DE3710902A1 - Hydraulische steuereinrichtung fuer einen mit einer ueberbrueckungskupplung versehenen drehmomentwandler - Google Patents
Hydraulische steuereinrichtung fuer einen mit einer ueberbrueckungskupplung versehenen drehmomentwandlerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Steu
ereinrichtung für einen mit einer Überbrückungskupp
lung versehenen Drehmomentwandler.
Bei einer bekannten hydraulischen Steuereinrichtung
mit einem Drehmomentwandler, der eine zwischen einem
eingangsseitigen Gehäuse und einem Turbinenrad ange
ordnete, hydraulisch betätigte Überbrückungskupplung
aufweist, mit einer Hydraulikölleitung, die eine Hy
draulikquelle mit einem Drehmomentwandler-Innenraum
und einem Kupplungskreislauf verbindet, und mit einem
Kupplungskreislauf-Druckregulierventil, das an den
drehmomentwandlerseitigen Teil der Hydraulikölleitung
angeschlossen ist, wird ein vorbestimmter Wert des
Druckregulierventils ständig konstant gehalten. Dieser
festgesetzte Wert ist durch eine Hydraulikkupplungs
kapazität bestimmt, die sich nach einem Strömungsabriß-
Drehmoment des Drehmomentwandlers richtet.
Für den Fall, daß bei Hochgeschwindigkeitsantrieb und
dergleichen das eingangsseitige Gehäuse durch die
Überbrückungskupplung direkt mit dem Turbinenrand ver
bunden ist, führt der Drehmomentwandler keine prakti
sche Funktion mehr aus, so daß der Hydraulikdruck,
der den Kupplungskreislauf beaufschlagt, niedriger
als das Strömungsabriß-Drehmoment und gleich einem
Wert sein kann, der dem Antriebsmaschinendrehmoment
entspricht.
Es ist bekannt, daß Betriebsöl in dem Drehmomentwand
ler mittels einer Umschaltbetätigung eines Überbrückungskupplungs-
Umschaltventiles abzuleiten, wenn die
Überbrückungskupplung eingerückt ist - japanische Ge
brauchsmusterveröffentlichung No. 60-1 38 066 - .
Bei dieser herkömmlichen Einrichtung, bei welcher der
festgesetzte Wert des Druckregulierventiles immer kon
stant gehalten wird, gelangt das Betriebsöl konstan
ten Druckes zu dem Kupplungskreislauf auch dann, wenn
das eingangsseitige Gehäuse mittels der Überbrückungs
kupplung direkt mit dem Turbinenrad verbunden ist.
Damit tritt eine mehr als notwendig hohe Belastung
der Hydraulikquelle (eine Speisepumpe oder derglei
chen) auf, wenn die Überbrückungskupplung eingerückt
ist, so daß der energetische Wirkungsgrad unvermeid
lich schlechter wird, was sich beispielsweise in ei
ner Erhöhung des Kraftstoffverbrauches für den Antrieb
niederschlägt.
Darüber hinaus besteht bei dieser bekannten Einrich
tung, die das Betriebsöl in dem Drehmomentwandler ab
leitet, die Gefahr, daß Luft in das innere des Dreh
momentwandlers gelangt, so daß dieser seine normale
Funktion nicht ausüben kann, wenn die Überbrückungs
kupplung ausgerückt wird. Da hierfür ein schweres und
kompliziert aufgebautes Überbrückungskupplungs-Um
schaltventil benötigt wird, ist die Herstellung eines
solchen Drehmomentwandlers aufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den energe
tischen Wirkungsgrad eines solchen Drehmomentwandlers
zu verbessern und den Antriebsbrennstoffverbrauch her
abzusetzen, ohne daß schwierige und aufwendige Ände
rungen der Einrichtung erforderlich werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß bei einer hydraulischen Steuereinrichtung für ei
nen mit einer Überbrückungskupplung versehenen Dreh
momentwandler mit einem Drehmomentwandler, der eine
zwischen einem eingangsseitigen Gehäuse und einem Tur
binenrad angeordnete, hydraulisch betätigte Überbrückungskupplung
aufweist, mit einer Hydraulikölleitung,
die eine Hydraulikquelle mit einem Drehmomentwandler-
Innenraum und einem Kupplungskreislauf verbindet, mit
einem Kupplungskreislauf-Druckregulierventil, das an
den drehmomentwandlerseitigen Teil der Hydrauliköl
leitung angeschlossen ist, und mit einer Überbrückungskupplungs-
Ölleitung, die Betriebsöl von der Hy
draulikquelle zu der Überbrückungskupplung leitet und
in die ein Überbrückungs-Umschaltventil eingeschaltet
ist, dadurch gelöst, daß eine Überbrückungskupplungs
betriebsölleitung, die einen Überbrückungskupplungs-
Betriebshydraulikdruck zur Herabsetzung einer bestimm
ten Wertes zuführt, in dem Druckregulierventil derart
angeordnet ist, daß im Betriebsfall der Überbrückungs
kupplung der vorbestimmte Wert des Druckregulierven
tils herabgesetzt wird.
Bevorzugte Ausführungen und Ausgestaltungen der Erfin
dung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung wie
dergegebenen Ausführungsbeispiele nachfolgend näher
erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische vertikale Teilschnitt
ansicht einer hydraulischen Steuerein
richtung für einen mit einer Überbrückungskupplung
versehenen Drehmomentwandler
nach einem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 2 eine vertikale Teilschnittseitenansicht
eines Drehmomentwandlers;
Fig. 3 bis 5
vertikale Teilschnittseitenansichten wei
terer Ausführungsbeispiele;
Fig. 6 eine schematische vertikale Schnittan
sicht eines weiteren Ausführungsbeispieles.
