DE3717792C2 - - Google Patents
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- DE3717792C2 DE3717792C2 DE3717792A DE3717792A DE3717792C2 DE 3717792 C2 DE3717792 C2 DE 3717792C2 DE 3717792 A DE3717792 A DE 3717792A DE 3717792 A DE3717792 A DE 3717792A DE 3717792 C2 DE3717792 C2 DE 3717792C2
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- F16D31/00—Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution
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- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
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- B66C13/18—Control systems or devices
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/18—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
- B66C23/36—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes mounted on road or rail vehicles; Manually-movable jib-cranes for use in workshops; Floating cranes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Hydraulikkreis für
einen Großkran mit einem lösbaren Gegengewichtwagen und
insbesondere auf einen Hydraulikkreis, der an einem solchen
Großkran die synchrone Steuerung sowohl einer Schwenkbe
wegung einer Schwenkeinheit als auch einer Fahrbewegung
des Gegengewichtwagens ermöglicht.
Herkömmlicherweise ist ein Großkran mit einem Gegengewicht
wagen ausgestattet, der an das rückwärtige Ende einer
Schwenkeinheit der Hebevorrichtung angeschlossen wird,
um die Hebekraft zu erhöhen, wobei Räder des Gegenge
wichtwagens bei dem Schwenken der Schwenkeinheit der
Hebevorrichtung derart angetrieben werden, daß dabei
der Gegengewichtwagen um die Mitte der Schwenkbewegung
der Schwenkeinheit entsprechend der Verschwenkung herum
fährt. Ein derartiger herkömmlicher Großkran hat zwei
gesonderte Hydraulikkreise, nämlich einen Hydraulikkreis
für den Schwenkbetrieb der Schwenkeinheit der Hebevor
richtung und einen Hydraulikkreis für den Antrieb der
Räder des Gegengewichtwagens. Infolgedessen kann es ge
schehen, daß die Schwenkgeschwindigkeit der Schwenkeinheit
der Hebevorrichtung nicht mit der Fahrgeschwindigkeit
des Gegengewichtwagens übereinstimmt, so daß sich die
Schwenkeinheit und der Gegengewichtwagen in ihren Bewe
gungen gegenseitig behindern, wodurch ein genaues Heben
unmöglich wird und die Leistungsfähigkeit bei den Kran
arbeiten beträchtlich verschlechtert wird. Wenn ferner
der Gegengewichtwagen von der Hebevorrichtung gelöst
und diese für sich allein betrieben wird, wird die von
einer Ölpumpe für das Zuführen von Arbeitsflüssigkeit
zu einem Hydraulikmotor für den Antrieb von Antriebs
rädern des Gegengewichtwagens abgegebene Arbeitsflüssigkeit
nutzlos in Umlauf versetzt und zu einem Behälter zurück
geleitet, was eine Energieverschwendung darstellt.
Zur Lösung dieser Probleme bei dem herkömmlichen Groß
kran liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, für einen
mit einem Gegengewichtwagen verbindbaren Großkran einen
Hydraulikkreis zu schaffen, der den Antrieb einer Schwenk
einheit des Krans und des an die Schwenkeinheit ange
schlossenen Gegengewichtwagens in der Weise ermöglicht,
daß die Schwenkgeschwindigkeit der Schwenkeinheit und
die Fahrgeschwindigkeit des Gegengewichtwagens miteinander
übereinstimmen, damit für eine genaue und wirkungsvolle
Kranarbeit das Schwenken der Schwenkeinheit und das Fahren
des Gegengewichtwagens miteinander synchron sind, und
der auch die wirksame Nutzung von aus einer Pumpeneinrichtung für
das Zuführen von Arbeitsflüssigkeit zu einem Hydraulik
motor für den Antrieb der Antriebsräder des Gegengewicht
wagens abgegebener Arbeitsflüssigkeit ermöglicht, um
Energie zu sparen, wenn der Kran ohne Gegengewichtwagen
betrieben wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Patentanspruch
1 genannten Mitteln gelöst.
