DE372041C - Abrichtvorrichtung fuer Schmirgelscheiben o. dgl. mit Hilfe eines nicht umlaufenden Werkzeuges - Google Patents
Abrichtvorrichtung fuer Schmirgelscheiben o. dgl. mit Hilfe eines nicht umlaufenden WerkzeugesInfo
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- DE372041C DE372041C DES59433D DES0059433D DE372041C DE 372041 C DE372041 C DE 372041C DE S59433 D DES59433 D DE S59433D DE S0059433 D DES0059433 D DE S0059433D DE 372041 C DE372041 C DE 372041C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B53/00—Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
- B24B53/12—Dressing tools; Holders therefor
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Description
- Abrichtvorrichtung für Schmirgelscheiben o. dgl. mit Hilfe eines nicht umlaufenden Werkzeuges. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abrichtvorrichtung für Schmirgelscheiben, die es in einfacher Weise ermöglicht, das Schleifmittel, z. B. einen Diamanten, weit sparsamer als bisher auszunutzen und die Schleifb:arkeit wesentlich zu beschleunigen.
- Bei den bekannten Abrichtvorrichtungen für Schmirgelscheiben, die sich eines nicht umlaufenden Werkzeuges bedienen, steht der den Diamanten trabende Fassungsstift etwa in der Ebene, die durch die Drehachse des zu schleifenden Werkstückes und den Angriffspunkt des Diamanten geht und wird in senkrechter Stellung zu dieser Achse entlang der abzurichtenden Fläche geführt. Obwohl man durch drehl>are Anordnung des Haltestiftes die Schneidwirkung zu verbessern suchte, konnte dies Mittel nur wenig Vorteil'. bringen, da der Haltestift dadurch in keine andere Neigung zu der zu bearbeitenden Fläche gebracht werden konnte. Infolgedessen mußte die Schneidwirkung, nachdem sich an dem Diamanten eine ebene oder pyramidale Fläche gebildet hatte, bald nachlassen, undl der notwendig hohe spezifische Flächendruck, der den Diamanten gegen die Arbeitsfläche preßte, hatte eine starke Abnutzung des kostbaren Schleifmittels zur Folge. Urn diese Abnutzung nach Möglichkeit einzuschränken, mußte der Diamant aus seiner Fassung gelöst und in einer zur früheren Stellung geneigten Stellung wieder neu befestigt, z. B. eingelötet werden, eine zeitraubende und mühsame Arbeit.
- Eine bekannte Einrichtung, die bei. Abrichtmaschinen von Profilschleifscheiben Anwendung fand, sah außer der Drehbarkeit Schwenkbarlleit des Haltestiftes vor. Die Schwenkung erfolgte aber um die Achse, welche gleichzeitig Krümmungsachse der Erzeugenden der zu schleifenden Profilfläche war (vgl. die beigefügte Skizze). Durch diese Schwenkung konnte die Neigung des Haltestiftes mit der zu schleifenden Fläche nicht geändert werden.
- Diese Neigung war vielmehr immer ein rechter Winkel. Der Diamant mußte daher, nachdem der Haltestift verschiedentlich um seine eigene Achse gedreht worden war, eine kugelförmige Schleiffläche annehmen, deren Mittelpunkt mit dem Drehpunkt der Schwenkbewegung übereinstimmte. Dagegen war es nicht möglich, die Grenzkante zwischen dieser Kugelfläche und der sonstigen Oberfläche des Diamanten zum, Abrichten heranzuziehen.
- Das Heranziehen immer neuer Kanten wird erst durch die Erfindung erreicht, die darauf beruht, daß der Haltestift nicht nur um seine eigene Achse gedreht, sondern auch um eine solche Achse geschwenkt werden kann, daß durch die Schwenkung die Neigung des Haltestiftes zur bearbeitenden Fläche geändert wird. In den einzelnen Schwenkstellungen kann der Haltestift durch eine einfache Vorrichtung festgestellt werden, derart, daß die Arbeitsflächen untereinander günstigste Neigung besitzen, d. h. daß der Diamant sich während der Arbeit selbst schärft.