In Fig. 1 ist der Eingang einer Ladepumpe (13) über
eine Ansaugeinrichtung (12) an eine Ölwanne (11) ange
schlossen. An einen Ausgang der Ladepumpe (13) ist
eine Ölleitung (14) geschlossen, in die ein Filter
(15) eingeschaltet ist und die an einen Betriebsölein
laß (17) eines Druckregulierventiles (16) ange
schlossen ist. Des weiteren ist die Ölleitung (14)
stromab des Filters (15) verzweigt, so daß sie Be
triebsöl zu einem weiteren Kupplungskreislauf (18)
leitet. An einen Betriebsölauslaß (19) des Druckregu
lierventiles (16) ist das eine Ende einer Ölleitung
(20) angeschlossen, die anderen Endes in einen Ölein
laß (22) eines Drehmomentwandlers (21) mündet, wie
dies Fig. 2 zeigt.
In Fig. 2 (ein Pfeil "F" zeigt die Frontseite an)
ist ein Gehäuse 25 konzentrisch über eine Eingangs
platte 24 an ein Schwungrad 23 angeschlossen welches
sich an der Ausgangsseite einer Antriebsmaschine be
findet, die als Antriebskraftquelle dient. An der Rück
seite des Gehäuses 25 ist in konzentrischer Anordnung
ein Pumpenrad 26 angeschlossen, und ein Turbinenrad
27 sowie ein Stator 28 sind konzentrisch in einem an
nähernd geschlossenen Raum angeordnet, der durch das
Gehäuse 25 und das Pumpenrad 26 gebildet ist. Das Tur
binenrad 27 ist in seinem radial inneren Endbereich
an einer Ausgangswelle 29 befestigt, und die Eingangs
seite eines Übertragungsgetriebes (nicht dargestellt)
ist beispielsweise an die Ausgangswelle 29 angeschlos
sen. Zwischen der Ausgangswelle 29 und der Statorwel
le 30, an der der Stator 28 befestigt ist, befindet
sich eine Ausgangsölleitung 31, so daß die durch die
Eingangsleitung 22 des Drehmomentwandlers 21 eingelei
tete Betriebsflüssigkeit durch die Auslaßölleitung
31 über ein Auslaßventil 32 zu einem Schmierkreislauf
33 geleitet werden kann (Fig. 1). In einem Mittelbe
reich der Ölleitung 20 ist eine Abzweigung vorgesehen,
die an den Einlaß eines Ventiles 34 geleitet ist, daß
als Sicherheitsventil für diesen Leitungszweig dient.
Zwischen dem Gehäuse 25 und dem Turbinenrad 27 ist
konzentrisch eine Überbrückungskupplung 35 angeordnet,
und ein peripher innerer Teil einer Kupplungsscheibe
36 der Überbrückungskupplung 35 ist an die Ausgangs
welle 29 angeschlossen. Ein kreisförmiger Kolben 37
und eine Antriebsplatte 38 nehmen zwischen sich je
weils an der Front- bzw. der Rückseite einen äußeren
peripheren Teil der Kupplungsplatte 36 auf. Der ring
förmige Kolben 37 ist in einer hydraulischen Kammer
39 in axialer Richtung verschiebbar, während die An
triebsplatte 38 mit dem Gehäuse 25 verbunden ist. Die
hydraulische Kammer 39 ist mit der Ölleitung 42 über
eine Ölleitung 40 in dem Gehäuse 25 und eine Öllei
tung 41 in der Ausgangswelle 29 verbunden.
Wie Fig. 1 zeigt, ist das andere Ende der Ölleitung
42 an ein Überbrückungskupplungs-Umschaltventil 43
angeschlossen. Weiterhin ist eine Ölleitung 44, die
von der Ölleitung 14 stromabwärts des Filters 15 ab
gezweigt ist, mit den Überbrückungskupplungs-Umschalt
ventil 43 verbunden. Das Überbrückungskupplungs-Um
schaltventil 43 ist derart ausgebildet, daß es die
Ölleitung 42 mit der Ölleitung 44 oder einer Ableitung
45 verbunden werden kann. Die Umschaltbetätigung des
Überbrückungskupplungs-Umschaltventiles 43 wird durch
einen elektrischen Steuerkreis bewirkt, der in Ab
hängigkeit von einer nicht dargestellten Maschine oder
einem Turbinendrehzahlsensor oder einem Maschinenbe
lastungssensor arbeitet, oder durch einen hydrauli
schen Steuerschaltkreis bewirkt, der in Abhängigkeit
von einer Änderung des Drehmomentes ausgehend von dem
Betriebsöl arbeitet, die von dem Stator 28 in Abhän
gigkeit von dem Geschwindigkeitsverhältnis gewonnen
wird (Fig. 2). Im inneren des Druckregulierventils
16 ist ein zumindest annähernd kreiszylindrischer Zy
linder 50 ausgebildet. Der Zylinder ist entsprechend
Fig. 1 vertikal angeordnet und zu seinem Boden hin
geöffnet. Ein Stopfen 51 ist von der unteren Seite
her in ein im Bodenbereich des Zylinders 50 vorgese
hendes Außengewinde eingedreht und schließt das boden
seitige Ende des Zylinders 50. Der Betriebsöleinlaß
17 mündet seitlich in einem mittleren Bereich des Zy
linders 50, und der Betriebsölauslaß 19 mündet seit
lich an einer vergleichsweise niedrigeren Stelle des
Zylinders 50.
