DE3720552A1 - Transportschiff - Google Patents
TransportschiffInfo
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- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B27/00—Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers
- B63B27/14—Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers of ramps, gangways or outboard ladders ; Pilot lifts
- B63B27/143—Ramps
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf den Schiffbau, genau
er auf ein Transportschiff.
Die vorliegende Erfindung kann zur Beförderung von
Gütern in mit Kaianlagen ausgestattete Häfen, darunter
Flachwasserhäfen, wie auch in Häfen ohne Kaianlagen ver
wendet werden, wobei das Löschen der Schiffsladungen un
mittelbar auf das Ufer mittels eigener Ladegeschirre er
folgt.
Am effektivsten kann diese Erfindung zur Beförderung
von Gütern in Häfen ohne entsprechende Kaianlagen (nicht
eingerichtete Häfen) und Löschen derselben in Form von La
deeinheiten auf Rädern bzw. Raupen verwendet werden.
Die meisten Ortschaften an der Pazifik- bzw. Nord
meerküste besitzen keinerlei Kaianlagen bzw. sind mit pri
mitiven Flachwasseranlegeplätzen ausgestattet. Das Löschen
von Ladungen aus den Seeschiffen erfolgt in solchen Häfen
mit Hilfe von auf Reede eingesetzten Küsten- bzw. Bord
schwimmitteln unter komplizierten hydrometeorologischen
Verhältnissen. Aus diesen Gründen ist die Arbeitsproduk
tivität und Sicherheit beim Durchführen von Verladearbei
ten gering, die Transportkosten aber sind hoch.
Die fortgeschrittenste Technologie der Durchführung
von Verladearbeiten ist die Technologie nach dem Roll-on/Roll-
off-Verfahren, die eine hohe Intensität der Verladearbei
ten gewährleistet. Die Anwendung dieser Technologie beim
Gütertransport in die nicht eingerichteten Häfen wird da
durch eingeschränkt, daß keine Schiffe mit Rampenanlagen
ausreichender Länge zur Verfügen stehen. Darüber hinaus
steht die Entwicklung eines Schiffes mit einer Rampenanla
ge auf der Tagesordnung, die zum Löschen von Gütern sowohl
auf das eingerichtete wie auch auf das nicht eingerichte
te Ufer eingesetzt werden kann. Die Schaffung eines sol
chen Schiffes ist eine Vorbedingung für eine Erhöhung der
Transporteffektivität beim Anlaufen von Flachwasser- und
nicht eingerichteten Häfen.
Bekannt ist ein Transportschiff (Zeitschrift "Sudo
stroenie", Nr. 11, 1983, A. P. Nikolaev, "Eistransportschiff
"Norilsk", SS. 3-7), das einen Schiffskörper mit einem
Zwischendeck und mit Doppelboden sowie eine Rampenanlage
enthält, die im hinteren Schiffsteil angeordnet ist. Die
Rampenanlage besteht aus drei miteinander gelenkig ver
bundenen Sektionen - einer Hauptsektion, einer Zwischen
sektion und einer Endsektion - und ist mit einem Seilrol
lenmechanismus und einem hydraulischen Zugorgan ausge
stattet. Am Oberdeck sind ortsfeste Ladekrane und Lade
luken vorhanden, die mit Lukendeckeln versehen sind.
Das Schiff ist imstande, Ladungen mittels eigener Lade
krane durch die am Oberdeck vorhandenen Luken sowie über
die vorhandene Rampenanlage mittels Räderfahrzeugen zu lö
schen. Die Sektionen der Rampenanlage sind in der Fahrt
stellung vertikal zusammengeklappt und verdecken die zur
Durchfahrt der Räderfahrzeuge auf das Zwischendeck vorge
sehene Öffnung. Zur Durchführung von Verladearbeiten wird
die Rampenanlage mit Hilfe eines Antriebs ausgeklappt, wo
bei die Endsektionen am Kai angeordnet wird.
Diese Rampenanlage kann eine größere Länge nur bei
Vorhandensein eines leistungsfähigen Zugorgans und bei
größeren Ausmaßen der miteinander zusammengefügten Schiffs
konstruktionen besitzen. Daher wird sie auf Schiffen ein
gesetzt, die große Abmessungen und einen großen Tiefgang
haben, der es ihnen nicht erlaubt, in Flachwasserhäfen zum
Einsatz der Rampenanlage nahe genug an das Ufer heranzu
kommen.
