DE370444C - Maschine zur Herstellung von Kunstseide - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Kunstseide

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DE370444C
DE370444C DEP38441D DEP0038441D DE370444C DE 370444 C DE370444 C DE 370444C DE P38441 D DEP38441 D DE P38441D DE P0038441 D DEP0038441 D DE P0038441D DE 370444 C DE370444 C DE 370444C
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DE
Germany
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threads
strand
drum
machine
rayon
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DEP38441D
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/06Wet spinning methods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Edible Seaweed (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung von Kunstseide.
    Es ist bekannt, daß Viskosefäden imAugen-
    blick ihrer Formgebung für das Gerinnen ein
    Ausziehen zulassen, welches dieselben feiner
    macht.
    Es ist ferner bekannt, daß .die ,Fäden :diesem
    Ausziehen. entisp.rechenü verschiedene Quer-
    schnitte haben können, daß .die ZelIulosefädien
    um .so glänzender sind, je mehr sie ausgezo-
    gen, werden, daß die Fäden ein mattes A us-
    sehen haben und eine ve.rsohiedene Elasti.zstät
    .haben, wenn dierelbten im Auäenblick der
    Formgebung keinem Ausziehen unterworfen
    werden oder wenn das Durchziehen gerinzer
    ist -als die A,ttsflußgesahwindi@Jkeit d.er T-ö-
    sun,g, daß es ,i:nfolgedessen möglich ist, mit
    einer entsprechenden Einrichtung Fäden her-
    zustellen, die in Feinheit und Güte versahie-
    :d:en sind.
    Durch vorliegende Erfindung soll eine Ein-
    richtung geschaffen werden, idiie ges, ermög-
    licht, auf einfache WeIse mehr oder weniger
    glänzende und .Uhei feste Fäden von beliebi-
    gem Querschnitt beliebig herzustellen.
    Die Vorbereitungen; denen die zu verar-
    beitende Masse unterworfen wird, bestehen
    darün, @daß maa-n zunächst eine beträchtliche
    Anzahl von S.tr-ahlen aus versginnbarer Zell:u-
    los-elösung s:n bekannte Gerinnungsbäder
    spritzt und sie nachher zu einem Strange ord-
    net. Mit der .nau:en Vorrichtung isst es mög-
    lich, die physikalischen aEigensahaften des
    Stranges @zu ändern, ohne dlaß die Maschine
    stillgesetzt zu .wenden braucht und gegebenen-
    falls gewisse Viskoselösungen v4:>n@ minder-
    wertiger Qualität .zu: verwenden, welche für
    die Fabrikation kün:stlicher Sende bisher un-
    geeignet ,sin:d'. Die angegebenen Wirkungen
    wenden iim wesentlichen @duTch einen regelba-
    ren Antrieb, z. B. durch ein System ausdehn-
    barer Riemenscheiben, :erzielt, welche es ge-
    statten, nach Belieben entweder auugenbli k-
    lick oder fortschreitend die Gesahwaindigkeit
    der Fäden während ihrer Fabrikation zu ändern, und zwar ohne daß der Gang der Maschine auch nur einen Augenblick unterbrochen wird.
  • Dieser Regeltrieb treibt eine Trommel von einer ge:«-;i:ssen Größe, welche am Ausgang des Gerinnungsbades aufgestellt ist. Die Trommel nimmt .den aus dem Bade tretenden Strang auf und befördert ihn in den Sammelbehälter, in dem er sich aufhäuft.
  • Durch einfaches .Beschleunigen oder Verzögern des Antriebes vernichrt oder vermindert. seich der durch die Trommel mikgerissene Strang, und h.ierduTch ändert sieh augenblicklich sowohl das Aussehen als auch die physikalische Struktur .der in Bildung begriffenen Zell:uloseelemente. Das Erzeugnis wird' matter oder glänzender und Feiin'heit und Elastizität ändern sich.
  • Auf ,der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Einrichtung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Vertikalschnitt und Abb.2 einen Grundrdß.
  • i bezeichnet eine Wanne, welche diie Gerinn:ungsflüssigkeit enthält; ihre Form kann belieh;;' sein. Die in der Zeichnung .dargestellte Form erleichtert dem Überwachenden den Zutritt zu allen Punkten seiner Arbeit. Die Wanne muß ziemlich groß sein, tun den Fäden zu gestatten, während ihres AtttfenthaJ-tes .in dem Bade zu :gerinnen und sich zu festigen. Ein Abstand von etwa einem Meter ist zwischen den Düsen und dem Ausga:nge aus der Wanne vorgesehen. a bezeichnet .die Gesamtheit der Apparate, welche die von kapillarer Mundstücken durchlöcherten Platten enthalten. Diese Apparate sind ra'bnehirnbar, um :das Ingangsetzen und Reinigen zu. erleichtern. Während des Ganges sind die Rohrstücke, welche die Kapillarmundstüc.ke (Düsen) tragen, in das Ba.d:,ei.ngetaucht. Diese Rohrstücke werden von dem Rohre 3 gespeist, und dieses Rohr erhält die Lösung ,tmter Druck.
  • Die Fäden sind durch d. dargestellt. Es sind auf einen Meter .Breite .mehrere tausend Fäden vorhanden. Sie werden, :indain sie .einen großen Tail des Gerinnungsba-des durchlaufen, schräg nach dem entgegengesetzten Ende der Wanne geführt, und' ,zwar zu einem Sammler 5, wo sie ,in Form eines ununterbrochenen Stranges gruppiert werden.
  • Dieser Strang ist nun zusammengesetzt aus ungeri@ssenen Fäden oder aus gerissen-en, welche einfach mit fortgerissen worden sind oder welche der Überwachendie nach dem Reißen zu den übrigen Fäden geworfen hat. Beim Austritt aus dem Sammler 5 wird der Strang durch .die Trommel 6 -mitgenommen, auf welcher er infolge .seiner Feuchtigkeit leicht haftet. Diese Trommel dient sowohl zum Mitnehmen als auch zum Ausziehen; sie erhält ,ihre Bewegung direkt oder .indirekt durch den Regeltrieb 7. Die Trommel könnte außerdem als Wickeltrommel ausgebildet werden, auf welches sich der Strang aufrollen würde. In diesem :Falle würde man ihm eine geeii;gnete Form geben, welche später ein leichtes Abnehmen des Stranges gestattet. Die Trommel würde .dann auswechselbar sein, wie ,dies z. B. in der I#-,artonnageni:ndtistrie der Fall ist, um :ein ununterbrochenes Arbeiten zu gestatten.
  • In dem Falle, >d:aß die Trommel nur als Mitnehmer gedacht ist, wird zweckdienlich ein Abstreifer 8 angebracht, welcher den Strang von der Trommel abstreift.
  • io bezeichnet einen Behälter, ,in welchem sich der Strang ansammelt; i i ist ein Behälter, welcher die durch den Strang mitgerissene Gerinnungsflüssigkeit aufnehmen soll; 12 ist die vom :Antrieb kommende Welle, welche die Trommel antreibt; 13 ist der Stellhebel für den Regeltrieb; 14 ist die Welle, welche diesen mit der antreibenden Riemenscheibe 15 verbindet.
  • Die einfache Beschleunigung oder Verzögerung des Regeltriebes gibt der Trommel 0 eine mehr oder weniger schnelle Bewegung, und die Trommel nimmt den Strang mit 5röß erer oder kleinerer Geschwindigkeit mit.
  • Die in Biildirng begniffenen Fäden d. werden nach Belieben ohne Ausziehen hergestellt oder finit einem Ausziehen, welches sie his zum äußersten verfeinert. Der Strang wird -demzufolge ganz nach Belieben aus Fäden,7ju:sammengesetzt sein, welche ein mehr oder -weniger mattes oder glänzendes Aussehen haben, verschiedene Feinheiten aufweisen und in der Elastizität verschieden sind.

Claims (1)

  1. PATENT-AH SPRU CIi Maschine mit Gerinnungswanne und zahlreichen diicht zusammenliegenden Düsen zur Herstellung von Kunstseide, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Wannenende ein @d'i.e gewonnenen Fäden zu einem Strang vereinigender Sammler .(5) und eine Mitnehmertromimnel (6) angeordnet sind, über welch letztere .der von den Fäden gebildete Strang (4.) hinwegläuft, und deren Antrieb (7) mit Regelungselinrichtungen zur beliebigen Veränderung der Umdrehungsgeschwindigkeit während -des Betmiebes versehen ist.
DEP38441D 1913-11-20 1919-09-20 Maschine zur Herstellung von Kunstseide Expired DE370444C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR370444X 1913-11-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE370444C true DE370444C (de) 1923-03-03

Family

ID=8894611

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP38441D Expired DE370444C (de) 1913-11-20 1919-09-20 Maschine zur Herstellung von Kunstseide

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE370444C (de)
FR (1) FR466292A (de)
GB (1) GB121734A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009704B (de) * 1953-11-04 1957-06-06 Aeg Steuer-Quittungsschalter zum Einbau in elektrische Warten od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009704B (de) * 1953-11-04 1957-06-06 Aeg Steuer-Quittungsschalter zum Einbau in elektrische Warten od. dgl.

Also Published As

Publication number Publication date
FR466292A (fr) 1914-05-08
GB121734A (en) 1919-07-17

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