DE3719702C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Navigationseinrichtung
insbesondere für Fahrzeuge wie beispielsweise Kraftfahrzeuge
oder ähnliches, mit der Informationen, beispielsweise
die Fahrtroute oder der Standort des Fahrzeugs
bestimmt und angezeigt werden können. Insbesondere
betrifft die Erfindung eine Navigationseinrichtung
für Fahrzeuge, welche die Korrektur von Fehlern erleichtert,
die beim Einstellen des Fahrzeug-Standorts während
der Grundeinstellung oder während der Fahrt des
Fahrzeugs auftreten und sich aufaddieren.
Eine Navigationseinrichtung für Fahrzeuge ist allgemein
in den japanischen Offenlegungsschriften Nr. 59-2 04 081
(1984) oder Nr. 5 81 78 214 (1983) beschrieben. Die in
dem zuletzt genannten Dokument beschriebene Navigationseinrichtung
weist einen Entfernungsmesser auf, der
die zurückgelegte Strecke eines Fahrzeugs erfaßt, einen
Azimutdetektor, der die Fahrtrichtung des Fahrzeugs
erfaßt sowie eine Anzeigeeinrichtung, die den momentanen
Standort des Fahrzeugs anzeigt, so daß der momentane
Standort des Fahrzeugs in sphärischen oder rechtwinkligen
Koordinaten angegeben und bei der Fortbewegung
des Fahrzeugs berechnet und stets der aktuelle
Stand angezeigt wird.
Darüber hinaus ist es bekannt, einen künstlichen Satelliten
zur Navigation zu verwenden (siehe beispielsweise
"Cathode-Ray Tube Information Center with Automotive
Navigation", SAE Technical Paper Series 840313 von
Ford Motor Co.). Darüber hinaus ist eine Einrichtung
bekannt, die ein Leitsystem mit Hilfe der Hauptverkehrsstraßen
zur Bestimmung der Entfernung und eine Anzeigeeinrichtung
für einen Bestimmungsort im Stadtgebiet
aufweist, mit der die Entfernung und Angaben über den
Azimut erhalten werden (siehe beispielsweise "On-Board
Computer System for Navigation, Orientierung und
Streckenoptimierung", SAE Technical Paper Series 840485
der Daimler-Benz AG).
Bei den herkömmlichen Navigationseinrichtungen für
Fahrzeuge ist es schwierig, Meßfehler des Reiseentfernungsdetektors
und des Azimutdetektors sowie Rechenfehler
bei der Berechnung des momentanen Standorts gänzlich
zu eliminieren. Diese Fehler akkumulieren sich
bei der Fortbewegung des Fahrzeugs, so daß die Abweichung
zwischen aktuellem Standort und angezeigtem Standort
des Fahrzeugs immer größer wird. Bei Navigationseinrichtungen
dieser Art sind relativ häufige Fehlerkorrekturen
erforderlich. Es ist jedoch sehr aufwendig,
den momentanen Standort bei jeder Korrektur neu einzugeben,
wobei die Längen- und Breitenkoordinaten eingegeben
werden müssen oder Koordinaten, die den Standort
bezüglich eines bestimmten Referenzpunkts angeben.
Es ist daher sehr mühsam und zeitaufwendig, den momentanen Standort
zu korrigieren, was für den Verwender
sehr unbequem ist.
Aus der nicht veröffentlichten DE-OS 36 09 287 ist eine
Navigationseinrichtung ähnlich dem Oberbegriff des Patentanspruches
1 bekannt, wobei jedoch eine Korrektur des
momentanen Standortes zur Behebung von Meßfehlern nicht
offenbart ist.
Die DE-OS 35 15 471 betrifft ein Navigationssystem, bei
dem in einem Speicher die geographischen Bezeichnungen und
ihre dazugehörigen Koordinaten einer Landkarte gespeichert
sind. Wenn die geographischen Bezeichnungen eines Ausgangspunktes,
eines Zielpunktes und von Durchgangspunkten mit
einer Eingabeeinheit eingegeben sind, liest eine Steuerung
die entsprechenden Koordinaten der Punkte aus dem Speicher
aus. Die Steuerung steuert eine Anzeigeeinheit zur Anzeige
von Marken, die jeweils sämtliche Punkte oder gewünschten
Punkte in geeignet verkleinertem Maßstab angeben, wobei
eine Marke die laufende Position eines Fahrzeugs auf einem
Bildschirm anzeigt. Auch im Falle dieses Standes der Technik
sind die Ortsdaten im Kartenspeicher fest eingegeben
und die Möglichkeit einer Eingabe und Speicherung zusätzlicher,
individueller Ortsdaten existiert hier nicht. Die
Möglichkeit einer Positionskorrektur ist hier nicht erwähnt.
Die DE-OS 23 41 162 betrifft ein System zur Anzeige des
augenblicklichen Standorts von einem oder mehreren Fahrzeugen,
wobei ein Streckensensor und ein Fahrtrichtungssensor
vorgesehen sind, welche jeweils in einem Fahrzeug angeordnet
sind. Mittels eines Zeitmultiplex-Nachrichtensystems
werden die Entfernungs- und Fahrtrichtungsänderungen in
periodischen Abständen an eine zentrale Stelle übertragen.
