DE3710113A1 - Ventilstruktur zum fuellen von saecken - Google Patents
Ventilstruktur zum fuellen von saeckenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ventilstruktur zum
Füllen von Säcken.
Insbesondere ist das Ventil nach der Erfindung von einem Typ,
der gewöhnlich an Säcken für industrielle Zwecke angebracht
wird, das heisst sogenannte "Ventilsäcke".
Wie bekannt ist, sind die Ventilsäcke so ausgelegt und struk
turiert, dass sie auf die beste Weise für die automatische
Konfektionierung des für sie bestimmten Materials vorgesehen
sind.
Zu diesem Zweck wird jeder Sack noch vor dem Füllen sei es am
Boden wie auch oben verschlossen, und er wird mit einem Ven
til versehen, das dazu dient, das Füllen des Sackes selbst zu
ermöglichen. Genauer gesagt wird verdeutlicht, dass während
des Füllens des Sackes das Ventil eine Abgabedüse aufnimmt,
die zu einer automatischen Einsackmaschine gehört, und aus
der das einzusackende Material austritt.
Heutzutage sind im wesentlichen zwei verschiedene Ventiltypen
bekannt.
Ein erster Ventiltyp besteht einfach aus einem schlauchförmi
gen Einfüllstutzen, der durch das Verkleben eines Papierbo
gens am oberen oder unteren Ende des Sackes vor dem Ver
schliessen desselben erhalten wird. Während des Verschlies
sens des oberen oder unteren Endes des Sackes wird der Bogen
zusammen mit den Teilen, die dazu bestimmt sind, den Ver
schluss selbst zu bilden, zusammengefaltet, wobei er eine im
wesentlichen schlauchförmige Muffenstruktur annimmt.
Es ist ebenfalls vorgesehen, dass ein Teil des Stutzens sich
innerhalb des Sackes erstreckt, um bei vollem Sack ein Aus
treten des Materials durch das Ventil zu vermeiden, wenn die
ses sich am Boden des Sackes selbst befindet. Tatsächlich be
wirkt in diesem Zustand das Gewicht des Materials selbst auf
den Einfüllstutzen das automatische Schliessen des Ventils
durch Zusammendrücken.
Ein anderer bekannter Ventiltyp wird auf eine im wesentlichen
gleiche Weise wie die vorstehend beschriebene erhalten, je
doch mit dem Unterschied, dass zwischen dem Einfüllstutzen
und dem entsprechenden Teil des Sackes, an dem der Einfüll
stutzen selbst befestigt ist, ein zusätzlicher Bogen aus
Polyäthylen vorgesehen wird, der sich in das lnnere des
Sackes und über das Ende des Einfüllstutzens selbst hinaus
erstreckt.
Die Aufgabe des zusätzlichen Bogens ist grundsätzlich die,
die Wirkung des oben erwähnten Verschliessens bei vollem Sack
zu verbessern, und zwar durch die geringere Steifheit, die
das Polyäthylen gegenüber dem den Einfüllstutzen bildenden
Papier aufweist.
Nach dem, was hier allgemein beschrieben wurde, stellt man
fest, dass die bekannten Ventile Probleme beim Füllen der
Säcke mit sich bringen.
Dies ist darauf zurückzuführen, dass es während der Herstel
lung der Säcke leicht passieren kann, dass die innere Ober
fläche eines Einfüllstutzen mit dem zum Verkleben des Ein
füllstutzens selbst an dem Sack und zum Verschliessen des
Sackes selbst verwendeten Klebstoff beschmutzt wird. ln die
sem Falle riskiert man das Verkleben der inneren Oberflächen
des Einfüllstutzen miteinander.
Wie man sich leicht vorstellen kann, dringt, wenn ein Sack in
dem oben erwähnten Zustand an die automatische Einsackmaschi
ne gelangt, die von letzterer getragene Abgabedüse nicht kor
rekt in das Ventil ein, mit dem Ergebnis, dass das von dieser
abgegebene Material neben den Sack fällt.
Dieser Zustand führt ausser, dass er Materialverlust und Tot
zeiten in der Produktion mit sich bringt, die nötig werden,
um die Maschinen und die Bereiche wieder zu reinigen, in die
das Material gefallen ist, zu besonders negativen Aspekten,
wenn das Einsacken von korrosiven, toxischen und ähnlichen
Produkten vorgenommen wird.