Darüber hinaus verdeckt die Rampenanlage in der Fahrt
stellung die im Schiffskörper vorhandene Öffnung, weshalb
sie in Dockschiffen, bei denen das Laden von schwimmenden
Ladeeeinheiten (Leichtern) durch die Schiffskörperöffnung
erfolgt, nicht zum Einsatz kommen kann.
Bekannt ist ein Schiff (US-A 34 83 838), das einen
Schiffskörper, Heckvortriebsorgane sowie ein zusätzliches
Bugstrahlruder und zwei ausfahrbare Heckstrahlruder ent
hält, die als ausfahrbare Schwenkpropelleranlagen ausge
bildet sind. Das Schiff besitzt ein verlängertes Achteren
de mit flachem Heckspiegel, in dem eine Nische zur
Aufnahme der Rampenanlage vorgesehen ist. Die Nische ist
durch einen Klappdeckel verdeckt, der sich am Heckspiegel
des Schiffes befindet. Die Rampenanlage ist aus dem Schiffs
körper ausfahrbar ausgeführt und besteht aus einer Folge
von miteinander beweglich verbundenen Sektionen - einer
Hauptsektion, Zwischensektionen und einer Endsektion. In
der Nische ist ein Zugorgan angeordnet, das mit der Haupt
sektion der Rampenanlage verbunden ist.
Jede Rampenanlagensektion stellt eine räumliche Kon
struktion dar, die zur Sicherstellung ihrer Schwimmfähig
keit mit einem Füllstoff gefüllt ist. Die bewegliche Ver
bindung der Sektionen untereinander geschieht teleskopisch.
An der Endsektion sind eine Rolle und mechanische Anschlä
ge zur Vermeidung des Eingrabens der Endsektion in die Erde
beim Ausfahren der Rampenanlage vorgesehen.
Das Schiff läuft an das Ufer mit seinem hinteren Teil
heran, um anstehende Verladearbeiten auszuführen. Mit Hilfe
des Zugorgans wird die Rampenanlage ausgefahren, die das
Schiff mit dem Ufer verbindet, wobei die Sektionen der Ram
penanlage auf der Wasseroberfläche schwimmen.
Allerdings weist die beschriebene Rampenanlage das pon
tonartigen Typs große Abmessungen und großes Gewicht auf,
was wiederum die Schiffskonstruktion kompliziert macht, d. h.
eine Vergrößerung der Schiffsmaße und Erhöhung der Zugorganlei
stung voraussetzt. Beim Ausfahren der Rampenanlage wird die
Nische mit Außenbordwasser überflutet, weshalb man zum Ab
pumpen des Wassers eine Pumpe an Bord haben muß und Korro
sionsschutzanstriche an der Innenfläche der Nische und der
Rampenanlage vorzusehen sind.
Überdies kann die Rampenanlage zum Löschen von Gütern
auf Anlegestellen nicht eingesetzt werden, weil ihre End
sektion nicht dazu geeignet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Trans
portschiff mit einer Rampenanlage einer solchen Konstruk
tion zu schaffen, die es erlauben würde, das Gewicht und
die Abmessungen derselben beträchtlich zu verringern und die
Möglichkeit zum Löschen von Gütern in Häfen mit oder
ohne entsprechende Kaianlagen zu
gewährleisten, d. h. einen universalen
Einsatz der Rampenanlage sicherzustellen.