In dieser zentralen Stelle wird der Standort jedes Fahrzeugs
in einen Speicher eingespeichert, wobei mit einem
bekannten Ausgangsstandort begonnen wird, und periodisch
auf den neuesten Stand gebracht, wobei die übertragene Information
über die Entfernungs- und Fahrtrichtungsänderung
verwendet wird. Erforderlichenfalls können die gespeicherten
Fahrzeugstandorte auch an eine Anzeigeeinheit übertragen
werden. Um sich häufende Fehler zu kompensieren, vergleicht
der Rechner periodisch den gespeicherten Standort
jedes Fahrzeugs mit einer intern gespeicherten Matrix,
welche den bekannten Haupt- und Nebenstraßen des jeweiligen
Bezirks entspricht. Wenn der Fahrzeugstandort und die Straßenlage
einander nicht entsprechen, wird der Fahrzeugstandort
so korrigiert und geändert, daß er der nächstliegenden
Straße entspricht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße
Navigationseinrichtung so weiterzubilden, daß die
Korrektur des momentanen Standorts für den Benutzer besonders
einfach wird.
Diese Aufgabe wird im wesentlichen durch die im Kennzeichen
des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im Falle der vorliegenden Erfindung wird somit eine Navigationseinrichtung
insbesondere für Fahrzeuge geschaffen,
bei der der momentane Standort dadurch korrigiert werden
kann, daß der Ortsname, die Bezeichnung des Standorts, eingegeben
wird, wenn sich das Fahrzeug an einem von mehreren
Orten befindet, deren Positionsdaten zuvor in den Ortsspeicher
eingegeben wurden. Die akkumulierten Fehler bezüglich
des momentanen Standorts können dadurch korrigiert werden,
daß ein Korrekturschalter einmal gedrückt wird, wenn sich
das Fahrzeug an einem der betreffenden wahlfreien Orte befindet.
Überdies kann der über einen bestimmten Zeitraum hinausgehende
Stillstand des Fahrzeugs an einer vorgegebenen
Stelle, beispielsweise einer Garage oder ähnlichem, erfaßt
und dann der momentane Standort automatisch korrigiert
werden.
Außerdem kann die erfindungsgemäße Navigationseinrichtung
feststellen, ob das Fahrzeug für einen eine vorgegebene
Zeit überschreitenden Zeitraum an einer Stelle, beispielsweise
in einer Garage oder ähnlichem, deren Positionsdaten
zuvor eingegeben werden, anhält, um dann den momentanen
Standort automatisch zu korrigieren oder eine Anfrage beim
Benutzer zu machen, ob die akkumulierten Fehler bezüglich
des momentanen Standorts korrigiert werden sollen.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann die Navigationseinrichtung
feststellen, ob das Fahrzeug an einer
Stelle, beispielsweise in einer Garage oder ähnlichem,
deren Positionsdaten zuvor gespeichert wurden, für einen
bestimmten Zeitraum anhält, der zu bestimmten Zeiten beginnt
und endet, und bejahendenfalls kann die Positionskorrektur
bezüglich des momentanen Standorts selbsttätig
korrigiert werden oder es kann beim Benutzer angefragt werden,
ob die Positionskorrektur vorgenommen werden soll,
wobei in diesem Fall der Benutzer die Positionskorrektur
durch einfaches Drücken der Korrekturtaste manuell einleiten
kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels
der Navigationseinrichtung;
Fig. 2 und 3 eine schematische Darstellung der Azimut-
Erfassung;
Fig. 4 eine schematische Ansicht zur Erläuterung der
Funktion einer Vorrichtung zur Bewegung einer Markierung;
Fig. 5 und 6 Schaltdiagramme, die den Aufbau der
Vorrichtung zur Bewegung einer Markierung und einer
Bedienungskonsole gemäß Fig. 1 wiedergeben;
Fig. 7 ein Flußdiagramm eines Speichervorgangs für
die Ortsinformationen;
Fig. 8 eine schematische Ansicht des Bildschirms entsprechend
dem Flußdiagramm in Fig. 7;
Fig. 9 ein Flußdiagramm des Rückstellvorgangs bezüglich
des momentanen Standorts;
Fig. 10 eine schematische Ansicht des Bildschirms
entsprechend dem Flußdiagramm gemäß Fig. 9;
Fig. 11 ein Flußdiagramm, welches die Speicherung
des momentanen Standorts wiedergibt;
Fig. 12 eine beispielhafte Ansicht des Bildschirms;
Fig. 13 bis 15 und 17 bis 19 Flußdiagramme, welche
die Korrektur akkumulierter Fehler wiedergeben, und
Fig. 16 eine schematische beispielhafte Ansicht des
Bildschirms während der Korrektur akkumulierter Fehler.
In Fig. 1 ist eine Fahrtentfernungs-Meßeinrichtung
1 dargestellt, die ein Signal erzeugt, dessen Frequenz
proportional zur Fortbewegungsgeschwindigkeit des nicht
dargestellten Fahrzeugs ist. Eine Azimut-Erfassungseinrichtung
2, welche die Fahrtrichtung des Fahrzeugs
erfaßt, und einen Kartenspeicher 3, der die auf der
Karte dargestellten Karteninformationen, beispielsweise
die Straßen, speichert.