Ein Hydraulikkreis mit den Merkmalen des Oberbegriffs
von Patentanspruch 1 gehört aufgrund der nachveröffent
lichten DE-OS 36 40 305 zum Stand der Technik. Bei diesem
zum Stand der Technik gehörenden Hydraulikkreis steuern
das erste und das zweite Steuerventil jeweils den Druck
der Arbeitsflüssigkeit und dadurch den Betrieb der beiden
Hydraulikmotoren. Das Lösen des Gegengewichtwagens von
der Schwenkeinheit und diesen Zustand berücksichtigende
Maßnahmen sind bei diesem zum Stand der Technik gehören
den Hydraulikkreis nicht vorgesehen. Die Veränderbarkeit
der Förderleistung von Pumpen in Abhängigkeit von der
Last ist an sich bekannt (DE-OS 33 40 332; DE-Z: Deutsche
Hebe- und Fördertechnik (1987) Nr. 3, Seiten 67, 68; DE-Z:
Ölhydraulik und Pneumatik 30 (1986) Nr. 12, Seiten 916
bis 919).
Wenn bei angeschlossenem Gegengewichtwagen die Schwenk
einheit verschwenkt wird, ist der Durchsatz der zweiten
Pumpe für das Zuführen der Arbeitsflüssigkeit zu dem
zweiten Hydraulikmotor für den Antrieb der Antriebsräder
des Gegengewichtwagens, die auf einem größeren Radius
fahren, über den Durchsatz der ersten Pumpe für das Zufüh
ren der Arbeitsflüssigkeit zu dem ersten Hydraulikmotor
für den Antrieb der Schwenkeinheit hinaus erhöht, die
auf einem kleineren Radius schwenkt; dadurch sind die
jeweiligen Winkelgeschwindigkeiten des Gegengewichtwagens
und der Schwenkeinheit miteinander in Übereinstimmung
gebracht. Wenn der Gegengewichtwagen von der Schwenkeinheit
getrennt wird und die Hebevorrichtung allein betrieben
wird, wird die von der zweiten Pumpe abgegebene Arbeits
flüssigkeit mit der von der ersten Pumpe abgegebenen
Arbeitsflüssigkeit zusammengefaßt, um die von der zweiten
Pumpe abgegebene Arbeitsflüssigkeit wirkungsvoll für den
Antrieb der Schwenkeinheit zu nutzen, so daß daher die
Energienutzung des Krans verbessert ist und die
Schwenkgeschwindigkeit der Schwenkeinheit gesteigert
werden kann.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungs
beispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Hydraulikkreis gemäß einem Ausführungs
beispiel.
Fig. 2 und 3 sind graphische Darstellungen, die die
Durchsatzsteuerungs-Kennlinien für eine
erste bzw. zweite Pumpe mit veränderbarer
Förderleistung zeigen.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht eines Großkrans, in dem
der Hydraulikkreis gemäß dem Ausführungsbeispiel
eingesetzt wird.
Zuerst wird anhand der Fig. 4 der übliche Aufbau eines
Großkrans beschrieben. Eine Hebevorrichtung 1 des Krans
weist ein Fahrwerk 2, eine Schwenkeinheit 3, einen Haupt
ausleger 4, eine Hängevorrichtung 5, einen Mast 6, eine
Abspannung 7 für das Abspannen des Mastes 6 auf.
Ein Gegengewichtwagen 10 ist mit mehreren Rädern 11 versehen
und trägt ein Gegengewicht 12. Die Räder 11 sind um eine
vertikale Achse schwenkbar und um eine horizontale Achse
drehbar. Der Gegengewichtwagen 10 ist lösbar mit dem
rückwertigen Teil der Schwenkeinheit 3 der Hebevorrichtung
1 mittels einer Kupplungsvorrichtung 9 wie einer Kupplungs
stange sowie auch mit einem Abspannseil 13 verbunden,
das von dem oberen Ende des Mastes 6 herabhängt.
In der Fig. 1, die einen Hydraulikkreis für das Steuern
der Hauptkomponenten des Großkrans zeigt, sind eine erste
Pumpe 14 mit veränderbarer Förderleistung, eine zweite
Pumpe 15 mit veränderbarer Förderleistung, eine an den
Auslaß der ersten Pumpe 14 angeschlossene erste Auslaß
leitung 16, eine an den Auslaß der zweiten Pumpe 15 ange
schlossene zweite Auslaßleitung 17, eine die erste Aus
laßleitung 16 mit der zweiten Auslaßleitung 17 verbindende
Verbindungsleitung 18, ein Rückschlagventil 19, das den
Durchfluß von Arbeitsflüssigkeit von der zweiten Auslaß
leitung 17 zu der ersten Auslaßleitung 16 zuläßt und
den Gegenfluß der Arbeitsflüssigkeit sperrt, ein erstes
Steuerventil 20 für das Steuern der Schwenkbewegung der
Schwenkeinheit 3, ein zweites Steuerventil 21 für das
Steuern der Fahrbewegung des Gegengewichtwagens 10, ein
erster Hydraulikmotor 22 für den Schwenkantrieb der Schwenk
einheit 3, ein über eine lösbare Schlauchkupplung 25
und dergleichen mit dem zweiten Steuerventil 21 verbundener
zweiter Hydraulikmotor 23 für den Antrieb der Räder 11
des Gegengewichtwagens 10, Behälter 24 und ein drittes
Steuerventil 26 für das Bewegen der Schwenkeinheit 3
und des Gegengewichtwagens 10 gezeigt.