Diese Aufgabe ist dank der Schaffung eines Transport
schiffes gelöst, das einen Schiffskörper mit Zwischendeck,
enthält, in dessen hinterem Ende eine zum Laden und Löschen
von Gütern vorgesehene Öffnung sowie eine Nische zur Auf
nahme einer Rampenanlage ausgeführt sind, die ausfahrbar
montiert ist und aus einer Folge von miteinander beweglich
verbundenen Sektionen - einer Hauptsektion, zumindest einer
Zwischensektion und einer Endsektion - besteht, von denen
die Hauptsektion mit einem auf dem Schiff angeordneten Zug
organ verbunden ist, wobei erfindungsgemäß die Sektionen
der Rampenanlage miteinander gelenkig verbunden sind, die
Hauptsektion in einer solchen Weise montiert ist, daß sie
mit dem Zwischendeck verbunden werden kann, wozu ihre Ver
bindung mit dem Zugorgan über eine Fixiereinheit herge
stellt ist, während das Zwischendeck mit Befestigungsele
menten zum Aufhängen derselben am Schiffskörper im Bereich
der Öffnung des hinteren Schiffsendes ausgestattet ist, wo
bei das Schiff einen Ponton besitzt, der an einem seiner
Enden beim Ausfahren der Rampenanlage mit der Endsektion
derselben verbindbar ist, an seinem anderen Ende aber einen
Landgangsteg trägt.
In der erfindungsgemäßen Konstruktion ist die Verbin
dung der Sektionen der Rampenanlage zur Gewährleistung ihrer
Flexibilität in der Vertikalebene gelenkig ausgeführt, was
zumindest einen Zwischenaufhängepunkt für die Rampenanlage
zu bilden erlaubt. Dies bietet ferner die Möglichkeit, die
Nische zur Aufnahme der Rampenanlage im Laderaum des Schif
fes auszuführen und somit das Eindringen von Außenbordwasser
in denselben auszuschließen. Diese Nischenausführung läßt al
so das Überfluten derselben mit Außenbordwasser vermeiden,
was die Abnutzung von Schiffskonstruktionen vermindert und
den Schiffsaufbau vereinfacht.
Die Anordnung der Hauptsektion mit Möglichkeit ihrer
Verbindung mit dem Deck erfolgt zur Benutzung derselben als
Auffahrt zum Überführen von Räderfahrzeugen in den Lade
raum bzw. auf das Zwischendeck. Dies erhöht die Universali
tät der Rampenanlage und ermöglicht deren Einsatz auf Mehr
deckschiffen.
Zum Verkoppeln der Rampenanlage mit dem Deck und dem
Zugorgan wird ein und dieselbe Fixiereinheit benutzt, was
die Konstruktion der Rampenanlage vereinfacht.
Dadurch, daß die Zwischensektion mit Befestigungs
elementen zum Aufhängen derselben am Schiffskörper im Be
reich der Öffnung des hinteren Schiffsendes ausgestattet
ist, wird ein Aufhängepunkt für die Rampenanlage in deren
mittlerem Teil vorgesehen, was die Tragfähigkeit derselben er
höht.
Der auf dem Schiff vorhandene Ponton, der an einem sei
ner Enden mit der Endsektion der Rampenanlage verbunden
ist, bildet bei deren Ausfahren einen zusätzlichen Stützpunkt
am Ende dieser Rampenanlage. Dadurch entsteht die Möglich
keit einer erheblichen Vergrößerung der Länge der Rampen
anlage und wird deren Eignung zum Entladen auf ein nicht ein
gerichtetes Ufer gewährleistet.
Die lösbare Verbindung des Pontons mit der Rampenan
lage gestattet es, ihn zum Löschen von Gütern auf eine An
legestelle zu benutzen, wobei der Ponton von der Endsekti
on abgetrennt wird.
Die Möglichkeit der Pontonabtrennung von der Endsekti
on erlaubt es, diese Rampenanlage zum Löschen von Gütern
auf Anlegestellen einzusetzen, was die Universalität dersel
ben erhöht.
Der am Pontenende vorhandene Landgangsteg ist zur
Durchfahrt der Kraftfahrzeuge mit Ladungen vom Ufer über den
Ponton auf die Rampenanlage und dann in den Laderaum des
Schiffes (und zurück) bestimmt. Der Landgangsteg gestat
tet es, die Rampenanlage insgesamt um die Steglänge zu
verlängern.
Zweckmäßigerweise ist der Landgangsteg mit einer mit
ihm gelenkig verbundenen Stütze zum Abstützen an Land ver
sehen, deren untere Fläche eine Evolventenform aufweist.
Dies gestattet es, das Eingraben des Landgangstegs in
den Grund beim Ausfahren der Rampenanlage mit dem Ponton an
ihrem Ende in Richtung Ufer zu vermeiden.