Die Fahrtentfernungs-Meßeinrichtung 1, die Azimut-Erfassungseinrichtung
2 und der Kartenspeicher 3 sind
mit einer Steuerschaltung 5 verbunden, die ihrerseits
mit einem Ortsspeicher 11, mit einer Einrichtung zur
Bewegung einer Markierung 6, einer Bedienungskonsole
10, einer Eingabeeinrichtung für Ortsnamen und Längen-
und Breitenkoordinaten eines willkürlichen Orts sowie
mit einer Anzeigeeinrichtung 4 zur Anzeige der Fahrtroute
und der Position in Verbindung steht.
Der Ortsspeicher 11 dient zur Speicherung der spezifizierten
Ortsinformationen. Die Anzeigeeinrichtung 4
zeigt die Karteninformation sowie die Ortsinformation
an, die vom Kartenspeicher 3 und dem Ortsspeicher 11
ausgegeben werden, so daß der Reisestandort des Fahrzeugs
auf dem Bildschirm der Anzeigeeinrichtung angezeigt
wird.
Die Steuerschaltung 5 liest die Daten aus dem Kartenspeicher
3 und dem Ortsspeicher 11 und dient als Anzeigesteuereinrichtung,
um die Karteninformation und die
Ortsinformation auf der Anzeigeeinrichtung 4 anzuzeigen.
Sie dient außerdem als Berechnungseinrichtung
zur Berechnung des momentanen Standorts des Fahrzeugs
und zu dessen Anzeige auf der Anzeigeeinrichtung.
Schließlich dient sie als Korrektureinrichtung, die
entscheidet, ob eine Korrektur des momentanen Standorts
erforderlich ist.
Die Einrichtung zur Bewegung einer Markierung 6 dient
dazu, eine im folgenden als Standortmarkierung bezeichnete
Markierung, die den auf der Anzeigeeinrichtung
4 dargestellten momentanen Standort des Fahrzeugs anzeigt,
in Richtung auf die richtige auf der Karteninformation
dargestellte Stellung zu bewegen und dadurch
den momentanen Standort des Fahrzeugs zu korrigieren.
Die Azimut-Erfassungseinrichtung 2 weist eine Meßeinrichtung
zur Erfassung der Richtung des Erdmagnetfelds
oder eine Einrichtung mit einem Gyroskop auf. Zunächst
wird die Einrichtung zur Erfassung der Richtung des
Erdmagnetfelds beschrieben.
Es ist jedoch festzuhalten, daß, selbst wenn andere
Systeme, beispielsweise ein Gyroskop, verwendet werden,
das Prinzip der Berechnung des Reisestandorts sehr
ähnlich ist.
Die Azimut-Erfassungseinrichtung 2 verwendet einen
Magnetsensor mit zwei senkrecht aufeinander stehenden
Meßachsen, von denen eine gemäß Fig. 2 identisch mit
der Fortbewegungsrichtung eines Fahrzeugs 7 ist, während
die andere in einer senkrecht auf der Fortbewegungsrichtung
des Fahrzeugs 7 stehenden Ebene angeordnet
ist, wobei die Azimut-Erfassungseinrichtung 2 an
einer beliebigen Stelle des Fahrzeugs 7 angeordnet
sein kann.
Wenn die Fortbewegungsrichtung des Fahrzeugs 7 mit
der Kompaßrichtung "Norden" einen Winkel R einschließt
und die horizontale Komponente des Erdmagnetfelds mit
H bezeichnet wird, ergibt sich für die Magnetfeldkomponenten
H U und H V in Richtung der beiden Meßachsen der
Azimut-Erfassungseinrichtung 2 folgendes: H U = K 1 H · cosR
und H V = K 2 H · sinR, wobei K 1 E und K 2 Konstanten sind,
die sich durch die Konstruktion des Fahrzeugs ergeben
und die etwa gleich sind. Im folgenden wird zur Vereinfachung
davon ausgegangen, daß folgende Gleichung gilt:
K 1 = K 2 = K′. Dadurch bleibt die Lösung allgemein gültig.
Wenn das magnetische Feld auf die Azimut-Erfassungseinrichtung
2 wirkt, erhält man zwei elektrische Ausgangssignale
E U und E V , für die gilt:
E U = AH U = AK′H · cosR und
E V = AK′H · sinR, wobei A eine auf der Empfindlichkeit der Azimut-Erfassungseinrichtung 2 beruhende Konstante ist. Wenn in den genannten Gleichungen AK′ ersetzt wird durch K, erhält man die Gleichung E U = KH · cosR.
E U = AH U = AK′H · cosR und
E V = AK′H · sinR, wobei A eine auf der Empfindlichkeit der Azimut-Erfassungseinrichtung 2 beruhende Konstante ist. Wenn in den genannten Gleichungen AK′ ersetzt wird durch K, erhält man die Gleichung E U = KH · cosR.
Gemäß Fig. 2 sind die Koordinaten so gewählt, daß
die X-Achse nach "Osten" und die Y-Achse nach "Norden"
weist.
Wenn sich unter den in Fig. 2 dargestellten Umständen
das Fahrzeug 7 in einer Minute um eine Strecke d in
Fahrtrichtung bewegt, werden die Bewegungsanteile in
X- und Y-Richtung durch Δ x und Δ y dargestellt, wobei
Δ x und Δ y durch folgende Gleichungen gegeben sind:
Δ y = d · cosR
Δ x = d · sinR (1)
Δ x = d · sinR (1)
Aus E U = KH · cosR und E V = KH · sinR ergibt sich
cosR = E U /KH und sinR = E V /KH. Und aus E U 2 + E V 2 = K 2 H 2 ergibt
sich
Daraus ergibt
sich im Zusammenhang mit Gleichung 1:
Wenn die geographische Breite des momentanen Standorts
mit β, dessen geographische Länge mit α und der Radius
der Erde gemäß den Fig. 3(a) und 3(b) mit r bezeichnet
wird, werden Δ x und Δ x durch die Änderungen
Δβ und Δα der geographischen Breite und geographischen
Länge durch folgende Gleichungen ausgedrückt:
Anhand der Gleichungen (3) und (4) wird der momentane
Standort des Fahrzeugs berechnet und aktualisiert.
