DE3709464A1 - X-y-eingabevorrichtung - Google Patents
X-y-eingabevorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung geht von einem Gegenstand der Gattung 1
aus.
X-Y-Eingabevorrichtungen für Computer insbesondere zur
Cursorsteuerung sind bekannt und werden als
- 1. Maus,
- 2. Steuerknüppel,
- 3. Lichtgriffel,
- 4. berührungsemp findlicher Bildschirm,
- 5. Cursortasten, etc.
ausgeführt.
Bei Computerprogrammen mit Menü- oder menüähnlicher
Steuerung oder Steuerung über Funktionssymbole
(Pictogramme) sind im Programmablauf zusätzlich zur
Eingabe von Text und Zahlen Eingaben zur Bewegung des
Cursors vorzunehmen.
Bei Verwendung der obengenannten Vorrichtungen zur
Cursorsteuerung wird bei jedem Wechsel zwischen
Tastatureingabe und Steuerung des Cursors der flüssige
Eingabeablauf gestört, da:
- a) die Geräte 1-4 meist nicht in das Tastenfeld der Tastatur integriert sind und eine Hand bei jedem Wechsel erneut in eine Grundstellung/Anfangsstellung zur Bedienung der Tastatur bzw. der entsprechenden Vorrichtung gebracht werden muß.
- b) die Cursorpositionierung insbesondere bei Verwendung der Geräte 2 und 5 langsam vor sich geht und damit zeitraubend ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung zu entwickeln, die es erlaubt,
Tastatureingaben und Cursorsteuerungen schnell und
flüssig nacheinander vorzunehmen ohne daß der
Bedienende dabei die Hände aus der Schreibmaschinen
grundhaltung und den Blick vom Bildschirm nehmen muß.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Vorrichtung
nach Anspruch 1 gelöst. Damit werden Menüsteuerung und
Steuerung des Rechners über Pictogramme unterstützt und
beschleunigt und eine schnelle und direkte Mensch-
Maschine-Kommunikation ermöglicht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der X-Y-Eingabevorrichtung
sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Mit Hilfe eines geeigneten Verarbeitungsgerätes können
die obengenannten Steuervorrichtungen 1 bis 5 durch
die beschriebene X-Y-Eingabevorrichtung emuliert
werden. Damit ist z. B. bei Verwendung der beschriebenen
Vorrichtung zusammen mit gängigen Personalcomputern
volle Hard- und Softwarekompatibilität erreichbar.
Die X-Y-Eingabevorrichtung kann allgemein zur
berührungslosen interaktiven Steuerung von Computern
und elektronischen Steuerungen verwendet werden.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der X-
Y-Eingabevorrichtung unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 schematische Darstellung der bevorzugten
Ausführungsform,
Fig. 2 Blockschaltbild des Verarbeitungsgerätes,
Fig. 3 Schaltbild der Vorrichtung A,
Fig. 4 schematische Darstellung der Vorrichtung A,
Fig. 5 Aufbau der flachen Drahtspule als Antenne zur
Erfassung der horizontalen Bewegung des Fingers,
Fig. 6 Aufbau der flachen Drahtspule als Antenne zur
Erfassung der vertikalen Bewegung des Fingers,
Fig. 7 schematische Darstellung der Eigenmagnetfelder
der flachen Drahtspulen im betrachteten
Raumbereich.
Fig. 1 zeigt schematisch die bevorzugte Ausführungsform
eines Gerätes gemäß Anspruch 1. Es dient zur Steuerung
einer Lichtmarke (speziell des Cursors) auf dem
Bildschirm eines Personal Computers.
Die Vorrichtung (A) ist am rechten
Zeigefinger des Bedienenden befestigt. Die Hände
befinden sich beim Bedienen in
Schreibmaschinengrundhaltung, von der ausgehend sowohl
die Texteingabe als auch die Steuerung der Lichtmarke
möglich ist.
Die Empfangsvorrichtung (B)
befindet sich unter der Tastatur. Sie besteht aus zwei
flachen Drahtspulen. Die Ausgangssignale der
Drahtspulen werden an das Verarbeitungsgerät
weitergeleitet.
Das Verarbeitungsgerät (C)
steuert den angeschlossenen Personalcomputer über den
für den Anschluß einer "Maus" vorgesehenen Eingang des
Personalcomputers. (Durch Emulation einer "Maus").