Das dritte Steuerventil 26 enthält ein steuerbares Druck
reduzierventil, das mittels eines Steuerhebels 27 betätigt
wird und das jeweils der Richtung und dem Winkel der
Betätigung des Steuerhebels 27 entsprechende Signaldrücke
an Signaldruckleitungen 28 und 29 abgibt. Das erste Steuer
ventil 20 und das zweite Steuerventil 21 können Schieber-
Richtungssteuerventile sein, jedoch sind das erste
Steuerventil 20 und das zweite Steuerventil 21 üblicherweise
Drucksteuerventile wie beispielsweise Vierwegeventile,
mit denen sowohl die Strömungsrichtung der Arbeitsflüssigkeit
veränderbar ist als auch der Druck der den Hydraulikmotoren
22 und 23 zugeführten Arbeitsflüssigkeit steuerbar ist.
Die Einstellung des zweiten Steuerventils 21 hängt von
dem Schwenkbewegung-Signaldruck ab, der über Signaldruck
leitungen 30 und 31 angelegt wird.
An die Signaldruckleitungen 28 und 29 ist
über ein Umschaltventil 32, das den jeweils höheren Druck durchläßt, eine Leitung 33
angeschlossen. Von der Leitung 33 zweigen eine erste
Durchflußsteuerleitung 34 und zweite Durchflußsteuerlei
tung 35 ab. Die zweite Durchflußsteuerleitung 35 ist
an einen Durchflußregler 15 a für die Steuerung der zweiten
Pumpe 15 mit der veränderbaren Förderleistung angeschlossen.
Eine Leitung 37 ist an einem Ende über eine als Umschalt
vorrichtung dienende Umstellventileinheit 36 an die erste
Durchflußsteuerleitung 34 und an dem anderen Ende an
einen Durchflußregler 14 a der ersten Pumpe 14 mit der
veränderbaren Förderleistung angeschlossen. Die Umstell
ventileinheit 36 enthält ein Solenoidventil 38, ein Pro
portional-Druckreduzierventil 39, eine Leitung 40 und
ein Umschaltventil 41, das den jeweils höheren Druck durchläßt. Das Solenoidventil 38
ist zwischen einer rechten Stellung für das Verbinden
der ersten Durchflußsteuerleitung 34 mit der Leitung
40 und einer linken Stellung für das Verbinden der ersten
Durchflußsteuerleitung 34 mit dem Proportional-Druckre
duzierventil 39 umschaltbar. Das Umschaltventil
41 verbindet in Abhängigkeit von dem
Druck der Arbeitsflüssigkeit in der Leitung 40 und dem
mit dem Proportional-Druckreduzierventil 39 geregelten
Druck der Arbeitsflüssigkeit die Leitung 37 entweder
mit der Leitung 40 oder mit dem Proportional-Druckredu
zierventil 39.
Nachstehend wird die Funktion des Hydraulikkreises be
schrieben. Zum Verschwenken der Schwenkeinheit 3 bei
angeschlossenem Gegengewichtwagen 10 werden die Räder
11 des Gegengewichtwagens 10 mittels einer (nicht gezeigten)
Lenkvorrichtung in eine Fahrtrichtung gerichtet, wonach
dann das Solenoidventil 38 in die rechte Stellung gestellt
wird und danach der Steuerhebel 27 beispielsweise nach
links geschoben wird. Infolgedessen gibt das dritte
Steuerventil 26 an der linken Signaldruckleitung 28 einen
Signaldruck Pi 1 ab, wodurch das erste Steuerventil 20
derart umgestellt wird, daß die von der ersten Pumpe
14 abgegebene Arbeitsflüssigkeit dem ersten Hydraulik
motor 22 zu dessen Drehantrieb in Normalrichtung zuge
führt wird, wodurch die Schwenkeinheit 3 der Hebevorrichtung
1 beispielsweise entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt
wird. Der Signaldruck Pi 1 wird auch an die Signaldruck
leitung 30 angelegt, wodurch das zweite Steuerventil
21 derart eingestellt wird, daß die von der zweiten Pumpe
15 abgegebene Arbeitsflüssigkeit dem zweiten Hydraulik
motor 23 zu dessen Drehantrieb in Normalrichtung zuge
führt wird, wodurch die Räder 11 des Gegengewichtwagens
10 derart angetrieben werden, daß dieser synchron zu
der Schwenkbewegung der Schwenkeinheit 3 bewegt wird.