Der Druckregulierkolben 52 ist gleitend in den Zylin
der 50 eingepaßt. In einem zentralen Bereich der Bo
denfläche des Druckregulierkolbens 52 ist eine Ausspa
rung vorgesehen, in welche eine Druckregulierfeder
53 eingesetzt ist, die sich anderen Endes unter Vor
spannung an dem Stopfen 51 abstützt. Zwischen dem
peripher äußeren Bereich der Bodenfläche des Druckre
gulierkolbens 52 und dem Stopfen 51 ist eine Druck
regulierfeder 54 größeren Durchmessers unter Vorspan
nung eingesetzt. In einem zentrischen Teil der nach
oben weisenden Fläche des Druckregulierkolbens 52 ist
einstückig ein zylindrischer Druckreduzierkolben 55
ausgeformt.
In dem Zylinder ist oberhalb des Druckregulierkolbens
52 eine Hülse 56 angeordnet in deren Zentrum eine zy
lindrische Hydraulikkammer 57 ausgebildet ist, die
sich nach unten hin öffnet und in die der Druckredu
zierkolben 55 mit annähernd demselben Durchmesser
verschiebbar eingepaßt eingreift. Die Hülse 56 ist
mit einer Eingangsöffnung 58 versehen, die den oberen
Bereich der Hydraulikkammer 57 mit der Außenseite der
Hülse 56 verbindet und an die eine Überbrückungsdruck-
Einlaßölleitung 59 angeschlossen ist, die sich in ei
ner Lage im Zylinder 50 befindet, welche mit der Ein
laßöffnung 58, korrespondiert. Die Überbrückungsdruck-
Einlaßölleitung 59 ist anderen Endes mit einer Öllei
tung 60 verbunden, die von der Ölleitung 42 abzweigt.
Im oberen und peripher äußeren Bereich des Druckregu
lierkolbens 52 und in einem unteren äußeren peripheren
Bereich der Hülse 56 sind jeweils konische oder kege
lige Abschrägungen vorgesehen, um einen abwärts ge
richteten Hydraulikdruck auf den Druckregulierkolben
52 auch dann aufzubringen, wenn das Druckregulierven
til 16 schließt, um eine nach oben gerichtete Fläche
es Druckregulierkolbens 52 mit einer nach unten ge
richteten Fläche der Hülse 56 zur Anlage zu bringen.
Des weiteren ist die nach oben gerichtete Abmessung
des Druckreduzierkolbens 55 so bemessen, daß die Hy
draulikkammer 57 mit der Einlaßöffnung 58 auch unter
der vorerwähnten Betriebsbedingung verbunden bleibt.
Darüber hinaus ist ein Vorsprung 63 geringer Höhenab
messung einstückig im oberen zentralen Bereich der
Hülse 56 ausgebildet, um einen geringen Abstand zwi
schen dieser oberen Fläche der Hülse 56 und dem Zylin
der 50 sicherzustellen. Ablaufkanäle 64 und 65 sind
in dem Zylinder 50 ausgebildet, und zwar zum einen
im oberen seitlichen Endbereich und zum anderen in
einem Seitenbereich, der tiefer als der Druckregulier
kolben 52 liegt.
Die Einrichtung arbeitet wie folgt:
Mit dem Start der Antriebsmaschine gemäß Fig. 2 ro
tiert das Schwungrad, und dessen Drehmoment wird über
die Eingangsplatte 24, das Gehäuse 25, das Pumpenrad
26 das Betriebsöl in dem Drehmomentwandler 21 und das
Turbinenrad 27 auf die Ausgangswelle 29 übertragen.
Zugleich wird die Ladepumpe 13 - Fig. 1 - angetrie
ben, und das Betriebsöl aus der Ölwanne 11 wird durch
eine Ölleitung 14 zu dem Kupplungskreislauf 18 und
zugleich zu dem Druckregulierventil 16 geleitet. So
lange die Geschwindigkeitsübersetzung des Drehmoment
wandlers 21 klein bleibt, wird kein Einrücksignal für
die Überbrückungskupplung 35 abgegeben, und das Über
brückungs-Umschaltventil 43 befindet sich in dem Be
triebszustand, wie er dargestellt ist. Genauer gesagt
verbindet das Überbrückungs-Umschaltventil 43 die Öl
leitung 42 mit dem Abfluß 45, so daß kein hydrauli
scher Druck auf die Überbrückungskupplung 35 ausgeübt
wird und der Drehmomentwandler 21 unter normaler Kraft
übertragungsbedingung arbeitet.
In dem nicht mit Hydraulikdruck beaufschlagten Druck
regulierventil 16 wird der Druckregulierkolben 52 unter
der Kraft der Druckregulierfedern 43 und 54 nach oben
gedrückt, so daß die obere Fläche des Druckregulier
kolbens 52 an der unteren Endfläche der Hülse 56 zur
Anlage gelangt. Wenn von der Ladepumpe 13 Betriebsöl
durch den Betriebsöleinlaß 17 in den Zylinderraum 50
eingespeist wird, wird der Druckregulierkolben 52 ge
gen die Druckregulierfedern 53 und 54 nach unten hin
beaufschlagt. Sobald der Zylinderraum 50 mit dem Be
triebsölauslaß 19 wie dargestellt in Verbindung steht,
wird Betriebsöl über die Ölleitung 20 zu dem Drehmo
mentwandler 21 geführt. Der Ventilöffnungsdruck des
Druckregulierventiles 16 wird auf einen bestimmten
Wert vorbestimmt, und zwar durch eine entsprechende
Justierung der Federkraft der Druckregulierfedern 53
und 54.