Das Verarbeitungsgerät ist zudem zwischen Tastatur und
Personalcomputer geschaltet, damit es die Betätigung
spezieller Tastenkombinationen als Befehl erkennen und
weiterverarbeiten kann. Die Tastatur ist so
modifiziert, daß das Verarbeitungsgerät die Tastatur-
Schaltermatrix direkt abfragen kann.
Ferner steuert das Verarbeitungsgerät mehrere
Infrarot-Leuchtdioden (D) an, die
in die Tastatur eingebaut sind und die Vorrichtung A
von unten beleuchten.
An der Vorrichtung A befinden sich Fotoelemente, die
Strom im Takt der Infrarotstrahlung erzeugen. Dieser
Strom erzeugt in einer Spule der Vorrichtung A ein
Wechselmagnetfeld, welches wiederum von der
Empfangseinrichtung zur Lagebestimmung gemessen werden
kann.
Zur Aktivierung der Steuerung der Lichtmarke betätigt
der Bedienende mit dem Mittel- und Ringfinger der
rechten Hand gleichzeitig die Tasten K und L.
Jetzt kann durch Bewegen des rechten Zeigefingers die
Lichtmarke auf dem Bildschirm bewegt werden. Dabei
entsteht für den Bedienenden der Eindruck, daß er auf
die Lichtmarke zeigt und ihre Position auf dem
Bildschirm allein dadurch bestimmt.
Durch Betätigung einer der Tasten A, S, D, F, Leertaste
mit den Fingern der linken Hand können bestimmte
Funktionen ausgelöst werden. Diese Funktionen
entsprechen bei Verwendung einer "Maus" dem ein- oder
mehrfachen Betätigen der "Maus-Taste".
Fig. 2 zeigt das Blockschaltbild des
Verarbeitungsgerätes.
Funktionseinheiten des Verarbeitungsgerätes sind:
- - Ablaufsteuerung mit Mikroprozessor mit folgenden
Funktionen:
- - Verarbeitung der Information über Lage bzw. Richtung des Zeigefingers zur Steuerung der Lichtmarke und Weitergabe der Information an den Personalcomputer.
- - Verarbeitung der Tastaturinformation und Weitergabe an den Personalcomputer,
- - Kanal 1 und 2: Verstärker und Gleichrichter.
Beide Kanäle sind identisch aufgebaut. Ein spezieller
Aufbau ist erforderlich, da die Empfangsvorrichtung nur
sehr geringe Spannungen abgibt. Trotzdem soll
thermische Stabilität und Rauschfreiheit gewährleistet
werden.
Es werden als zweipoliger Bessel-Tiefpaß geschaltete
Verstärker verwendet (V 1, V 2). Analogschalter
übernehmen die Funktion von Multiplizierern (M 1 bis
M 3).
Der Multiplizierer M 1 arbeitet als Synchrongleichrichter, der Verstärker V 1 zusammen mit den Multiplizierern M 2, M 3 als Chopperverstärker. V 1 ist als 100 Hz-Tiefpaß mit einer Verstärkung von 500 geschaltet. Der nachfolgende Verstärker V 2 ist als 1 Hz- Tiefpaß mit einer Verstärkung von 500 geschaltet. Als Gesamtverstärkung ergibt sich somit 250 000 bei einer Bandbreite von DC bis 1 Hz.
Der Multiplizierer M 1 arbeitet als Synchrongleichrichter, der Verstärker V 1 zusammen mit den Multiplizierern M 2, M 3 als Chopperverstärker. V 1 ist als 100 Hz-Tiefpaß mit einer Verstärkung von 500 geschaltet. Der nachfolgende Verstärker V 2 ist als 1 Hz- Tiefpaß mit einer Verstärkung von 500 geschaltet. Als Gesamtverstärkung ergibt sich somit 250 000 bei einer Bandbreite von DC bis 1 Hz.
Synchronität zwischen dem Synchrongleichrichter M 1 und
dem Eingangssignal wird dadurch erreicht, daß die
Infrarot-Leuchtdioden ebenfalls mit dem Taktsignal des
Synchrongleichrichters angesteuert werden (vergleiche
Beschreibung der Funktionseinheit '3) Infrarot-
Leuchtdioden LED').
Über einen 10 Bit-Analog/Digitalwandler wird die
Ausgangsspannung digitalisiert und von der
Ablaufsteuerung weiterverarbeitet.
Die Anregung des Schwingkreisstromes in der Vorrichtung
A erfolgt durch LED-Infrarotstrahlung im Takt der
Schwingkreisfrequenz. Die Leuchtdioden sind in das
Gehäuse der Tastatur eingebaut und beleuchten die
Vorrichtung A von unten.