- Um die Möglichkeit zu schaffen, daß zeitweise eine Berührung des Diamanten mit dem zu schleifenden Gegenstand ausgeschlossen ist, kann aber auch die Schwenkbarkeit des Fassungsstiftes größer gewählt werden, als diese für den Zweck der reinen Schleifarbeit notwendig ist.
- Auf der Zeichnung sind in den Abbild''ungen i, 2 bzw. 3, q. zwei verschiedene Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
- Der Diamant D ist nach der ersten Ausführungsform in einer als Drehkörper mit Kugelansatz ausgebildeten Metallfassung E befestigt. Die Schlitzöffnung S im bücbsenartigen Haltekörper H gestattet eine Schwenkung des Fassungsstiftes F. Durch Rasten R in der unteren Schlitzfläche und Anziehen der Klemmischraube K kann das Fassungsstück F in verschiedenen Stellungen im Schlitz S festgehalten werden. Da das Fassungsstück außerdem um seine Achse gedreht werden kann, ist es möglich, die neue sich anschleifende Fläche des Diamanten gegen die vorher benutzte beliebig zu neigen. Das zu schleifende Stück (z. B. die Schmirgelscheibe) ist mit W bezeichnet. Gemäß Abb. i und 2 wird der Kugelkopf des Fassun.gstiftes mittels einer Kugelpfanne P durch die Klemmschraube K festgeklemmt.
- Abb. 3 und q. zeigen dagegen eine Ausführung mit einfach zylindrischer Gestaltung des Fassungstückes. Die Feststellung wird dadurch erreicht, d'aß die Rasten R tiefer und bedeutend länger ausgeführt sind als nach Abb. i und 2.
- Diese Ausführung gestattet außer der Schwenkung auch Verschieben des Fassungsstiftes in seine Längsrichtung.
Claims (1)
- P-1TENT- ANSPRUCH: Abrichtvorrichtung für Schurirgelscheiben o. dgl. mit Hilfe eines nicht umlaufenden Werkzeuges, insonderheit eines Diamanten, dadurch gekennzeichnet, daß der den Diamanten an seiner Spitze tragende Haltestift (F) nicht nur um seine Längsachse in bekannter Weise verdrehbar ist, sondern der Haltestift auch in einer ungefähr durch die Achse der Schmirgelscheibenspindel und den Angriffspunkt des Diamanten bestimmten Ebene nach einer Führung (S) der Klemnlvorricht.ung (H, K) derart geschwenkt und in verschiedenen Stellungen (Rasten 7) festgestellt werden kann, daß durch die Schwenkung die Neigung des Haltestiftes zur bearbeiteten Fläche geändert wird, um die durch Abnutzung des Diamanten beim Drehen um die Längsachse entstandenen Kanten für weitere Abzieharbeit nutzbar zu machen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES59433D DE372041C (de) | 1922-04-09 | 1922-04-09 | Abrichtvorrichtung fuer Schmirgelscheiben o. dgl. mit Hilfe eines nicht umlaufenden Werkzeuges |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES59433D DE372041C (de) | 1922-04-09 | 1922-04-09 | Abrichtvorrichtung fuer Schmirgelscheiben o. dgl. mit Hilfe eines nicht umlaufenden Werkzeuges |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE372041C true DE372041C (de) | 1923-03-23 |
Family
ID=7493306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES59433D Expired DE372041C (de) | 1922-04-09 | 1922-04-09 | Abrichtvorrichtung fuer Schmirgelscheiben o. dgl. mit Hilfe eines nicht umlaufenden Werkzeuges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE372041C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2442172A (en) * | 1945-03-06 | 1948-05-25 | Carl O Klockars | Grinding wheel dresser |
-
1922
- 1922-04-09 DE DES59433D patent/DE372041C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2442172A (en) * | 1945-03-06 | 1948-05-25 | Carl O Klockars | Grinding wheel dresser |
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