Die Hülse 56 befindet sich immer im oberen Endbereich
es Zylinders 50, da sie unter einem aufwärts gerich
teten Druck des Betriebsöles auch dann steht, wenn
sich der Druckregulierkolben 52 fortbewegt. Der Hy
draulikkammer 57 wird kein Hydraulikdruck zugeführt,
solange der Drehmomentwandler 21 in seiner normalen
Kraftübertragungsbedingung arbeitet, so daß der Druck
regulierkolben 52 sich vertikal bewegt und so eine
Kraft, die durch den Hydraulikdruck des Betriebsölein
lasses 17 hervorgerufen wird, mit der Federkraft der
Druckregulierfedern 53 und 54 ausbalanciert, um den
Druck des Betriebsöles in Richtung des Kupplungskreis
laufes 18 konstant zu halten.
Wird die Geschwindigkeitsübersetzung hoch, so daß die
Überbrückungskupplung 35 einzurücken ist, so wird ein
entsprechendes Einrücksignal für die Kupplung 35 von
dem eingangs erwähnten Steuerkreis abgegeben, und das
Überbrückungs-Umschaltventil 43 wird in eine Schalt
stellung umgeschaltet, in der die Ölleitung 42 mit
der Ölleitung 44 verbunden ist. Demnach wird Hydrau
likdruck über die Ölleitung 42 und durch die Ölkanäle
41 und 40 in Fig. 2 zu der Hydraulikkammer 39 gelei
tet, wodurch der Kolben 37 rückwärts gleitet und die
Kupplungsscheibe 36 zwischen sich und der Antriebs
platte 38 aufnimmt. In dieser Überbrückungsstellung
- eingerückte Kupplung 35 - weist der Drehmomentwand
ler 21 praktisch keine Funktion mehr auf, und das
Drehmoment des Schwungrades 23 wird direkt über die
Überbrückungskupplung 35 zu der Ausgangswelle 25 über
tragen.
Mit der Umschaltung des Überbrückungs-Umschaltventi
les 43 in die Überbrückungsschaltstellung wächst der
Hydraulikdruck in der Ölleitung 42 und über die Öl
leitung 60, die Überbrückungsdruck-Eingangsölleitung
59 und die Eingangsöffnung 58 auch in der Hydraulik
kammer 57 an. Dadurch wird eine abwärts gerichtete
Kraft, d.h. eine Kraft in Richtung des Zusammenpres
sens der Druckregulierfedern 53 und 54 auf die obere
Endfläche des Druckreduzierkolbens 55 ausgeübt. Als
Folge wirken der Hydraulikdruck des Betriebsöleingan
ges 17 zusammen mit dem Hydraulikdruck in der Hydrau
likkammer 57 gegen die Druckregulierfedern 53 und 54,
so daß sich der Druckregulierkolben 52 bereits bei
einem geringeren hydraulischen Druck des Arbeitsölein
ganges 17 zu bewegen beginnt. Mit anderen Worten wird
der Ventilöffnungsdruck des Druckventiles 16 redu
ziert, sobald das Überbrückungs-Umschaltventil 43 in
die Überbrückungsschaltstellung überführt wird. Da
durch wird die Belastung der Ladepumpe 13 selbsttätig
herabgesetzt, wenn die Überbrückungskupplung einge
rückt ist, so daß der energetische Wirkungsgrad ver
bessert und der Antriebskraftstoffverbrauch herabge
setzt wird.
Wird bei eingerückter Überbrückungskupplung 35 von
dem vorerwähnten Steuerschaltkreis ein Kupplungsaus
rücksignal abgegeben, so wird das Überbrückungs-Um
schaltventil 43 in seine andere, in Fig. 1 wiederge
gebene Schaltstellung überführt. Dadurch wird die Öl
leitung 42 an den Abfluß 45 angeschlossen, und der
auf die Überbrückungskupplung 35 ausgeübte Hydraulik
druck fällt ab, so daß die Überbrückungskupplung 35
ausgerückt wird. Da der Hydraulikdruck in der Hydrau
likkammer 57 in gleicher Weise absinkt, wird der hy
draulische Druck der Betriebsöleingangsöffnung 17 nun
mehr die einzige Kraftquelle, die den Druckregulier
kolben 52 gegen die Druckregulierfedern 53 und 54 be
aufschlagt. Das bedeutet, daß der Ventilöffnungsdruck
des Druckregulierventiles 16 aus seinem verringerten
Wert in die normale vorbestimmte Größenordnung zurück
kehrt.
Andere Ausführungsbeispiele:
- a) bei dem Ausführungsbeispiel gemaß Fig. 3 ist der Druckreduzierkolben 55 als von dem Druckregulier kolben 52 getrenntes Teil ausgebildet. Trotz die ses getrennten Aufbaues wird die abwärts gerichte te Kraft auf den Druckregulierkolben 52 über den Druckreduzierkolben 55 ausgeübt, sobald Hydraulik druck in der Hydraulikkammer 57 herrscht, so daß das Druckregulierventil in gleicher Weise arbeitet wie bei dem vorgeschilderten Ausführungsbeispiel.
Zwar vergrößert sich in diesem Falle die Anzahl
der Teile, doch wird andererseits die Formgebung
des Druckregulierkolbens 52 und des Druckreduzier
kolbens 55 einfacher, so daß sich die Herstellko
sten verringern.