Mit dem PLL-Oszillator werden die internen
Taktfrequenzen auf die Netzfrequenz synchronisiert, um
Interferenz-Störungen (Schwebungen) durch
netzfrequente Magnetfelder zu unterdrücken.
Der PLL-Oszillator schwingt (annähernd) auf der
Resonanzfrequenz des Schwingkreises und steuert sowohl
den Synchrongleichrichter von Kanal 1 und 2 als auch
die Infrarot-LED's an.
Damit wird eine phasenstarre Synchronität gewährleistet
zwischen:
- - Taktfrequenz der LED's,
- - Takt der Infrarotstrahlung,
- - durch Infrarotlicht erzeugter Fotostrom in den Fotoelementen der Vorrichtung A,
- - Schwingkreisstrom in der Vorrichtung A,
- - magnetisches Wechselfeld,
- - induzierte Spannungen in den Empfangsantennen 1 und 2,
- - Taktfrequenz des Synchrongleichrichters.
Fig. 3 zeigt das Schaltbild der Vorrichtung A.
Der durch (L) und (C) gebildete Schwingkreis ist auf ca.
20 KHz abgestimmt und wird jeweils in einer Halbperiode
durch den Fotostrom der Fotoelemente (D) angeregt.
Die Diodencharakteristik der Fotoelemente begrenzt die
Schwingkreisspannung. Damit wird auch bei Änderung der
Beleuchtungsintensität z. B. durch teilweise Abschattung
ein weitgehend gleichbleibender Schwingkreisstrom und
damit ein gleichbleibendes Magnetfeld gewährleistet.
Fig. 4 zeigt die schematische Zeichnung einer
aufgebauten Vorrichtung A.
Die Spule wurde aus Feindraht in einen ringförmigen
Kunststoffkörper gewickelt. Zwei Kondensatoren und
sechs Fotoelemente sind auf dem Umfang des Ringes
verteilt, so daß der Massenschwerpunkt mit dem
Mittelpunkt des Ringes zusammenfällt. Durch die
Verteilung der Fotoelemente auf dem Umfang des Ringes
wird immer mindestens ein Fotoelement von der
Infrarotstrahlung der LED's getroffen.
Fig. 5 und Fig. 6 zeigen den schematischen Aufbau der in
der Empfangsvorrichtung verwendeten flachen
Drahtspulen.
Beide Drahtspulen sind auf einer Fläche von 400 × 400
mm aufgebaut. In Fig. 5 und 6 sind die Abmessungen der
Teilspulen angegeben. Ebenso sind die Anzahl der
Einzeldrähte in den Teilspulen und der Wicklungssinn
(Stromflußrichtung) mit "Wdg." und Pfeil angegeben. Die
beiden Teilspulen in Fig. 5 sind in Serie geschaltet.
Mit (A) wird jeweils der Punkt bezeichnet, in dem das
durch die Drahtspulen erzeugte Magnetfeld optimal
homogen ist.
Zur Auslegung der Drahtspulen zunächst einige
Anmerkungen:
Die horizontale Bewegung des Fingers an dem die
Vorrichtung A befestigt ist soll als "X-Richtung"
bezeichnet werden.
Es wird vorausgesetzt, daß sich die Hand in Ruhe befindet und der Finger aus dem Gelenk heraus bewegt wird.
Es wird vorausgesetzt, daß sich die Hand in Ruhe befindet und der Finger aus dem Gelenk heraus bewegt wird.
Die vertikale Bewegung des Fingers an dem die
Vorrichtung A befestigt ist soll als "Y-Richtung"
bezeichnet werden.
Es wird vorausgesetzt, daß sich die Hand in Ruhe befindet und der Finger aus dem Gelenk heraus bewegt wird.
Es wird vorausgesetzt, daß sich die Hand in Ruhe befindet und der Finger aus dem Gelenk heraus bewegt wird.
Der Raumbereich, in dem sich die Vorrichtung A während
des Bedienvorganges befindet soll als "Raumbereich"
bezeichnet werden. Dieser "Raumbereich" wird
automatisch dadurch festgelegt, daß die Aktivierung der
Cursorbewegung durch Betätigen von bestimmten Tasten
mit der Hand erfolgt, an der die Vorrichtung A
angebracht ist (K und L bei der rechten Hand).
Damit wird die Bewegungsmöglichkeit der Hand wesentlich eingeschränkt.