Wenn sich das Fahrzeug von einem beliebigen Punkt P
als Startpunkt fortbewegt, ergibt sich die geographische
Breite β und Länge α des momentanen Standpunkts
Q des Fahrzeugs dadurch, daß α = α p und β = β p am Startpunkt
P gesetzt werden und dann Δα und Δβ zu α und
β jedesmal dann addiert werden, wenn
sich das Fahrzeug
7 in einer Minute um die Entfernung d fortbewegt hat,
wobei die zwischen P und Q liegenden, durch α und
β gegebenen Punkte miteinander verbunden werden, um
die Reiseroute des Fahrzeugs 7 zu erhalten.
Die Fahrtentfernungs-Meßeinrichtung 1 erzeugt, wie
oben beschrieben, ein Signal, dessen Frequenz proportional
zur Reisegeschwindigkeit des Fahrzeugs ist,
wobei, wenn dieses Signal in Impulse umgeformt wird,
nacheinander jedesmal dann ein Impuls erzeugt wird,
wenn das Fahrzeug eine vorgegebene Entfernung C zurücklegt.
Die Steuerschaltung 5 addiert auf diese Weise jedesmal
Δα und Δβ zu α und β, wenn ein Impuls von der
Fahrtentfernungs-Meßeinrichtung erzeugt wird, wodurch
die Reiseroute und der momentane Standort berechnet
werden können.
Im folgenden wird die Einrichtung zur Bewegung einer
Markierung 6 beschrieben. In Fig. 4 ist eine Markierung
"⊙" mit M bezeichnet; sie dient als Standortmarkierung
zur Markierung des momentanen Standorts, wobei
der Punkt in der Mitte des Kreises den momentanen Standort
des Fahrzeugs 7 darstellt. Am Anfang liest die
Steuerschaltung bzw. -einrichtung 5 die Kartendaten aus
dem Kartenspeicher 3. Diese Daten werden auf der Anzeigeeinrichtung
4 abgebildet, um eine Karte darzustellen,
wobei die Standortmarkierung M im wesentlichen in der
Mitte der Bildebene erscheint.
Bevor das Fahrzeug 7 abfährt ist es nötig, dessen momentanen
Standort zu korrigieren, indem die Standortmarkierung
M auf der dargestellten Karte an den momentanen
Standort des Fahrzeugs 7 bewegt wird. Dazu wird die
Einrichtung zur Bewegung einer Markierung 6 verwendet.
In Fig. 5 ist eine konkrete Schaltung dargestellt,
die eine Ausführungsform der Einrichtung zur Bewegung
einer Markierung wiedergibt. Die in der Schaltung dargestellten
Schalter 61, 62, 63 und 64 werden dazu verwendet,
die Standortmarkierung M nach rechts, nach
links, oben und unten auf dem Bildschirm der Anzeigeeinrichtung
4 zu bewegen.
Wenn beispielsweise der Punkt B 2 mit den Koordinaten
α B2 und b B2 auf einer Straße b gemäß Fig. 4 der Ausgangspunkt
ist, wird der Schalter 62 eingeschaltet,
um die Standortmarkierung M nach links auf M′ zu bewegen.
Dann wird der Schalter 64 eingeschaltet, um die
Standortmarkierung M nach unten zu bewegen und sie
in Deckung mit dem Punkt B 2 zu bringen, wodurch die
Koordinaten der geographischen Länge und Breite α
und β des momentanen Standorts p gleichgesetzt werden
mit α = α B2 und β = β B2.
Wenn der Benutzer eine beliebige Ortsinformation eingeben
will, bedient er die Bedienungskonsole 10, um den
Ortsnamen ("Haus von x", "Garage", "Yamamotos Haus"
oder "Gesellschaft") des Ortes sowie die Koordinaten
der geographischen Länge und Breite und speichert sie
im Ortsspeicher 11.
Die Bedienungskonsole 10 kann ein Tastenfeld, ein Berührungsfeld
oder ähnliches aufweisen. Die Speicherzelle
11 kann ein PROM, ein RAM, ein Magnetband, eine
Magnetplatte oder ähnliches aufweisen.
Wenn die Ortsinformation zuvor gespeichert wird, wird
der Ort und dessen Name auf dem Bildschirm angezeigt,
wenn das Fahrzeug 7 sich in dessen Nähe befindet, wodurch
eine Fahrtanweisung an den Verwender gegeben
wird. Wenn der momentane Standort eingestellt wird,
wird lediglich der Ortsname der Stelle angegeben, um
die Koordinaten des momentanen Standorts mit den Koordinaten
des gegebenen Orts gleichzusetzen.
Wenn dieser Ort als Bestimmungsort gewählt wird, können
seine Koordinaten nicht in numerischer Darstellung,
sondern durch Eingabe des Namens des Orts eingegeben
werden.