- b) Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 wird auf die Hülse 56 des Beispieles gemäß Fig. 1 verzich tet. In diesem Falle ist die Hydraulikkammer 57 derart in dem Ventil 16 ausgebildet, daß sie sich zur oberen Endfläche des Zylinders 50 hin öffnet, und die Überbrückungsdruck-Einlaßölöffnung 59 ist derart angeordnet, daß sie in der oberen Endfläche der Hydraulikkammer 57 mündet.
In diesem Falle wird die maschinelle Herstellung
des Zylinders 50 aufwendiger, doch entfällt die
Hülse 56 und der Abflußkanal 64.
- c) Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 wird wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 auf die Hülse 56 der Fig. 1 verzichtet und darüber hinaus der Druckreduzierkolben 55 als von dem Druckregu lierkolben 52 getrenntes Teil ausgebildet. Auf die se Weise lassen sich beide Vorteile der vorgenann ten Ausführungsbeispiele (a) und (b) erzielen.
- d) Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 ist die Druckreduziereinrichtung innerhalb des Stopfens ausgebildet; eine Ausgestaltung dieses Ausführungs beispieles wird nachfolgend im einzelnen beschrie ben:
Der Zylinder 50 ist in dem Ventil 16 in vertikaler
Richtung und an seiner unteren Endseite offen aus
gebildet. Der Stopfen 151 wird mit einem in seinem
oberen Bereich ausgebildeten Außengewinde 149 von
unten her in den unteren Endbereich des Zylinders
50 eingeschraubt, so daß der Stopfen 151 den unte
ren Teil des Zylinders verschließt. Die Betriebs
flüssigkeitseinlaßöffnung 17 mündet in einem obe
ren Endbereich des Zylinders 50, während die Be
triebsflüssigkeitsauslaßöffnung 19 in einem Mittel
bereich der Zylinderwandung angeordnet ist.
Der Druckregulierkolben 52 ist gleitend in den Zy
linder 50 eingepaßt. In einem zentralen Bereich
der Unterseite des Druckregulierkolbens 52 ist eine
Aussparung vorgesehen, in welche eine Druckregu
lierfeder 53 kleineren Durchmessers eingreift, die
anderen Endes vorgespannt an dem Stopfen 151 abge
stützt ist. Eine Druckregulierfeder 54 größeren
Durchmessers ist vorgespannt zwischen einem boden
seitigen äußeren peripheren Bereich des Druckregu
lierkolbens 52 und dem Stopfen 151 eingesetzt. Die
obere Endfläche des Druckregulierkolbens 52 ist
flach ausgebildet und weist im peripher äußeren
Randbereich eine konische bzw. kegelförmige Ab
schrägung 155 auf. In der Seitenfläche des Zylin
ders 50 mündet zwischen dem Druckregulierkolben
52 und dem Stopfen 151 ein Abflußkanal 156.
Der Stopfen 151 weist in seinem Inneren eine zumin
dest annähernd zylindrische hydraulische Kammer
157 auf. Die hydraulische Kammer 157 ist konzen
trisch zu dem Zylinder 50 ausgebildet und an ihrer
Unterseite offen. Ein Deckel 159 ist in ein Innen
gewinde 158 eingeschraubt, das in dem unteren End
bereich der hydraulischen Kammer 157 ausgebildet
ist; der Deckel verschließt das untere Ende dieser
Kammer.
Im oberen Endbereich des Stopfens 151 ist eine
kleinere Ausnehmung 160 ausgebildet, die konzen
trisch zu der Hydraulikkammer 157 ausgeformt ist
und einen kleineren Durchmesser als diese aufweist.
Ein Druckreduzierkolben 161, der an seiner äußeren
peripheren Mantelfläche einen O-Ring aufweist, ist
gleitend in die Hydraulikkammer 157 eingepaßt und
greift über seine Dichtung wasserdicht an der In
nenwandung dieser Kammer an. Der Kolben 161 ist
mit einem konzentrischen und einstückig ausgebilde
ten, nach oben abragenden Vorsprung 162 versehen.
Der Vorsprung 162 trägt an seiner äußeren Mantel
fläche einen O-Ring und greift gleitend in die
kleine Ausnehmung 160 ein, und zwar derart, daß
der Angriff zwischen Kolben und Ausnehmung wasser
dicht ist.
Unterhalb des Kolbens 161 sind zwei Federn 163
solche wie Tellerfedern - annähernd konzentrisch
zu der Hydraulikkammer 157 angeordnet. Die beiden
Federn 163 sind einander Paarweise zugeordnet, so
daß sie sich mit ihren peripher äußeren Kanten be
rühren, und sie sind zwischen der unteren Endfläche
des Kolbens 161 und einer nach oben gerichteten
Fläche des Deckels 195 in dem dargestellten Zustand
leicht zusammengedrückt. Durch das Zentrum des Kol
bens 161 einschließlich des Vorsprunges 162 ist
eine vertikal verlaufende Entlastungsbohrung 164
geführt, die das innere der Hydraulikkammer 157
unterhalb des Kolbens 161 mit dem Zylinderraum 50
verbindet. In dem Stopfen 151 ist eine seitlich
oberhalb des Kolbens 161 in die Hydraulikkammer
157 mündende Ölleitung 165 eingebracht, in welche
eine von der Ölleitung 42 abgezweigte Ölleitung
66 einmündet.
