DE3719210A1 - Kupplungsteil eines elektrischen steckverbinders - Google Patents
Kupplungsteil eines elektrischen steckverbindersInfo
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- B29C45/14—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
- B29C45/14639—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles for obtaining an insulating effect, e.g. for electrical components
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kupplungsteil eines
elektrischen Steckverbinders, bei welchem metallische
Kontaktteile mit Leitern einer zwei Adern aufweisenden
elektrischen Anschlußleitung verbunden sind und bei
welchem die Verbindungsstellen zwischen den Kontaktteilen
und den Leitern sowie das Ende der Anschlußleitung in
einen durch Spritzen hergestellten Schutzkörper einge
bettet sind (DE-PS 29 25 853).
"Kupplungsteil" im Sinne der Erfindung kann sowohl eine
Dose als auch ein Stecker sein. "Kontaktteile" können
Buchsen oder Stifte sein. Solche Kupplungsteile werden
bei konfektionierten elektrischen Leitungen an dieselben
angespritzt. Sie sind dann im Gegensatz zu montierbaren
Ausführungen unlösbar mit den Leitungen verbunden. Der
Vorteil der konfektionierten Leitungen liegt in ihrer
einfachen Herstellung. Die Kupplungsteile sind außerdem
weitgehend feuchtigkeitsdicht.
Bei der bekannten Anordnung nach der eingangs erwähnten
DE-PS 29 25 853 sind die Adern in der erforderlichen
Länge abgemantelt und so gebogen, daß sie leicht zu den
voneinander getrennten Kontaktteilen geführt werden
können. Der Mantel der angeschlossenen Leitung ist
relativ weit bis in den gespritzten Schutzkörper hinein
geführt, damit er beim Biegen der Leitung nicht aus
demselben herausrutschen kann. Ein solches Kupplungsteil
ist einfach herstellbar und es genügt auch allen Anfor
derungen, wenn genügend Platz für seine Unterbringung
vorhanden ist. Der Schutzkörper ist nämlich wegen der
relativ großen Länge von abgemantelten Adern und in den
Schutzkörper hineinragender Leitung so groß, daß der
Kupplungsteil in Geräte nicht einsteckbar ist, bei denen
nur wenig Platz, insbesondere bezüglich seiner axialen
Länge, vorhanden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen an eine
zweiadrige elektrische Leitung angespritzten Kupplungs
teil anzugeben, der bei leichter Montierbarkeit und unter
Beibehaltung der biegesicheren Einbettung des Leitungs
mantels im Schutzkörper eine gegenüber bekannten Kon
struktionen verminderte Länge aufweist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
- - daß als Anschlußleitung eine Flachleitung verwendet ist, in der die beiden von einem gemeinsamen Mantel umgebenen Adern in einer Ebene nebeneinander angeordnet sind,
- - daß das in den Schutzkörper hineinragende Ende des Mantels zwischen den beiden Adern in Längsrichtung aufgetrennt ist und
- - daß die beiden Adern im aufgetrennten Bereich des Mantels unter Mitnahme des an ihnen anliegenden Mantelteils voneinander weg abgebogen sind.
In der für dieses Kupplungsteil verwendeten zweiadrigen
Flachleitung liegen beide Adern in einer Ebene nebenein
ander. Sie sind einander dadurch eindeutig zugeordnet. Es
ist damit möglich, den gemeinsamen Mantel ohne Beschädi
gungsgefahr für die Adern zwischen denselben aufzutren
nen, ohne denselben zu entfernen. Die Adern brauchen
durch diese Maßnahme nur relativ kurz abgemantelt zu
werden. Die zum Anschließen der Kontaktteile erforder
liche freie Länge zur einfachen Handhabung wird den Adern
durch das Einschneiden des Mantels gegeben. Der in den
Schutzkörper hineinragende Teil des Mantels der Flachlei
tung wird beim Biegen der beiden Adern mit abgebogen und
in dieser Lage mit in den Schutzkörper eingebettet. Der
Mantel ist daher im Schutzkörper fest verankert und
gerade durch das Abbiegen zusätzlich gesichert. Es
besteht dadurch die zusätzliche Möglichkeit, auch die
Länge des in den Schutzkörper hineinragenden Mantels zu
verkürzen. Zusammen mit der gegenüber bekannten Kon
struktionen verkürzten Länge der abgemantelten Adern
ergibt sich dadurch eine wesentliche Verkürzung für das
vom Schutzkörper zu umschließende Leitungsende und damit
für den Schutzkörper selbst. Für den gesamten Kupplungs
teil wird also gegenüber bekannten Konstruktionen
wesentlich weniger Platz und auch weniger Material
bezüglich des Schutzkörpers benötigt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes sind
in den Zeichnungen dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 einen an eine Flachleitung angespritzten Kupp
lungsteil nach der Erfindung.