Im folgenden wird die Eingabe der Ortsinformation mit
Hilfe der Bedienungskonsole 10 gemäß Fig. 6 erläutert,
die ein Tastenfeld 12, ein Zahlenfeld 13 und eine Funktionstastatur
14 aufweist.
Die Funktionstastatur 14 weist eine Bestimmungsorttaste
15, eine Standorttaste 16, eine Ortstaste 17, eine
Korrekturtaste 18, eine Löschtaste 20 sowie eine Eingabetaste
21 auf.
Im folgenden wird die Speicherung der Ortsinformationen
im Ortsspeicher 11 beschrieben. Zuerst drückt der
Verwender die Ortstaste 17, um die Ortsspeicherung
zu ermöglichen.
Das Flußdiagramm der Ortsspeicherung ist in Fig. 7
dargestellt und die zugehörige Bildschirmanzeige in
Fig. 8. Wenn der Benutzer die Ortstaste 17 bei dem
Schritt S 120 drückt, gibt der Bildschirm die Anzeige
gemäß Fig. 8(a) wieder. Der Ortsname wird abgefragt.
Nun wird das Tastenfeld 12 verwendet, um den Ortsnamen
im Schritt S 121 einzugeben.
Nach der Eingabe des Ortsnamens wird die Eingabetaste
21 gedrückt, wodurch auf dem Bildschirm die Anzeige
gemäß Fig. 8(b) erscheint. Dann werden die Koordinaten
des Ortsnamens erfragt. Die Koordinateneingabe erfolgt
mit Hilfe des Zahlentastenfelds 13. Nach der Eingabe
der Ziffern wird die Eingabetaste 21 gedrückt, um die
geographische Breite und Länge einzugeben. Dieser
Schritt ist mit S 122 in Fig. 7 bezeichnet.
Nach der Eingabe der geographischen Länge ergibt sich
auf dem Bildschirm die Anzeige gemäß Fig. 8(c). Dann
wird die Eingabetaste 21 gedrückt, wodurch in dem
Schritt S 123 Ortsinformationen im Ortsspeicher 11 abgespeichert
werden.
Mit Hilfe des geschriebenen Verfahrens können Ortsinformationen
über soviele Orte eingegeben werden, wie der
Ortsspeicher 11 speichern kann.
Als nächstes wird das Rücksetzen bzw. Einstellen des
momentanen Standorts mit Hilfe der zuvor gespeicherten
Ortsinformation beschrieben. Zunächst drückt der Verwender
die Standorttaste 16, um die Einstellung des momentanen
Standorts zu ermöglichen.
Das Flußdiagramm des Vorgangs zur Einstellung des momentanen
Standorts ist in Fig. 9 dargestellt, die Anzeige
auf dem Bildschirm der Anzeigeeinrichtung 4 ist in
Fig. 10 wiedergegeben. Zunächst, wenn der Verwender
die Standorttaste 16 im Schritt S 124 drückt, gibt der
Anzeigeschirm die Anzeige gemäß Fig. 10(a) wieder.
Ein Ortsname wird abgefragt. Zur Eingabe des Ortsnamens
wird die Tastatur bzw. das Tastenfeld 12 verwendet.
Dieser Vorgang ist im Schritt S 125 in Fig. 9 dargestellt.
Nach Eingabe des Ortsnamens wird die Eingabetaste 21
gedrückt; auf dem Bildschirm erscheint die Anzeige
gemäß Fig. 10(b). Dann wird die Eingabetaste 21 gedrückt
und dadurch kann die Eingabe des Ortsnamens
die Koordinaten der Ortsinformation mit denen des momentanen
Standorts gleichsetzen. Dieser Schritt wird in
Fig. 9 mit S 126 bezeichnet. Der Vorgang wird mit dem
Schritt S 127 beendet.
Ein gespeicherter Ort kann auf ähnliche Weise als Bestimmungsort
eingestellt werden. Das Flußdiagramm ist
in Fig. 11 dargestellt. In diesem Fall wird die Bestimmungsorttaste
15 gedrückt, was mit S 128 dargestellt
ist.
Der Ortsname des Bestimmungsorts wird auf dem
Bildschirm abgefragt. Er wird mit Hilfe der Tastatur
12 im Schritt S 129 eingegeben, so daß der Ortsname
des Bestimmungsorts im Schritt S 130 mit den Ortskoordinaten
gleichgesetzt wird.
Fig. 12 zeigt ein Anzeigebeispiel der Anzeigeeinrichtung
4 für den Fall, daß das Fahrzeug 7 sich in der
Nähe eines Orts bewegt, der zuvor im Ortsspeicher 11
gespeichert wurde. In der Figur ist mit M eine Markierung
bezeichnet, die den momentanen Standort des Fahrzeugs
7 bezeichnet. J bezeichnet den Ortsnamen, der
im Ortsspeicher 11 gespeichert ist und K eine Markierung,
die die Ortsposition darstellt. Bei der Navigationseinrichtung
wird einer von mehreren wahlfreien,
zuvor gespeicherten Orten angezeigt, der in einem Bereich
liegt, der auf dem Schirm der Anzeigeeinrichtung
4 dargestellt werden kann.
Der Verwender gibt vorher die Positionen und Ortsnamen
von beliebigen Stellen in die Navigationseinrichtung
ein, so daß, wenn sich das Fahrzeug in der Nähe eines
der Punkte befindet, dessen Ortsname in die Einrichtung
eingegeben wird, wodurch der momentane Standort des
Fahrzeugs eingestellt werden kann, ohne daß jedesmal
komplizierte Zahlenwerte eingegeben zu werden brauchen.
