DE3710113A1 - Ventilstruktur zum fuellen von saecken - Google Patents

Ventilstruktur zum fuellen von saecken

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DE3710113A1
DE3710113A1 DE19873710113 DE3710113A DE3710113A1 DE 3710113 A1 DE3710113 A1 DE 3710113A1 DE 19873710113 DE19873710113 DE 19873710113 DE 3710113 A DE3710113 A DE 3710113A DE 3710113 A1 DE3710113 A1 DE 3710113A1
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Pietro Zanotti
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ZANOTTI Srl SACCHI IND URAGO
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ZANOTTI Srl SACCHI IND URAGO
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ventilstruktur zum Füllen von Säcken.
Insbesondere ist das Ventil nach der Erfindung von einem Typ, der gewöhnlich an Säcken für industrielle Zwecke angebracht wird, das heisst sogenannte "Ventilsäcke".
Wie bekannt ist, sind die Ventilsäcke so ausgelegt und struk­ turiert, dass sie auf die beste Weise für die automatische Konfektionierung des für sie bestimmten Materials vorgesehen sind.
Zu diesem Zweck wird jeder Sack noch vor dem Füllen sei es am Boden wie auch oben verschlossen, und er wird mit einem Ven­ til versehen, das dazu dient, das Füllen des Sackes selbst zu ermöglichen. Genauer gesagt wird verdeutlicht, dass während des Füllens des Sackes das Ventil eine Abgabedüse aufnimmt, die zu einer automatischen Einsackmaschine gehört, und aus der das einzusackende Material austritt.
Heutzutage sind im wesentlichen zwei verschiedene Ventiltypen bekannt.
Ein erster Ventiltyp besteht einfach aus einem schlauchförmi­ gen Einfüllstutzen, der durch das Verkleben eines Papierbo­ gens am oberen oder unteren Ende des Sackes vor dem Ver­ schliessen desselben erhalten wird. Während des Verschlies­ sens des oberen oder unteren Endes des Sackes wird der Bogen zusammen mit den Teilen, die dazu bestimmt sind, den Ver­ schluss selbst zu bilden, zusammengefaltet, wobei er eine im wesentlichen schlauchförmige Muffenstruktur annimmt.
Es ist ebenfalls vorgesehen, dass ein Teil des Stutzens sich innerhalb des Sackes erstreckt, um bei vollem Sack ein Aus­ treten des Materials durch das Ventil zu vermeiden, wenn die­ ses sich am Boden des Sackes selbst befindet. Tatsächlich be­ wirkt in diesem Zustand das Gewicht des Materials selbst auf den Einfüllstutzen das automatische Schliessen des Ventils durch Zusammendrücken.
Ein anderer bekannter Ventiltyp wird auf eine im wesentlichen gleiche Weise wie die vorstehend beschriebene erhalten, je­ doch mit dem Unterschied, dass zwischen dem Einfüllstutzen und dem entsprechenden Teil des Sackes, an dem der Einfüll­ stutzen selbst befestigt ist, ein zusätzlicher Bogen aus Polyäthylen vorgesehen wird, der sich in das lnnere des Sackes und über das Ende des Einfüllstutzens selbst hinaus erstreckt.
Die Aufgabe des zusätzlichen Bogens ist grundsätzlich die, die Wirkung des oben erwähnten Verschliessens bei vollem Sack zu verbessern, und zwar durch die geringere Steifheit, die das Polyäthylen gegenüber dem den Einfüllstutzen bildenden Papier aufweist.
Nach dem, was hier allgemein beschrieben wurde, stellt man fest, dass die bekannten Ventile Probleme beim Füllen der Säcke mit sich bringen.
Dies ist darauf zurückzuführen, dass es während der Herstel­ lung der Säcke leicht passieren kann, dass die innere Ober­ fläche eines Einfüllstutzen mit dem zum Verkleben des Ein­ füllstutzens selbst an dem Sack und zum Verschliessen des Sackes selbst verwendeten Klebstoff beschmutzt wird. ln die­ sem Falle riskiert man das Verkleben der inneren Oberflächen des Einfüllstutzen miteinander.
Wie man sich leicht vorstellen kann, dringt, wenn ein Sack in dem oben erwähnten Zustand an die automatische Einsackmaschi­ ne gelangt, die von letzterer getragene Abgabedüse nicht kor­ rekt in das Ventil ein, mit dem Ergebnis, dass das von dieser abgegebene Material neben den Sack fällt.
