrichtung umfaßt mindestens
eine Zuführeinheit für die Gegenstände, Fördereinrichtungen für
den Transport der Gegenstände zum Einlegeort, sowie eine Einlege
einrichtung für die Gegenstände von der Fördereinrichtung in vor
bestimmte Positionen der Verpackungseinheit.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art werden die Gegenstände
von einem Tablett auf ein Transportband geschoben und auf diesem
mit Hilfe von Schikanen auseinandergezogen und in einer Reihe ange
ordnet, so daß schließlich die Gegenstände in definierter Lage
hintereinanderliegend von breiten Vereinzelungsbändern auf ein
schmales Beschickungsband übergeben werden können. Auf diesem
wird das jeweils vorderste Warenstück von einem Anschlag zentriert
und aus dieser genau definierten Position von einem mechanisch
angetriebenen Einlegekopf mittels eines Saugers bzw. eines Greifers
in die Verpackungseinheit eingelegt. Eine derartige Vorrichtung
ist zwangsläufig mit einer Reihe gravierender Nachteile ver
bunden. So kann der Einlegekopf nur durch eine aufwendige
mechanische Umrüstung auf eine andere Ablegeposition umgestellt
werden. Die Umrüstzeiten können in der Praxis für die Umstellung
einer Einlegestraße mit 20 bis 40 Einlegeköpfen bis zu mehreren
Tagen betragen, mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die
Verpackungskosten. Außerdem kann der Ablegeort eines einzelnen
Einlegearms mit dem hieran gehaltenen Sauger oder Greifer, ver
fahrensbedingt durch mechanische Umstellungen, nur in sehr engen
Grenzen variiert werden. Eine freie Wahl der Ablegeposition ist
nicht möglich. Des weiteren reiben bei den Vereinzelungsbändern
die Gegenstände aneinander sowie an den Seitenführungen der
Schikanen und der Zuführungsbänder, wodurch oberflächenempfindliche
Gegenstände, wie etwa Pralinen, in ihrer Qualität nachteilig be
einfluß werden können. Schließlich ist bei bestimmten Grundriß
formen der Gegenstände, wie etwa bei einem dreieckigen Grund
riß, eine zuverlässige automatische Vereinzelung mittels Schikanen
nicht möglich.
Andererseits hat man auch bereits die Anordnung der Gegenstände
auf dem Tablett oder auf einem Transportband, auf welches die
Gegenstände von dem Tablett abgeschoben werden, mittels eines
optischen Systems registriert und von einem Rechner analysiert.
Mit Hilfe eines Roboters werden die Gegenstände direkt vom
Tablett bzw. dem Transportband abgenommen und in die Verpackungs
einheit in der entsprechenden Position abgelegt. Obwohl die Gegen
stände hierbei geschont werden, und der Einlegeort sich per
Knopfdruck freiwählbar einstellen läßt, weist auch diese An
ordnung unumgängliche, gravierende Nachteile auf. Die Automaten
benötigen, wenn sie wahlfrei jede Position der Verpackungseinheit
errreichen sollen, einen Arbeitsbereich, der mindestens so groß
ist wie der Grundriß der Verpackungseinheit. In der Praxis be
nötigt ein Roboter ca. 1500 bis 2000 mm von der Transportstrecke
der Verpackungseinheit als Arbeitsbereich. Hierdurch werden die
Einlegestraßen, die 20 bis 40 Automaten umfassen können, zwangs
läufig sehr lang und erfordern somit einen
hohen Aufwand an Bedienungs- und Kontrollpersonal. Darüber hinaus
wird die Taktzeit, d.h. die Leistung einer Einlegestraße, von
dem Roboter bestimmt, der den längsten Einlegeweg zurücklegen
muß. Dieser stellt somit das schwächste Glied in der Kette dar,
auf welches die anderen Automaten "warten" müssen. Eine Opti
mierung der Einlegeleistung ist somit nur bedingt möglich.
In Kenntnis dieser Problematik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, das Verfahren bzw. die Vorrichtung der eingangs ge
nannten Art so auszugestalten, daß es unter Vermeidung der aufge
zeigten Nachteile möglich ist, mit hoher Betriebsgeschwindigkeit
und -sicherheit die Gegenstände der Einlegevorrichtung schonend,
lagerichtig und in vorbestimmten Abständen zuzuführen.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die im
Kennzeichen des Hauptanspruches angegebenen Merkmale, wobei
hinsichtlich bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung auf
die Merkmale der Unteransprüche verweisen wird.