Ein weiterer Nachteil der bisher bekannten Ventile ist der,
dass diese nicht immer das Austreten des Materials aus den
entsprechenden Säcken verhindern können. Man kann in der Tat
feststellen, dass, besonders wenn die Säcke mehrmals umge
dreht werden, stets Materialverluste auftreten, die vor allem
dann Probleme verursachen können, wenn diese Säcke selbst
korrosive oder toxische Materialien enthalten.
In dieser Lage ist der Zweck der vorliegenden Erfindung der,
die bei der bekannten Technik festgestellten Nachteile zu
vermeiden, indem ein Ventil zum Füllen der Säcke hergestellt
wird, das eine grössere Zuverlässigkeit bei der Anwendung
aufweist als die bei den bekannten Ventilen feststellbare.
Dieser und noch weitere Zwecke, die deutlicher aus der vor
liegenden Beschreibung hervorgehen, werden im wesentlichen
erreicht durch eine Ventilstruktur zum Füllen von Säcken,
enthaltend einen schlauchförmigen Einfüllstutzen, der an ei
nem Sack durch eine Öffnung befestigt ist, die in eine Ecke
des Sackes selbst eingearbeitet ist, dadurch gekennzeichnet,
dass der genannte Einfüllstutzen an seiner internen Oberflä
che einen mit Kunststoffmaterial ausgekleideten Abschnitt
aufweist, der sich für wenigstens die Hälfte des Verlaufs des
genannten Einfüllstutzens im wesentlichen nach einer zu dem
Hauptverlauf des genannten Sackes rechtwinklig verlaufenden
Ebene erstreckt.
Weite Eigenschaften und Vorteile gehen deutlicher aus der de
taillierten Beschreibung einer vorgezogenen, jedoch nicht
ausschliesslichen Verwirklichungsform eines Ventils zum Fül
len von Säcken hervor, das eine Struktur nach der vorliegen
den Erfindung hat, die hier nachstehend unter Bezugnahme auf
die rein als Beispiel mitgelieferten Zeichnungen gemacht
wird, die daher nicht begrenzend sind, und von denen
Abb. 1 eine perspektivische und unterbrochene Ansicht eines
Sackes zeigt, an dem ein Ventil von der Struktur nach der
vorliegenden Erfindung angebracht ist;
Abb. 2 ist die perspektivische, unterbrochene und zerlegte
Darstellung eines Details aus der Abbildung 1;
Abb. 3 zeigt in perspektivischer, unterbrochener und zer
legter Darstellung ein weiteres Beispiel eines Ventils mit
der Struktur nach der vorliegenden Erfindung;
Abb. 4 ist eine Ansicht im Schnitt, ausgeführt nach der Li
nie IV-IV aus der Abbildung 3;
Abb. 5 zeigt in perspektivischer, unterbrochener und zer
legter Darstellung ein weiteres Beispiel eines Ventils mit
der Struktur nach der vorliegenden Erfindung.
Unter Bezugnahme auf die erwähnten Abbildungen ist mit 1 ins
gesamt ein Ventil zum Füllen von Säcken bezeichnet, das eine
Struktur nach der vorliegenden Erfindung hat.
Das Ventil 1, an und für sich bekannt und herkömmlich, ist im
wesentlichen aus einem schlauchförmigen Einfüllstutzen 2 her
gestellt, der in einen Sack 3 eingesetzt ist, und zwar durch
eine in eine Ecke des Sackes selbst eingearbeitete Öffnung.
lnsbesondere weist der Sack 3 eine im wesentlichen schlauch
förmige Struktur auf, die an beiden sich gegenüberliegenden
Enden verschlossen ist, von denen aber nur eins in den bei
liegenden Zeichnungen dargestellt wird. Das Verschliessen der
Enden des Sackes 3 wird durch das Umbiegen von zwei sich
gegenüberliegenden Seitenabschnitten 4 der oben erwähnten
schlauchförmigen Struktur zum Inneren des Sackes 3 selbst hin
erreicht, so dass zwei sich gegenüberliegende Verschlussfal
ten 5 gebildet werden. Letztere werden übereinander und über
die Seitenabschnitte 4 gelegt und so verklebt, wobei Kleb
stoff für Papier verwendet wird. Es ist weiter ein Verstär
kungsbogen 6 vorgesehen, der über die übereinanderliegenden
Verschlussfalten 5 gelegt und an diesen sowie an den Seiten
abschnitten 4 verklebt wird.