Während des Verschwenkens der Schwenkeinheit 3 zusammen
mit dem angeschlossenen Gegengewichtwagen kann die Stellung
des Steuerhebels geändert werden, wodurch dementsprechend der
Signaldruck Pi 1 geändert wird. Entsprechend dem Signal
druck Pi 1 werden die jeweiligen Ventileinstellungen des
ersten Steuerventils 20 und des zweiten Steuerventils
21 gesteuert, um damit übereinstimmend den Druck der dem
ersten Hydraulikmotor 22 und dem zweiten Hydraulikmotor
23 zugeführten Arbeitsflüssigkeit zu steuern.
Der Signaldruck Pi 1 wird ferner über das Um
schaltventil 32 und die Leitungen 33 und 35 dem Durch
flußregler 15 a der zweiten Pumpe 15 zugeführt, um dadurch
einen Durchsatz Q 2 der zweiten Pumpe 15 entsprechend
einer in Fig. 3 gezeigten Kurve zu steuern, wodurch die
Durchflußrate der dem zweiten Hydraulikmotor 23 zugeführten
Arbeitsflüssigkeit und damit die Fahrgeschwindigkeit
des Gegengewichtwagens 10 gesteuert wird.
Andererseits wird der Signaldruck Pi 1 auch über die Signal
leitung 28, die Leitung 33, die erste Durchflußsteuerlei
tung 34 und das Solenoidventil 38 der Umstellventileinheit
36 dem Proportional-Druckreduzierventil 39 der Umstell
ventilheit 36 zugeführt. Das Proportional-Druckre
duzierventil 39 verringert den Signaldruck Pi 1 auf einen
Signaldruck Pi 2. Der Signaldruck Pi 2 wird dann über das
Umschaltventil 41 und die Leitung 37 dem Durch
flußregler 14 a der ersten Pumpe 14 zugeführt, um einen
Durchsatz Q 1 der ersten Pumpe 14 entsprechend einer in
Fig. 2 mit ausgezogenen Linien gezeigten Kurve zu steuern, wodurch die Durch
flußrate der dem ersten Hydraulikmotor 22 zugeführten
Arbeitsflüssigkeit und damit die Schwenkgeschwindigkeit
der Schwenkeinheit 3 gesteuert wird.
Auf diese Weise wird der Signaldruck Pi 1 unverändert
an den Durchflußregler 15 a der zweiten Pumpe 15 angelegt,
während an den Durchflußregler 14 a der ersten Pumpe 14
der Signaldruck Pi 2 angelegt wird, der durch das Ver
ringern des Signaldrucks Pi 1 in dem Proportional-Druck
reduzierventil 39 entsteht. Das Signaldruck-Reduzier
verhältnis ist von dem Verhältnis des für den Antrieb
des zweiten Hydraulikmotors 23 zum Fahrantrieb des Gegen
gewichtwagens 10 erforderlichen Durchsatzes Q 2 zu dem
für den Antrieb des ersten Hydraulikmotors 22 für den
Schwenkantrieb der Schwenkeinheit 3 erforderlichen Durch
satz Q 1 abhängig. Das Signaldruck-Reduzierverhältnis
kann auf einfache Weise durch Verändern eines Flächen
verhältnisses in dem Proportional-Druckreduzierventil
39 festgelegt werden. Die Schwenkgeschwindigkeit der
Schwenkeinheit 3 und die Fahrgeschwindigkeit des Gegen
gewichtwagens 10 werden dadurch völlig miteinander in
Übereinstimmung gebracht, daß auf richtige Weise das
Signaldruck-Reduzierverhältnis so festgelegt wird,
daß die Schwenkeinheit 3 stoßfrei zusammen mit dem Gegen
gewichtwagen verschwenkt wird.