Nach der Erfindung erfaßt man die räumliche Lage der Gegenstände
im Beschickungsbereich mathematisch, richtet die Gegenstände in
einer vorbestimmten Weise aus und überführt sie in gleichmäßigen
Abständen auf eine Fördereinrichtung, die die Gegenstände dem
Einlegebereich zuleitet. Die Vorrichtung sieht im Bereich der Zu
führeinheit eine Erfassungseinrichtung vor, mittels welcher Lage
und Ausrichtung der Gegenstände bestimmbar sind, sowie einen in
drei Achsen freiprogrammierbaren Handhabungsautomaten, mittels
welchem die Gegenstände von dem Bereich der Zuführungseinheit
aufnehmbar, in vorbestimmter Richtung ausrichtbar und in regel
mäßigen Abständen auf der Fördereinrichtung absetzbar sind.
Die Erfassungseinrichtung, bei welcher es sich vorzugsweise
um eine optische Lageerkennungseinrichtung handelt, erkennt
die räumliche Position und die Lage der Gegenstände, während sie
langsam unter der Einrichtung hindurchgeführt werden. Die Po
sitions- und Lagedaten werden von dem Erkennungssystem dem
Rechner der Steuerung des Handhabungsgerätes übermittelt,
welcher die optimale Abnahmereihenfolge für die einzelnen
Gegenstände errechnet. Der Handhabungsautomat nimmt dann in
der jeweils errechneten Reihenfolge die Warenstücke auf, richtet
sie aus und setzt sie in räumlich immer gleichbleibende Ablage
position auf der Fördereinrichtung ab, die die Gegenstände dem
Einlegebereich zuleitet. Der Gegenstand wird also während der
Übergabebewegung gleichzeitig in die Lage gedreht, in der er
später in die Verpackungseinheit eingelegt werden soll. Zu
diesem Zweck ist der an dem Handhabungsautomaten gehaltene
Sauger bzw. Greifer drehbar gelagert. Der Drehwinkel wird
zweckmäßigerweise motorisch, entsprechend den Daten des
Erkennungssystems, verstellt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht die
Zufuhreinheit aus einem langsam geregelten Zufuhrband. Auf dieses
Band werden die Gegenstände von einem Tablett aufgeschoben. Sie
bewegen sich langsam unter dem Lageerkennungssystem hindurch,
bevor sie dem Aufnahmebereich des Handhabungsautomaten zugeführt
werden.
Andererseits kann die Zufuhreinheit aus einer Fördervorrichtung
für Tabletts bestehen, die aus einem Speicher auf die Förder
vorrichtung absetzbar sind. Bei diesem Speicher handelt es
sich bevorzugt um einen Paternoster, von welchem die Tabletts
zur Weiterförderung auf Zahnriemen geführt werden, die die
Tabletts unmittelbar langsam unter dem Lageerkennungssystem
hindurchführen. Das Handhabungsgerät kann somit die Gegenstände
direkt von den Tabletts abnehmen.
Beide Ausgestaltungen gewährleisten eine schonende Handhabung der
Gegenstände, die weder durch Reiben aneinander noch Anstoßen
an Schikanen eine Oberflächenschädigung erleiden.
Das Handhabungsgerät legt die Gegenstände immer in einer räumlich
fixen Position auf der Fördereinrichtung ab, die sich zweckmäßiger
weise in der Mitte des Bandes befindet. Hierdurch wird der Rangier
weg im Vergleich zum Einlegeroboter, der direkt in die Verpackungs
einheit einlegt, stark verkürzt. Die Legeleistung des einzelnen
Handhabungsgerätes und damit die Leistung einer ganzen Einlege
straße kann somit wesentlich gesteigert werden.
Durch die schmalen Beschickungsbänder lassen sich mehrere Einlege
vorrichtungen zu kompakten Einlegestationen für mehrere unter
schiedlich ausgestaltete Gegenstände zusammenfassen. So ist es
beispielsweise in der Praxis möglich, eine derartige Einlege
station für acht unterschiedliche Einzelgegenstände auszuführen,
die von einer einzelnen Bedienungsperson überwacht und beschickt
werden kann.
