DE3720741C2 - - Google Patents
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Classifications
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- B42F7/10—Trays
Landscapes
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
- Packaging For Recording Disks (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufbewahrungsbox, die aus
zahlreichen, in Reihe bzw. Kolonne aufeinander folgenden,
geneigt zu einer Grundfläche verlaufenden und quer dazu Zeilen
bildenden Einzelgefachen besteht und der übersichtlichen
Unterbringung von genormten Karteikarten, Bestandskarten,
Arbeitskarten, Formularen oder dergleichen dient und diese
erweiterbare Box stehend, liegend, sowie hängend verwendbar ist,
wobei alle Gefache zu den z. B. um 45° geneigten Gefachwänden
rechtwinklig stehende Böden besitzen, während die Oberseite der
Gefache bündig in einer gedachten, zur Grundfläche bzw. zum
Widerlager parallelen Ebene endet.
Eine der eingangs beschriebenen Aufbewahrungsbox entsprechende
Ausführung ist durch die Zeitschrift "Büromarkt" 9/1976, Seite
11 bekannt geworden, die sich in der Praxis insofern als
brauchbar erwies, als sie einmal nach allen Seiten erweiterbar
ist und zum anderen tatsächlich zu einer geordneten und über
sichtlichen Unterbringung der eingangs erwähnten Karteikarten
oder dergleichen führt. Als nachteilig allerdings hat es sich
erwiesen, daß derartige Boxen lediglich der erwähnten Unter
bringung zu dienen vermögen und dem jeweiligen Benutzer keine
Möglichkeiten geben, nach eigenen Vorstellungen ein System zu
entwickeln, das z. B. einen Arbeitsablauf sicherer gestaltet;
auch lassen es die einheitlich gestalteten Gefache kaum zu,
daß mit unterschiedlichem Merkmaterial besondere Methoden ver
folgt und/oder entwickelt werden können. Zwar sind die bekann
ten Boxen - wie schon erwähnt - in allen Richtungen erweiter
bar, jedoch führt dies zu keiner Erweiterung des Verwendungs
zweckes, ganz abgesehen davon, daß der Platzverbrauch zu
nimmt und die Übersichtlichkeit verloren geht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Aufbewah
rungsbox zu einer Mehrzweckbox zu machen, die bei geringem
Raumbedarf vielseitig einsetzbar ist, auch für solche Zwecke,
bei denen es auf methodisches Vorgehen ankommt, ohne daß
dafür hohe Kosten in Kauf genommen werden müssen. Des weite
ren soll die zu entwickelnde Box an Übersichtlichkeit gewin
nen bzw. sollen Besonderheiten, ganz gleich welcher Art,
deutlich markierbar sein.
Gelöst wird diese Aufgabe, wenn man die Maßnahmen gemäß dem
kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 ergreift. Durch die Neben
gefache gleicher Tiefe, jedoch geringerer Breite ergeben sich
neben Raumeinsparungen Unterbringungsmöglichkeiten für strei
fenförmige Merkzeichen, welche die Karteikarten oder derglei
chen wirkungsvoll ergänzen und ein methodisches Arbeiten zu
lassen. Die Nebengefache geringer Breite tragen auch dazu bei,
daß trotz einer vielseitigen Verwendbarkeit der erfindungs
gemäßen Box die Übersichtlichkeit nicht verloren geht, ganz
abgesehen davon, daß der Materialbedarf absinkt, was sich
günstig auf die Kosten auswirkt. Durch die besonders gestal
teten Einsätze ist es nämlich möglich, sowohl die Karten oder
dergleichen als auch die Streifen auf unterschiedliche Höhen
zu bringen, wodurch z. B. wesentliche Teile der Karten oder
dergleichen sichtbar werden und auch sichtbar bleiben. Es ist
daher dem Benutzer möglich, Besonderheiten herauszustellen und
im Blickfeld zu belassen, wenn er dies für erforderlich an
sieht. Der Benutzer kann sich demnach selbst Merkhilfen schaf
fen, die z. B. bei Arbeitsabläufen ein Höchstmaß an Sicherheit
bieten. Ein Benutzer kann sogar Lernzwecke verfolgen, indem
er z. B. zu wiederholende Lernabschnitte auf Karten festhält
und diese auf hochgelegene Mittel aufsetzt, so daß sie nicht
übersehen werden können. Auch zeitliche Intervalle sind mar
kierbar. Es versteht sich, daß die Konstruktion der Einsätze
so gewählt ist, daß die Karten oder dergleichen ganz gleich
auf welchem Mittel sie sitzen, immer noch eine Neigung nach
rückwärts haben und so gut einsehbar sind.
Auf fertigungstechnischen Gründen empfiehlt es sich, sich der
Maßnahmen gemäß Anspruch 2 zu bedienen. Ob man korrosions
geschütztes oder korrosionsfestes Material verwendet ist eine
Frage der Kosten des Materials und dessen Verarbeitung. Wenn
man z. B. Aluminiumblech auswählt, dann stellt das Abkanten
einen einfachen Arbeitsgang dar, der kostenmäßig kaum ins
Gewicht fällt. Ähnliches gilt für Vierkanthohlprofile, die
lediglich winklig auf Länge zu schneiden sind.
Für eine vorteilhafte Verbindung der die Gefache bildenden
Teile empfehlen sich die Maßnahmen nach den Ansprüchen 3, 4
und 5.
Die Schraub-, Kleb- und auch Nietverbindungen schließen aber
nicht aus, daß man sich die Lehre gemäß Anspruch 6 zu Nutze
macht. Die als bevorzugt angegebene schwalbenschwanzähnliche
Schiebeverbindung hat den Vorteil, daß der beliebigen Verlänge
rung der Box bzw. der Kolonne nichts im Wege steht. Selbst
verständlich lassen sich auch Fließpreßlinge oder Kunststoff
spritzlinge durch Kleben miteinander verbinden.