Es empfiehlt sich, daß der Ponton mit einem abgerun
deten Boden und einer Nische auf der Seite ausgeführt ist,
auf welcher die Endsektion der Rampenanlage an ihm befestigt
ist.
Die Abrundung des Pontonbodens ist zur Herabsetzung
des Widerstandes erforderlich, der beim Ausfahren des als
Bestandteil der Rampenanlage ausgebildeten Pontons auf das
Ufer und Einziehen in den Schiffskörper entsteht.
Es ist günstig, die Verbindung des Pontons mit der End
sektion derart auszuführen, daß der Ponton relativ zur End
sektion um die horizontale Achse drehbar ist.
Dies erleichtert das Ausbringen der Rampenanlage auf
das Ufer. Außerdem ist dies zur Herabsetzung der am Ponton
und demgemäß auch an der Rampenanlage wirkenden Kräfte
erforderlich und erlaubt auch eine Reduzierung des Lei
stungsbedarfs ihres Zugorgans.
Also entsteht dank den vorbeschriebenen Maßnahmen die
Möglichkeit, das Gewicht und die Abmessungen der Rampenanla
ge beträchtlich zu verringern sowie das Löschen von Gütern
sowohl im eingerichteten wie auch in nicht eingerichteten
Häfen ohne entsprechende Kaianlagen zu ermöglichen, d. h. ei
nen universalen Einsatz der Rampenanlage zu gewährleisten.
Zur Erläuterung der Erfindung sind nachstehend konkre
te Ausführungsbeispiele derselben unter Bezugnahme der
Zeichnungen angeführt; es zeigt
Fig. 1 das Transportschiff, ausgeführt gemäß der Er
findung, Seitenansicht mit teilweisem Ausbruch;
Fig. 2 hinteres Ende des Transportschiffes, ausgeführt
gemäß der Erfindung, mit der auf das Ufer ausgebrachten Ram
penanlage, im Längsschnitt;
Fig. 3 die Baugruppe A von Fig. 2, im vergrößerten
Maßstab;
Fig. 4 dasselbe, Draufsicht.
Das Transportschiff enthält einen Schiffskörper 1
(Fig. 1) mit einem Oberdeck 2, doppelten Bordwänden 3 und
einem Doppelboden 4 über die gesamte Schiffslänge. Im In
nern des Schiffskörpers 1 ist ein Laderaum 5 zur Beförderung
von verschiedenen Gütern wie beispielsweise Schüttgütern,
Holzladungen, Stückgütern, darunter in Paketen und Con
tainern, sowie von Roll-on/Roll-off-Einheiten, vorhanden.
Im hinteren Ende 6 des Schiffskörpers 1 sind ein In
nenhubtor 7 und ein Außenflügeltor 8 vorhanden. Diese Tore 7
und 8 sind zur Abdichtung des Schiffskörpers 1 und zur
Durchfahrt von Räderfahrzeugen in den Laderaum 5 bestimmt.
Das Schiff ist auch mit vielen weiteren Vorrichtungen
und Baueinheiten ausgestattet, die für diesen Schiffstyp er
forderlich sind und im vorliegenden Beispiel nicht näher be
schrieben werden, weil sie keinen Bezug auf den Erfindungs
gegenstand haben.
Auf dem Oberdeck 2 sind Ladeluken 9 mit Deckeln 10 vor
handen.
Auf dem Oberdeck 2 sind (in der Zeichnung nicht abge
bildete) Gleise zur Aufstellung eines fahrbaren Ladekrans 11
vorhanden.
Die Bordwände 3 sind im Bereich des hinteren Schiffs
endes 6 in Gestalt von Konsolen 12 ausgebildet, die über die
Schiffskörpergrenzen vorstehen. Diese Konsolen 12
tragen den Ladekran 11 beim Be- und Ent
laden des Schiffes.
Der Ladekran 11 kann auch zum Heben des Innentores 7 und
zum Umsetzen der Deckel 10 der Ladeluken 9 verwendet werden.
Im vorderen Schiffsteil sind Wohnaufbauten 13 vorhan
den, unter denen sich ein Maschinenraum 14 befindet.