Der unmittelbare Einlegevorgang, bei welchem die Gegenstände
von der Fördereinrichtung abgenommen und in die Verpackungs
einheit eingelegt werden, kann über herkömmliche Einlegemecha
nismen erfolgen. Hierfür bietet sich etwa ein kurvengesteuerter
Einlegemechanismus mit einer Mehrzahl von Saugern bzw. Greifern
für mehrere Gegenstände gleichzeitig an, da eine enge Zusammen
führung der Gegenstände am Abnahmeort mit den schmalen Bändern
möglich ist. Eine geeignete Einlegevorrichtung ist in der
europäischen Patentanmeldung 84 104 796.2 erläutert. Die dort
beschriebenen Einlegeköpfe erlauben eine wahlfreie Positionierung
der Gegenstände in der Verpackungseinheit, womit der Aufbau
einer vollkommen flexiblen Einlegestraße möglich ist.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die
Fördereinrichtung als Saugband mit hierin mittig im Abstand von
einander angeordneten Löchern ausgebildet, die mit einer unter
dem Band gehaltenen Vakuumschiene in Verbindung stehen. Hierdurch
wird gewährleistet, daß sich die Gegenstände auf dem Förderband
nicht verdrehen oder verschieben können. Sie werden auf dem
Förderband lagerichtig zugeführt, so daß eine Drehung des Saugers
oder Greifers am Einlegekopf nicht erforderlich ist.
Der Antrieb des Saugbandes erfolgt zweckmäßig über eine Stachel
walze, deren Stacheln die mittig im Förderband vorgesehenen Löcher
durchgreifen. Der formschlüssige Eingriff sichert einen positiven
Bandantrieb und dient gleichzeitig der Zentrierung wie auch der
Freihaltung der Löcher bei möglichen Verschmutzungen.
Einem einzelnen Handhabungsautomaten können auch zwei Förderein
richtungen zugeordnet sein, die jeweils gleichzeitig beschickt
werden. Dies kann entweder über einen jeweils individuellen Ar
beitsgang des Handhabungsautomaten erfolgen, oder es können diese
auch jeweils mit zwei Saugköpfen oder Greifern ausgestattet sein,
worin eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zu sehen ist.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und erfindungswesentliche Merkmale
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Aus
führungsbeispiels der Erfindung, wobei es sich nur beispiel
haft um das Einlegen von Pralinen handelt, unter Bezugnahme auf
die beigefügten Zeichnungen. Dabei zeigt im einzelnen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Einlegevorrichtung in schema
tischer Darstellung mit einzelnen Einlegeköpfen,
Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Vor
richtung, ebenfalls schematisch dargestellt,
Fig. 3 die Draufsicht auf die Einlegevorrichtung, ent
sprechend der Fig. 1, mit Mehrfacheinlegekopf,
Fig. 4 die schematische Darstellung einer Einlegestation
mit acht Einlegeeinheiten,
Fig. 5 einen Vertikalschnitt durch eine als Saugband ausge
bildete Fördereinrichtung,
Fig. 6 die Vorderansicht einer Ausführungsform der Zufuhr
einheit mit einem Speicher für die die Gegenstände
tragenden Tabletts, und
Fig. 7 eine Seitenansicht des in Fig. 6 gezeigten Speichers.
Die Darstellung gemäß Fig. 1 zeigt eine Zusammenstellung von
drei Zufuhreinheiten, die jeweils insgesamt mit der Bezugsziffer
10 gekennzeichnet sind, und über vier Förderbänder 11 bis 14 die
Einlegestelle bedienen. Die Zufuhreinheit besteht gemäß einer
Ausführungsform aus einem sich langsam fortbewegenden Transport
band 15, auf welchem, in einer nicht näher dargestellten Weise
etwa von Tabletts, die Gegenstände, in diesem Fall Pralinen 16,
deponiert werden. Die ungeordnet auf dem Transportband 15 liegen
den Pralinen 16 werden langsam unter einem schematisch darge
stellten und hinsichtlich seines Aufbaues und seiner Wirkungs
weise hinlänglich bekannten optischen Lageerkennungssystem 17
hindurchgeführt.