Wenn man an der Frontseite einer Box eine Ablage für eine oder
mehrere Karten der Einzelgefache anstrebt, wird die Maßnahme
nach Anspruch 7 als zweckmäßig angesehen.
Für den Fall, daß die Befestigung der erfindungsgemäßen Box
an einer Wand gewünscht wird, erscheint es brauchbar, nach
Anspruch 8 vorzugehen.
Insbesondere bei größeren Tischblöcken bzw. Boxen erscheint es
von Vorteil, nach der Lehre gemäß Anspruch 9 zu handeln. Dabei
erscheint es besonders zweckmäßig, wenn man die rückwärtigen
Rollen höhenverstellbar anordnet, da bei einer rückwärts
angehobenen Box die Übersichtlichkeit der in die Gefache ein
gesteckten Karten und Streifen ansteigt.
Von Bedeutung ist es ferner, wenn die Maßnahme nach Anspruch 10
zur Anwendung kommt. Die geringe nach oben abnehmende Tiefe
der Widerlager hat den Vorteil, daß man die Karten oder Strei
fen nur anzutippen braucht, um sie von den Widerlagern zu lösen,
was zur Folge hat, daß sie von selbst in ihre Grundstellung
zurückkehren.
Um zu erreichen, daß hochgestellte Karten oder dergleichen mit
Sicherheit nicht nach rückwärts umkippen können, wird die Maß
nahme nach Anspruch 11 vorgeschlagen.
Eine weitere Besonderheit der Erfindung wird in Anspruch 12
vorgeschlagen. Dadurch ist es möglich, durch Umtausch der bei
den Einsatzhälften statt einer Karte zwei Hälften einer Karte
in einem Einzelgefach unterzubringen.
Wenn man die Hochstellmöglichkeit von Karten oder dergleichen
noch erweitern möchte, erscheint es zweckmäßig, die Einsätze
selbst höher zu stellen, wozu auf Anspruch 13 verwiesen wird.
Wenn für die Streifen der Nebengefache eine weitere Kennzeich
nungsmöglichkeit geschaffen werden soll, dann bieten sich die
Maßnahmen nach Anspruch 14 an. Durch das Drehen der streifen
förmigen Einsätze um 90° ergibt sich eine besonders auffällige
Kennzeichnung, die noch vertieft werden kann, wenn nach den
Lehren des Anspruchs 15 vorgegangen wird.
Für den Fall, daß - wie bei den Einsätzen der Einzelgefache -
die Einsätze der Nebengefache als solche hochgestellt werden
sollen, wird auf Anspruch 16 verwiesen.
In Anspruch 17 ist eine Maßnahme angegeben, die geeignet ist,
an der Außenseite einer Box auffällige Markierungen in Form von
Magneten anzuordnen.
Für den Fall, daß man für das Einzelgefach und für die Neben
gefache von handelsüblichen Leichtmetallplatten ausgehen und
im wesentlichen mit Abkantarbeiten auskommen will, ist es
empfehlenswert, sich der Maßnahmen des Anspruchs 18 zu bedie
nen. Wenn man dabei auch einen gewissen Abfall in Kauf nehmen
muß, so erscheint dies insofern unbedeutend, als z. B. Aluplat
ten handelsübliche und preiswerte Handelsware darstellen.
Wenn man mit möglichst wenig Handarbeit auskommen will, er
scheinen die Maßnahmen nach Anspruch 19 besonders wertvoll,
wobei es keine Rolle spielt, ob man das Einzelgefach teilt
oder nicht. Auf jeden Fall genügt es bei dieser Art der Her
stellung, die Gefache vom Profil auf Länge zu schneiden und
dann miteinander zu verbinden.
Eine besonders feste und ebenfalls wenig Handarbeit erfor
dernde Bauart erhält man dann, wenn die Maßnahmen gemäß An
spruch 20 ergriffen werden. Eine Schwalbenschwanzführung ist
bekanntlich außerordentlich wirkungsvoll und es bereitet darü
ber hinaus keine Schwierigkeiten, eine Kolonne beliebig lang
zu gestalten. Für die Verbindung zweier oder mehrerer Kolonnen
nebeneinander bietet sich die Lehre nach Anspruch 21 an. Die
dort erwähnten Dreikantschienen haben auch noch den Vorteil,
daß man mit ihnen nicht nur die Kolonnen miteinander verbin
den kann, sondern diese Dreikantschienen auch bestens dafür
geeignet sind, um die ganze Box bequem an einer Wand oder
dergleichen befestigen zu können.
Bei der Anordnung von Boxen an der Wand erscheint es ferner
zweckmäßig, die Maßnahmen gemäß Anspruch 22 zum Einsatz zu
bringen. Mit den dort erwähnten weiteren Einsätzen, die mit
den vorderen bzw. unteren schrägen Gefachwänden zusammenwir
ken, ergeben sich für den Benutzer die gleichen Nutzungsmög
lichkeiten, wie bei der waagerechten Anordnung. Bei dieser
Ausführungsform können die früher erwähnten Einsätze in
Fortfall kommen, es sei denn, daß man sie an den oberen bzw.
rückwärtigen Seitenwänden irgendwie haltert, z. B. leicht an
klebt. Ähnliches gilt für die hier in Rede stehenden weiteren
Einsätze, wenn man die Boxen in waagerechter Lage verwendet.
In diesem Fall kann es von Vorteil sein, wenn die Maßnahme
gemäß Anspruch 23 angewendet wird.
Des weiteren kann es von Vorteil sein, wenn man sich die Lehre
nach Anspruch 24 zunutze macht, zumal auf diese Weise sowohl
bei waagerechter als auch bei senkrechter Nutzung der erfin
dungsgemäßen Box in letzterer stets "Ordnung" herrscht.
Zur weiteren Verbesserung bzw. Erweiterung der Anwendungsmög
lichkeiten einer Box wird auf Anspruch 25 verwiesen, der be
sondere Einsätze zum Gegenstand hat, die dann von großer Be
deutung sind, wenn z. B. bei einer Lernmethode auf einzelne
Tage, bestimmte Zeiten, bestimmte Schwierigkeiten oder der
gleichen hingewiesen werden soll, die vom Benutzer zu beach
ten sind.
Für den Fall, daß in den einzelnen Gefachen lediglich Einzel
karten oder dergleichen unterzubringen sind, empfiehlt sich,
den Einblick in den oberen Teil der Gefache zu verringern,
was erzielt wird, wenn man sich die Lehre nach Anspruch 26
zunutze macht. Dabei versteht sich von selbst, daß sich durch
die Blende je nach deren Tiefe die Abdeckfunktion variieren
läßt.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschau
licht; es zeigt
Fig. 1 die erfindungsgemäße Aufbewahrungsbox in Seiten
ansicht, teilweise auf- und abgebrochen, sowie
schematisiert dargestellt;
Fig. 2 die Aufbewahrungsbox gemäß Fig. 1 in Oberansicht;
Fig. 3 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Aufbewah
rungsbox;
Fig. 4 eine schematisiert dargestellte Wandbefestigung
für die Box;
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 2, jedoch
vergrößert und mit Herausstellung der erfindungs
wesentlichen Einsätze;
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI der Fig. 1,
gegenüber letzterer vergrößert;
Fig. 7 eine durch die Bauart gemäß Fig. 6 ermöglichte Ein
zelheit im Schnitt;
Fig. 8 eine besondere Ausbildung eines Einsatzes in Seiten
ansicht;
Fig. 9 eine schaubildliche Darstellung der erfindungsge
mäßen Aufbewahrungsbox;
Fig. 10 einen Zuschnitt zum Aufstellen der Gefache einer
Zeile einer Box;
Fig. 11 ein Profil für eine Zeile der Box und
Fig. 12 einen Teilschnitt durch eine Boxenkolonne, die von
besonderen Profilen gebildet ist.
Wie sich aus den Fig. 1, 2 und 3 ergibt, besteht die Auf
bewahrungsbox 1 aus mehreren Einzelgefachen 2, die in Reihe
bzw. in Kolonne hintereinander angeordnet sind. Diesen Ein
zelgefachen 2 sind seitlich Nebengefache 3 zugeordnet, die zur
Kolonne quer verlaufende Zeilen bilden. Außerdem erkennt man,
daß die Zeilengefache 2, 3 schräg liegen und die Möglichkeit
bieten, eine Vielzahl von Karteikarten und Merkstreifen aufzu
nehmen. Ferner ist ersichtlich, daß in alle Gefache Einsätze
4, 5 einsteckbar sind, die mit oberen Abkantungen 6, 7 über
die gedachte obere Abschlußebene 8 der Box 1 hinausragen.
Auf die Besonderheiten der Einsätze 4, 5 wird später einge
gangen.
Wenn man die Box 1 auf einer Tischebene 9 aufstellen möchte,
empfiehlt es sich, die Box 1 mit Laufrollen 10 auszustatten,
von denen die vorderen oder hinteren Lenkrollen sein können.
Die Frontseite 11 der Box 1 weist eine Stufe 12 auf, die als
Ablage für einzuordnende Karten dienen kann. Das nach rück
wärts abgekantete Ende der Stufenform vermeidet gefährliche
Kanten an der Vorderseite der Box 1. Wenn man die Box 1 ste
hend anordnen möchte, müßte die Frontseite 11 als Standfuß
ausgebildet sein.
Für eine hängende Anordnung der Box 1 empfiehlt sich ein Teil
13 mit Befestigungsbohrungen 14, der sich mit einem schräg nach
oben strebenden Teil 15 in eine Schwalbenschwanzführung 16
des letzten Gefaches 2 einschieben läßt.
In Fig. 4 ist eine andere Befestigungsart an einer Wand 17
veranschaulicht. Dort wird mit Schrauben 18 eine Profilleiste
19 an der Wand 17 befestigt und der Boden 20 eines Gefaches 2
bei 21 mit der Profilleiste 19 verschraubt.
In Fig. 5 sind die Gefache 2 der Deutlichkeit wegen in den
Stärken überdimensioniert veranschaulicht. Man erkennt daher
deutlich, daß die Gefache 2 im wesentlichen von stufenförmig
abgekanteten Teilen 22 gebildet sind, die dadurch ihre Gefach
form erlangen, daß die mit von Hohlprofilen winklig auf Länge
geschnittenen Zuschnitten 23 verschraubt sind, und zwar mit
Blechschrauben 24. Die unteren Endbereiche 25 der Teile 22
könnten aber auch verkürzt ausgeführt sein und profiliert
oder stumpf in profilierte Aussparungen 26 bzw. in Nuten 27
eingreifen. An der Verschraubung braucht sich dadurch nichts
zu ändern. Die Schraubverbindung schließt aber nicht aus, daß
man Nietverbindungen einsetzen könnte. Besonders einfach er
scheint es, wenn man die stufenförmigen Teile 22 durch Abkan
ten von Blechen erstellt und diese Teile 22 mit den Zuschnit
ten 23 verklebt. Zu erwähnen ist ferner, daß die Endbereiche
25 gleichzeitig die Böden (vgl. auch 20) der Gefache 2, 3
bilden und rechtwinklig zu den sich in Zeilenrichtung er
streckenden Wandungen der Gefache 2, 3 verlaufen.
Neben den zahlreichen Gefachen 2, 3 ist es als besonders er
findungswesentlich anzusehen, daß in den Gefachen 2, 3 - wie
schon erwähnt - streifenförmige und plattenförmige Einsätze
4, 5 vorgesehen sind. In Fig. 5 sind Einsätze 4 mit kräftigen
Linien veranschaulicht, obwohl gemäß dem Schnitt V-V der Fig. 2
die Einsätze 5 zu sehen sein müßten, die zwar mit den Ein
sätzen 4 querschnittsgleich sein können, für gewöhnlich aber
einfacher ausgeführt sind, z. B. so wie der Einsatz 4 im rech
ten Gefach 2 der Fig. 5.
Die Einsätze 4 weisen Widerlagerleisten 28 auf, die sich be
vorzugt über die gesamte Breite der Einsätze 4 erstrecken und
Teile derselben sein können oder von aufgesetzten Winkel
schienen gebildet sind. In der Zeichnung ist deutlich zu er
kennen, daß die Leisten 28 von unten nach oben in ihrer Höhe
abnehmen und der Winkel von 90° der unteren Leiste 28 gegen
über der Einsatzwand nach oben deutlich abnimmt, so daß Haken
formen entstehen, die der sicheren Halterung von Karteikar
ten 29 oder dergleichen dienen.
Eine auf dem Boden 25 des Teiles 22 aufsitzende Karteikarte
29 stützt sich im oberen Bereich an der Abkantung 7 ab und
endet dabei bei 30. Wenn man nun diese Karteikarte 29 deut
licher in Erscheinung treten lassen will, wird sie angehoben
und auf einer höherliegenden Leiste 28 abgestützt. Es ergibt
sich dann das Bild gemäß der strichpunktierten Linie 31. Eine
höhere Lage ist durch eine gestrichelte Linie 32 veranschau
licht. Eine noch höhere Lage der Karte 29 ist mit einer
Strich-Strich-Punkt-Punkt-Linie 33 verdeutlicht.
Bei dem rechten Gefach 2 in Fig. 5 ist ein einfacherer Ein
satz 4 gewählt, der auch ein Streifeneinsatz 5 sein könnte.
Durch einen besonders hochliegenden Ansatz 28 und einer recht
winkligen Abkantung 7 bzw. 6 ist eine noch steilere Lage einer
Karte 29 oder eines Streifens möglich. Bei dieser Steillage
erkennt man, wie wichtig die Hakenform der Leisten 28 ist.
Ein weiteres Hochstellen der Karte 29 oder von nicht besonders
gekennzeichneten Streifen ist dann möglich, wenn man die Ein
sätze 4, 5 mit oberen rückwärtigen Leisten 34 ausstattet, die
sich auf Anfräsungen 35 der Zuschnitte 23 bzw. der stufenför
migen Gefachteile 22 abzustützen vermögen. Wenn man hochge
stellte Karten oder Streifen in ihre ursprüngliche Lage
zurückbringen will, genügt es, wenn man die Karten in Rich
tung des Pfeiles 36 antippt, wobei sie ihren Halt auf den
Leisten 28 verlieren und selbsttätig in die Grundstellung
zurückkehren.
In Fig. 6 ist ein Zuschnitt 23 im Querschnitt veranschaulicht
und man erkennt, daß er in den Eckbereichen Nuten 37 aufweist,
die durch Profilierung oder durch Einkleben von Leisten 38 ent
stehen, wodurch sich die Möglichkeit bietet, Markierungsstrei
fen 39 quer zur Zeilenrichtung einzusetzen, die dann als drei
eckförmiger Überstand 40 in Erscheinung treten, wie dies die
Fig. 1 zeigt. Um auch hier unterschiedliche Höhenlagen zu
erreichen, werden die Streifen 39 mindestens an einer Stelle,
z. B. bei 41 abgesetzt, wie sich dies ohne weiteres aus Fig. 7
ergibt. Auch hier genügt ein Antippen des Streifens 39 in der
Richtung des Pfeiles 42, um den Streifen 39 in seine Ursprungs
lage zurückzuführen.
Wenn man einen Einsatz 5 auf eine andere Weise als in Fig. 5
angegeben höhenverstellbar gestalten will, bietet sich die
Form nach Fig. 8 an. Zur Fig. 2 ist noch nachzutragen, daß
dort ein Magnet 43 an einen Zuschnitt 23 ansetzbar ist, indem
sich im Inneren des Gefaches 3 eine Stahleinlage 44 befindet.
Auf diese Weise werden die Kennzeichnungsmöglichkeiten noch
weiter vermehrt. Ferner zeigt die Fig. 2, daß die Einsätze 4
geteilt sein können und dann rechtwinklige Abkantungen 45, 46
aufweisen.
In Fig. 9 sind die zum Verständnis der Darstellung notwendigen
Bezugszeichen eingetragen und es ist ohne weiteres zu erkennen,
wie einfach die Handhabung der erfindungsgemäßen Aufbewah
rungsbox ist.
Wie verbreitet und als bewährt geltend ist die Methode, wonach Lernstoff
zu Merk- und Kontrollübungen verkartet wird, und zwar so, daß die
sich auf eine Frage beziehende Antwort durch Wenden der Karte erscheint.
Lernstoff läßt sich dadurch loslösen von dem Ort seines Vorkommens inner
halb eines jeweiligen Kontextes, da Karten ja bekanntlich mischbar sind.
Nachteil dieser Methode ist aber, daß das jeweilige Kärtchen, um sich in
richtiger Position zum Betrachter hin zu befinden, ständig in der Hand
gehalten werden muß. Von gravierenderem Nachteil aber ist die Tatsache,
daß man nach dem Umdrehen zwar die Antwort vor Augen hat, jedoch
nicht mehr den Teil der Aufgabe, auf den sich die Antwort bezieht.
Genauer: Mit jedem Umdrehen ist abwechselnd mal die Frage, mal die
Antwort aus dem Blickfeld verschwunden, was zwar im Sinne der Kon
trolle, nicht aber einer nachhaltigen Einwirkung von Frage und Antwort
als einer Zusammengehörigen ist.