Das Schiff ist mit zwei Heckvortriebsorganen mit (nicht
gezeichneten) Heckruderanlagen versehen, die in starren Auf
sätzen 15 angeordnet sind, welche im Schiffskörper 1 auf zwei
Seiten an den entgegengesetzten Bordwänden 3 im Bereich des
Schiffsbodens 4 ausgeführt sind. Diese Aufsätze 15 sind zur
Vermeidung einer Beschädigung der Vortriebsorgane beim Her
anlaufen des Schiffes an das Ufer im Flachwasser bestimmt.
Außerdem besitzt das Schiff eine Propellerruderanlage 16,
die im vorderen Schiffsteil angeordnet ist und sich inner
halb der Schiffskörpergrenzen befindet.
Im Innern des Laderaums 5 ist im Doppelboden 4 des
Schiffes eine Nische 17 (Fig. 2) vorgesehen, die mit abnehm
baren Deckeln 18 ausgestattet ist. Die Nische 17 ist zur Auf
nahme einer Rampenanlage 19, mit der das Schiff versehen
ist, in der Fahrtstellung bestimmt. Außerdem befindet sich
in der Nische 17 ein Zugorgan 20, das zum Ausfahren der
Rampenanlage 19 aus dem Schiffskörper 1 bei der Durchführung
von Ladeoperationen unter Einsatz von Ladeeinheiten auf
Rädern bestimmt ist.
Im Innern des Laderaumes 5 ist über der Nische 17 ein
Zwischendeck 21 angebracht.
Die Rampenanlage 19 ist derart angeordnet, daß sie mit
Hilfe des Zugorgans 20 aus dem Schiffskörper ausfahrbar ist.
Die Rampenanlage 19 besteht aus einer Folge von miteinander
gelenkig verbundenen Sektionen - einer Hauptsektion 22,
ener Zwischensektion 23 und einer Endsektion 24. Diese Ver
bindung gewährleistet ein Verschwenken einer jeden Sektion
relativ zu einer benachbarten Sektion um die horizontale
Achse zum Zusammenklappen dieser Sektionen in der Fahrtstel
lung. Die Hauptsektion 22 ist mit dem Zugorgan 20 über eine
Fixiereinheit 25 verbunden, was die Möglichkeit gibt, diese
Sektion 22 zum Zugorgan 20 zu lösen und sie mit dem Zwischen
deck 21 zu verbinden.
Die Fixiereinheit 25 kann eine beliebige andere bekann
te Konstruktion haben, die für dieses Ziel geeignet ist.
In einer weiteren Ausführungsform kann die Hauptsek
tion 22 mittels der Fixiereinheit 25 mit einem beliebigen an
deren Schiffsdeck verbunden sein. Dies bietet die Möglich
keit, das Schiff maximal zu beladen.
Zur Verschiebung der Hauptsektion 22 und Verbindung
derselben mit dem Zwischendeck 21 ist an der Sektion 22 ein
Befestigungselement 26 vorhanden, mit dessen Hilfe der Lade
kran 11 sie aus einer Stellung in die andere bewegt (wie dies
in Fig. 2 gestrichelt angedeutet ist).
Die Zwischensektion 23 der Rampenanlage 19 ist mit Be
festigungselementen 27 zum Aufhängen derselben am Schiffs
körper im Bereich der für das hintere Schiffsteil 6 be
stimmten Öffnung mit Hilfe eines Seilrollenmechanismus 28
ausgestattet, der mit einem seiner Enden im mittleren Teil
der Zwischensektion 23 an den Befestigungselementen 27, mit
seinem anderen Ende aber an den Bordkonsolen 12 des Schiffs
körpers 1 befestigt ist.
Dies gestattet es, einen Aufhängepunkt für die Rampen
anlage in deren mittlerem Punkt zu haben, was die Trag
fähigkeit derselben erhöht.
In einem anderen Ausführungsbeispiel kann es in der
Rampenanlage 19 mehrere Zwischensektionen 23 geben. Ihre
Zahl hängt davon ab, wie nahe an das Ufer das Schiff her
ankommen kann. In diesem Fall muß eine jede Zwischensekti
on 23 ihre eigenen Befestigungselemente 27 zum Aufhängen am
Schiffskörper 1 besitzen.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel können die Be
festigungselemente 27 eine beliebige andere bekannte Konstruk
tion besitzen, die für ähnliche Zwecke bestimmt ist.