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung des Kupplungsteils
teilweise im Schnitt.
Fig. 3 einen Schnitt durch Fig. 2 längs der Linie
III-III.
In Fig. 1 ist ein Kupplungsteil 1 eines elektrischen
Steckverbinders dargestellt, der an eine zweiadrige
Flachleitung 2 angespritzt ist. Im dargestellten Aus
führungsbeispiel ist der Kupplungsteil 1 eine Dose mit
Buchsenkontakten. Es könnte aber auch ein Stecker sein.
Der Kupplungsteil 1 weist zwei metallische Kontaktteile 3
und 4 auf, die, wie bereits erwähnt, als Buchsenkontakte
ausgeführt sind. An die Kontaktteile 3 und 4 sind die
abisolierten Leiter der beiden Adern 5 und 6 der Flach
leitung 2 elektrisch leitend angeschlossen. Der Anschluß
kann in üblicher Technik durch Anschlagen, Quetschen,
Schweißen oder Löten erfolgen. Die Verbindungsstellen
zwischen den Kontaktteilen 3 und 4 sowie den Adern 5 und
6 und das Ende der Flachleitung 2 sind von einem Schutz
körper 7 umgeben, der durch Spritzen hergestellt ist.
Zur Herstellung des Kupplungsteiles 1 wird beispielsweise
wie folgt vorgegangen:
Das Ende einer Flachleitung 2 wird abgemantelt und die
beiden dabei freigelegten Adern 5 und 6 werden abiso
liert. An den abisolierten Leitern der Adern 5 und 6
werden die Kontaktteile 3 und 4 angebracht. Der Mantel 8
der Flachleitung 2 wird dann zwischen den beiden Adern in
Achsrichtung über eine relativ kurze Länge aufgetrennt.
Dieses Auftrennen kann allerdings auch schon nach dem
Abmanteln der Adern erfolgen, also vor dem Festlegen der
Kontaktteile 3 und 4.
Das so vorbereitete Leitungsende wird in ein Spritzwerk
zeug eingelegt, wobei die Adern 5 und 6, so wie aus Fig.
2 ersichtlich, voneinander weg abgebogen werden. Dieses
Abbiegen ist erforderlich, damit die Kontaktteile 3 und 4
ihre vorgegebene Position einnehmen können. Sie werden im
Spritzwerkzeug durch Hülsen abgedeckt, so daß sich für
die Kontaktteile 3 und 4 im fertigen Kupplungsteil rundum
ein Hohlraum ergibt. Durch das Abbiegen der Adern 5 und 6
werden auch die sie umgebenden Teile des Mantels 8 mit
abgebogen, die in dem geschlitzten Bereich liegen. In
diesem Bereich werden die Adern 5 und 6 durch Nieder
halter festgehalten, die von beiden Seiten auf den Mantel
8 der Flachleitung 2 drücken. Die Niederhalter liegen
damit fest an der Flachleitung 2 bzw. den Adern 5 und 6
an, so daß diese ihre Position beim Spritzen nicht
verändern können. Im fertigen Griffkörper 7 hinterlassen
die Niederhalter vier Ausnehmungen 9, durch welche die
Flachleitung 2 bzw. deren Mantel 8 sichtbar ist.