Mit der erfindungsgemäßen Aufbewahrungsbox kann hier wirkungsvoll
Abhilfe geschaffen werden.
Dies gelingt zum einen durch die Anordnung der Gefachwände in Neigung
von ca. 45° in Richtung der zum Betrachter abgewandten Seite, so daß
sich die einzelnen Karten wie auf einem Lesepult abgelegt präsentieren,
zum andern durch die Möglichkeit der Hochstellung einzelner oder ganzer
Reihen von Karten.
Karten werden nicht in herkömmlicher Weise vorder- und rückseitig
beschrieben bzw. bedruckt, sondern jeweils auf nur einer Seite so, daß
der Frageteil einer Aufgabe im oberen Drittel, der Antwortteil in den zwei
darunterliegenden Dritteln der Sichtfläche einer Karte erscheint.
Die Funktion zweier Anwendungsvarianten einer bestimmten Abfrage
technik sei anhand von Fig. 9 aufgezeigt.
Die in obigem Sinne beschriftete Karteikarte sei 29.50. Da die Sicht
auf die ganze Karteikarte freigegeben ist, hat man sowohl den Frage-
als auch den Antwortteil einer Aufgabe vor Augen.
Nicht so bei der dahinter befindlichen Karteikarte 29.51! Hier hat sich
die Sicht auf das obere Drittel, in welchem die Frage erscheint, zu
beschränken. Die Sicht auf den Antwortteil wird aber augenblicklich
freigegeben durch leichtes Antippen des oberen Randes der davor
befindlichen Karte 29.50, deren Abdeckfunktion damit erlischt.
Leitidee ist hier gewissermaßen die Vorstellung, daß plötzlich ein
"Vorhang" fällt, wodurch die Sicht auf den Antwortteil der Aufgabe frei
gegeben wird.
Noch befinde sich die Karteikarte 29.50 - im Gegensatz zu Fig. 9 -
in durch Antippen abgesenkter Position. Von ihr zu sehen ist nur ein
Sichtrand von maximal einem Drittel der Kartenfläche, in welchem die Frage
erscheint.
Soll die Sicht aber nun freigegeben werden auf den zur Aufgabe gehören
den Antwortteil, so wird sie einfach nach oben gezogen und losgelassen,
so daß sie einrastend auf einer Leiste 28 des Einsatzes 4 zu stehen kommt.
Will man, was sich als vorteilhaft anbietet, den Abfragemodus a mit dem
-modus b kombinieren, empfiehlt sich, eine Leerkarte 29.52 einzubringen,
die abdeckend wirkt.
Entsprechend, im Sinne der oben beschriebenen Modi a und b, könnte
man sich der Streifen 29.53, 29.54, 29.55 usf. bedienen, wenn es gilt,
"überhaupt nicht gewußt" oder "falsch eingeprägt" hervorzuheben, indem
die Streifen in ihrer Höhenlage verändert werden. Bei Wiederholungen
der Abfragevorgänge, vielleicht nach Verstreichen kurzer Pausen,
ließe sich die Lernarbeit auf durch Streifen markierte Karteikarten
beschränken.
Hat man eine Anordnung aus beispielsweise vier Boxen mit je sieben
Gefachen vor Augen, können bereits 28 Lernkärtchen in Abfrage
position gebracht werden.
Auch andere Methoden des Sich-Abfragens lassen sich verwirklichen:
So kann sich bei Vorhandensein von zwei Boxen nebeneinander auf
gleicher Höhe die Frage jeweils auf den in der Box links einsortierten
Kärtchen befinden, und zwar so, daß diese immer erst mit dem Hoch
stellen der Kärtchen erscheint, während die dazugehörige Antwort den
in der Box rechts in gleicher Reihenfolge von hinten nach vorne ein
sortierten Kärtchen vorbehalten bleibt und ebenfalls immer erst frei
gegeben wird durch Hochstellen des jeweiligen Kärtchens.
Weiter bietet sich bei Vorhandensein von nur zwei Boxen ein Lernen im
Frage-Antwort-Verbund an, wenn eine im hintersten Gefach der Box
links einsortierte erste Karte in ihrem Mittelfeld nur eine Frage aufweist,
eine auf gleicher Höhe befindliche zweite Karte in der Box rechts aber
außer der sich auf die erste Karte beziehenden Antwort eine weitere
Frage im unteren Drittel des Sichtfeldes anschließt, die Bezug nimmt
auf eine dritte Karte im zweiten Gefach der Box links usf., so daß die
in der Reihenfolge der insgesamt einsortierten Karten zuvörderste nur
noch eine auf die vorletzte Karte Bezug nehmende Antwort enthält.
Dieses zuletzt genannte Vorgehen hat den didaktischen Vorteil, daß der
Lernende solange gewissermaßen "in Atem gehalten" ist, bis nach der
letzten der insgesamt einsortierten Karten keine weitere mehr zu ziehen
ist.
Ein Vorgehen gemäß der anhand von Fig. 9 erläuterten Methode sollte
aber nun sooft wiederholt werden können, als Einprägphasen nötig sind,
um eine dauerhafte Verankerung im Gedächtnis zu gewährleisten.
Jedoch nicht minder wichtig als eine ausreichende Zahl von Wiederholungen
ist, diese in ihrer zeitlichen Folge so aufeinander abzustimmen, daß eine
optimale Behaltensleistung erzielt wird - und das bei täglich neu hinzu
kommendem Lernstoff über größere Zeiträume hinweg.
Dies aber stellt Schüler und Studierende vor ein organisatorisches Problem,
das sich nach dem Stand der Technik nur mit unzureichenden Mitteln
lösen läßt.
Mit der erfindungsgemäßen Box kann hier wirkungs
voll Abhilfe geschaffen werden.
Die gleiche Box 1 nämlich, die in Verbindung mit den Einsätzen 4 ein
Lernen nach Beispiel 1, Fig. 9 erlaubt, ist ohne die Einsätze Bauelement
für ein Wiedervorlagesystem, das je nach Ausbaugrad allen Ansprüchen
an eine derartige Organisation von Lernstoffwiederholungen auf höchst
einfache und überschaubare Weise gerecht wird. Dies aufzuzeigen möge
das folgende Beispiel dienen:
An einem beliebigen Wochentag habe man einen Stoß beschriebener Kärt
chen nach Beispiel 1, Fig. 9 durchgearbeitet, und plane nunmehr fünf
Wiederholungen in aufeinanderfolgend größer werdenden Zeitabständen.
Zur organisatorischen Durchführung dieses Lernvorhabens stehe uns
eine Anordnung aus fünf Kolonnen zu je fünfunddreißig
(1-35) Zeilen zur Verfügung, wie man sich diese zweckmäßigerweise
an einer Wand vorstelle.
Im einzelnen gelte:
- 1. Von links nach rechts befinde sich der Reihe nach in der ersten Kolonne der Stoff zur Wiedervorlage für eine erste Wiederholung, in der zweiten der für eine zweite Wiederholung, usf.
- 2. Fortlaufend mit den Wochentagen gekennzeichnet schließe sich Zeile an Zeile ein Lerntag an, so verstanden, daß - analog einem Endlos band - auf die Lernzeile von Sonntag ganz unten die von Montag ganz oben folgt.
- 3. Der jeweilige nächste Wiedervorlagetermin für einen Stoß Lernkarten werde auf die Weise angesteuert, daß dieser, in die Nachbarkolonne versetzt, um so viele Lernzeilen vorrückt, als Lerntage bis zur nächsten Wiederholung verstreichen sollen. Systembedingt ist allerdings, daß das längste Intervall nur so viele Tage zählen darf, als das Vielfache der Zahl 7 an vorhandenen Zeilen, minus 1, ergibt, da man sich andernfalls wieder in der gerade aktuellen Lernzeile befindet.
Lernkarten, die ein letztes Mal zur Wiedervorlage kommen, scheiden
aus, bzw. durchlaufen, wenn dies erforderlich scheint, das System
erneut.
Die in den Fig. 1 bis 9 gezeigten und beschriebenen Möglichkeiten
zur Herstellung einer Aufbewahrungsbox 1 sind aber nicht die einzigen
Herstellungsmöglichkeiten, vielmehr sind auch andere Bauarten denkbar.
So ist z. B. in Fig. 10 ein Zuschnitt 47 gezeigt, der sich um Abkant
linien 48 zu einem Gebilde aufstellen läßt, das seinem Aussehen nach
in etwa der Fig. 11 entspricht, wobei jedoch bei dem Gefach 2 die eine
Seitenwand fehlt.
Gemäß der Fig. 11 bestehen das Gefach 2 und die Nebengefache 3 aus
einem stranggepreßten Profil 49, wobei das Gefach 2 mit einer Streifen
wand 50 geteilt ist, die sich in Nuten 51 einschieben läßt. Auf diese
Weise ist es möglich, in dem Gefach 2 zwei Karteikarten 29 nebenein
ander unterzubringen.
In der Schnittdarstellung der Fig. 12 erkennt man, daß die Gefache 2, 3
von ungleichschenkeligen Winkelprofilen 52 gebildet sind, deren lange
Schenkel 53 im unteren rückwärtigen Bereich rechtwinklig abstehende
Stege 54 aufweisen. Die kurzen Schenkel 55 sind an ihren Unterseiten
und die Stege 54 an ihren Oberseiten mit ineinander passenden
schwalbenschwanzförmigen Nuten 56 bzw. Leisten 57 versehen, so daß
die Winkelprofile 52 ineinander geschoben werden können. Außerdem
erkennt man, daß die langen Schenkel 53 in ihren Unterbereichen und
die Stege ebenfalls in ihren Unterbereichen Schwalbenschwanzstege 58
aufweisen, die in entsprechenden Nuten 59 einer schon früher angedeu
teten Profilleiste 19 eingreifen, die mit Schrauben 60 an einer Wand
befestigt werden kann. Die Leisten 19 dienen auch zur Verbindung
nebeneinander angeordneter Kolonnen. Mit 61 ist eine Madenschraube
veranschaulicht, mit der sich die Winkelprofile 53 auf der Schiene 19
festlegen lassen.
Wenn man die erfindungsgemäße Aufbewahrungsbox 1, wie in Fig. 12
dargestellt, senkrecht an einer Wand anordnet, müssen weitere Ein
sätze 62 vorgesehen werden, um Karteikarten 29 oder Streifen anordnen
zu können. Diese weiteren Einsätze 62 haben, wie die Einsätze 4, 5
Ansätze 28 und obere in der Ebene 8 liegende Abkantungen 63, so daß
Karteikarten 29 die im oberen Teil der Fig. 12 gezeigte Lage einnehmen
können. Für den Fall, daß eine Aufbewahrungsbox 1 in waagerechter Lage
verwendet werden soll und man die weiteren Einsätze 62 in der Box
behalten möchte, empfiehlt sich ein lösbares Festkleben der weiteren
Einsätze 62 in den Gefachen 2, 3.
Ähnliches gilt für die Einsätze 4, 5 bei senkrechter Anordnung der
Box 1. Besonders vorteilhaft erscheint es, für die Unterbringung der
Einsätze 4, 5 bzw. 62, wenn man die Ausführung in den nach oben
vorletzten Gefachen 2, 3 wählt. Dort erkennt man, daß die Einsätze 62
mit den Einsätzen 4, 5 eine Baueinheit bilden, was dadurch geschieht,
daß die Einsätze eine am Grunde der Gefache 2, 3 vorgesehene Ver
bindung 64 aufweisen.
Wenn man ein Gefach oder mehrere Gefache bei Nichtgebrauch gewisser
maßen ausschalten möchte, empfehlen sich besondere Einsätze 65, die
mit Ansätzen 66 die Gefache 2, 3 völlig abzudecken vermögen. Um ein
Kippen nach außen zu vermeiden, sind diese besonderen Einsätze 65
mit unteren Verdickungen 67 ausgestattet.
Claims (26)
1. Aufbewahrungsbox, die aus zahlreichen, in Reihe bzw.
Kolonne aufeinander folgenden, geneigt zu einer Grund
fläche verlaufenden und quer dazu Zeilen bildenden
Einzelgefachen besteht und der übersichtlichen Unter
bringung von genormten Karteikarten, Bestandskarten,
Arbeitskarten, Formularen oder dergleichen dient und
diese erweiterbare Box stehend, liegend, sowie hängend
verwendbar ist, wobei alle Gefache zu den z. B. um 45°
geneigten Gefachwänden rechtwinklig stehende Böden
besitzen, während die Oberseite der Gefache bündig in
einer gedachten, zur Grundfläche bzw. zum Widerlager
parallelen Ebene endet,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Zeilenstück einer jeden Kolonne aus einem langgestreck
ten Hauptgefach (2) und, dieses beidseitig eingrenzen
den, schachtartigen Nebengefachen (3) von geringerer
Breite besteht und in allen Gefachen (2, 3) Einsätze
(vgl. 4, 5) vorgesehen sind, die mit ihrem oberen, zum
Benutzer hin abgekanteten Rand (6, 7) die Box (1)
leicht überragen und innerhalb der Gefachräume mit
Mitteln zum Hochstellen der Karten, Streifen (29) oder
dergleichen versehen sind.
2. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einzel
gefache (2) in Seitenansicht von stufenförmig verlaufen
dem und in Kolonnenrichtung im unteren Bereich beliebig
miteinander verbundenem korrosionsgeschützten oder selbst
korrosionsfesten Plattenmaterial, z. B. von abgekanteten
Aluminiumblechen (22) gebildet sind, während die Neben
gefache (3) Zuschnitte (23) von Vierkanthohlprofilen
darstellen, welche die aufwärts strebenden Teile der
Einzelgefache (2) miteinander verbinden und letztere
nach den Seiten hin abschließen.
3. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die die
Einzelgefache (2) bildenden stufenförmig abgekanteten
Gefachteile (22) mit Blechschrauben (24) einmal von
rückwärts unten an die winklig auf Länge geschnittenen
Hohlprofilzuschnitte (23) angeschraubt sind und zum
anderen eine obere Verschraubung der Gefachteile von vorn
oben durch die Wandung der Zuschnitte (23) hindurch
erfolgt.
4. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbin
dung zwischen den stufenförmigen Gefachteilen (22) und
den Zuschnitten (23) durch Verkleben erfolgt.
5. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die unteren
Teile der stufenförmigen Gefachteile (22) nach unten
verkürzt ausgeführt sind und stumpf in eine Nut (27)
oder profiliert in eine Hinterschneidung (26) des davor
liegenden Gefachteiles (22) eingreifen.
6. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einzel
gefache (2) mit ihren Nebengefachen (3) aus Aluminium
fließgepreßt sind oder Kunststoffspritzlinge darstellen,
deren Zusammenschluß in Kolonnenrichtung bevorzugt über
schwalbenschwanzähnliche Schiebeverbindungen erfolgt.
7. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 1 und/oder einem oder meh
reren der folgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bei einem
stufenförmig abgekantete Gefachteile (22) aufweisenden
Block (1) die Vorderseite aus einem ebenfalls stufenför
mig abgekanteten Teil (11) besteht, der sich mit schwal
benschwanzähnlichen Hinterschneidungen auf zueinander
gerichtete Leisten der Zuschnitte (23) aufstecken läßt.
8. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 1 und/oder einem der fol
genden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Wandbe
festigung eine dreieckförmige an einer Wand (17) zu befe
stigende Leiste (19) vorgesehen ist, mit welcher die
Böden (20 vgl. auch 25) der Gefache (2 oder 3) ver
schraubbar sind.
9. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 1 und/oder einem oder meh
reren der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Tischblock
mit Lauf- und/oder Lenkrollen (10) ausgestattet ist, wobei
die rückwärtigen Rollen (10) höhenverstellbar gehaltert
sein können.
10. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 1 und/oder einem oder meh
reren der folgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die platten-
und streifenförmigen Einsätze (4, 5) für die Abstützung
der Karten, Streifen (29) oder dergleichen an ihren Vor
derseiten leistenartige, mit Abstand übereinander liegende
Widerlager (28) geringer Tiefe aufweisen, deren Tiefe nach
oben abnimmt.
11. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die unteren
Widerlager (28) senkrecht zur Plattenebene (vgl. 4) stehen,
während nach oben der 90°-Winkel abnimmt.
12. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 1 und/oder einem oder meh
reren der folgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die plattenför
migen, in der Breite DIN-Normen entsprechenden Einsätze (4)
mittig geteilt sind und an der Teilungslinie von den Gefach
wänden rechtwinklig wegstrebende Abkantungen (45, 46)
aufweisen.
13. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 1 und/oder einem oder meh
reren der folgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Rück
seiten der Einsätze (4, 5), und zwar im oberen Bereich hori
zontale Leisten, Rippen, Ansätze (34) oder dergleichen vor
gesehen sind, die der lösbaren Halterung der Einsätze (4, 5)
in verschiedenen Höhen auf dem Rand (35) des folgenden Ge
faches (2) bzw. Zuschnittes (23) dienen.
14. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 2 und/oder einem der fol
genden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die die Neben
gefache (3) bildenden Profilzuschnitte (23) - im Querschnitt
betrachtet - in den inneren Eckbereichen Nuten (37) aufwei
sen, in welche Streifen (39) schmalseitig in Kolonnenrich
tung einsetzbar sind, deren obere Enden in der tiefsten
Stellung als Dreieck (40) aus den Zuschnitten (23) heraus
ragen.
15. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
eine Schmalseite der Streifen (39) besondere Abstufungen
(41) aufweist, die ihr Widerlager auf einer angestanzten
oder angefrästen Fläche (35) des jeweils oberen rückwär
tigen Zuschnittendes finden.
16. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 1 und/oder einem der fol
genden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die streifenför
migen Einsätze (5) für die Nebengefache (3) durch Doppeln
der Breitseiten oder durch leichtes Abkanten entstandene
flache Absätze (vgl. Fig. 8) aufweisen, die mit nach hinten
unten abgeschrägten Endkanten (35) der rückwärtigen Zu
schnittwandungen zusammenwirken.
17. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 1 und/oder einem der fol
genden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bei aus unma
gnetischem Material bestehenden Nebengefachen (3) an den
Innenseiten deren Außenwandungen besondere Stahleinlagen
(44) vorgesehen sind.
18. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß alle Gefache
(2, 3) einer Zeile, also z. B. ein Einzelgefach (2) und
zwei Nebengefache (3) aus einem einzigen flachen Zuschnitt
(47) entlang von Abkantlinien (48) aufstellbar und mit
gleichartig aufgestellten Zuschnitten (47) zu einer Box (1)
verbindbar sind.
19. Aufbewahrungsbox nach den Ansprüchen 1 und/oder einem oder
mehreren der Ansprüche 2 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gefache
(2, 3) Abschnitte von einem Profil (49) darstellen, das gfs.
eine mittige Streifenwand (50) aufweist, die in Nuten (51)
entfernbar verankert ist.
20. Aufbewahrungsbox nach den Ansprüchen 1 und 2 und/oder
einem oder mehreren der folgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß für die Gefach
bildung ungleichschenklige Winkelprofile (52) Verwendung
finden, die im unteren rückwärtigen Bereich der langen
Schenkel (53) rechtwinklig abstehende Stege (54) aufweisen,
wobei die kurzen Schenkel (55) an ihren Unterseiten und die
Stege (54) an ihren Oberseiten mit aufeinander abgestimm
ten schwalbenschwanzähnlichen Nuten (56) und Leisten (57)
ausgestattet sind.
21. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bereiche der
langen Schenkel (53) unter den Stegen (54) und die Stege (54)
selbst an ihren Unterseiten Schwalbenschwanzstege (58) auf
weisen, die in entsprechend gestaltete (vgl. 59) Dreikant
schienen (19) einschiebbar sind, die sich an einer Wand be
festigen (vgl. 60) und gegenüber von Boxen (1), z. B. mit
Hilfe von Madenschrauben (61) festlegen lassen.
22. Aufbewahrungsbox nach den Ansprüchen 1 und/oder einem oder
mehreren der folgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bei senkrechter
Anordnung an einer Wand weitere Einsätze (62) sowohl für die
Einzelgefache (2) als auch für die Nebengefache (3) vorge
sehen sind, die obere, in der oberen Ebene (8) liegende
Abkantungen (63), sowie darunterliegende Widerlager (28)
für die Karteikarten (29) oder dergleichen aufweisen.
23. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die
weiteren Einsätze (62) mit einem beidseitig klebenden und
abgedeckten Befestigungsstreifen ausgestattet sind.
24. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren
Einsätze (62) und die üblichen Einsätze (4, 5) der
Gefache (2, 3) eine Baueinheit bilden, indem die Einsätze
(4, 5 und 62) am Grund der Gefache (2, 3) miteinander
verbunden (vgl. 64) sind.
25. Aufbewahrungsbox nach den Ansprüchen 1 und/oder einem
oder mehreren der folgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zur senkrech
ten Anordnung an einer Wand insbesondere für einen Teil
der Nebengefache (3) besondere, gfs. am unteren Ende ver
dickte Einsätze (65) vorgesehen sind, welche die Ober
seite (8) der Box (1) überragen und mit flächigen Ansätzen
(66) die Nebengefache (3) in der Ebene der Oberseite (8)
derart abdecken, daß innere Markierungen, Schriften
und/oder Farbstreifen nicht einsehbar sind.
26. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 1 und/oder einem oder
mehreren der folgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gefache
(2, 3) bei liegender Anordnung der Box (1) an ihren oberen
vorderen Kanten nach rückwärts weisende feste oder lösbare
Blenden aufweisen, die in der Abschlußebene (8) der Box (1)
liegen (vgl. Fig. 1).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873720741 DE3720741A1 (de) | 1987-06-23 | 1987-06-23 | Aufbewahrungsbox |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873720741 DE3720741A1 (de) | 1987-06-23 | 1987-06-23 | Aufbewahrungsbox |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3720741A1 DE3720741A1 (de) | 1989-01-05 |
| DE3720741C2 true DE3720741C2 (de) | 1989-05-11 |
Family
ID=6330129
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873720741 Granted DE3720741A1 (de) | 1987-06-23 | 1987-06-23 | Aufbewahrungsbox |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3720741A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29503199U1 (de) * | 1995-02-25 | 1995-04-20 | Fuji Magnetics GmbH, 47533 Kleve | Behälter für Datenträger |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5275481A (en) * | 1992-03-06 | 1994-01-04 | Johnson Leslie D | Card organizer cabinet |
-
1987
- 1987-06-23 DE DE19873720741 patent/DE3720741A1/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29503199U1 (de) * | 1995-02-25 | 1995-04-20 | Fuji Magnetics GmbH, 47533 Kleve | Behälter für Datenträger |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3720741A1 (de) | 1989-01-05 |
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