Die Druckregulierfeder 54 größeren Durchmessers
ist in einem nach oben gerichteten äußeren periphe
ren Bereich des Stopfens 51 abgestützt, während
die Druckregulierfeder 53 kleineren Durchmessers
an der nach oben gerichteten Endfläche des Vor
sprunges 162 angreift. Da in dem dargestellten Zu
stand die Druckregulierfeder 53 durch den Druckre
gulierkolben 52 druckbeaufschlagt ist, wird ihre
Federkraft über den Vorsprung 162 auf den Kolben
161 und damit die Federn 163 übertragen und gegen
über deren Kraft ausbalanciert. Dabei ist die Fe
derkonstante der Federn 163 weitaus höher vorbe
stimmt als diejenige der Druckregulierfeder 53,
so daß die Federn 163 nur geringfügig durch die
von der Druckregulierfeder 53 ausgehenden Last zu
sammengepreßt sind.
Das Ausführungsbeispiel arbeitet wie folgt:
Wie Fig. 6 zeigt, verbindet das Überbrückungs-Um
schaltventil 43 die Ölleitung 42 mit dem Abfluß
45, so daß der Überbrückungskupplung 35 kein Hy
draulikdruck zugeführt wird und der Drehmoment
wandler unter normalen Kraftübertragungsbedingun
gen arbeitet.
Im Falle fehlender Hydraulikdruckbeaufschlagung des
Druckregulierventiles 16 wird der Druckregulierkolben
52 durch die Druckregulierfedern 53 und 54 nach oben
hin beaufschlagt, um die nach oben weisende Endfläche
des Druckregulierkolbens 52 an der nach unten gerich
teten Fläche des Zylinders 50 angreifen zu lassen.
Gelangt von der Ladepumpe 13 ausgehend Betriebsöl
durch die Betriebsöleinlaßöffnung 17 in den Zylinder
raum 50, so wird der Druckregulierzylinder 52 gegen
die Kraft der Druckregulierfedern 53 und 54 nach un
ten hin beaufschlagt. Ist sodann der Zylinderraum 50
mit der Betriebsölauslaßöffnung 19 verbunden, wie dies
in Fig. 6 dargestellt ist, gelangt Betriebsöl durch
die Ölleitung 20 zu dem Drehmomentwandler 21. Der Ven
tilöffnungsdruck des Druckregulierventiles 16 ist auf
einen bestimmten Wert vorgegeben, und zwar durch ent
sprechende Justierung der Federkräfte der Druckregu
lierfedern 53 und 54.
Die Hydraulikkammer 157 steht nicht unter Hydraulik
druck, solange der Drehmomentwandler 21 unter norma
len Kraftübertragungsbedingungen arbeitet, so daß der
Kolben 161 durch die Federn 163 in einer oberen Lage
gehalten wird. In der in Fig. 6 wiedergegebenen Stel
lung gleicht der Druckregulierkolben 52 durch verti
kale Bewegung die Kräfte aus, die zum einen durch den
Hydraulikdruck der Betriebsöleinlaßöffnung 17 und zum
anderen durch die Federkraft der Druckregulierfedern
53 und 54 ausgeübt werden, so daß der dem Kupplungs
kreislauf 18 zugeführte Druck des Betriebsöles kon
stant gehalten wird.
Wird die Geschwindigkeitsübersetzung hoch, so daß die
Überbrückungskupplung 35 einzurücken ist, wird ein
entsprechendes Einrücksignal von dem eingangs erwähn
ten Steuerkreis ausgesandt, so daß das Überbrückungs-
Umschaltventil 43 in die Schaltstellung umgeschaltet
wird, in der die Ölleitung 42 mit der Ölleitung 44
in Verbindung steht. Somit wird Hydraulikdruck von
der Ölleitung 42 durch die Ölkanäle 41 und 40 gemäß
Fig. 2 in die Hydraulikkammer 39 geleitet, so daß
der Kolben 37 rückwärts gleitet und die Kupplungs
scheibe 36 zwischen sich und die Antriebsplatte 38
andrückend aufnimmt. In dieser Überbrückungslage führt
der Drehmomentwandler 21 praktisch keine Funktion mehr
aus, und das Drehmoment des Schwungrades 23 wird di
rekt über die Überbrückungskupplung 35 auf die Aus
gangswelle 29 übertragen.
Wird das Überbrückungs-Umschaltventil 43 in die Über
brückungsschaltstellung umgeschaltet und steigt darauf
der Hydraulikdruck in der Ölleitung 42, so steigt auch
der Hydraulikdruck im oberen Bereich der Hydraulikkam
mer 157 an, und zwar über die Ölleitung 66 und die
Öffnung bzw. den Ölkanal 165. Auf diese Weise wird
auf die nach oben gerichtete Endfläche des Kolbens
161 eine Kraft ausgeübt, die die Federn 163 zusammen
drückt. Als Folge davon gleitet der Kolben 161 abwärts,
wodurch die Federn 163 zusammengedrückt und die Druck
regulierfeder 53 um die Verschiebestrecke ausgedehnt
wird. Auf diese Weise wird die nach oben gerichtete
Federbelastung des Druckregulierkolbens 52 herabge
setzt, so daß dieser unter einem geringeren hydrauli
schen Druck des Betriebsöleinganges 17 abwärts gleiten
kann. Der Ventilöffnungsdruck des Druckregulierven
tiles 16 wird demnach reduziert, sobald das Über
brückungs-Umschaltventil 43 in die Überbrückungs
schaltstellung umgeschaltet wird. Dabei wird die Be
lastung der Ladepumpe 13 selbsttätig herabgesetzt,
wenn die Überbrückungskupplung eingerückt ist, so daß
der energetische Wirkungsgrad verbessert und der An
triebsbrennstoffverbrauch herabgesetzt wird.
Wenn der Steuerkreis bei eingerückter Überbrückungs
kupplung 35 ein Ausrücksignal für diese Kupplung ab
gibt, wird das Überbrückungs-Umschaltventil 43 in die
aus Fig. 6 ersichtliche Schaltstellung umgeschaltet.