Wie man bemerken kann, wird der Einfüllstutzen 2 grundsätz
lich zwischen einen der Seitenabschnitte 4 und die Ver
schlussfalten 5 geschoben, bevor diese auf die oben erwähnte
Weise übereinandergelegt werden und natürlich, nachdem auf
diese der Klebstoff aufgetragen wurde, um deren Verbindung zu
erhalten. Auf diese Weise wird der Einfüllstutzen 2 fest mit
dem Seitenabschnitt 4 und den Verschlussfalten 5 verklebt,
wobei gleichzeitig das Zusammenkleben desselben verhindert
wird, so dass in dem Sack 3 eine Öffnung hergestellt ist, die
das Einfüllen des einzusackenden Materials erlaubt.
Ausserdem und vorteilhafterweise ist in Übereinstimmung mit
der vorliegenden Erfindung vorgesehen, dass der Einfüllstut
zen 2 an seiner inneren Oberfläche einen mit Kunststoff ver
kleideten Abschnitt 7 aufweist, der sich grundsätzlich nach
einer rechtwinkligen Ebene im Verhältnis zu dem Hauptverlauf
des Sackes 3 erstreckt, und zwar um wenigstens die Hälfte des
Verlaufs des Einfüllstutzens 2 selbst.
Genauer gesagt ist in dem Beispiel wie in den Abbildungen 1
und 2 vorgesehen, dass der Einfüllstutzen 2 einen ersten Bo
gen 8 aus papiernem Material enthält, der mit einer seiner
äusseren Oberflächen 8 a an dem Sack 3 an den Stellen der Ver
schlussfalten 5 und des entsprechenden Seitenabschnittes 4
verklebt wird. An dem ersten Bogen 8 wird dann an einer inne
ren Oberfläche 8 b, die der äusseren Oberfläche 8 a gegenüber
liegt, ein zweiter Bogen 9 aus Kunststoffmaterial verklebt,
zum Beispiel aus Polyäthylen, der an dem Einfüllstutzen 2 den
oben erwähnten verkleideten Abschnitt 7 bildet.
Der erste Bogen 8 und der zweite Bogen 9 sind gegenseitig
durch Klebstoffstreifen miteinander verbunden. Der zur Her
stellung letzterer verwendete Klebstoff weist vorzugsweise
Eigenschaften auf, die dazu geeignet sind, auf optimale Weise
das Papier, welches den ersten Bogen 8 bildet, mit dem Kunst
stoffmaterial, welches den zweiten Bogen 9 bildet, zu verkle
ben und kann daher ein anderer sein als der normalerweise zur
Herstellung des Sackes 3 verwendete. Ausserdem und vorteil
hafterweise sind die Klebstoffstreifen 10 so verteilt, dass
sie auf dem Bogen 9 entlang einem dem Inneren des Sackes 3
zugewandten Rand eine freien Abschnitt 9 a lassen, der nicht
mit dem ersten Bogen 8 verklebt ist. Stets unter Bezugnahme
auf das Beispiel in den Abbildungen 1 und 2 ist vorgesehen,
dass der zweite Bogen 9 im wesentlichen die gleiche Ausdeh
nung aufweist wie der erste Bogen 8. Daraus ergibt sich, dass
sich der verkleidete Abschnitt 7 über den gesamten Verlauf
des Einfüllstutzens 2 erstreckt. In diesem Zustand kann vor
teilhafterweise vorgesehen werden, wie deutlich in den Abbil
dungen 1 und 2 hervorgehoben wird, dass der Einfüllstutzen 2
zu einem Teil aus dem Sack 3 herausragt, so dass es ermög
licht wird, wenn der Sack 3 erst einmal gefüllt ist, das Ver
schliessen des Ventils 1 durch Verschweissen des Einfüllstut
zens 2 an seiner nach aussen gerichteten Seite vorzunehmen.
ln den Abbildungen 3 und 4 wird hervorgehoben, dass der zwei
te Bogen 9 entlang seiner der Aussenseite des Sackes 3 zuge
wandten Seite einen Abschnitt 11 aufweisen kann, der über den
entsprechenden Rand des ersten Bogens 8 gebogen ist. Dieser
umgebogene Abschnitt 11 kann vorteilhafterweise infolge des
gleichzeitigen Umbiegens des zweiten Bogens 9 und des ersten
Bogens 8 erhalten werden, wie aus der Abbildung 4 noch deut
licher hervorgeht.