Durch das Abbiegen der Adern 5 und 6 werden, wie bereits
erwähnt, auch die sie umgebenden Mantelteile mit abge
bogen. Das in den Schutzkörper 7 hineinragende Ende des
Mantels 8 wird entsprechend Fig. 2 dabei etwa
V-förmig aufgebogen. Es ergibt sich dadurch für den
Mantel 8 eine zusätzliche und verbesserte Verankerung im
Schutzkörper 7.
Claims (2)
1. Kupplungsteil eines elektrischen Steckverbinders,
bei welchem metallische Kontaktteile mit Leitern
einer zwei Adern aufweisenden elektrischen An
schlußleitung verbunden sind und bei welchem die
Verbindungsstellen zwischen den Kontaktteilen und
den Leitern sowie das Ende der Anschlußleitung in
einen durch Spritzen hergestellten Schutzkörper
eingebettet sind, dadurch gekennzeichnet,
- - daß als Anschlußleitung eine Flachleitung (2) verwendet ist, in der die beiden von einem gemeinsamen Mantel (8) umgebenen Adern (5, 6) in einer Ebene nebeneinander angeordnet sind,
- - daß das in den Schutzkörper (7) hineinragende Ende des Mantels (8) zwischen den beiden Adern (5, 6) in Längsrichtung aufgetrennt ist und
- - daß die beiden Adern (5, 6) im aufgetrennten ihnen anliegenden Mantelteils voneinander weg abgebogen sind.
2. Verfahren zur Herstellung eines Kupplungsteils nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
- - daß die beiden Adern (5, 6) einer zweiadrigen Flachleitung (2) abgemantelt und abisoliert werden,
- - daß an die abisolierten Leiter metallische Kontaktteile (3, 4) angeschlossen werden,
- - daß das Ende des Mantels (8) der Flachleitung (2) zwischen den beiden Adern (5, 6) einge schnitten wird,
- - daß die beiden Adern (5, 6) mit den angeschlos senen Kontaktteilen (3, 4) im Bereich des eingeschnittenen Mantels (8) unter Mitnahme des jeweils anliegenden Mantelteils vonein ander weg abgebogen werden und
- - daß das so vorbereitete Ende der Flachleitung (2) in ein Spritzwerkzeug eingelegt wird, in welchem unter Festlegung der Flachleitung (2) im Bereich des Mantels (8) der Schutzkörper (7) um die Verbindungsstellen von Kontakt teilen (3, 4) und Leitern und das Ende der Flachleitung (2) herumgespritzt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873719210 DE3719210C2 (de) | 1987-06-09 | 1987-06-09 | Verfahren zur Herstellung eines Kupplungsteils eines elektrischen Steckverbinders |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873719210 DE3719210C2 (de) | 1987-06-09 | 1987-06-09 | Verfahren zur Herstellung eines Kupplungsteils eines elektrischen Steckverbinders |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3719210A1 true DE3719210A1 (de) | 1988-12-29 |
| DE3719210C2 DE3719210C2 (de) | 1996-02-29 |
Family
ID=6329325
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873719210 Expired - Fee Related DE3719210C2 (de) | 1987-06-09 | 1987-06-09 | Verfahren zur Herstellung eines Kupplungsteils eines elektrischen Steckverbinders |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3719210C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4443482A1 (de) * | 1994-12-07 | 1996-06-13 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Verfahren zur Erzeugung von in der Baustoffindustrie verwertbarer Schlacke aus Klärschlamm |
| ES2132032A1 (es) * | 1997-10-10 | 1999-08-01 | Bueno Sergio Ray | Procedimiento de moldeo de una funda estanca de plastico para terminales. |
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| DE8226857U1 (de) * | 1982-09-24 | 1983-01-13 | Kabelwerk Wagner Kg, 5600 Wuppertal | Stück einer ortsveränderlichen elektrischen Leitung |
| DE2925853C2 (de) * | 1979-06-27 | 1984-10-31 | kabelmetal electro GmbH, 3000 Hannover | Verfahren zum festen Anspritzen eines Kupplungsteils an eine elektrische Leitung |
-
1987
- 1987-06-09 DE DE19873719210 patent/DE3719210C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3719210C2 (de) | 1996-02-29 |
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