Damit wird die Ölleitung 42 an den Abfluß 45 ange
schlossen, so daß der die Überbrückungskupplung 35
beaufschlagende Hydraulikdruck abfällt und damit der
Ausrückzustand der Kupplung 35 herbeigeführt wird.
Da der Hydraulikdruck im oberen Teil der Hydraulik
kammre 157 gleichzeitig abfällt, wird der Kolben 161
in seine ursprüngliche Lage nach oben beaufschlagt.
Das bedeutet, daß der Ventilöffnungsdruck des Druck
regulierventiles 16 von seinem verminderten Wert auf
den normal vorbestimmten Wert zurückgeführt wird.
Wie vorstehend beschrieben, können somit folgende Vor
teile erreicht werden:
- a) Der Bestimmungsdruck des Druckregulierventiles 16 fällt ab, wenn die Überbrückungskupplung 35 einge schaltet ist, so daß sich die Belastung der Ladepumpe 13 reduziert und damit der energetische Wirkungsgrad verbessert. Als Folge davon wird der Antriebsbrenn stoff herabgesetzt, beispielsweise bei Anwendung auf ein Fahrzeug.
- b) Die Versorgung mit Betriebsöl bleibt auch dann aufrechterhalten, wenn die Überbrückungskupplung ein gerückt ist, so daß sich Störungen in der Normalfunk tion des Drehmomentwandlers 21 bei Ausrücken der Über brückungskupplung 35 nicht ergeben.
- c) Eine massive und komplizierte Ausbildung des Über brückungs-Umschaltventiles wird unnötig, wodurch sich die Herstellkosten verringern lassen.
- d) Die Struktur des Ausführungsbeispieles nach Fig. 6 wird lediglich durch die Abänderung der Ausbildung des Stopfens 151 erreicht, der als einfaches und aus tauschbares Element ausgebildet ist, so daß sich diese Struktur einfach mit niedrigen Herstellkosten anwenden läßt.
Claims (7)
1. Hydraulische Steuereinrichtung für einen mit ei
ner Überbrückungskupplung versehenen Drehmomentwand
ler,
mit einem Drehmomentwandler (21), der eine zwischen einem eingangsseitigen Gehäuse (25) und einem Turbi nenrad (27) angeordnete, hydraulisch betätigte Über brückungskupplung (35) aufweist,
mit einer Hydraulik-Ölleitung (14), die eine Hydrau likquelle (13) mit einem Drehmomentwandler-Innenraum und einem Kupplungskreislauf (18) verbindet,
mit einem Kupplungskreislauf-Druckregulierventil (16), das an den drehmomentwandlerseitigen Teil der Hydrau likölleitung (14) angeschlossen ist,
und mit einer Überbrückungskupplungs-Ölleitung (42), die Betriebsöl von der Hydraulikquelle (13) zu der Überbrückungskupplung (35) leitet und in die ein Über brückungs-Umschaltventil (43) eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Überbrückungskupplungs-Betriebsölleitung (58, 59, 60, 42), die einen Überbrückungskupplungs-Be triebshydraulikdruck zur Herabsetzung eines bestimmten Wertes zuführt, in dem Druckregulierventil (16) der art angeordnet ist, daß im Betriebsfall der Überbrückungskupplung (35) der vorbestimmte (Gegendruck-)Wert des Druckregulierventils (16) herabgesetzt wird.
mit einem Drehmomentwandler (21), der eine zwischen einem eingangsseitigen Gehäuse (25) und einem Turbi nenrad (27) angeordnete, hydraulisch betätigte Über brückungskupplung (35) aufweist,
mit einer Hydraulik-Ölleitung (14), die eine Hydrau likquelle (13) mit einem Drehmomentwandler-Innenraum und einem Kupplungskreislauf (18) verbindet,
mit einem Kupplungskreislauf-Druckregulierventil (16), das an den drehmomentwandlerseitigen Teil der Hydrau likölleitung (14) angeschlossen ist,
und mit einer Überbrückungskupplungs-Ölleitung (42), die Betriebsöl von der Hydraulikquelle (13) zu der Überbrückungskupplung (35) leitet und in die ein Über brückungs-Umschaltventil (43) eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Überbrückungskupplungs-Betriebsölleitung (58, 59, 60, 42), die einen Überbrückungskupplungs-Be triebshydraulikdruck zur Herabsetzung eines bestimmten Wertes zuführt, in dem Druckregulierventil (16) der art angeordnet ist, daß im Betriebsfall der Überbrückungskupplung (35) der vorbestimmte (Gegendruck-)Wert des Druckregulierventils (16) herabgesetzt wird.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Druckregulierventil (16) einen Zylinder (50) auf
weist, in welchem ein Druckregulierkolben (52) ver
schiebbar eingesetzt ist, der von in dem Zylinder vor
gespannt angeordneten Druckregulierfedern (53, 54) ge
gen den Hydraulikdruck beaufschlagt ist und an wel
chem einstückig ein Druckreduzierkolben (55) kleine
ren Durchmessers vorgesehen ist, der verschiebbar in
eine Hydraulikkammer (57) eingreift, die in einer in
dem Zylinder (50) angeordneten Hülse (56) ausgebil
det ist und die mit der Überbrückungskupplungs-Be
triebsölleitung (58, 59, 60, 42) in Verbindung steht.