Das Transportschiff besitzt einen Ponton 29 (Fig. 2,
3, 4), der in der Fahrtstellung in der Öffnung des hinteren
Schiffsendes 6 (Fig. 2) untergebracht ist. Beim Ausfahren
der Rampenanlage 19 aus dem Schiffskörper 1 wird sie über
ihre Endsektion 24 (Fig. 3) mit dem einen Ende des Pontons
29 zur Ermöglichung des Ausbringens der Rampenanlage 19 auf
das Ufer verbunden.
Darüber hinaus erlaubt es die Verbindung des Pontons 29
mit der Rampenanlage 19, die Länge dieser Rampenanlage 19
zu vergrößern.
An seinem anderen Ende trägt der Ponton 29 einen Land
gangsteg 30. Der Landgangsteg 30 weist eine mit ihm ge
lenkig verbundene Stütze 31 zum Abstützen an Land auf. Die
untere Fläche der Stütze 31 weist ein Evolventenprofil auf.
Dieses Profil der Stütze 31 gestattet es, das Eingraben des
Landgangsteges 30 in die Erde beim Ausbringen der Rampen
anlage 19 auf das Ufer zu vermeiden.
Ein auf dem Schiff vorhandener selbständiger Ponton 29
(Fig. 2) erlaubt es, die Abmessungen der Nische 17 zur Auf
nahme der Rampenanlage 19 zu verringern sowie die Rampenan
lage 19 ohne Ponton 29 zum Löschen von Gütern auf Anlege
stellen einzusetzen. Hierzu besitzt der Ponton 29 Befesti
gungselemente 32 (Fig. 4), mit deren Hilfe der Ladekran 11
(Fig. 1) den Ponton 29 (Fig. 2) von einem Ort zum andern
versetzen kann.
Der Ponton 29 (Fig. 3) ist mit einem abgerundeten Boden
33 ausgeführt, der sein Ausbringen auf das Ufer und Zurück
führen auf das Schiff nach der erfolgten Ladungslöschung er
leichtert.
Die Verbindung des Pontons 29 mit der Endsektion 24 er
folgt mit Drehungsmöglichkeit des Pontons 29 relativ zur
Endsektion 24 um eine horizontale Achse.
Im vorliegenden Beispiel ist diese Verbindung mit Hil
fe einer Nische 34 hergestellt, die im Ponton 29 ausgeführt
und in der das Ende der Endsektion 24 gelenkig befestigt ist.
Zum leichteren Heben und Herausführen des Pontons 29
(Fig. 2) sowie der Rampenanlage 19 besitzt der Doppelboden
4 (Fig. 1) im Bereich des hinteren Schiffsendes 6 einen Slip
35 (Fig. 2). Zu demselben Ziel sind an der Oberfläche des
Slips 35, des Doppelbodens 4 im Bereich des hinteren Schiffs
endes 6 sowie im Innern der Nische 17 zur Aufnahme der Ram
penanlage 19 Rollen 36 angebracht.
In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Er
findung kann ein anderes bekanntes Mittel zum leichteren He
ben und Herausführen des Pontons 29 und der Rampenanlage 19
vorgesehen sein.
Der Prozeß des Be- und Entladens eines Transportschif
fes geht auf die folgende Weise vor sich.
Im Abgangshafen wird das Transportschiff am Kai mit
Hilfe des Ladekranes 11 beladen. Hierzu werden mittels des
Ladekranes 11 die Deckel 10 der Ladeluken 9 geöffnet und das
Gut in den Laderaum 5 bzw. auf das Zwischendeck 21 geladen.
Die Ladeluken 9 werden mit den Deckeln 10 zugedeckt, und die
Ladung wird mit Hilfe des Kranes 11 auf dem Oberdeck 2 und
den Deckeln 10 untergebracht.
Das Löschen der auf dem Schiff mit Hilfe des Ladekra
nes 11 angeordneten Ladungen erfolgt in den Bestimmungshäfen
mittels Räderfahrzeugen über die vorhandene Rampenanlage 19.
Diese Fahrzeuge werden entweder an Bord mitgeführt bzw. in
den Bestimmungshäfen bereitgestellt.