Dieser Zustand führt ausser, dass er Materialverlust und Tot­ zeiten in der Produktion mit sich bringt, die nötig werden, um die Maschinen und die Bereiche wieder zu reinigen, in die das Material gefallen ist, zu besonders negativen Aspekten, wenn das Einsacken von korrosiven, toxischen und ähnlichen Produkten vorgenommen wird.
Ein weiterer Nachteil der bisher bekannten Ventile ist der, dass diese nicht immer das Austreten des Materials aus den entsprechenden Säcken verhindern können. Man kann in der Tat feststellen, dass, besonders wenn die Säcke mehrmals umge­ dreht werden, stets Materialverluste auftreten, die vor allem dann Probleme verursachen können, wenn diese Säcke selbst korrosive oder toxische Materialien enthalten.
In dieser Lage ist der Zweck der vorliegenden Erfindung der, die bei der bekannten Technik festgestellten Nachteile zu vermeiden, indem ein Ventil zum Füllen der Säcke hergestellt wird, das eine grössere Zuverlässigkeit bei der Anwendung aufweist als die bei den bekannten Ventilen feststellbare.
Dieser und noch weitere Zwecke, die deutlicher aus der vor­ liegenden Beschreibung hervorgehen, werden im wesentlichen erreicht durch eine Ventilstruktur zum Füllen von Säcken, enthaltend einen schlauchförmigen Einfüllstutzen, der an ei­ nem Sack durch eine Öffnung befestigt ist, die in eine Ecke des Sackes selbst eingearbeitet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Einfüllstutzen an seiner internen Oberflä­ che einen mit Kunststoffmaterial ausgekleideten Abschnitt aufweist, der sich für wenigstens die Hälfte des Verlaufs des genannten Einfüllstutzens im wesentlichen nach einer zu dem Hauptverlauf des genannten Sackes rechtwinklig verlaufenden Ebene erstreckt.
Weite Eigenschaften und Vorteile gehen deutlicher aus der de­ taillierten Beschreibung einer vorgezogenen, jedoch nicht ausschliesslichen Verwirklichungsform eines Ventils zum Fül­ len von Säcken hervor, das eine Struktur nach der vorliegen­ den Erfindung hat, die hier nachstehend unter Bezugnahme auf die rein als Beispiel mitgelieferten Zeichnungen gemacht wird, die daher nicht begrenzend sind, und von denen
Abb. 1 eine perspektivische und unterbrochene Ansicht eines Sackes zeigt, an dem ein Ventil von der Struktur nach der vorliegenden Erfindung angebracht ist;
Abb. 2 ist die perspektivische, unterbrochene und zerlegte Darstellung eines Details aus der Abbildung 1;
Abb. 3 zeigt in perspektivischer, unterbrochener und zer­ legter Darstellung ein weiteres Beispiel eines Ventils mit der Struktur nach der vorliegenden Erfindung;
Abb. 4 ist eine Ansicht im Schnitt, ausgeführt nach der Li­ nie IV-IV aus der Abbildung 3;
Abb. 5 zeigt in perspektivischer, unterbrochener und zer­ legter Darstellung ein weiteres Beispiel eines Ventils mit der Struktur nach der vorliegenden Erfindung.
Unter Bezugnahme auf die erwähnten Abbildungen ist mit 1 ins­ gesamt ein Ventil zum Füllen von Säcken bezeichnet, das eine Struktur nach der vorliegenden Erfindung hat.
Das Ventil 1, an und für sich bekannt und herkömmlich, ist im wesentlichen aus einem schlauchförmigen Einfüllstutzen 2 her­ gestellt, der in einen Sack 3 eingesetzt ist, und zwar durch eine in eine Ecke des Sackes selbst eingearbeitete Öffnung. lnsbesondere weist der Sack 3 eine im wesentlichen schlauch­ förmige Struktur auf, die an beiden sich gegenüberliegenden Enden verschlossen ist, von denen aber nur eins in den bei­ liegenden Zeichnungen dargestellt wird. Das Verschliessen der Enden des Sackes 3 wird durch das Umbiegen von zwei sich gegenüberliegenden Seitenabschnitten 4 der oben erwähnten schlauchförmigen Struktur zum Inneren des Sackes 3 selbst hin erreicht, so dass zwei sich gegenüberliegende Verschlussfal­ ten 5 gebildet werden. Letztere werden übereinander und über die Seitenabschnitte 4 gelegt und so verklebt, wobei Kleb­ stoff für Papier verwendet wird. Es ist weiter ein Verstär­ kungsbogen 6 vorgesehen, der über die übereinanderliegenden Verschlussfalten 5 gelegt und an diesen sowie an den Seiten­ abschnitten 4 verklebt wird.