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Druckregulierventil (16) einen Zylinder (50) auf
weist, in welchem ein Druckregulierkolben (52) ver
schiebbar eingesetzt ist, der von in dem Zylinder
vorgespannt angeordneten Druckregulierfedern (53, 54)
gegen den Hydraulikdruck beaufschlagt ist, und daß
ein Druckreduzierkolben (55) vorgesehen ist, der ver
schiebbar in eine Hydraulikkammer (57) eingreift, die
in einer in dem Zylinder (50) angeordneten Hülse (56)
ausgebildet ist und die mit der Überbrückungskupp
lungs-Betriebsölleitung (58, 59, 60, 42) in Verbindung
steht, wobei der Druckreduzierkolben (55) an dem
Druckregulierkolben (52) derart angreift, daß beide
Kolben (52,55) einheitlich miteinander bewegbar sind.
4. Steuereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Druckregulierventil (16) einen Zylinder (50) auf
weist, in welchem ein Druckregulierkolben (52) ver
schiebbar eingesetzt ist, der von in dem Zylinder vor
gespannt angeordneten Druckregulierfedern (53, 54) ge
gen den Hydraulikdruck beaufschlagt ist und an welchem
einstückig ein Druckreduzierkolben (55) kleineren
Durchmessers vorgesehen ist, der verschiebbar in eine
Hydraulikkammer (57) eingreift, die sich zur einen
Stirnfläche des Zylinders (50) öffnend in dem Ventil
(16) ausgebildet ist und die mit der Überbrückungs
kupplungs-Betriebsölleitung (58, 59, 60, 42) in Verbin
dung steht.
5. Steuereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Druckventil (16) einen Zylinder (50) aufweist,
in welchem ein Druckregulierkolben (52) verschiebbar
eingesetzt ist, der von in dem Zylinder vorgespannt
angeordneten Druckregulierfedern (53, 54) gegen den
Hydraulikdruck beaufschlagt ist, und daß ein Druckre
duzierkolben (55) vorgesehen ist, der verschiebbar
in eine Hydraulikkammer (57) eingreift, die sich zur
einen Stirnfläche des Zylinders (50) öffnend in dem
Ventil (16) ausgebildet ist und die mit der Überbrückungskupplungs-
Betriebsölleitung (58, 59, 60, 42) in Ver
bindung steht, wobei der Druckreduzierkolben (55) an
dem Druckregulierkolben (52) derart angreift, daß bei
de Kolben (52, 55) einheitlich miteinander bewegbar
sind.
6. Steuereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Druckregulierventil (16) einen Zylinder (50) auf
weist, in welchem ein Druckregulierkolben (52) ver
schiebbar eingesetzt ist, der von in dem Zylinder vor
gespannt angeordneten Druckregulierfedern (53, 54) ge
gen den Hydraulikdruck beaufschlagt ist, daß ein Stop
fen (151) vorgesehen ist, der den Zylinder (50) ver
schließt und zugleich als Abstützung für die Druckre
gulierfedern (53, 54) ausgebildet ist, und daß ein
Druckreduzierkolben (161) vorgesehen ist, der ver
schiebbar in eine Hydraulikkammer (157, 160) eingreift,
die in dem Stopfen (151) ausgebildet ist und die mit
der Überbrückungskupplungs-Betriebsölleitung (66, 42)
in Verbindung steht.
7. Steuereinrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Druckreduzierkolben (161) einen Endes an einer
Druckregulierfeder (53) angreift und daß der Druckre
gulierkolben von einer Federeinrichtung (163) beauf
schlagt ist, die in dem Stopfen (151) angeordnet ist
und eine weit höhere Federkraft aufweist als die
Druckregulierfedereinrichtung (53, 54), so daß diese
auf einem spezifisch vorbestimmten Wert gehalten ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP60061758A JPS60218727A (ja) | 1984-03-26 | 1985-03-26 | しや断器に結合自在な外部付加ブロツク |
| JP7588486A JPS62233560A (ja) | 1986-04-01 | 1986-04-01 | ロツクアツプクラツチ付トルクコンバ−タの油圧制御機構 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3710902A1 true DE3710902A1 (de) | 1987-10-08 |
Family
ID=26402822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873710902 Ceased DE3710902A1 (de) | 1985-03-26 | 1987-04-01 | Hydraulische steuereinrichtung fuer einen mit einer ueberbrueckungskupplung versehenen drehmomentwandler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3710902A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5441135A (en) * | 1992-12-17 | 1995-08-15 | Mercedes-Benz Ag | Hydrodynamic torque converter with lock-up clutch |
| WO2013010732A1 (de) * | 2011-07-20 | 2013-01-24 | Zf Friedrichshafen Ag | Vorrichtung zum betätigen einer reibschlüssigen wandlerüberbrückungskupplung eines hydrodynamischen drehmomentwandlers |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973987C (de) * | 1953-12-04 | 1960-08-11 | Gen Motors Corp | Steuersystem fuer ein aus mehreren Umlaufraedergetrieben bestehendes Geschwindigkeitswechselgetriebe in Kraftfahrzeugen |
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| US3897698A (en) * | 1972-12-21 | 1975-08-05 | Komatsu Seisakisho Kk | Hydraulic control device of transmission |
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1987
- 1987-04-01 DE DE19873710902 patent/DE3710902A1/de not_active Ceased
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| US9217499B2 (en) | 2011-07-20 | 2015-12-22 | Zf Friedrichshafen Ag | Device for actuating a frictional converter lock-up clutch of a hydrodynamic torque converter |
| CN103688087B (zh) * | 2011-07-20 | 2016-03-16 | Zf腓德烈斯哈芬股份公司 | 操作液力变扭器的摩擦锁合的变扭器锁止离合器的设备 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: FLUEGEL, O., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
|
| 8131 | Rejection |