Im folgenden werden die vom Verwender durchgeführte
Korrektur akkumulierter Fehler und die Funktion der
Navigationseinrichtung beschrieben.
Wenn der Verwender das Fahrzeug an die Stelle bewegt,
beispielsweise seine Garage, die zuvor im Ortsspeicher
als der zu korrigierende Ort gespeichert wurde, so
drückt er die Korrekturtaste 18, so daß auf dem Bildschirm
die Anzeige gemäß Fig. 13 erscheint und die
Koordinaten des momentanen Standorts mit denen des
registrierten Orts gleichgesetzt werden. Das Flußdiagramm
des Vorgangs ist in Fig. 14 dargestellt.
Im einzelnen ergibt sich folgendes: Wenn die Korrekturtaste
18 gedrückt wird, beginnt der Vorgang mit dem
Schritt S 132. Im Schritt S 133 erscheint die Anzeige
gemäß Fig. 13 auf dem Bildschirm und die geographische
Breite und Länge α und β des momentanen Standorts
P werden korrigiert zu α H und β H , den Koordinaten
des zu korrigierenden, vorher eingespeicherten Orts.
Es wird die Tatsache ausgenützt, daß das Fahrzeug oft
an einem bestimmten Parkplatz oder einer bestimmten
Garage parkt, die zuvor als zu korrigierender Standort
gespeichert wurde. Die Navigationseinrichtung verwendet
die Positionskoordinaten des Orts, beispielsweise des
Parkplatzes oder der Garage, die zuvor im Ortsspeicher
abgelegt wurden, so daß lediglich die Korrekturtaste
bzw. der Korrekturschalter gedrückt zu werden braucht,
um den momentanen Standort und akkumulierte Fehler
zu korrigieren. Daher drückt der Benutzer den Korrekturschalter
bzw. die Korrekturtaste 18, ohne daß schwierige
Eingaben notwendig wären, wodurch akkumulierte
Fehler des momentanen Standorts korrigiert werden.
Darüber hinaus kann mit Hilfe der Navigationseinrichtung
eine automatische Korrektur ohne den o. g. Vorgang
ausgeführt werden. Eine solche Ausführungsform der
Navigationseinrichtung wird im folgenden anhand der
Flußdiagramme der Fig. 15, 17 und 18 beschrieben.
In Fig. 15 startet die Navigationseinrichtung mit
dem Schritt S 100. Beispielsweise wird der Zeitraum
erfaßt, in dem der Zündschlüssel herausgezogen ist.
In dem Schritt S 101 wird entschieden, ob der Zeitraum
T durchgehenden Parkens des Fahrzeugs kürzer als eine
vorgegebene Zeitspanne T HK ist. Wenn das der Fall ist,
endet der Vorgang mit dem Schritt S 111, wodurch die
Verarbeitungsroutine beendet wird.
Wenn in dem Schritt S 101 T ≦λτ T HK ist, geht der Vorgang
mit Schritt S 102 weiter, in dem entschieden wird, ob
der von der Steuerschaltung 5 berechnete, geradlinige
Abstand E zwischen dem momentanen Standort P(α, β)
und dem Garagenstandort P H (a H , β H ) größer oder kleiner
ist als eine erste Bezugsentfernung E H1.
Wenn in dem Schritt S 102 E ≦λτ E H1 ist, wird der Vorgang
mit dem Schritt S 103 fortgesetzt, und wenn E ≦ωτ E H1 ist
mit dem Schritt S 106.
In dem Schritt S 103 wird wie im Schritt S 102 entschieden,
ob E kleiner oder größer als eine zweite Referenzentfernung
E H2 ist, wobei E H2 ≦λτ E H1 ist. Wenn die Bedingung
E ≦ωτ E H2 nicht erfüllt ist, geht der Vorgang
auf S 111 über und endet. Wenn E ≦ωτ E H2 ist, wird mit
dem Schritt S 104 weitergemacht, in dem über dem Bildschirm
beim Verwender nachgefragt wird, ob die Korrektur
ausgeführt ist oder nicht. Danach geht es mit dem
Schritt S 105 weiter.
In dem Schritt S 105 wird entschieden, ob der Verwender
die Korrekturtaste 18 gedrückt hat und in diesem Fall
mit dem Schritt S 106 fortgefahren.
In dem Schritt S 106 wird der momentane Standort P(α,
β) korrigiert, indem er durch die zuvor gespeicherte
Position P H (α H , β H ) der Garage ersetzt wird. Nach
Beendigung der Korrektur endet die Routine in dem
Schritt S 111.
Wenn beispielsweise der Zündschlüssel des Fahrzeugs
eingeschaltet wird, beginnt die Steuerschaltung 5 automatisch
den Korrekturvorgang mit dem Schritt S 100.
Der Schritt S 101 entscheidet, ob das Fahrzeug lang
genug gestanden hat. Wenn es nur kurz anhält, wird der
Vorgang zu dem Schritt S 111 weitergeleitet, wenn nicht
zum Schritt S 102.