Zum Betreiben der Schwenkeinheit 3 ohne den Gegengewicht
wagen 10 wird dieser von der Hebevorrichtung 1 gelöst,
wobei die den zweiten Hydraulikmotor 23 mit dem Hydraulik
kreis verbindenden Leitungen an der lösbaren Schlauch
kupplung 25 von dem Hydraulikkreis getrennt werden und
das Solenoid des Solenoidventils 38 abgeschaltet wird,
so daß dieses in die in Fig. 1 gezeigte Stellung gebracht
wird. Danach wird der Steuerhebel 27 beispielsweise nach
links geschoben. Daraufhin gibt gemäß der vorangehenden
Beschreibung das dritte Steuerventil 26 den Signaldruck
Pi 1 ab, der über die Signaldruckleitung 28 an das erste
Steuerventil 20 angelegt wird, um dessen Einstellung
zu ändern.
Andererseits wird der Signaldruck Pi 1 über das
Umschaltventil 32, die Leitung 33, die erste Durchfluß
steuerleitung 34, das Solenoidventil 38, die Leitung
40, das Umschaltventil 41 und die Leitung 37
an den Durchflußregler 14 a der ersten Pumpe 14 sowie
auch über die zweite Durchflußsteuerleitung 35 an den
Durchflußregler 15 a der zweiten Pumpe 15 angelegt. Da
der Signaldruck Pi 1 über die Leitung 40 unter Umgehung
des Proportional-Druckreduzierventils 39 an die Leitung
37 angelegt wird, ist der an dem Durchflußregler 14 a
anliegende Signaldruck Pi 2 gleich dem Signaldruck Pi 1.
Durch diesen Signaldruck Pi 2 wird der Durchsatz Q 1 der
ersten Pumpe 14 entsprechend einer in Fig. 2 durch eine
gestrichelte Linie dargestellten Kurve gesteuert. Aus
der Fig. 2 ist ersichtlich, daß der Durchsatz Q 1 bei
diesem Zustand größer als bei dem Zustand ist, bei dem
der Gegengewichtwagen 10 an die Hebevorrichtung 1 ange
schlossen ist. Die auf diese Weise von der ersten Pumpe
14 abgegebene Arbeitsflüssigkeit wird über das erste
Steuerventil 20 dem ersten Hydraulikmotor 22 zugeführt.
Der Signaldruck Pi 1 wird ferner über die zweite Durch
flußsteuerleitung 35 dem Durchflußregler 15 a der zweiten
Pumpe 15 zugeführt, um dadurch den Durchsatz Q 2 der zweiten
Pumpe 15 entsprechend der in Fig. 3 gezeigten Kurve zu
steuern. Da der Durchfluß der von der zweiten Pumpe 15
abgegebenen Arbeitsflüssigkeit an der lösbaren Schlauch
kupplung 25 unterbrochen ist, fließt die Arbeitsflüssig
keit über die Verbindungsleitung 18 und das Rückschlag
ventil 19 mit der von der ersten Pumpe 14 abgegebenen
Arbeitsflüssigkeit zusammen. Danach fließen die von der
ersten Pumpe 14 und der zweiten Pumpe 15 abgegebenen
Arbeitsflüssigkeiten gemeinsam über das erste Steuerven
til zu dem ersten Hydraulikmotor 22.
Wenn auf diese Weise die Schwenkeinheit 3 ohne den Gegen
gewichtwagen 10 verschwenkt wird, wird dem ersten Hy
draulikmotor 22 Arbeitsflüssigkeit sowohl von der ersten
Pumpe 14 als auch von der zweiten Pumpe 15 zugeführt,
so daß die von der zweiten Pumpe abgegebene Arbeitsflüssig
keit wirkungsvoll genutzt wird, um
die Energieausnutzung zu verbessern, wobei dem ersten
Hydraulikmotor 22 die Arbeitsflüssigkeit mit hohem Durch
satz zugeführt wird, wodurch die Schwenkgeschwindigkeit
der Schwenkeinheit 3 erhöht wird und damit der Wirkungs
grad bei der Schwenkbewegung der Schwenkeinheit 3 ver
bessert wird.