Damit wird die Bewegungsmöglichkeit der Hand wesentlich eingeschränkt.
Voraussetzung: Die Hand wird während des
Bedienvorganges ruhig gehalten und der Finger an dem
die Vorrichtung A befestigt ist wird aus dem Gelenk
heraus bewegt.
Der Finger kann dann in X- und Y-Richtung in einem gewissen Bereich bewegt werden. Eine gedachte Mittenposition, die sowohl der X- als auch der Y- Richtung gemeinsam ist, soll als "Ruhelage" des Fingers bezeichnet werden.
Der Finger kann dann in X- und Y-Richtung in einem gewissen Bereich bewegt werden. Eine gedachte Mittenposition, die sowohl der X- als auch der Y- Richtung gemeinsam ist, soll als "Ruhelage" des Fingers bezeichnet werden.
Als "Eigenmagnetfeld" einer Drahtspule wird das
magnetische Feld bezeichnet, das entsteht, wenn die
Drahtspule selbst von Strom durchflossen wird.
Die Spule der Vorrichtung A wird als "Ringspule"
bezeichnet.
Die flachen Drahtspulen der Empfangseinrichtung werden
jeweils als "E-Spule" bezeichnet.
Überlegungen zum Aufbau der Drahtspulen der
Empfangseinrichtung gehen davon aus, daß die Änderung
der Gegeninduktivität zwischen einer Spule 1 und einer
Spule 2 die gleiche ist wie zwischen Spule 2 und 1 wenn
beide Spulen geometrisch unverändert bleiben und nur
die räumliche Lage zueinander in Luft geringfügig
geändert wird.
Daher soll zunächst davon ausgegangen werden, daß in
den "E-Spulen" Wechselstrom fließt, der in der
"Ringspule" eine Wechselspannung induziert.
Die beiden "E-Spulen" werden derart aufgebaut, daß sie
im "Raumbereich" jeweils ein annähernd homogenes
"Eigenmagnetfeld" in X- bzw. Y-Richtung
erzeugen (siehe auch Fig. 7).
Durch die sich kreuzenden Feldlinien werden Feldebenen aufgespannt. Die "E-Spulen" wurden derart aufgebaut, daß die "Ringspule" in "Ruhelage" genau in einer Feldebene liegt. Somit wird in der "Ruhelage" keine Spannung in der "Ringspule" induziert. Wird die "Ringspule" aus der Ruhelage heraus bewegt, so wird proportional zur Auslenkung eine bestimmte Fläche der "Ringspule" den Magnetfeldern der "E-Spulen" ausgesetzt.
In der "Ringspule" werden Spannungen induziert, die bei auslenkung in "X-Richtung" vom Magnetfeld der X- "E- Spule" herrühren und zur Auslenkung proportional sind. Die Auslenkung in positive oder negative X-Richtung unterscheidet sich noch durch die Phasenlage der induzierten Spannung, d. h. 0 Grad/180 Grad relativ zur Spannung an der "E-Spule".
Gleichzeitig werden in der "Ringspule" Spannungen induziert, die bei Auslenkung in "Y-Richtung" vom Magnetfeld der Y-"E-Spule" herrühren und zur Auslenkung proportional sind. Die Auslenkung in positive oder negative Y-Richtung unterscheidet sich noch durch die Phasenlage der induzierten Spannung, d. h. 0 Grad/180 Grad relativ zur Spannung an der "E- Spule".
Durch die sich kreuzenden Feldlinien werden Feldebenen aufgespannt. Die "E-Spulen" wurden derart aufgebaut, daß die "Ringspule" in "Ruhelage" genau in einer Feldebene liegt. Somit wird in der "Ruhelage" keine Spannung in der "Ringspule" induziert. Wird die "Ringspule" aus der Ruhelage heraus bewegt, so wird proportional zur Auslenkung eine bestimmte Fläche der "Ringspule" den Magnetfeldern der "E-Spulen" ausgesetzt.
In der "Ringspule" werden Spannungen induziert, die bei auslenkung in "X-Richtung" vom Magnetfeld der X- "E- Spule" herrühren und zur Auslenkung proportional sind. Die Auslenkung in positive oder negative X-Richtung unterscheidet sich noch durch die Phasenlage der induzierten Spannung, d. h. 0 Grad/180 Grad relativ zur Spannung an der "E-Spule".