In dem Fall, da zum Gütertransport auf dem Schiff un
mittelbar derartige Räderfahrzeuge dienen, erfolgt das Be
laden des Schiffes im Abgangshafen ebenfalls über die er
wähnte Rampenanlage 19.
Hierzu wird das Schiff mit seinem hinteren Ende 6 am Kai
festgemacht. Man öffnet dann das Außenflügeltor 8 und das
Innenhubtor 7. Mit Hilfe des Zugorgans 20 und des Ladekra
nes 11 wird die Rampenanlage 19 am Kai angeordnet und die
Ladeeinheiten auf Rädern in den Laderaum 5 des Schiffes be
fördert.
Nach erfolgter Beladung des Laderaumes 5 wird die Haupt
sektion 22 der Rampenanlage 19 mit Hilfe des Ladekrans 11 an
den Befestigungselementen 26 bis zum Niveau des Zwischen
deckels 21 gehoben und mit diesem verbunden. Die Räderfahr
zeuge fährt man auf das Zwischendeck 21.
Nach erfolgter Beladung des Laderaumes 5 und des Zwi
schendecks 21 fährt man die Räderfahrzeuge vom Kai auf die
Rampenanlage 19 und hebt sie dann mit Hilfe des
Ladekranes 11 auf das Oberdeck 2 und die zugemachten Deckel
10 der Ladeluken 9.
Beim Beladen des Schiffes werden die abnehmbaren Deckel
18 der Nische 17 zur Aufnahme der Rampenanlage 19 im Bereich
der Endsektion 24 sowie der Deckel 10 der heckseitigen Lade
luke 9 nicht belegt.
In einem Bestimmungshafen, der keine entsprechenden
Kaianlagen besitzt, fährt das Schiff in Rückwärtsfahrt,
durch Heckvortriebsorgane und die Bug-Antriebs- und Ruder
anlage 16 angetrieben, an die Entladestelle am Ufer heran.
Beim Herankommen ans Ufer in geringen Tiefen werden die
Heckvortriebsorgane abgeschaltet, und das Schiff bewegt sich
nur mit Hilfe der Bug-Antriebs- und Ruderanlage 16 so lange,
bis es mit seinem hinteren Ende 6 den Grund berührt. Das
Außenflügeltor 8 und das Innenhubtor 7 werden geöffnet. Mit
Hilfe des Ladekranes 11 wird der nichtbelegte Deckel 10 der
heckseitigen Ladeluke 9 geöffnet und werden die Deckel 18
der Nische 17 zur Aufnahme der Rampenanlage 19 abgenommen.
Die Endsektion 24 der Rampenanlage 19 wird mit Hilfe
des Ladekranes 11 aus der Nische 17 bis auf die Höhe der
Nische 34 des Pontons 29 gehoben. Die Rampenanlage 19 wird
mit Hilfe des Zugorgans 20 ausgefahren und die Endsektion
24 wird mit dem Ponton 29 verbunden. Die Rampenanlage 19 mit
dem Ponton 29 wird aus dem Schiffskörper 1 ausgefahren. Hier
bei bewegt sich der Ponton 29 über die am Slip 35 vorhande
nen Rollen 36 ins Wasser.
Die Befestigungselemente 27 der Zwischensektion 23 wer
den mit dem Seilrollenmechanismus 28 verbunden. Die Rampen
anlage 19 wird weiter ausgefahren und der Seilrollenmecha
nismus 28 so lange hochgehoben, bis die Zwischensektion 23
die Nische 17 zur Aufnahme der Rampenanlage 19 verlassen
hat. Beim Ausfahren der Rampenanlage 19 kann der Ponton 29
auf das Ufer gebracht werden. Hierbei gleitet die Stütze
31 zum Abstützen des Landgangsteges 30 am Grund mit ihrer
evolventenförmigen unteren Fläche über den Grund, wodurch
sie das Eingraben des Landgangsteges 30 in den Grund ver
hindert.
Indem man die Hauptsektion 22 mit Hilfe des Ladekranes
11 an den Befestigungselementen 26 verstellt, fährt man die
Ladung aus dem Laderaum 5 bzw. vom Zwischendeck 21 auf das
Ufer. Das Oberdeck 2 wird mit Hilfe des Ladekranes 11
entladen, indem man die Ladungen auf die Räderfahrzeuge
umsetzt, die auf der Rampenanlage 19 bereitstehen.
