DE3704889C2 - - Google Patents
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- A47B96/00—Details of cabinets, racks or shelf units not covered by a single one of groups A47B43/00 - A47B95/00; General details of furniture
- A47B96/06—Brackets or similar supporting means for cabinets, racks or shelves
- A47B96/063—C-shaped brackets for gripping the shelf edge
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Description
Die Erfindung betrifft einen Konsolenhalter mit den Merk
malen des Oberbegriffes von Patentanspruch 1.
Ein derartiger Konsolenhalter ist aus der DE 31 06 103 A1 be
kannt, und zwar zeigt dort Fig. 10 eine Ausführung, bei der
sich an die Bodenwand des Unterteils eine nach oben stehende
Rückwand anschließt, die den Rückwandschenkel des Oberteils
hintergreift. Dies ist nötig, um bei einer Belastung der
Konsole ein Abwärtsschenken des Unterteils durch Formschluß
zu verhindern. Die Rückwand des Unterteils liegt bei einer
solchen Belastung am rückwärtigen Schenkel des Oberteils an.
Dank der zweiteiligen Ausbildung des Konsolenhalters kann
unterschiedlichen Dicken von Konsolen Rechnung getragen
werden. Das Unterteil weist an seinen seitlichen Enden zwei
Wangen auf, die nach hinten vorstehen, um die Wangen in
Schlitzschienen der Gebäudewand einhängen zu können. Die
seitlichen Wangen am Unterteil sind zwar bei schienenartigen
Konsolenhaltern mit einer Länge gleich der Konsole selbst
hinnehmbar, obwohl sie die Herstellung verteuern und un
schöne sichtbare Befestigungen erforderlich machen, eignen
sich aber nicht, wenn sie nur kurz ausgebildet sind, um eine
Konsole mit zwei solcher kurzen Konsolenhalter an ihren En
den abzustützen. Tragteile, die solchen kurzen Konsolenhal
tern entsprechen können, sind aus dem DE-GM 77 12 517 bekannt,
jedoch dienen diese Tragteile zur Abstützung von Zwischenbö
den vorgegebener Dicke. Diese Tragteile sind einstückig und
entsprechen im Querschnitt etwa den Oberteilen des Konsolen
halters der eingangs genannten Art. Der rückwärtige Schenkel
hat einen nach hinten weisenden Zapfen, der in ein Loch einer
Regalwand eingesetzt wird. Für auskragende Konsolen sind sol
che Tragteile nicht geeignet, weil die Konsolen nicht festge
spannt werden können. Zwar ist dem Konsolenauflageschenkel
eine bodenseitige Klemmlippe zugeordnet, die aber bei auskra
gender Belastung eingedrückt werden würde, sodaß die Konsole
nicht ausreichend gehaltert wäre.
Aus der US-PS 21 95 893 ist eine andersartige zweistückige
Klemme bekannt, mit der verschiedene Gegenstände an einem
Brett oder einem Rohr festgeklemmt werden können, jedoch
läßt sich diese zweiteilige Klemme nicht selbst an einer
Gebäudewand befestigen, um damit eine auskragende Konsole
sicher abzustützen.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Konsolenhalter der ein
gangs genannten Art so auszubilden, daß unter Verzicht auf
jegliche seitlichen Wangen das Oberteil des Konsolenhal
ters unmittelbar an einer Gebäudewand angeschraubt werden
kann und eine hochbelastbare sichere Abstützung der Konsole
auch dann gewährleistet ist, wenn eine vergleichsweise lange
Konsole mit lediglich zwei kurzen Konsolenhaltern festge
klemmt wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Konsolenhalter mit den Merkmalen
des Oberbegriffes von Patentanspruch 1 durch dessen Kennzeich
nungsmerkmale gelöst.
Zur Abstützung hochbelastbarer breiter Konsolen muß die die
Konsole stützende Wand des Unterteils die Konsole weit vorn
abstützen, jedenfalls mehr als dies für den Auflageschenkel
des Oberteils nötig ist. Eine solche auskragende Wand muß auch
unter Belastung der Konsole verformungsstabil bleiben. Dies
wird durch die schräge Vorderwand und die beiden Seitenwände
gewährleistet. Die stützende Wand und die Seitenwände bilden
eine U-förmige Auflagezone für die Konsole, und diese Auflage
zone reicht bis an deren Hinterende heran, sodaß nach dem
Festspannen ein Nachvornkippen des Unterteils zum Oberteil
ausgeschlossen ist. Für unverformbare Konsolen, wie Glasplatten,
reicht eine solche schmale Auflagezone des Unterteils aus.
Für weichere Konsolen empfiehlt sich eine Verbreiterung bis
hin zu einer vollflächigen Auflage der Konsole wie gemäß ein
gangs genanntem Stand der Technik, der dort jedoch den Nach
teil hat, daß die Auflage für die Konsole lediglich aus einer
dünnen nicht weiter gegen Verbiegung versteiften Stützwand
besteht.
Nicht nur das Oberteil, sondern auch das Unterteil des er
findungsgemäßen Konsolenhalters kann aus einem Strangpreßpro
filabschnitt bestehen bei dem z. B. entsprechende längsver
laufende Aufnahmekanäle vorgesehen sind, in die Verankerungs
mittel separater Seitenwände eingreifen. Eine alternative Aus
gestaltung der Erfindung bildet den Gegenstand von Anspruch 2.
Diese Alternative vermeidet nachträgliche Montagearbeiten und
erhöht die Stabilität des Unterteils.
Die Gegenstände der Unteransprüche 3 und 4 bilden weitere
Ausgestaltungen der Erfindung. Der Gegenstand von Anspruch 5
führt zu dem Vorteil, daß die beiden Konsolenteile seitlich
geführt sind und ein optisch ansprechendes Aussehen ver
mittelt wird.
Anspruch 6 gewährleistet, daß sich das Unterteil bei Be
lastung der Konsole zusätzlich an der Gebäudewand abstützen
kann, und gemäß Anspruch 7 findet diese Abstützung des Unter
teils mittelbar am Oberteil statt.
Anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt,
sei die Erfindung näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht einer mittels zwei Konsolen
haltern gehalterten Konsole,
Fig. 2 eine Schnittansicht durch den Konsolen
halter längs der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 eine Horizontalschnittansicht längs der
Linie 3-3 des Konsolenhalters gemäß Fig. 2
jedoch ohne Konsole,
Fig. 4 eine Schnittansicht ähnlich Fig. 2 jedoch
mit einer stärkeren Konsole und
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Konsolenhalter
gemäß Fig. 4 mit eingespannter Konsole.
Gemäß Fig. 1 ist eine Konsole K nahe ihrer beidseitigen
Enden mittels zweier identischer Konsolenhalter 10 abgestützt.
Jeder Konsolenhalter 10 besteht aus einem Oberteil
12 und einem Unterteil 14. Das Oberteil 12 hat einen
Auflageschenkel 16 mit einer sich auf die Konsole K
auflegenden Bodenfläche 18 sowie einen rückwärtigen
Schenkel 20, dessen rückseitige Wandanlageebene rechtwinklig
zur Bodenfläche 18 liegt. Der rückwärtige
Schenkel 20 hat eine konstante Wandstärke. Am unteren
Ende des rückwärtigen Schenkels 20 schließt sich ein Bodenschenkel
22 an, dessen Deckfläche rechtwinklig zum rückwärtigen
Schenkel und damit parallel zur Bodenfläche
18 des Auflageschenkels 16 liegt. Die Profillänge
der Bodenschenkel 22 ist etwas kürzer als diejenige
des Auflageschenkels 16. Das bis dahin beschriebene
Oberteil 12 hat über seine ganze Breite einen
konstanten Querschnitt, sodaß es aus einem Strang
preßprofil hergestellt werden kann. Nahe den beiden
seitlichen Enden des Bodenschenkels 22 sind in die
sen zwei Bohrungen 24 eingebracht, die zum Durchtritt
von jeweils einer Schraube 26 dienen. Auf dem
Bodenschenkel 22 ist ein Gewindestück 28 abgestützt,
in welchem die Schraube 26 verschraubbar ist. Das
Gewindestück 28 hat z. B. einen quadratischen Umriß,
und die Dimensionen sind so gewählt, daß das Gewindestück
mit einer Seitenfläche an der Vorderseite des rückwärtigen
Schenkels 20 anliegt, wenn die Achse seiner
Gewindebohrung mit der Achse der Bohrung 24 ausgefluchtet
ist.
Das Unterteil 14 hat zwei parallele Seitenwände 30,
deren lichter Abstand gleich der Außenbreite des Oberteils
12 ist. Die beiden Seitenwände 30 sind durch eine
schräge Vorderwand 32 miteinander verbunden, die
oben in einer Wand
und unten in eine Bodenwand 34 übergeht, die sich im
wesentlichen rechtwinklig zum rückwärtigen Schenkel 20
erstreckt. Die Oberkanten der Seitenwände 30 und der
Vorderwand 32 liegen in einer gemeinsamen Ebene, die
parallel zur Bodenfläche 18 des Auflageschenkels
16 verläuft. In der Bodenwand 34 befinden sich ebenfalls
zwei Bohrungen 36, die mit den Bohrungen 24 im
Bodenschenkel 22 des Oberteils 12 vertikal paarweise
ausgefluchtet sind. Die Bohrung 36 in der Bodenwand
34 ist abgesetzt, sodaß der Kopf 38 der Schraube 26
zum Teil versenkt ist.
Unmittelbar unterhalb der Bodenfläche 18 sind
im rückwärtigen Schenkel 20 zwei Bohrungen 40 etwa im
gleichen Abstand wie die Bohrungen 24 vorgesehen,
durch die hindurch das Oberteil 12 an einer Wand W
mittels Schrauben 42 befestigt werden kann.
Wie die Fig. 2 und 4 zeigen, haben die Schrauben
26 eine maßgebliche Länge, die etwa gleich der
zwischen Bodenfläche 18 und Deckfläche des Bodenschenkels
22 gemessenen lichten Höhe des Oberteils 12
ist. Wenn die Bodenwand 34 des Unterteils 14 den Bodenschenkel
22 des Oberteils 12 berührt, sollte das obere
Schraubenende gerade unterhalb der Oberkanten der
Seitenwände 30 liegen. Der Klemmspalt
für die Konsole K hat dann die minimale Spalthöhe,
die im Ausführungsbeispiel etwa 5 mm beträgt.
Durch Verschrauben der beiden Schrauben 26 kann das Unterteil
14 abgesenkt werden, wodurch sich der Klemmspalt
vergrößert. Fig. 4 veranschaulicht den Konsolenhalter
10 in einer weit ausgefahrenen Klemmstellung,
in welcher eine starkwandige Konsole K′ von etwa 20 mm
Stärke sicher festgeklemmt ist.
Claims (7)
1. Konsolenhalter, der ein im Querschnitt U-förmiges
Oberteil mit einem sich auf die Konsole auflegenden
Auflageschenkel, einem rechtwinklig anschließenden,
abwärts weisenden, rückwärtigen Schenkel und einem, sich
etwa parallel zum Auflageschenkel im Abstand von der
Konsolenunterseite erstreckenden Bodenschenkel sowie
ein die Konsole untergreifendes Unterteil aufweist,
das eine unterhalb des Bodenschenkels und im Abstand
von diesem angeordnete Bodenwand, eine an diese an
schließende Vorderwand und eine die Konsole boden
seitig abstützende Wand aufweist, die den Auflage
schenkel nach vorn überragt, und mit zwei parallel zum
rückwärtigen Schenkel ausgerichteten Bohrungen in der
Bodenwand und dem Bodenschenkel, von denen derjenigen
des Bodenschenkels ein Gewinde zugeordnet ist, in dem eine
die Bohrungen durchsetzende Schraube verschraubbar ist,
deren Kopf sich an der Bodenwand abstützt und von außen
betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorder
wand (32) von der Bodenwand (34) schräg nach vorn und oben
zu der die Konsole abstützenden Wand hin verläuft und
daß die Vorderwand (32) und die Bodenwand (34) durch Sei
tenwände (30) miteinander verbunden sind, deren Oberkan
ten mit derjenigen der die Konsole abstützenden Wand in
einer gemeinsamen zur Bodenfläche (18) des Auflageschenkels
(16) parallelen Ebene liegt und daß der Rückwandschenkel
(20) des Oberteils (12) durch Bohrungen (40) als unmittelbar
an einer Gebäudewand anzuschraubender Wandanlageschenkel
ausgebildet ist.
2. Konsolenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Unterteil (14) mit Vorder-, Boden- und Seiten
wänden (30, 32, 34) als Gußteil ausgebildet ist.
3. Konsolenhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Seitenwände (30) parallel zu
einander verlaufen.
4. Konsolenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Hinterkanten der Seiten
wände rechtwinklig zu deren Oberkanten verlaufen.
5. Konsolenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die zwischen den Seitenwän
den (30) gemessene lichte Weite des Unterteils (14) gleich
der konstanten Außenbreite des Oberteils (12) ist .
6. Konsolenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Seitenwände (30) des Unterteils (14)
den rückwärtigen Schenkel (20) des Oberteils (12) übergrei
fen.
7. Konsolenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß im Abstand von den Hinterkanten der
Seitenwände (30) gleich der Wandstärke des Rückwand
schenkels (20) Führungsschultern an den Seitenwänden (30)
ausgebildet sind, die an der Vorderseite des Rückwand
schenkels (20) anliegen.
Priority Applications (1)
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| DE3704889A1 DE3704889A1 (de) | 1988-08-25 |
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Also Published As
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