Ein weiteres Beispiel eines Ventils 1 mit der betreffenden
Struktur ist in der Abbildung 5 dargestellt. Nach diesem Bei
spiel enthält der Einfüllstutzen 2 anstelle des zweiten Bo
gens 9 ein schlauchförmiges Element 12 aus Kunststoffmate
rial, an dem aussen ein dritter Bogen 13 aus papiernem Mate
rial verklebt ist.
Wie man feststellen kann, ist der dritte Bogen 13 auf der den
Verschlussfalten 5 zugewandten Seite angeordnet, und zwar aus
Gründen, die nachstehend besser verdeutlicht werden.
Wie man weiter feststellen kann, ist gleich dem, was unter
Bezugnahme auf die gegenseitige Verbindung zwischen dem er
sten Bogen 8 und dem zweiten Bogen 9 gesagt wurde, vorgese
hen, dass das schlauchförmige Element 12 an dem dritten Bogen
13 und an dem entsprechenden Seitenabschnitt 4 durch Kleb
stoffstreifen 14 befestigt wird, die so verteilt werden, dass
an dem schlauchförmigen Element 12 selbst ein freier Ab
schnitt 12 a bleibt, der nicht mit dem Verstärkungsbogen 13
und dem Seitenabschnitt 4 verklebt ist.
Ausserdem und vorteilhafterweise kann auch in diesem Falle
vorgesehen werden, dass der Einfüllstutzen 2 zu einem Teil
aus dem entsprechenden Sack 3 herausragt, wie schon unter Be
zugnahme auf das in den Abbildungen 1 und 2 gezeigte Beispiel
gesagt wurde.
Nach dem, was in vorwiegend struktureller Hinsicht beschrie
ben wurde, ist der Betrieb des Ventils zum Füllen von Säcken
mit der Struktur nach der vorliegenden Erfindung leicht er
kennbar und unterscheidet sich im wesentlichen nicht von dem
der bisher bekannten Ventile.
Insbesondere muss bemerkt werden, dass das Vorhandensein des
freien Abschnittes 9 a des zweiten Bogens 9 oder 12 a des
schlauchförmigen Elementes 12 vorteilhafterweise zum automa
tischen Verschliessen des Ventils 1 führt, sobald der Füll
vorgang des Sackes 3 durch eine automatische Einsackmaschine
beendet ist.
Bei dieser Gelegenheit wird bemerkt, dass bei vielen automa
tischen Einsackmaschinen das einzusackende Material allgemein
durch einen Luftstrahl von hohem Druck in den Sack eingeführt
wird. Während des Einsackens tritt der Überschuss der in den
Sack eingeblasenen Luft durch eine Serie von kleinen Löchern
aus, die speziell dafür in letzterem hergestellt wurden.
Wenn nach beendetem Einsacken der Durchstrom von Luft und Ma
terial durch das Ventil 1 aufhört, verleiht der Druckunter
schied zwischen dem lnneren des Sackes 3 und dem Aussenbe
reich dem freien Abschnitt 9 a oder 12 a die Neigung, sich um
sich selbst zu biegen, wodurch das automatische Verschliessen
des Ventils 1 bewirkt wird. Auf diese Weise wird vorteilhaf
terweise der Luftaustritt und damit der Austritt von in die
ser schwebendem Material durch den Einfüllstutzen 2 vermie
den, Luftaustritte, die andernfalls durch den oben erwähnten
Druckunterschied entstehen würden.
Die vorliegende Erfindung erreicht somit die gewünschten
Zwecke.
Bei dieser Gelegenheit muss weiter bemerkt werden, dass, da
der normalerweise bei der Herstellung von Säcken verwendete
Klebstoff nur dazu geeignet ist, Papier mit Papier zu verkle
ben, das Vorhandensein des mit Kunststoffmaterial verkleide
ten Abschnittes 7 im Inneren des Einfüllstutzens 2 das Risiko
des unerwünschten Verklebens der inneren Oberflächen des Ein
füllstutzens 2 selbst miteinander vermeidet.
Ausserdem und vorteilhafterweise, wie auch vorstehend er
wähnt, kann das Ventil nach der vorliegenden Erfindung so
hergestellt werden, dass sein hermetisches Verschliessen
durch Verschweissen möglich ist, wobei auf diese Weise jegli
cher Austritt von eingesacktem Material verhindert wird.
Es wird weiter erwähnt, dass das Vorhandensein des ersten Bo
gens 8 wie in den Beispielen in den Abbildungen von 1 bis 4,
und des dritten Bogens 13 in dem Beispiel in Abbildung 5 es
erlaubt, das Ventil 1 auf optimale Weise mit dem Sack 3 zu
verbinden, und zwar unter Verwendung der bei der Herstellung
von Ventilsäcken benutzten Maschinen und Klebstoffen.
Natürlich können zahlreiche Änderungen und Varianten an der
vorliegenden Erfindung angebracht werden, ohne deshalb aus
dem Bereich des diese kennzeichnenden erfinderischen Konzepts
herauszugehen.
Claims (9)
1. Ventilstruktur zum Füllen von Säcken, enthaltend einen
schlauchförmigen Einfüllstutzen (2), der an einem Sack (3)
durch eine Öffnung befestigt ist, die in eine Ecke des Sackes
(3) selbst eingearbeitet ist, dadurch gekennzeichnet, dass
der genannte Einfüllstutzen (2) an seiner internen Oberfläche
einen mit Kunststoffmaterial ausgekleideten Abschnitt (7)
aufweist, der sich für wenigstens die Hälfte des Verlaufs des
genannten Einfüllstutzens (2) im wesentlichen nach einer zu
dem Hauptverlauf des genannten Sackes (3) rechtwinklig ver
laufenden Ebene erstreckt.
2. Ventilstruktur nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass der genannte Einfüllstutzen (2) einen ersten
Bogen (8) aus papiernem Material enthält, der entsprechend zu
einer seiner äusseren Oberflächen (8 a) an dem genannten Sack
(3) verklebt ist, sowie einen zweiten Bogen (9) aus Kunst
stoffmaterial, welcher den genannten ausgekleideten Abschnitt
(7) beschreibt, wobei der genannte zweite Bogen (9) mit dem
ersten Bogen (8) an einer internen Oberfläche (8 b) desselben
verklebt ist, die auf der entgegengesetzten Seite von der ge
nannten äusseren Oberfläche (8 a) liegt.
3. Ventilstruktur nach Patentanspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass der genannte zweite Bogen (9) aus Kunststoff
material entlang einer nach aussen des genannten Sackes (3)
zeigenden Seite einen über den entsprechenden Rand des ge
nannten ersten Bogens (8) aus papiernem Material gebogenen
Abschnitt (11) aufweist.
4. Ventilstruktur nach Patentanspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass der genannte zweite Bogen (9) auf Kunststoff
material entlang einem nach innen des genannten Sackes (3)
zeigenden Rand einen freien und nicht mit dem genannten er
sten Bogen (8) aus papiernem Material verklebten Abschnitt
(9 a) aufweist.
5. Ventilstruktur nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass sich der genannte ausgekleidete Abschnitt (7)
über den gesamten Verlauf des genannten Einfüllstutzens (2)
erstreckt.
6. Ventilstruktur nach Patentanspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, dass der genannte Einfüllstutzen (2) zu einem Teil
aus den genannten Sack (3) herausragt.
7. Ventilstruktur nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass der genannte Einfüllstutzen ein schlauchförmi
ges Element (12) aus Kunststoffmaterial enthält, das mit ei
nem von dem genannten Sack (3) gehaltenen seitlichen Ab
schnitt (4) verklebt ist und sich im wesentlichen nach einer
rechtwinklig zu dem Hauptverlauf des Sackes (3) selbst ver
laufenden Ebene erstreckt, wobei aussen an dem genannten
schlauchförmigen Element (12) auf der zu von dem Sack gehal
tenen und über dem schlauchförmigen Element (12) selbst lie
genden Verschlusslaschen (5) umgebogenen Seite ein dritter
Bogen (13) aus papiernem Material angeklebt ist.
8. Ventilstruktur nach Patentanspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, dass das genannte schlauchförmige Element (12) ent
lang seinem zum Inneren des genannten Sackes (3) zeigenden
Rand einen freien Abschnitt (12 a) aufweist, der nicht mit dem
genannten seitlichen Abschnitt (4) und dem genannten dritten
Bogen (13) aus papiernem Material verklebt ist.
9. Ventilstruktur zum Füllen von Säcken nach den vorstehen
den Patentansprüchen und nach dem, was für die dargelegten
Zwecke beschrieben und gezeigt wurde.
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