Nach erfolgtem Löschen der Ladungen mit Hilfe des Zug
organs 20 und des Ladekranes 11 führt man die Rampenanlage
19 in Fahrtstellung über und schließt die Deckel 18 der zur
Aufnahme der Rampenanlage 19 bestimmten Nische 17 zu. Das
Außenflügeltor 8 und das Innenhubtor 7 werden geschlossen.
Die Bug-Propellerruderanlage 16 wird eingeschaltet, und das
Schiff legt vom Ufer ab.
Beim Löschen von Gütern in einem mit entsprechenden
Kaianlagen ausgestatteten Hafen erfolgt das Entladen in ähn
licher Weise mit Hilfe der Rampenanlage 19, aber ohne Zu
hilfenahme des Pontons 29. In diesem Fall wird der Ponton 29
mit Hilfe des Ladekranes 11 auf das Oberdeck 2 versetzt.
Die Endsektion 24 der Rampenanlage 19 wird am Kai mit Hilfe
des Ladekranes 11 angeordnet, wonach der Löschvorgang statt
findet.
Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Konstruktion der
Rampenanlage 19 ermöglicht auch den Einsatz des Schiffes
zum Transport von Leichtern.
Claims (4)
1. Transportschiff, das einen Schiffskörper (1) mit
Zwischendeck (21) enthält, in dessen hinterem Ende (6)
eine zum Laden und Löschen von Gütern bestimmte Öffnung
und eine Nische (17) zur Aufnahme einer Rampenanlage (19)
ausgeführt sind, die ausfahrbar montiert ist und aus ei
ner Folge von miteinander beweglich verbundenen Sektionen
- einer Hauptsektion (22), zumindest einer Zwischensekti
on (23) und einer Endsektion (24) - besteht, von denen
die Hauptsektion (22) mit einem auf dem Schiff angeord
neten Zugorgan (20) verbunden ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Sektionen (22, 23, 24) der Ram
penanlage (19) miteinander gelenkig verbunden sind, die
Hauptsektion (22) mit dem Zwischendeck (21) verbunden wer
den kann, wozu ihre Verbindung mit dem Zugorgan (20) über
eine Fixiereinheit (25) hergestellt ist, während die Zwi
schensektion (23) mit Befestigungselementen (26) zum Auf
hängen derselben am Schiffskörper (1) im Bereich der Öff
nung des hinteren Schiffsendes (6) ausgestattet ist, wobei
das Schiff einen Ponton (29) besitzt, der an einem seiner
Enden beim Ausfahren der Rampenanlage (19) mit deren End
sektion (24) verbindbar ist, an seinem anderen Ende aber
einen Landgangsteg (30) trägt.
2. Transportschiff nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Landgangsteg (30) eine
mit ihm gelenkig verbundene Stütze (31) zum Abstützen auf dem
Land besitzt, deren untere Fläche ein Evolventenprofil
aufweist.
3. Transportschiff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ponton (29) mit ei
nem abgerundeten Boden (33) ausgeführt ist.
4. Transportschiff nach Anspruch 1 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindung des Pon
tons (29) mit der Endsektion (24) der Rampenanlage (19)
so ausgeführt ist, daß der Ponton (29) relativ zur End
sektion (24) um eine horizontale Achse drehbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873720552 DE3720552A1 (de) | 1987-06-22 | 1987-06-22 | Transportschiff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873720552 DE3720552A1 (de) | 1987-06-22 | 1987-06-22 | Transportschiff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3720552A1 true DE3720552A1 (de) | 1989-01-05 |
Family
ID=6330043
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873720552 Withdrawn DE3720552A1 (de) | 1987-06-22 | 1987-06-22 | Transportschiff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3720552A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001003998A1 (en) * | 1999-07-14 | 2001-01-18 | Mac Gregor (Swe) Ab | Device for ramps |
-
1987
- 1987-06-22 DE DE19873720552 patent/DE3720552A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001003998A1 (en) * | 1999-07-14 | 2001-01-18 | Mac Gregor (Swe) Ab | Device for ramps |
| US6536363B1 (en) | 1999-07-14 | 2003-03-25 | Macgregor Sweden Ab | Device for ramps |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |