DE371183C - Maschine zum Scheren von Hutstumpen - Google Patents

Maschine zum Scheren von Hutstumpen

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DE371183C
DE371183C DED40167D DED0040167D DE371183C DE 371183 C DE371183 C DE 371183C DE D40167 D DED40167 D DE D40167D DE D0040167 D DED0040167 D DE D0040167D DE 371183 C DE371183 C DE 371183C
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Germany
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cones
stump
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knife
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DED40167D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C1/00Manufacturing hats
    • A42C1/08Hat-finishing, e.g. polishing, ironing, smoothing, brushing, impregnating, stiffening, decorating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

  • Maschine zum Scheren von Hutstumpen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine zum Scheren von Hutstumpen, bei welcher der zur Bearbeitung auf dem umlaufenden Formkegel aufgelegte Stumpen durch zwei diametral tangierend angeordnete und gleichfalls umlaufende kleinere Kegel an der zu bearbeitenden Stelle gespannt erhalten und daselbst durch ein tangential vorbeischwingendes, die vorstehenden Haare des Stumpens abschneidendes Messer bearbeitet wird. Des weiteren bezieht sich die Erfindung auf die Einrichtung, saß sowohl der Formkegel als auch die Spannkegel mit Hilfe eines Fußtrittes unter gleichzeitiger Ausrückung der Antriebsorgane in jene Stellung gebracht werden, in welcher das Aufziehen des Stumpens auf den Formkegel stattfinden kann, und saß bei Nachlassen dieses Druckes Form- und Spannkegel selbsttätig in die Arbeitsstellung zurückgehen und sich gleichzeitig wieder einrücken.
  • Den bereits bekannten Hutstumpenschermaschinen gegenüber bietet der Gegenstand der Erfindung den erheblichen Vorteil, saß jener Teil des Hutstumpens, welcher jeweilig von dem schwingenden Messer bearbeitet wird, auf den Formkegel straff gespannt wird, so saß alle Ungleichförmigkeiten der Bearbeitung des Stumpens, welche durch stellenweise nicht straffes Anliegen des Stumpens auf dem Formkegel entstehen, vermieden werden; durch die Anordnung der Spannkegel wird die Bedienung der Maschine in keiner Weise erschwert, weil das Abschwenken der Spannkegel von dem Formkegel gleichzeitig mit dem Niederschwingen des letzteren stattfindet, und zwar ohne saß die Maschine beim Ersetzen eines schon bearbeiteten Stumpens durch einen neuen ausgerückt werden muß.
  • Die Maschine bietet überdies den besonderen Vorteil, saß die Hauptantriebswelle derselben beim Abnehmen des bearbeiteten und Auflegen des neuen Stumpens nicht ausgerückt werden und nur eine einfache Fußtrittbewegung stattfinden muß.
  • In den Abb. 1, 2, 3 und 4. der Zeichnung ist eine im Sinne der Erfindung ausgeführte Vorrichtung in Seitenansicht, Vorderansicht, Draufsicht und einem Vertikalschnitt nach A-A der Abb. 3 in der Arbeitsstellung gezeigt. Abb. 5 und 6 zeigen schematisch in Seitenansicht und Draufsicht die Arbeitsstellung der Kegel, Abb. 7 und 8 die Beschickungsstellung derselben in gleichen Darstellungen. Abb. o zeigt einen teilweisen Horizontalschnitt nach B-B der Abb. 4., Abb. io einen Vertikalschnitt nach C-C der Abb. 4..
  • An dem säulenartigen Maschinengestell t% ist (Abb. q.) um den Bolzen y ein zweiarmiger Hebel a schwingbar gelagert; der eine Arm des Hebels a trägt das Halslager 7 der Achse 8 des Kegels w, auf welchem der zu bearbeitende Stumpen aufgelegt wird, der andere Arm ist durch eine senkrechte Zugstange ia mit dem Fußtritt na verbunden und wird durch eine gegen den Federteller 2o der Zugstange 7c wirkende, an dem Trägerarm 2 abgestützte Feder o in die Hochstellung gedrückt; in dieser durch die Hochstellung der Zugstange st gegebenen Lage des Hebels a und der an ihm gelagerten Achse 8 wird der Kegel w in schwach nach aufwärts geneigter Stellung gehalten, in welcher das auf dessen Welle sitzende Kegelrad ii mit einem Kegelrade io der Horizontalwelle o in Eingriff steht, die ihren Antrieb von der Riemenscheibe 2i der im Gestellsockel gelagerten Hauptwelle z erhält.
  • Der den Stumpen saufnehmende Kegel wird diametral von zwei kleineren Kegeln v berührt, deren Achsen (Abb. i, 2, 3) in Halslagern 14 gelagert sind. Diese Halslager sitzen starr an Armen x, die vermittelst der Bolzen 17 am Maschinengestell V schwingbar angebracht sind. Die hinter ihren Halslagern 14. vortretenden Enden der Achsen der Kegel v tragen Kegelräder 13, 15, welche in der Arbeitsstellung der Kegel mit einem auf der Achse 8 des Kegels u" aufgekeilten Kegelrade 12 in Eingriff stehen (Abb. 2, 4.).
  • Die um die Bolzen 17 schwingbaren Arme x, welche die den großen Kegel w tangierenden Kegel v tragen, sind ferner mit Kurbelzapfen 18 versehen. Diese Kurbelzapfen greifen in Schlitze der Schleifen u, die an den Enden der abgebogenen Schenkel t einer Gabel sitzen, die starr am Kopfe der Zugstange n befestigt ist. In der vorerwähnten, durch die anhebende Feder o gegebenenHochstellung der Zugstange n werden die Achsen der beiden Kegel v in der in den Abb. = bis q. und Abb. 5, 6 dargestellten Lage gehalten, in welcher die Räder 13, 15 mit dem Rade 12 in Eingriff stehen und die Kegel v den mittleren Kegel w diametral berühren und gegen denselben gedrückt werden.
  • In einem oberhalb der Kegel v, v, w angeordneten Ausleger k (Abb. i, q., g und io) des Maschinengestelles ist zwischen einstellbaren Spitzenlagern 3o die senkrechte Achse s eines schwingbaren Messerrahmens g gelagert, der durch die von der Hauptwelle z angetriebene Kurbelscheibe y, deren Zapfen p in einen Schlitz q des Messerrahmens g greift, in wagerecht hin und her schwingende Bewegung versetzt wird. ' In dem Messerrahmen g ist ein durch Stellschrauben i heb- und senkbarer Schlitten d geführt, der mittels zweier Kopfschrauben q. den das Schermesser b tragenden Messerhalter c trägt. Durch die senkrechte Einstellung des Messerrahmens g, Heben und Senken des Schlittens d und Verschwingung des Messerhalters c wird das Messer b in derartige Lage eingestellt, daß dessen Schneide bei den in wagerechter Ebene sich vollziehenden Schwingungen des Messers b den auf dem mittleren Kegel w aufgezogenen Stumpen überfährt und die vorstehenden Haare des Hutstumpens abschneidet.
  • Die Bedienung der Maschine und deren Arbeitsweise ist folgende: Zum Auflegen eines Stumpens wird der Fußtritt m herabgedrückt, wodurch einerseits der Kegel w (Stellungen Abb. 7, 8 und punktierte Stellung w' in Abb. 4) abwärts schwingt, während die beiden seitlichen Kegel v nach links und rechts seitwärts abgeschwungen werden. Gleichzeitig mit diesem Aufschwingen der Kegel wird das Zahnrad ii aus dem. dasselbe treibenden Rade ao ausgehoben und desgleichen die Kegelräder =3, 15 der beiden kleinen Kegel v von ihrem Antriebsrade 12 abgeschwungen.
  • In dieser Stellung, in welcher der mittlere Kegel w vollkommen frei liegt und eine für das Aufziehen des Stumpens geeignete, nach abwärts gerichtete Stellung angenommen hat, wird der Stumpen auf denselben aufgelegt und während des Nachlassens des Fußtrittes m über den oberen Teil des Kegels w gespannt, indem die kleinen Kegel v nach Vollendung des Aufwärtshubes des Fußtrittes wieder ihre frühere tangierende Stellung an dem mittleren Kegel w einnehmen. Der bei der Bearbeitung jeweils zwischen den Kegeln v liegende obere Teil des Stumpens wird in gespannter Lage geklemmt und durch die umlaufenden Kegel v auch stets in gespannter Lage erhalten; alle drei Kegel haben dann wieder ihre frühere Stellung (Abb. 5, 6) eingenommen.
  • Die seitlichen Kegel v laufen infolge der Wahl der Übersetzung zwischen den Rädern i2 und 13, 15 rascher um als der mittlere Kegel w, wodurch. die obere Hälfte des auf diesen Kegel aufgelegten umlaufenden Stumpens in Spannung gehalten und durch das richtig eingestellte, tangential in wagerechter Ebene schwingende Messer b in derselben Weise bearbeitet wird, wie dies bei der Handarbeit der Fall ist.
  • Das Ausrücken der Maschine beim Austauschen der Stumpen ist nicht erforderlich, da die Wellen der Kegel, wie oben erläutert, während der Austauschbewegung vollkommen stillstehen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Maschine zum Scheren von Hutstumpen, dadurch gekennzeichnet, daß der über einen umlaufenden Formkegel (w) gezogene Stumpen durch zwei diametral tangierend angeordnete und gleichfalls umlaufende kleinere Kegel (v) an seiner Oberseite straff gespannt wird und an der straff gespannten, in stetigem Umlauf befindlichen Stumpenfläche ein tangential vorbeischwingendes Messer (b) die vorstehenden Haare des Stumpens abschneidet.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Stumpen tragende Kegel (w) auf und nieder schwingbar und die an demselben tangential laufenden beiden Kegel (v) seitlich ausschwingbar angeordnet sind und derart zwangläufig mit einem durch Federwirkung in der Hochstellung gehaltenen Fußtritt (m) verbunden sind, daß bei Hochstellung des letzteren alle drei Kegel in Arbeitsstellung sind, bei Tiefstellung des Fußtrittes der mittlere Kegel (w) eine nach abwärts geschwungene und die seitlichen Kegel (v) seitlich ausgeschwungene Stellungen einnehmen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des mittleren Kegels (w) von der Hauptwelle, die Achsen der seitlichen Kegel (v) von der Achse des mittleren Kegels (w) angetrieben werden und beim Niederschwingen des mittleren Kegels (w) und dem seitlichen Aufschwingen der seitlichen Kegel (v) die Triebräder (1i, 13, 15) der Kegel. aus ihren Antriebsrädern (io, 12) ausgeschwungen werden. q. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der das Schermesser (b) tragende Messerhalter (c) heb-, senk- und verschwingbar angeordnet ist.
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