Dem Lageerkennungssystem 17 ist ein in drei Achsen freiprogrammier
barer Handhabungsautomat 18 nachgeordnet. Der Handhabungsautomat
18 trägt am äußeren Ende des Armes einen Sauger oder Greifer 19
für die Handhabung der Pralinen 16. Die Positions- und Lagedaten
werden vom Erkennungssystem einem nicht dargestellten Rechner
der Steuerung des Handhabungsautomaten übermittelt, der die
optimale Reihenfolge für die einzelnen Pralinen errechnet. Der
Handhabungsautomat 18 nimmt dann mit seinem Sauger oder Greifer
19 in der jeweils errechneten Reihenfolge die Pralinen von dem
langsam laufenden, geregelten Zufuhrband ab und setzt sie in räum
lich immer gleichbleibender Ablageposition auf dem zum Einlege
bereich führenden Förderband 11 bis 14 ab.
Während dieser Übergabebewegung werden die Pralinen, entsprechend
der Darstellung in Fig. 1 gleichzeitig in die Lage gedreht, in
der sie später in die Verpackungseinheit eingelegt werden sollen.
Zu diesem Zweck ist der Sauger oder Greifer 19 des Handhabungs
automaten 18 drehbar gelagert. Der Drehwinkel wird motorisch,
entsprechend den übermittelten Daten des Erkennungssystems, einge
stellt.
Wie die Fig. 1 zeigt, ist bei einer entsprechenden Leistung des
Handhabungsautomaten 18 dieser in der Lage, gleichzeitig zwei
Transportbänder 11 und 12 zu belegen.
Die Förderbänder 11 bis 14 führen die Pralinen 16 auf die Einlege
stelle zu, wo sie auf eine Fördereinheit 20 treffen, die die
Behälter oder Trays 21 im wesentlichen rechtwinklig in Richtung
des Pfeils 22 fortbewegt. Die Fördereinheit 20 umfaßt eine oder
mehrere Ketten 23 mit Anschlägen oder Rastnasen 24, an welchen die
Behälter 21 positionsgenau anliegen.
Im Einlegebereich ist bei der dargestellten Ausführungsform
jedem Förderband 11 bis 14 ein Einlegekopf 25 zugeordnet. Die
Einlegeköpfe 25 überführen die Pralinen 16 etwa mittels kurven
gesteuerter Sauger oder Greifer von den jeweiligen Förderbändern
11 bis 14 in die vorbestimmte Position innerhalb des Trays 21.
Das Aufsetzen der Pralinen 16 von dem Transportband 15 auf die
Förderbänder 11 bis 14 durch den Handhabungsautomaten 18 sowie
das Einlegen der Pralinen 16 in die Trays 21 durch die Einlege
köpfe 25 kann jeweils während eines kurzen Halts der Förderbänder
11 bis 14 erfolgen.
Die Fig. 2 zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht. Die Vorrichtung
ist von einem Gestell 26 getragen. Der vom Einlegekopf 25 geführte
Sauger 27 überführt entlang der in Fig. 2 durch eine strichpunktierte
Linie angegebenen Bewegungsbahn die Pralinen 16 von dem Förderband
11 in den Behälter 21, der von den Ketten 23 getragen und weiter
bewegt wird. Das Lageerkennungssystem 17 erfaßt die gesamte Breite
des Transportbandes 15 der Zuführeinheit 10. In Fig. 2 ist ledig
lich eine Zuführeinheit 10 dargestellt, wobei jedoch eine Einlege
stelle beispielsweise etwa acht Förderbänder 11 bis 14 mit je
weils zugeordneten Zufuhreinheiten 10 umfassen kann.
Die Förderbänder 11 bis 14 sind als Saugbänder ausgeführt, wie
nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 5 erläutert
werden soll.