Wie man bemerken kann, wird der Einfüllstutzen 2 grundsätz­ lich zwischen einen der Seitenabschnitte 4 und die Ver­ schlussfalten 5 geschoben, bevor diese auf die oben erwähnte Weise übereinandergelegt werden und natürlich, nachdem auf diese der Klebstoff aufgetragen wurde, um deren Verbindung zu erhalten. Auf diese Weise wird der Einfüllstutzen 2 fest mit dem Seitenabschnitt 4 und den Verschlussfalten 5 verklebt, wobei gleichzeitig das Zusammenkleben desselben verhindert wird, so dass in dem Sack 3 eine Öffnung hergestellt ist, die das Einfüllen des einzusackenden Materials erlaubt.
Ausserdem und vorteilhafterweise ist in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung vorgesehen, dass der Einfüllstut­ zen 2 an seiner inneren Oberfläche einen mit Kunststoff ver­ kleideten Abschnitt 7 aufweist, der sich grundsätzlich nach einer rechtwinkligen Ebene im Verhältnis zu dem Hauptverlauf des Sackes 3 erstreckt, und zwar um wenigstens die Hälfte des Verlaufs des Einfüllstutzens 2 selbst.
Genauer gesagt ist in dem Beispiel wie in den Abbildungen 1 und 2 vorgesehen, dass der Einfüllstutzen 2 einen ersten Bo­ gen 8 aus papiernem Material enthält, der mit einer seiner äusseren Oberflächen 8 a an dem Sack 3 an den Stellen der Ver­ schlussfalten 5 und des entsprechenden Seitenabschnittes 4 verklebt wird. An dem ersten Bogen 8 wird dann an einer inne­ ren Oberfläche 8 b, die der äusseren Oberfläche 8 a gegenüber­ liegt, ein zweiter Bogen 9 aus Kunststoffmaterial verklebt, zum Beispiel aus Polyäthylen, der an dem Einfüllstutzen 2 den oben erwähnten verkleideten Abschnitt 7 bildet.
Der erste Bogen 8 und der zweite Bogen 9 sind gegenseitig durch Klebstoffstreifen miteinander verbunden. Der zur Her­ stellung letzterer verwendete Klebstoff weist vorzugsweise Eigenschaften auf, die dazu geeignet sind, auf optimale Weise das Papier, welches den ersten Bogen 8 bildet, mit dem Kunst­ stoffmaterial, welches den zweiten Bogen 9 bildet, zu verkle­ ben und kann daher ein anderer sein als der normalerweise zur Herstellung des Sackes 3 verwendete. Ausserdem und vorteil­ hafterweise sind die Klebstoffstreifen 10 so verteilt, dass sie auf dem Bogen 9 entlang einem dem Inneren des Sackes 3 zugewandten Rand eine freien Abschnitt 9 a lassen, der nicht mit dem ersten Bogen 8 verklebt ist. Stets unter Bezugnahme auf das Beispiel in den Abbildungen 1 und 2 ist vorgesehen, dass der zweite Bogen 9 im wesentlichen die gleiche Ausdeh­ nung aufweist wie der erste Bogen 8. Daraus ergibt sich, dass sich der verkleidete Abschnitt 7 über den gesamten Verlauf des Einfüllstutzens 2 erstreckt. In diesem Zustand kann vor­ teilhafterweise vorgesehen werden, wie deutlich in den Abbil­ dungen 1 und 2 hervorgehoben wird, dass der Einfüllstutzen 2 zu einem Teil aus dem Sack 3 herausragt, so dass es ermög­ licht wird, wenn der Sack 3 erst einmal gefüllt ist, das Ver­ schliessen des Ventils 1 durch Verschweissen des Einfüllstut­ zens 2 an seiner nach aussen gerichteten Seite vorzunehmen.
ln den Abbildungen 3 und 4 wird hervorgehoben, dass der zwei­ te Bogen 9 entlang seiner der Aussenseite des Sackes 3 zuge­ wandten Seite einen Abschnitt 11 aufweisen kann, der über den entsprechenden Rand des ersten Bogens 8 gebogen ist. Dieser umgebogene Abschnitt 11 kann vorteilhafterweise infolge des gleichzeitigen Umbiegens des zweiten Bogens 9 und des ersten Bogens 8 erhalten werden, wie aus der Abbildung 4 noch deut­ licher hervorgeht.
Ein weiteres Beispiel eines Ventils 1 mit der betreffenden Struktur ist in der Abbildung 5 dargestellt. Nach diesem Bei­ spiel enthält der Einfüllstutzen 2 anstelle des zweiten Bo­ gens 9 ein schlauchförmiges Element 12 aus Kunststoffmate­ rial, an dem aussen ein dritter Bogen 13 aus papiernem Mate­ rial verklebt ist.
Wie man feststellen kann, ist der dritte Bogen 13 auf der den Verschlussfalten 5 zugewandten Seite angeordnet, und zwar aus Gründen, die nachstehend besser verdeutlicht werden.
Wie man weiter feststellen kann, ist gleich dem, was unter Bezugnahme auf die gegenseitige Verbindung zwischen dem er­ sten Bogen 8 und dem zweiten Bogen 9 gesagt wurde, vorgese­ hen, dass das schlauchförmige Element 12 an dem dritten Bogen 13 und an dem entsprechenden Seitenabschnitt 4 durch Kleb­ stoffstreifen 14 befestigt wird, die so verteilt werden, dass an dem schlauchförmigen Element 12 selbst ein freier Ab­ schnitt 12 a bleibt, der nicht mit dem Verstärkungsbogen 13 und dem Seitenabschnitt 4 verklebt ist.
Ausserdem und vorteilhafterweise kann auch in diesem Falle vorgesehen werden, dass der Einfüllstutzen 2 zu einem Teil aus dem entsprechenden Sack 3 herausragt, wie schon unter Be­ zugnahme auf das in den Abbildungen 1 und 2 gezeigte Beispiel gesagt wurde.
Nach dem, was in vorwiegend struktureller Hinsicht beschrie­ ben wurde, ist der Betrieb des Ventils zum Füllen von Säcken mit der Struktur nach der vorliegenden Erfindung leicht er­ kennbar und unterscheidet sich im wesentlichen nicht von dem der bisher bekannten Ventile.
Insbesondere muss bemerkt werden, dass das Vorhandensein des freien Abschnittes 9 a des zweiten Bogens 9 oder 12 a des schlauchförmigen Elementes 12 vorteilhafterweise zum automa­ tischen Verschliessen des Ventils 1 führt, sobald der Füll­ vorgang des Sackes 3 durch eine automatische Einsackmaschine beendet ist.
Bei dieser Gelegenheit wird bemerkt, dass bei vielen automa­ tischen Einsackmaschinen das einzusackende Material allgemein durch einen Luftstrahl von hohem Druck in den Sack eingeführt wird. Während des Einsackens tritt der Überschuss der in den Sack eingeblasenen Luft durch eine Serie von kleinen Löchern aus, die speziell dafür in letzterem hergestellt wurden.
Wenn nach beendetem Einsacken der Durchstrom von Luft und Ma­ terial durch das Ventil 1 aufhört, verleiht der Druckunter­ schied zwischen dem lnneren des Sackes 3 und dem Aussenbe­ reich dem freien Abschnitt 9 a oder 12 a die Neigung, sich um sich selbst zu biegen, wodurch das automatische Verschliessen des Ventils 1 bewirkt wird. Auf diese Weise wird vorteilhaf­ terweise der Luftaustritt und damit der Austritt von in die­ ser schwebendem Material durch den Einfüllstutzen 2 vermie­ den, Luftaustritte, die andernfalls durch den oben erwähnten Druckunterschied entstehen würden.
Die vorliegende Erfindung erreicht somit die gewünschten Zwecke.
Bei dieser Gelegenheit muss weiter bemerkt werden, dass, da der normalerweise bei der Herstellung von Säcken verwendete Klebstoff nur dazu geeignet ist, Papier mit Papier zu verkle­ ben, das Vorhandensein des mit Kunststoffmaterial verkleide­ ten Abschnittes 7 im Inneren des Einfüllstutzens 2 das Risiko des unerwünschten Verklebens der inneren Oberflächen des Ein­ füllstutzens 2 selbst miteinander vermeidet.