Es wird somit ein leistungsfähiger Hydraulikkreis geschaf
fen, der dann, wenn die Schwenkeinheit zuammen mit dem
Gegengewichtwagen betrieben wird, den Durchsatz der zweiten
Pumpe mit veränderbarer Förderleistung für das Zuführen
der Arbeitsflüssigkeit zu dem zweiten Hydraulikmotor
für den Antrieb des Gegengewichtwagens, der auf einem
Radius bewegt wird, welcher größer als der Schwenkradius
der Schwenkeinheit ist, über den Durchsatz der ersten
Pumpe veränderbarer Förderleistung für das Zuführen der
Arbeitflüssigkeit zu dem ersten Hydraulikmotor für den
Antrieb der Schwenkeinheit anhebt, um die Winkel
geschwindigkeiten des Gegengewichtwagens und der Schwenk
einheit einander anzupassen, so daß der Gegengewicht
wagen synchron zur Schwenkbewegung der Schwenkeinheit
läuft und dadurch die Schwenkeinheit stoßfrei verschwenkt
wird, wodurch die Genauigkeit der Schwenkbewegung ver
bessert wird. Wenn die Schwenkeinheit ohne den Gegenge
wichtwagen betrieben wird, führt der Hydraulikkreis die
von der zweiten Pumpe abgegebene Arbeitsflüssigkeit mit
der von der ersten Pumpe abgegebenen Arbeitsflüssigkeit
zusammen dem ersten Hydraulikmotor zu.
Claims (2)
1. Hydraulikkreis für einen Großkran, der mit einem
Gegengewichtwagen ausgestattet ist, welcher mit dem
hinteren Ende einer Schwenkeinheit der Hebevorrichtung des
Krans verbunden ist, mit einer ersten Pumpe zur Förderung
von Arbeitsflüssigkeit, einer zweiten Pumpe zur Förderung
von Arbeitsflüssigkeit, einem ersten Hydraulikmotor für
das Verschwenken der Schwenkeinheit der Hebevorrichtung
des Krans, einem ersten Steuerventil zum Steuern des
Zustandes der von der ersten Pumpe zur Speisung des ersten
Hydraulikmotors gelieferten Arbeitsflüssigkeit, einem
zweiten Hydraulikmotor für das Betreiben von Antriebs
rädern des Gegengewichtwagens, einem zweiten Steuerventil
zum Steuern des Zustandes der von der zweiten Pumpe zur
Speisung des zweiten Hydraulikmotors gelieferten Arbeits
flüssigkeit und einem dritten Steuerventil zum Steuern der
Funktion des ersten Steuerventils, gekennzeichnet durch
Veränderbarkeit der Förderleistung sowohl der ersten Pumpe
(14) als auch der zweiten Pumpe (15), Steuerung des
Durchflusses von Arbeitsflüssigkeit von der ersten Pumpe
zum ersten Hydraulikmotor (22) mittels des ersten Steuer
ventils (20), Steuerung des Durchflusses der Arbeitsflüs
sigkeit von der zweiten Pumpe zum zweiten Hydraulikmotor
(23) mittels des zweiten Steuerventils (21), einen ersten
Durchflußsteuerkreis (26, 28, 29, 32, 33, 34, 36, 37) zum
Steuern des Durchsatzes der ersten Pumpe entsprechend
einem aus dem dritten Steuerventil (26) angelegten
Signaldruck, einen zweiten Durchflußsteuerkreis (26, 28,
29, 32, 33, 35) zum Steuern des Durchsatzes der zweiten
Pumpe entsprechend einem aus dem dritten Steuerventil
angelegten Signaldruck, einen Verbindungskreis (18, 19)
zum Einleiten des von der zweiten Pumpe abgegebenen Stroms
der Arbeitsflüssigkeit in den von der ersten Pumpe
abgegebenen Strom der Arbeitsflüssigkeit bei von der
Schwenkeinheit gelöstem Gegengewichtwagen und eine in dem
ersten Durchflußsteuerkreis angebrachte Umschaltvorrich
tung (36) für das selektive Umschalten des ersten
Durchflußsteuerkreises zwischen einem Zustand, bei dem der
Signaldruck (Pi 1) aus dem dritten Steuerventil (26) an
einen Regler (14 a) für das Einstellen des Durchsatzes der
ersten Pumpe angelegt wird, und einem Zustand, bei dem an
den Regler ein Signaldruck angelegt wird, der durch
Verringern des Signaldrucks des dritten Steuerventils (26)
in einem Reduzierverhältnis erzeugt wird.
2. Hydraulikkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Umschaltvorrichtung (36) ein Proportional-
Druckreduzierventil (39) enthält, dessen Druckreduzier
verhältnis von dem Verhältnis desjenigen Durchsatzes der
ersten Pumpe (14), der für den Antrieb der Schwenkeinheit
(3) zur Schwenkbewegung mit einer bestimmten Schwenkge
schwindigkeit erforderlich ist, zu demjenigen Durchsatz
der zweiten Pumpe (15) abhängig ist, der für das Bewegen
des Gegengewichtwagens (10) in genauem Gleichlauf mit
der Schwenkbewegung der Schwenkeinheit erforderlich ist.
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