Unterhalb des Förderbandes 11 befindet sich eine im Querschnitt
U-förmige Vakuumleiste 28, die über einen entsprechenden An
schluß 29 mit einem nicht dargestellten Unterdrucksystem in Ver
bindung steht. Das Transportband 11 ist als Zahnriemen ausgeführt,
mit einer Verzahnung 30 unterhalb des Bandes, die dem Eingriff
einer Antriebseinheit dient. Das Band 11 ist mittig in regel
mäßigen Abständen mit Löchern 31 versehen, die jeweils die Auf
setzpunkte für die Pralinen 16 durch den Handhabungsautomaten 18
bilden. Die Vakuumleiste 28 ist auf beiden Stirnseiten abge
schlossen, so daß an den im Leistenbereich geführten Löchern
31 eine Saugwirkung vorliegt. Die Pralinen 16 werden dement
sprechend während ihres Transports zur Einlegestelle hin dreh
fest und rutschsicher gehalten.
Wie der Fig. 2 entnehmbar ist, wird das Förderband 11 über eine
Stachelwalze 32 geführt, wobei die Stacheln 33 einen Umfangsab
stand voneinander besitzen, der dem linearen Abstand zwischen den
Löchern 31 des Bandes 11 entspricht. Die Stacheln 33 greifen in
die Löcher ein und dienen dem Antrieb wie auch der Zentrierung
des Bandes 11. Gleichzeitig werden die Löcher durchstoßen und
somit von Verschmutzungen freigehalten. Bei angetriebener Stachel
walze 32 kann auch die Verzahnung 30 als Antriebsmittel entfallen.
Die Vorrichtung gemäß Fig. 3 entspricht im wesentlichen dem Auf
bau, wie er anhand der Fig. 1 erläutert wurde, worauf hiermit
Bezug genommen wird, so daß eine eingehende Beschreibung an dieser
Stelle entfallen kann. Eine Besonderheit bildet ein Doppelsauger
oder -greifer 34, mit welcher einer der Handhabungsautomaten 18
ausgerüstet ist. Der Handhabungsautomat 18 ist somit in der Lage,
gleichzeitig zwei Förderbänder 11 und 12 zu bedienen.
Als weitere Besonderheit ist bei der in Fig. 3 dargestellten Aus
führungsform ein Mehrfach-Einlegekopf 35 vorgesehen, der in der
Lage ist, kurvengesteuert die über die Förderbänder 11 bis 14
herangeführten Pralinen 16 positionsgenau in das Behältnis 21
einzulegen.
Die Fig. 4 zeigt in einer schematischen Darstellung eine Einlege
stelle, in welcher raumsparend acht Förderbänder 11 bis 14 und
36 bis 39 einer Einlegestelle zugeordnet sind. Die Förderbänder
sind um einen Arbeitsplatz 40 gruppiert, so daß eine Bedienungs
person in der Lage ist, die Einlegestelle mit acht Zuführungen
zu überwachen und zu beschicken. Es können Einzeleinlegeköpfe
25 oder aber auch Mehrfacheinlegeköpfe vorgesehen sein.
Eine andere Ausführungsform der Zuführeinheit ist in den
Fig. 6 und 7 dargestellt. Das optische Erkennungssystem 17 und
der Handhabungsautomat 18, der die Pralinen 16 auf das Förder
band 11 überführt, entsprechen der zuvor beschriebenen Aus
führungsform. Statt des Zufuhrbandes 15 sind jedoch bei dem
hier beschriebenen Ausführungsbeispiel Förderketten 41 vorgesehen,
die unmittelbar einem Speicher 42 entnommene Tabletts 43 mit den
hierauf befindlichen Pralinen 16 langsam unter dem Erkennungs
system 17 hindurchführen. Der Speicher 42 ist als Paternoster
ausgeführt. Die Tabletts 43 liegen auf Winkellaschen 45 auf,
die an Vertikalbändern gehalten sind. Im Anforderungsfall werden
die Vertikalbänder 44 in Tätigkeit gesetzt und bewegen sich in
Richtung der in Fig. 7 dargestellten Pfeile 46 vor. Hierbei wird
jeweils das nächste Tablett 43 auf den Förderketten 41 abgesetzt.
Es ergibt sich somit insgesamt eine raumsparende Einlegevor
richtung, die mit hoher Betriebsgeschwindigkeit und Funktions
sicherheit zu arbeiten vermag.