In dem Schritt S 102 wird entschieden, ob der Abstand
E zwischen dem momentanen Standort P (a, β) und der
Garage in Vergleich zum ersten vorbestimmten Abstandswert
E H1 klein genug ist. Wenn der Abstand kleiner
ist, oder anders gesagt, wenn P und P H sehr nahe beieinander
liegen, wird der Schritt S 106 ausgeführt und
der momentane Standort korrigiert und mit der Garagenposition
gleichgesetzt, indem a und α H und β in β H
umgewandelt werden.
Wenn E nicht kleiner ist als E H1 geht der Vorgang zum
Schritt S 103 weiter. Es wird E mit dem zweiten Referenzwert
E H2 verglichen, der größer ist als E H1. Wenn E
im Vergleich zu E H1 nicht klein genug ist, wird die
vorgenannte Korrektur nicht ausgeführt und der Vorgang
zum Abschlußschritt S 111 weitergeschaltet. Wenn dem
nicht so ist, wird beim Schritt S 104 nachgefragt, ob
der Verwender die Korrektur ausgeführt hat oder nicht
und läßt sie ihn ausführen.
In Schritt S 105 entscheidet das Urteil des Verwenders,
so daß in Schritt S 106 eine Korrektur ausgeführt wird,
wenn der Verwender dies möchte. Will er das nicht,
so schaltet der Vorgang weiter auf Schritt S 111, wobei
der Schritt S 106 übersprungen wird.
Es können beispielsweise 1 km und 2 km als Referenzgrößen
E H1 und E H2 verwendet werden. E H1 und E H2 können
auch Funktionen sein, genauer Funktionen in Abhängigkeit
vom Fehler der gesamten Reiseentfernung L, wobei
folgende Gleichungen gelten:
E H1 = K 1 · L
E H2 = K 2 · L,
E H2 = K 2 · L,
wobei K 1 und K 2 Koeffizienten sind.
In den Fig. 16(a) und 16(b) sind an den Verwender
gerichtete Nachfragen auf dem Display dargestellt,
wie sie in Schritt S 105 abgefragt werden.
Fig. 17 zeigt den Verarbeitungsvorgang, bei dem die
Entscheidung zu einer Korrektur davon abhängig gemacht
wird, ob das Fahrzeug in einem bestimmten Zeitbereich
kontinuierlich parkte, also nicht davon, ob das Fahrzeug
für eine vorgegebene Zeitspanne parkte.
Wenn beispielsweise für T K1 1 Uhr nachts und für T K2
4 Uhr nachts gewählt wird, so wird in Schritt S 107
entschieden, ob das Fahrzeug von 1 Uhr bis 4 Uhr nachts
parkte.
Gemäß Fig. 17 ist der Verarbeitungsschritt S 101 in
Fig. 15 ersetzt durch den Schritt S 107.
In den Fig. 18 und 19 sind Flußdiagramme dargestellt,
bei denen der Schritt S 101 in Fig. 15 mit dem Schritt
S 107 in Fig. 17 kombiniert ist. Wenn T ≦λτ T K bei der
Verarbeitung in Schritt S 101 ist wird nach der Verarbeitung
in Schritt S 107 dieselbe Prozeßroutine wie in
Fig. 15 ausgeführt. Das heißt also, daß die automatische
Korrektur durchgeführt wird, wenn das Fahrzeug
länger als eine vorgegebene Zeitspanne anhält und dies
zwischen zwei vorgegebenen Zeitpunkten der Fall ist.
Wenn in dem Schritt S 101 T ≦λτ T K ist wird gemäß Fig.
19 dieselbe Prozeßroutine wie in Fig. 15 ausgeführt
und wenn die Bedingung T ≦λτ T K nicht erfüllt wird, wird
der Vorgang mit dem Schritt S 102 fortgeführt, nachdem
der Schritt S 107 ausgeführt wurde. Danach wird dieselbe
Verarbeitungsroutine wie in Fig. 15 ausgeführt. Das
heißt also, wenn das Fahrzeug länger als eine vorgegebene
Zeit anhält oder zwischen zwei vorgegebenen Zeitpunkten
parkt, wird die automatische Korrektur ausgeführt.
Zusätzlich werden in den Flußdiagrammen der Fig.
11 bis 19 die Startschritte mit den Schritten S 108,
S 109 und S 110 bezeichnet.
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel ist eine
Einrichtung vorgesehen, die feststellt, ob die Korrektur
richtig ausgeführt wird. Darüber hinaus wird die
Korrektur ausgeführt, wenn der Abstand E kleiner ist
als E H1 und nicht ausgeführt, wenn E größer ist als
E H1, wodurch die Funktion der Vorrichtung vereinfacht
wird.
Bei dieser Navigationseinrichtung wird also die Tatsache
ausgenützt, daß das Fahrzeug oft in einer bestimmten
Garage bzw. auf einem bestimmten Parkplatz parkt.
Die Einrichtung erkennt, daß das Fahrzeug zu bestimmten
Parkplätzen zurückkehrt und stellt automatisch den
momentanen Standort ein und korrigiert ihn. Dadurch
werden dem Verwender umständliche Operationen abgenommen.
Darüber hinaus wird, wenn die Entscheidung schwierig
ist, bei dem Verwender nachgefragt, ob die Korrektur
ausgeführt wurde oder nicht. Zur Korrektur von
Fehlern wird die Korrekturtaste gedrückt, wodurch die
Anwendungsmöglichkeiten der Fehlerkorrektur verbessert
werden.