Gleichzeitig werden in der "Ringspule" Spannungen induziert, die bei Auslenkung in "Y-Richtung" vom Magnetfeld der Y-"E-Spule" herrühren und zur Auslenkung proportional sind. Die Auslenkung in positive oder negative Y-Richtung unterscheidet sich noch durch die Phasenlage der induzierten Spannung, d. h. 0 Grad/180 Grad relativ zur Spannung an der "E- Spule".
Soweit diese Überlegung. Bei der beschriebenen
bevorzugten Ausführungsform wird das Magnetfeld von der
"Ringspule" erzeugt, die Spannungen werden in den "E-
Spulen" induziert.
Werden dann die beiden "E-Spulen" wie oben beschrieben
aufgebaut,
- - dann wird in der "E-Spule" für die X-Richtung eine Spannung erzeugt, die der X-Auslenkung der Vorrichtung A aus der "Ruhelage" heraus proportional ist und je nach Richtung der Auslenkung 0 oder 180 Grad Phasenverschiebung zur Spannung an der "Ringspule" aufweist.
- - Dann wird in der "E-Spule" für die Y-Richtung eine Spannung erzeugt, die der Y-Auslenkung der Vorrichtung A aus der "Ruhelage" heraus proportional ist und je nach Richtung der Auslenkung 0 oder 180 Grad Phasenverschiebung zur Spannung an der "Ringspule" aufweist.
Fig. 7 zeigt die schematische Darstellung der
Eigenmagnetfelder der flachen Drahtspulen.
Mit (A) ist die "Ruhelage" der Vorrichtung A
bezeichnet. Der "Raumbereich" ist durch den
eingezeichneten Quader angedeutet (Vergleiche jeweils
Beschreibung zu Fig. 5 und 6).
Die eingezeichneten Feldlinien treten bei der beschriebenen bevorzugten Ausführungsform des Gerätes nicht auf, da dort das Magnetfeld von Vorrichtung A erzeugt wird.
Die Feldlinien sind lediglich zur Erläuterung der Wirkungsweise der Anordnung "Ringspule"-"E-Spulen" gezeichnet (Vergleiche Beschreibung zu Fig. 5 und 6).
Die eingezeichneten Feldlinien treten bei der beschriebenen bevorzugten Ausführungsform des Gerätes nicht auf, da dort das Magnetfeld von Vorrichtung A erzeugt wird.
Die Feldlinien sind lediglich zur Erläuterung der Wirkungsweise der Anordnung "Ringspule"-"E-Spulen" gezeichnet (Vergleiche Beschreibung zu Fig. 5 und 6).
Claims (17)
1. X-Y-Eingabevorrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Vorrichtung A an einem Finger des Bedienenden
befestigt wird, die Signale aussendet aus denen
mithilfe einer Empfangsvorrichtung und eines
Verarbeitungsgerätes drahtlos die räumliche Lage bzw.
Richtung des Fingers relativ zu einem Bezugssystem
ermittelt werden kann. Die Empfangsvorrichtung setzt
die empfangenen Signale um und gibt sie an das
Verarbeitungsgerät weiter, welches die Information
verarbeitet und an angeschlossene Geräte wie Computer
oder elektronische Steuerungen übermittelt oder
angeschlossene Geräte steuert.
2. X-Y-Eingabevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorrichtung A wie ein Schmuckring an einem Finger,
vorzugsweise dem rechten oder linken Zeigefinger,
befestigt wird.
3. X-Y-Eingabevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorrichtung A eine Spule enthält, die von
Wechselstrom durchflossen wird und ein definiertes
Magnetfeld erzeugt, welches mit der Empfangsvorrichtung
gemessen werden kann.
4. X-Y-Eingabevorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Spule als Ring ausgebildet ist, der über den Finger
gestreift wird.
5. X-Y-Eingabevorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Spule zusammen mit einem Kondensator einen
Schwingkreis bildet.
6. X-Y-Eingabevorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Wechselstrom in der Spule durch optoelektronische
Bauelemente wie Solarzellen erzeugt wird, die mit Licht
im Takt der Schwingkreisfrequenz bestrahlt werden.
7. X-Y-Eingabevorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Wechselstrom in der Spule durch ein äußeres
Wechselmagnetfeld angeregt wird.
8. X-Y-Eingabevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorrichtung A eine elektronische Schaltung enthält,
die eine Identifikation des Ringes ermöglicht. Damit
ist indirekt eine Identifikation des Bedienenden
möglich, was zu speziellen Steuerfunktionen verwendet
werden kann.