- Bezugszeichenliste:
10 Zuführeinheit
11 Förderband
12 Förderband
13 Förderband
14 Förderband
15 Transportband
16 Pralinen
17 optisches Lageerkennungssystem
18 Handhabungsautomat
19 Sauger/Greifer
20 Fördereinheit
21 Behälter/Tray
22 Pfeil
23 Ketten
24 Anschläge/Rastnasen
25 Einlegeköpfe
26 Gestell
27 Sauger/Greifer
28 Vakuumleiste
29 Anschluß
30 Verzahnung
31 Löcher in 11 bis 14
32 Stachelwalze
33 Stacheln
34 Doppelsauger oder -greifer
35 Mehrfacheinlegekopf
36 Förderband
37 Förderband
38 Förderband
39 Förderband
40 Arbeitsplatz
41 Förderkette
42 Speicher
43 Tablett
44 Vertikalbänder
45 Winkellaschen
46 Pfeile
Claims (10)
1. Verfahren zum vollautomatischen Einlegen von Gegenständen,
insbesondere Pralinen, in vorbestimmter Ausrichtung in jeweils
gleiche Positionen einer Verpackungseinheit, dadurch
gekennzeichnet, daß man im Beschickungsbereich
die räumliche Lage der Gegenstände mathematisch erfaßt, die
Gegenstände in einer vorbestimmten Weise ausrichtet und in
gleichmäßigen Abständen auf eine Fördereinrichtung überführt,
die die Gegenstände dem Einlegebereich zuleitet.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
mit mindestens einer Zuführeinheit für die Gegenstände, Förder
einrichtungen für den Transport der Gegenstände zum Einlegeort,
sowie einer Einlegeeinrichtung für die Gegenstände von der
Fördereinrichtung in vorbestimmte Postionen der Verpackungsein
heit, dadurch gekennzeichnet, daß im Be
reich der Zuführeinheit (10) eine Erfassungseinrichtung (17)
vorgesehen ist, mittels welcher Lage und Ausrichtung der Gegen
stände (16) bestimmbar sind, sowie ein in drei Achsen freipro
grammierbarer Handhabungsautomat (18), mittels welchem die Gegen
stände (16) von dem Bereich der Zuführeinheit (10) aufnehmbar,
in vorbestimmter Richtung ausrichtbar und in regelmäßigen Ab
ständen auf der Fördereinrichtung (11 bis 14, 36 bis 39) ab
setzbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Erfassungseinrichtung aus einer opti
schen Lageerkennungseinrichtung (17) besteht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zufuhreinheit (10) ein
langsam laufendes, geregeltes Zufuhrband (15) umfaßt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zufuhreinheit (10) aus einer
Fördereinrichtung (41) für Tabletts (43) besteht, die von einem
Speicher (42) auf die Fördervorrichtung (41) absetzbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Speicher (42) als Paternoster ausge
bildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung als Saug
band (11 bis 14, 36 bis 39) mit hierin mittig in regelmäßigem
Abstand voneinander angeordneten Löchern (30) ausgebildet ist,
die mit einer unter dem Band angeordneten Vakuumleiste (28)
in Verbindung stehen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß für den Antrieb des Saugbandes (11 bis 14,
36 bis 39) eine Stachelwalze (32) vorgesehen ist, deren Stacheln
(33) die Löcher (31) des Förderbandes (11 bis 14, 36 bis 39)
durchgreifen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Handhabungsautomaten (18)
zwei Fördereinrichtungen (11, 12) zugeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Handhabungsautomat (18)
mit zwei Saugköpfen oder Greifern (34) ausgestattet ist.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19873704423 DE3704423A1 (de) | 1987-02-12 | 1987-02-12 | Verfahren und vorrichtung zum vollautomatischen einlegen von gegenstaenden, insbesondere pralinen, in eine verpackungseinheit |
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| IT8803326A IT1227144B (it) | 1987-02-12 | 1988-02-04 | Procedimento e dispositivo per introdurre, in modo completamente automatico, oggetti, particolarmente cioccolatini, in un'unita' di confezionamento |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873704423 DE3704423A1 (de) | 1987-02-12 | 1987-02-12 | Verfahren und vorrichtung zum vollautomatischen einlegen von gegenstaenden, insbesondere pralinen, in eine verpackungseinheit |
Publications (1)
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