Darüber hinaus kann die Korrekturtaste zur Ausführung
einer Korrektur jederzeit gedrückt werden, wenn der
Verwender eine Korrektur wünscht, wodurch die Verläßlichkeit
verbessert wird. Außerdem erhält man eine
komfortable Navigationsanzeige.
Claims (12)
1. Navigationseinrichtung, insbesondere für Fahrzeuge, mit
einer Fahrtentfernungs-Meßeinrichtung (1), einer Azimut-Entfernungseinrichtung
(2) zur Erfassung der Fahrtrichtung
des Fahrzeugs, einem Kartenspeicher (3) zur Speicherung
von Karteninformationen bezüglich der Fahrtroute des Fahrzeugs,
einer Anzeigeeinrichtung (4) und einer Steuereinrichtung,
welche die Karteninformationen aus dem Kartenspeicher
ausliest und graphisch auf der Anzeigeeinrichtung darstellt,
und mit einer Einrichtung zur Berechnung des momentanen
Standorts, welche die Informationen bezüglich des
momentanen Standorts des Fahrzeugs auf der Basis der von
der Fahrtentfernungs-Meßeinrichtung und Azimut-Erfassungseinrichtung
gewonnenen Werte berechnet und die momentanen
Ortsinformationen auf einem Bildschirm der Anzeigeeinrichtung
darstellt,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine Einrichtung (10) zur Eingabe der Ortsinformationen
(Ortsnamen und Längen- und Breitenkoordinaten) eines
wahlfreien Orts in einen Ortsspeicher (10) sowie
eine Standort-Korrektureinrichtung zum Ersetzen der Koordinaten
des momentanen Standorts durch die Koordinaten des
im Ortsspeicher gespeicherten wahlfreien Orts aufweist.
2. Navigationseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Ortsinformationen mehrerer wahlfreier Orte in den
Ortsspeicher (11) eingebbar und hier speicherbar sind.
3. Navigationseinrichtung nach Anspruch 2,
gekennzeichnet durch
eine Sucheinrichtung zum Auswählen desjenigen Orts im Ortsspeicher
(11), der dem von der Standort-Berechnungseinrichtung
berechneten momentanen Stndort am nächsten kommt,
wobei die Standortkorrektur auf der Basis dieses ausgewählten
Orts erfolgt.
4. Navigationseinrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Ortsanzeigeeinrichtung vorgesehen ist, die auf
der Anzeigeeinrichtung (4) Ortsinformationen eines im Ortsspeicher
(11) gespeicherten wahlfreien Orts anzeigt.
5. Navigationseinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die angezeigte Ortsinformation ein Ortsname ist.
6. Navigationseinrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
gekennzeichnet durch
einen Standort-Korrekturschalter (18) zur manuellen Betätigung
der Standort-Korrektureinrichtung.
7. Navigationseinrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Standort-Korrektureinrichtung (gegebenenfalls zusätzlich)
selbsttätig in Abhängigkeit von auf den Fahrbetrieb
des Fahrzeugs bezogenen Parametern (TE) betätigbar
ist.
8. Navigationseinrichtung nach Anspruch 7,
gekennzeichnet durch
eine Einrichtung, die die Dauer (T) eines durchgehenden
Anhaltens des Fahrzeugs erfaßt, wobei die Standort-Korrektur
nur dann durchgeführt wird, wenn die Dauer (T) des
durchgehenden Anhaltens länger ist als eine vorgegebene
Dauer (T K).
9. Navigationseinrichtung nach Anspruch 7,
gekennzeichnet
durch eine Zeiterfassungseinrichtung zum Erfassen des Zeitraums,
in dem das Fahrzeug durchgehend steht, wobei die
Standortkorrektur nur dann durchgeführt wird, wenn die Zeiterfassungseinrichtung
einen Zeitraum erfaßt, der einen
zwischen zwei vorgegebenen Zeitpunkten (T K 1, T K 2) liegenden
Zeitraum einschließt.
10. Navigationseinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis
9,
gekennzeichnet durch
eine Abstandsberechnungseinrichtung, welche den Abstand
(E) zwischen dem momentanen Standort (Pd, α, ) und einem wahlfreien
Ort (P H(a H ,β H ) berechnet, wobei die Standort-Korrektur
nur dann durchgeführt wird, wenn dieser Abstand (E)
kleiner ist als ein vorgegebener Referenzwert (E H1).
11. Navigationseinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis
9,
gekennzeichnet durch
eine Abstandsberechnungseinrichtung, welche den Abstand
(E) zwischen dem momentanen Standort und einem wahlfreien
Ort berechnet, wobei die Standort-Korrektur nur dann selbsttätig
durchgeführt wird, wenn dieser Abstand (E) kleiner
ist als ein erster vorgegebener Referenzwert (E H 1), und
wobei die Standort-Korrektur manuell durchführbar ist, wenn
dieser Abstand zwischen dem ersten Referenzwert und einem
zweiten vorgegebenen Referenzwert (E H 2) liegt, der größer
ist als der erste Referenzwert.
12. Navigationseinrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Referenzwerte (E H 1, E H 2) Funktionen der gesamten
Reiseentfernung (L) des Fahrzeugs seit der letzten Standort-Korrektur
sind.
Applications Claiming Priority (4)
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| JP13901786A JPS62293120A (ja) | 1986-06-12 | 1986-06-12 | 走行情報表示装置 |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE3719702A1 (de) |
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|---|---|---|---|
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Representative=s name: BETTEN, J., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
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| 8331 | Complete revocation |