9. X-Y-Eingabevorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorrichtung A eine aktive elektronische Schaltung
enthält, die eine Identifikation des Ringes ermöglicht
indem das Frequenz- oder Amplitudenverhalten der
Vorrichtung zeitlich geändert wird.
10. X-Y-Eingabevorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorrichtung A eine aktive elektronische Schaltung
enthält, die eine Identifikation des Ringes ermöglicht
indem ein spezielles Signal ausgesendet wird.
11. X-Y-Eingabevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Empfangsvorrichtung aus Drahtspulen besteht, die
derart aufgebaut sind, daß in einem vorgegebenen
Raumbereich die Bestimmung der Richtung der gedachten
Rotationssymmetrieachse des Magnetfeldes der Spule aus
Anspruch 3 möglich ist und zwar durch Messung der vom
Magnetfeld der Vorrichtung A in den Drahtspulen der
Empfangsvorrichtung induzierten Spannungen.
Damit kann bei geeignetem Aufbau der Vorrichtung A, wie
z. B. in Anspruch 4 angegebenen, eindeutig die Lage und
Richtung des bewegten Fingers bestimmt werden.
12. X-Y-Eingabevorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Drahtspulen als flache Drahtspulen aufgebaut sind,
die auf einen Tisch gelegt oder an oder in einem Gerät
oder einer Vorrichtung angebracht werden können.
13. X-Y-Eingabevorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Drahtspulen als konzentrierte Spulen wie
Zylinderspulen aufgebaut sind, die in ein Gerät oder
eine Vorrichtung eingebaut werden können.
14. X-Y-Eingabevorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Empfangsvorrichtung aus zwei Drahtspulenanordnungen
besteht, die derart aufgebaut sind, daß sie in einem
vorgegebenen Raumbereich zwei nahezu homogene
aufeinander senkrecht stehende Eigen-Magnetfelder
erzeugen, wenn sie von Strom durchflossen werden. Die
räumliche Lage der von diesen beiden Feldern
aufgespannten Feldebenen wird optimal so gewählt, daß
die gedachte Symmetrieachse des von der Vorrichtung A
erzeugten Magnetfeldes während des Bedienvorganges im
Mittel senkrecht auf den Feldebenen steht. In diesem
Fall lassen sich die Ausgangsspannungen der einen bzw.
anderen Drahtspulenanordnung eindeutig der X- bzw. Y-
Bewegung des Ringes in der oben genannten Feldebene
zuordnen.
15. X-Y-Eingabevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Signale der X-Y-Eingabevorrichtung erst dann zur
Ausgabe an die angeschlossenen Geräte oder
Weiterverarbeitung durch die angeschlossenen Geräte
freigegeben werden kann, wenn sich die Vorrichtung A in
einem vorgegebenen Raumbereich befindet.
16. X-Y-Eingabevorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Signale der X-Y-Eingabevorrichtung erst dann zur
Ausgabe an die angeschlossenen Geräte oder
Weiterverarbeitung durch die angeschlossenen Geräte
freigegeben werden, wenn eine bestimmte Taste oder
Tastenkombination einer gleichzeitig verwendeten
Tastatur betätigt wird.
17. X-Y-Eingabevorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei Verwendung einer schreibmaschinenähnlichen Computer-
Eingabetastatur und Benutzung der X-Y-
Eingabevorrichtung die Hände in Schreibmaschinen
grundhaltung verbleiben können. Der Finger an den die
Vorrichtung A angebracht ist, bleibt frei beweglich.
Durch Betätigen einer oder mehrerer Tasten mit den
verbleibenden Fingern der gleichen Hand wird
gewährleistet, daß sich die Vorrichtung A in einem
bestimmten Raumbereich befindet. Durch Betätigen einer
oder mehrerer Tasten mit den dann noch verbleibenden
Fingern der einen oder anderen Hand wird die Ausgabe
der Signale an die angeschlossenen Geräte oder die
Weiterverarbeitung der Signale freigegeben oder es
werden Zusatzfunktionen freigegeben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873709464 DE3709464A1 (de) | 1987-03-23 | 1987-03-23 | X-y-eingabevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873709464 DE3709464A1 (de) | 1987-03-23 | 1987-03-23 | X-y-eingabevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3709464A1 true DE3709464A1 (de) | 1988-10-06 |
Family
ID=6323770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873709464 Withdrawn DE3709464A1 (de) | 1987-03-23 | 1987-03-23 | X-y-eingabevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3709464A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0417921A3 (en) * | 1989-08-24 | 1991-06-12 | Sony Corporation | Electromagnetic input device |
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