Ausserdem und vorteilhafterweise, wie auch vorstehend er­ wähnt, kann das Ventil nach der vorliegenden Erfindung so hergestellt werden, dass sein hermetisches Verschliessen durch Verschweissen möglich ist, wobei auf diese Weise jegli­ cher Austritt von eingesacktem Material verhindert wird.
Es wird weiter erwähnt, dass das Vorhandensein des ersten Bo­ gens 8 wie in den Beispielen in den Abbildungen von 1 bis 4, und des dritten Bogens 13 in dem Beispiel in Abbildung 5 es erlaubt, das Ventil 1 auf optimale Weise mit dem Sack 3 zu verbinden, und zwar unter Verwendung der bei der Herstellung von Ventilsäcken benutzten Maschinen und Klebstoffen.
Natürlich können zahlreiche Änderungen und Varianten an der vorliegenden Erfindung angebracht werden, ohne deshalb aus dem Bereich des diese kennzeichnenden erfinderischen Konzepts herauszugehen.

Claims (9)

1. Ventilstruktur zum Füllen von Säcken, enthaltend einen schlauchförmigen Einfüllstutzen (2), der an einem Sack (3) durch eine Öffnung befestigt ist, die in eine Ecke des Sackes (3) selbst eingearbeitet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Einfüllstutzen (2) an seiner internen Oberfläche einen mit Kunststoffmaterial ausgekleideten Abschnitt (7) aufweist, der sich für wenigstens die Hälfte des Verlaufs des genannten Einfüllstutzens (2) im wesentlichen nach einer zu dem Hauptverlauf des genannten Sackes (3) rechtwinklig ver­ laufenden Ebene erstreckt.
2. Ventilstruktur nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der genannte Einfüllstutzen (2) einen ersten Bogen (8) aus papiernem Material enthält, der entsprechend zu einer seiner äusseren Oberflächen (8 a) an dem genannten Sack (3) verklebt ist, sowie einen zweiten Bogen (9) aus Kunst­ stoffmaterial, welcher den genannten ausgekleideten Abschnitt (7) beschreibt, wobei der genannte zweite Bogen (9) mit dem ersten Bogen (8) an einer internen Oberfläche (8 b) desselben verklebt ist, die auf der entgegengesetzten Seite von der ge­ nannten äusseren Oberfläche (8 a) liegt.
3. Ventilstruktur nach Patentanspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der genannte zweite Bogen (9) aus Kunststoff­ material entlang einer nach aussen des genannten Sackes (3) zeigenden Seite einen über den entsprechenden Rand des ge­ nannten ersten Bogens (8) aus papiernem Material gebogenen Abschnitt (11) aufweist.
4. Ventilstruktur nach Patentanspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der genannte zweite Bogen (9) auf Kunststoff­ material entlang einem nach innen des genannten Sackes (3) zeigenden Rand einen freien und nicht mit dem genannten er­ sten Bogen (8) aus papiernem Material verklebten Abschnitt (9 a) aufweist.
5. Ventilstruktur nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass sich der genannte ausgekleidete Abschnitt (7) über den gesamten Verlauf des genannten Einfüllstutzens (2) erstreckt.
6. Ventilstruktur nach Patentanspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der genannte Einfüllstutzen (2) zu einem Teil aus den genannten Sack (3) herausragt.
7. Ventilstruktur nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der genannte Einfüllstutzen ein schlauchförmi­ ges Element (12) aus Kunststoffmaterial enthält, das mit ei­ nem von dem genannten Sack (3) gehaltenen seitlichen Ab­ schnitt (4) verklebt ist und sich im wesentlichen nach einer rechtwinklig zu dem Hauptverlauf des Sackes (3) selbst ver­ laufenden Ebene erstreckt, wobei aussen an dem genannten schlauchförmigen Element (12) auf der zu von dem Sack gehal­ tenen und über dem schlauchförmigen Element (12) selbst lie­ genden Verschlusslaschen (5) umgebogenen Seite ein dritter Bogen (13) aus papiernem Material angeklebt ist.
8. Ventilstruktur nach Patentanspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das genannte schlauchförmige Element (12) ent­ lang seinem zum Inneren des genannten Sackes (3) zeigenden Rand einen freien Abschnitt (12 a) aufweist, der nicht mit dem genannten seitlichen Abschnitt (4) und dem genannten dritten Bogen (13) aus papiernem Material verklebt ist.
9. Ventilstruktur zum Füllen von Säcken nach den vorstehen­ den Patentansprüchen und nach dem, was für die dargelegten Zwecke beschrieben und gezeigt wurde.
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